Frage von HomoAspergius, 129

Was besonderes und einen sehr weiten horizont?

Hallo. Kevin ist mein Name. Ich bin 21 Jahre alt und ich glaube ich bin etwas ganz Besonderes. Zuallererst: ich bin asperger autist. Das soll heissen ich bin schon mal anders als die graue Masse in unserer Gesellschaft. Mich kümmern die Gefühle und Gedanken anderer Menschen schon mal gar nicht. Ich schaue nur auf mich selbst. Und dass ich überlebe. Ich glaube auch ich habe eine gewisse Erleuchtung gefunden im leben. Ich hinterfrage sehr viel was auf der Welt so passiert. Glaube auch das kommt durch den autismus dass ich so viel weiter bin als viele andere Menschen. Und wenn ich doch mal was mit anderen Menschen zu tun habe, dann spiele ich Ihnen sehr viel vor. Zb erzählt mir jemand etwas trauriges, dann tue ich so als würde ich mitfühlen, doch mir ist es egal, innen fühle ich nichts dabei. Es ist kein richtiges Gefühl dabei. Es geht nur darum dass ich auch was zu sagen habe, doch ich habe so gut wie keine Empathie. Mir tut auch so gut wie nichts wirklich leid, wenn ich was gemacht habe was wen anderen verletzt oder stört etc. Ich bin zu 100% kopfmensch. Gefühle spielen bei mir absolut keine Rolle. Mir ist alles absolut gleichgültig. Letztes mal war ich wieder mal bei meinem "therapeuten" und habe ihm viel erzählt, wegen meinen fehlenden Gefühlen und so. Bin schon eine Zeit lang bei ihm und eig. interessiert es mich nicht. Doch ich muss dahin gehen, da es eine Auflage vom Sozialamt ist sonst bekomme ich keine Kohle mehr. Bei mir ist asperger tatsächlich diagnostiziert worden, doch letztes mal stellte er dies in Frage und sagte er glaubt dass ich es doch nicht habe. WTF?! Ich fragte was es denn sonst sein sollte, wenn kein autismus. Ehrlich gesagt war diese Diagnose für mich eine Erleichterung und gleichzeitig ein Geschenk. Doch er sagte nur ich sollte mich doch noch mal neu untersuchen lassen. Sonst macht die therapie keinen sinn. Und ich bekomme dann kein geld mehr. Ich will das nicht machen. Kennt sich hier jemand aus was ich machen könnte damit ich dieser erneuten und sinnlosen Diagnostik irg. Aus dem weg gehen kann? Was für Möglichkeiten gäbe es da?

MfG kevin

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von expermondo, 5

Hallo HomoAspergius,

Schau mal bitte hier:
Gesetz Psyche

Antwort
von putzfee1, 83

Dir geht es also nur um die Kohle vom Sozialamt? Da habe ich einen besseren Vorschlag für dich: geh arbeiten, dann bist du auf das Geld nicht mehr angewiesen. Ich bin mir sicher, dass es auch Arbeiten gibt, die ein Asperger-Autist ausführen kann. Du bist schließlich weder doof noch körperlich behindert. Wenn du nicht mit anderen Menschen kannst, gibt es auch Berufe, wo du mit anderen nicht viel zu tun hast.

Antwort
von Ostsee1982, 59

Das soll heissen ich bin schon mal anders als die graue Masse in unserer Gesellschaft. 

Ist es für dich so wichtig durch den Autismus als etwas Besonderes wahrgenommen zu werden? Knnnst du dir das nicht durch andere Attribute verschaffen als über eine Behinderung?

Mich kümmern die Gefühle und Gedanken anderer Menschen schon mal gar nicht.

Offenbar kümmern dich die Gedanken der anderen doch ansonsten würdest du ja nicht so viele Frage auf ein Laienportal stellen und auf ein Feedback warten.

Ich hinterfrage sehr viel was auf der Welt so passiert. 

Das tun viele Menschen und ist nichts Außergewöhnliches.

