Frage von Spaghettisauce, 64

Was bespricht man alles bei einem Gepräch mit einem Psychiater, Psychotherapeuten oder einem Psychologen?

Ich habe immer das Gefühl, dass ich alle Antworten auf meine Probleme eh selbst weiß und ein Psychiater, Psychotherapeut bzw. ein Psychologe mir nicht mehr helfen kann. Er/Sie könnte mir nur evtl. Tabletten für Depressionen etc. verschreiben. Ein Gespräch würde mir jedoch nichts bringen.

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Antwort
von Yayyyforthewin, 39

Da liegt eben der Hase im Pfeffer. Ein Gespräch mit einem Psychologen hat nicht den Sinn das dieser dir direkt sagt was du genau tun sollst.

Dabei gilt es heraus zu finden, warum du zum Beispiel zwar weißt was du tun müsstest aber nie wirklich ambitioniert umsetzen kannst. Welche Probleme liegen da im Kern, dir neue Perspektiven auf die Dinge zu eröffnen und dich für eventuelle selbstsabotierende Verhaltensmuster zu sensibilisieren.

Es ist ein langwieriger Prozess der, wenn nötig, durch Medikamente unterstützt wird. Um dir zu helfen evtl. Notwendige Veränderungen vor zu nehmen.
Zum Beispiel für den Fall das das Emotionale Loch im Moment zu tief ist um einen Therapieerfolg zu erzielen.

Ich würde dir wenn eine ambulante Therapie empfehlen bei der genauer überprüft wird ob Medikamente notwendig sind und diese Tatsächlich helfen.

Beim Psychiater kann es nach 10min passieren das du mit einem Rezept die Praxis verlässt. Aber die reine Medikamenten einnahme sollte zu aller erst unterstützend für weitere Maßnahmen sein. Und nie die alleinige Lösung

Auch gesundheutliche Untersuchungen Schilddrüse, MRT können evtl. Andere Ursachen aufdecken.

Antwort
von extrapilot350, 35

Das Gespräch mit dem Psychologen dient dazu Deine Probleme zu verarbeiten. Hierzu ist es erforderlich dass Du Dich völlig öffnest, also wirklich über alles redest was Dich bedrückt. Tabletten bekommst Du nur um die Therapie zu substituieren z.B. wenn Du über große Unruhe klagst.

Vertrauen ist das wichtigste bei Gesprächen mit Psychologen und noch etwas, so eine Therapie ist sehr hart für Dich. Mehr als die Hälfte der erforderlichen Arbeit musst Du machen. Man kann nur demjenigen helfen der sich helfen lassen will. Nimm also die Sache ernst und befolge die Anweisungen Deiner Therapeuten.

Antwort
von weissemaus66, 41

man bespricht mit einem Psychologen bezw. Psychiater seine Ängste, Sorgen, Probleme. Die versuchen all das mit 'Dir aufzuarbeiten.

Ja und manchmal braucht man auch ein paar Pillen von denen, aber das ist bestimmt nicht so wild. L.G.

Antwort
von Virginia47, 26

Wenn du die Antworten eh weißt, warum willst du dann zu einem Psychiater oder Psychologen? Dann lass doch die Termine frei für Leute, die wirklich Hilfe suchen. 

Ich wusste die Antworten auf meine Probleme nicht. Und bin meinem Psychologen auf Ewig dankbar, dass er mir im Gespräch geholfen hat, manches mit anderen Augen zu sehen und Lösungen zu finden. Davon zehre ich noch heute. Denn das hat mir ein großes Stück vorwärts geholfen. 

Beim Psychiater dagegen bekomme ich nur Tabletten verschrieben. Die helfen mir zwar in gewisser Weise. Aber lösen meine Probleme nicht. 

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