Bei mir entsteht der Eindruck, du möchtest dich mit dem Asperger Syndrom (das hier einige trifft) sehr ins Rampenlicht rücken anstatt dich auf gesünderem Wege zu fordern und zu fördern. Du scheinst geradezu versessen darauf zu sein, zu erwähnen, wie gleichgültig dir andere Menschen sind - Gegenfrage: Was suchst du dann hier? Dir scheint es auch nicht darum zu gehen, eine Erklärung zu finden und entsprechend an dir zu arbeiten sondern du willst diese Diagnose haben, ganz gleich ob sie stimmt oder nicht um dir einen Krankheitsgewinn herauszuschlagen. Ich bin auch von der Diagnose betroffen habe allerdings gerne alles angenommen was sich geboten hat: Sei das Ergotherapie, Psychotherapie, ein Förderzentrum. Ich kann da deine Haltung wenig nachvollziehen.

Antwort
von BeGa1, 81

Ich schätze wenn es nur so geregelt werden kann, dass es bei diagnostiziert werden muss, damit du Geld kriegst, dann musst du das machen.
Du sagst das es so ist, was soll also schief gehen?

Antwort
von DeliriumTremens, 47

Hallo. Kevin ist mein Name. Ich bin 21 Jahre alt und ich glaube ich bin etwas ganz Besonderes. Zuallererst: ich bin asperger autist. Das soll heissen ich bin schon mal anders als die graue Masse in unserer Gesellschaft. 

Kevin, die Masse unserer Gesellschaft ist nicht grau. Jeder Mensch ist erstmal wertvoll  und jeder kann etwas Besonderes sein. Die Taten der einzelnen Menschen differenzieren da dann im Verlauf des Lebens. 

Glaube auch das kommt durch den autismus dass ich so viel weiter bin als viele andere Menschen.   

Ich finde es gut, wenn du deinen Autismus positiv betrachtest und als Teil von dir akzeptierst (sofern die Diagnose denn richtig ist), will dich aber eindringlich davor warnen, dich über alle anderen Menschen zu stellen. Das hat eine latente Konnotation von Größenwahnsinn. 

Mir tut auch so gut wie nichts wirklich leid, wenn ich was gemacht habe was wen anderen verletzt oder stört etc.

Es gibt sicherlich auch Dinge, die dich verletzen oder stören. Stell dir vor, ein anderer Mensch tut genau das mit dir. Er ärgert dich, verletzt dich. Wie würdest du das finden? Man kann sich nicht sprichwörtlich "wie die Axt im Walde" benehmen und glauben, man kommt mit dem Benehmen durch. 

Ich habe keine Ahnung, woher dein "Höhenflug" gerade kommt - eventuell von einer deiner letzten Fragen, die ja sehr positiv bewertet und reichlich beantwortet wurde. Vielleicht ist dir das zu Kopf gestiegen. 

Antwort
von Lea1984, 73

Merkmale Soziopathie:Nun, was Du hier die ganze Zeit schreibst sieht auch für mich nicht nach
AS aus! Weder hier noch in allen anderen Fragen bzw. in Deinen Ausführungen dazu, die ich bisher gelesen habe. Du scheinst nur eine Ausrede zu suchen, um nicht arbeiten zu müssen und fürs Nichtstun Geld von jenen zu bekommen, die Du verachtest!

Ich kenne keinen Autisten, dem es egal ist, wenn er andere verletzt oder dem es egal ist, wenn es seinen Mitmenschen nicht gut geht. Was Du beschreibst entspricht nicht den Merkmalen und Diagnosekriterien von AS!

Dein Therapeut ist gut und ich finde es sehr gut, dass man nochmals überprüft, was mit Dir los ist.

Google mal Soziopathie! Hier mal ein paar Merkmale, die anhand
Deiner bisherigen Texten zu Deinen Fragen eher zutreffen als AS!

Du beschreibst dich auch oft als etwas Besonderes... ICH, ICH, ICH- immer liest man, für wie toll Du Dich hältst... vielleicht trifft auch eine narzisstische Persönlichkeitsstörung zu.

Quelle Wikipedia:

Ein Mensch mit einer narzisstischen PS hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit (übertreibt etwa Leistungen und Talente, erwartet ohne entsprechende Leistungen als überlegen anerkannt zu werden) und er ist stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Brillanz, Schönheit oder idealer Liebe und er glaubt von sich, „besonders“ und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen oder hochgestellten Menschen (oder Institutionen) verstanden zu werden oder mit diesen verkehren zu müssen.

Solche Menschen benötigt exzessive Bewunderung. Ein Mensch mit dieser Persönlichkeitsstörung legt ein Anspruchsdenken an den Tag, d. h. hat übertriebene Erwartungen auf eine besonders günstige Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen. Ein Mensch mit dieser Persönlickieitsstörung ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch, d. h. zieht Nutzen aus anderen, um eigene Ziele zu erreichen und zeigt einen Mangel an Empathie: ist nicht bereit, die Gefühle oder Bedürfnisse anderer zu erkennen/anzuerkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren und er ist häufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf ihn und er zeigt arrogante, hochmütige Verhaltensweisen oder Ansichten.

Merkmale Soziopathie (ebenfalls Wikipedia als Quelle)

  • Unfähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen
  • Unfähigkeit zur Verantwortungsübernahme, gleichzeitig eine klare Ablehnung und Missachtung sämtlicher sozialer Normen, Regeln und Verpflichtungen
  • Unfähigkeit, längerfristige Beziehungen aufrechtzuerhalten, jedoch keine Probleme mit der Aufnahme frischer Beziehungen
  • geringe Frustrationstoleranz, Neigung zu aggressivem und gewalttätigem Verhalten
  • fehlendes Schuldbewusstsein
  • Unfähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen
  • ein weiteres Merkmal kann eine anhaltende Reizbarkeit sein, die sich in oder nach der Kindheit entwickeln kann.
Kommentar von Naydoult ,

Soziopathie ist bisher kein medizinischer Begriff, weshalb es unterschiedliche Definitionen gibt. Häufig sind Soziopathen eben auffällig, wie es in Deinen kopierten Punkten von Wikipedia impliziert wird. Woher kommt eigentlich Deine Selbstschätzung, das Du sogar Ferndiagnosen wagst, ohne die Person wirklich ansatzweise real zu kennen?

Weil Du manche Autisten kennst, kennst Du nun alle oder was? Woraus filterst Du die Merkmale seines Verhaltens die Autismus ausdrücklich ausschließen?

Kommentar von Lea1984 ,

Wo bitte wage ich Ferndiagnosen, wenn ich die Zweifel seines Therapeuten bestätige und ihm rate, nach Soziopathie zu googeln bzw. dass ich meine, dass auch eine narzisstische PS infrage kommen könnte- das ist hier nicht verboten! Das ist eine Laien-Plattform, selbst in Autismusforen ist es nicht verboten, wenn man zum Ausdruck bringt, wonach die beschriebenen Probleme eher klingen!

Und nein, ich kenne nicht alle Autisten- behaupte ich auch nicht! Ich schrieb: "Ich kenne keinen Autisten, dem es egal ist, (...). Und das stimmt auch.

Und die Diagnosekriterien muss ich auch nicht ausführlich darlegen um anhand seiner Texte aufzuzeigen, wonach ich "filtere", wie Du es nennst. Wenn Du damit vertraut bist und die 29 Fragen (und langen Texte vom Kevin) mal durchliest, stellst Du fest, dass vieles gegen AS spricht!

Seine angebliche Diagnose stellen hier schon viele Autisten in Frage, wie man an vielen, kritischen Kommentaren sehen kann. Ich bleibe dabei- für mich sieht es nicht (mehr) nach AS aus, was er hier fragt und schreibt.

Aber selbst wenn er Autist ist- dann hat er als Autist zusätzlich eine reihe weiterer Probleme- die er hier aber nicht mit AS rechtfertigen kann! Und dagegen sollte er was tun.

Kommentar von HomoAspergius ,

@Lea1984: 

zuallererst: welche meiner 29 fragen, die du ja anscheinend durchgelesen hast, sprechen so sehr gegen autismus? Und wie kommst du darauf dass hier sogar viele andere autisten meine Diagnose in Frage stellen? Wo sind da so viele kritische Kommentare in denen eindeutig AS angezweifelt wird?

Dann: ich kenne in RL auch einige asperger autisten, von denen fast alle erhebliche Probleme damit haben, sich in andere einzufühlen. Fast jeder legt da eine gewisse Gleichgültigkeit an den Tag, ob das was er macht fremde Menschen nun verletzt oder nicht. Oder ob es gegen "soziale regeln" verstößt. Und Gefühle haben da eben nun mal keinen Platz. Es zählt Respekt und Ehre. Mehr nicht. Niemand von denen ist ein narzisst oder soziopath, allen gemein ist die Diagnose asperger syndrom. Ich finde es darüber hinaus übrigens auch ziemlich laienhaft von dir, über eine solche Plattform meine Diagnose anzuzweifeln, obwohl du mich noch nicht mal kennst. 

Und als letztes noch: ich rechtfertige hier in keinster weise mein Verhalten mit meiner diagnose, ich stelle nur gerne fragen zu meinem autismus weil ich eben interessiert bin. Für mich war die Diagnose eine Erleichterung. Man kann und muss auch was an sich selbst verändern, wenn man besser klarkommen will auf dieser harten und rauhen Welt, das stimmt. Doch da AS nun mal auch angeboren ist, kann aus einem asperger auch kein NT werden, gewisse Verhaltensmuster und Züge sind und bleiben Teil des Charakters. Würde man mich heilen, würde das den Verlust meiner Identität bedeuten.

Kommentar von Naydoult ,

@Lea1984

Das was geschrieben wurde lässt sich nicht verleugnen. Generell einfach mal ein bisschen entspannter bleiben.

Indem Du schreibt das eine narzisstische Persönlichkeitsstörung infrage kommt, wagst Du eine Ferndiagnose. Ferndiagnosen sind tatsächlich nicht verboten, damit hast Du Recht. Leider sind diese meist sehr unpräzise, und oft falsch.

"Wo bitte wage ich Ferndiagnosen, wenn ich die Zweifel seines Therapeuten bestätige..."

Was hat das mit dem anderen zu tun?

"Und nein, ich kenne nicht alle Autisten- behaupte ich auch nicht!"

Korrekt, benutzt aber die Erfahrung von den Autisten die Du kennst als Argument gegen seine Diagnose. Deshalb stellte ich darauf die Frage, um Dich zum Nachdenken anzuregen.

Die Diagnosekriterien habe sind im Link vorhanden den ich gepostet habe. Solltest Du Dir diese durchlesen, weißt Du das Deine Behauptung falsch ist.

Ich fragte konkret nach was so sehr gegen Autismus in seinen Texten spricht. Die Frage macht keinen Sinn, trotz des Wissens das ich nicht Deine Sicht in der Diskussion trivial teile, stellst Du sie dennoch.

Die Meinung welche die Masse vertritt ist als logisches Argument vollkommen wertlos, oder worin siehst Du den Zweck? Welcher Schlussfolgerung unterliegt Deiner implizierten Behauptung, das Autisten die seine Diagnose infrage stellen, ansatzweise richtig liegen?

Aber Recht geben muss ich Dir gewissermaßen auch. Definitiv hat der Fragesteller ernsthafte schwerwiegende Probleme, das folgt aus seinen Fragen und Antworten eindeutig. Beim drüber schauen bemerkt man sich widersprechende Aussagen usw. Fakt ist, das sich die Diagnosen Narzissmus und Asperger Autismus nicht widersprechen. Heißt es kann beides auftreten, generell sind Autisten anfälliger für psychische Störungen/Persönlichkeitsstörungen.

Der Fragesteller greift sich aber die Informationen raus die passen, bei positiven scheint sich sein Selbstwertgefühl stark zu steigern. Dies bestätigte er auch in einer seiner Antworten zu Fragen bereits. Ein gesundes Selbstwertgefühl ist wichtig, doch sobald zu viel davon da ist, wird es schädlich. Er wird schlichtweg auch diese Information sich nicht zur Kenntnis nehmen, ihn interessieren lediglich welche die ihn zustimmen.

Kommentar von HomoAspergius ,

Sry Naydoult doch das stimmt so nicht. Narzissmus und Autismus sind sehr verschieden und viele Symptome der beiden Störungen sind fast schon gegensätzlich. Du kannst gerne mal Symptome einer narzisstischen persönlichkeitsstörung googeln, danach noch mal asperger autismus, und dann wirst du vlt bemerken, dass sich vieles widerspricht. Insofern ist deine Aussage, dass beides gleichzeitig auftreten kann, sehr weit hergeholt und eher nicht stimmig. Ich bin autist und erkenne mich in keinem einzigen symptom einer narzisstischen störung wieder. Und es trifft auch auf keine anderen asperger zu, naja zumindest nicht auf die die ich persönlich kenne.

Kommentar von Naydoult ,

Dennoch kann beides in gewisser Weise auftreten, jemand muss auch nicht alle Symptome vom Narzissmus tragen, sie können wie beim Autismus in abgeschwächter Form auftreten uvm. Narzissmus ist meines Wissens nach kein Widerspruch zur anderen Diagnose (offiziell!), noch stellt es eben das Gegenteil vom Autismus dar. Dazu reicht ein einziges Beispiel. Autisten haben Probleme mit der Fähigkeit zur Empathie, genauso haben die Narzissten auch. Demnach widersprichst Du Dir selbst. Da Du Dich hier etliche male im Forum selbst widersprichst und das anscheinend noch nicht mal bemerkst, halte ich es für sehr schwierig auf dieser Basis eine logische Diskussion zu führen. Ich glaube nicht das Du narzisstisch bist, meiner Meinung nach erfüllst Du jedoch viele Symptome. Letztendlich will ich mich allerdings keinesfalls ansatzweise festlegen, aufgrund eben der Widersprüchlichkeiten in Deinen Beiträgen. Überzeugt bin ich aber davon das Du ernsthafte Probleme hast.

Damit Du nicht wie bei Lea1984 fragst, woher ich denn jene Ansichten habe. Vor mehreren Monaten hattest Du anhand Deiner Beiträge große Schwierigkeiten mit Deinem Selbstwertgefühl, im Großen und Ganzen kommt es demnach so vor als würdest Du hier Trollen. Dies kann natürlich auch eine Taktik sein um Mitleid/Anerkennung zu bekommen. Einmal schreibst Du auch das Dich das Denken anderer überhaupt nicht interessiert. Als Du allerdings in einer Diskussion Likes bekamst, warst Du ja fast geistig im Himmel. Du benutzt die Zustimmung anderer als Argument, schreibst das sie anscheinend besser finden was Du schreibst. Nicht nur das es darin ein Widerspruch gibt, lässt solch ein Kommentar nicht gerade auf einen unabhängigen Intellekt und mentaler Stärke schließen. Diese These unterstützen auch viele andere Kommentare Deinerseits.

Es wäre klug sich einmal selbst infrage zu stellen und einzusehen das Selbstüberschätzung gefährlich ist. Rationale Entscheidungen sind nämlich mit so einem Selbstbild unmöglich.

Man merkt das Du Autismus so wendest und drehst das es immer noch auf Dich passt, ein bisschen Selbstkritik würde nicht schaden. Wie bereits gesagt, das Du Narzisst bist glaube ich nicht. Außerdem denke ich auch das Du Autist bist, dass heißt aber eben nicht das man keine Fehler macht. Um sich aber im Ansatz sicher zu sein existieren wie schon geschrieben zu viele Widersprüche.

Kommentar von HomoAspergius ,

Also ich will ja jetzt nicht anfangen zu streiten mit dir, ich versuch es jetzt einfach mal noch verständlicher zu erklären. Also von Narzissmus und Autismus hast du erstmal relativ wenig Ahnung. Wenn du eine hättest, dann würdest du wissen, dass Narzissten sehr wohl eine sogenannte kognitive Empathie besitzen, dh sie erkennen sehr schnell, ja sogar überdurchschnittlich gut, was in anderen vorgeht, sie können Gestik und Mimik hervorragend interpretieren, es interessiert sie einfach nur einen Sch***. Ihnen fehlt die emotionale Empathie. Und das ist ein entscheidender Unterschied. Das eine geht über den Verstand, das andere übers Herz, vereinfacht ausgedrückt. Und bei Autisten fehlt grundsätzlich sogar die kognitive Empathie, sie können an Gesichtern nicht ablesen, was andere gerade denken usw. Auch die emotionale empathie fehlt größtenteils, sie funktioniert nur bei den engsten bekannten und Verwandten. Bei Menschen die sehr wichtig sind sozusagen. Da kann ein Autist sogar viel mehr dabei empfinden als der Durchschnittsmensch (auf der emotionalen ebene, nicht auf der kognitiven). Und das ist schon mal ein Gegenteil zum Narzissmus. So ist es halt bei mir. Und ich glaube auch dass das auf viele andere asperger ebenso zutrifft.

Was den Narzissmus angeht: Es ist typisch für Narzissten, impulsiv, vorschnell etc. zu handeln. Und dies alles absichtlich und bewusst. Nicht selten landen Narzissten dabei im Knast. Nicht so beim Autismus, hier ist es eher so dass aggressives und/oder zerstörerisches Verhalten die Folge eines Overloads sein kann. Falls du nicht weißt was das ist: Es entsteht durch eine Reizüberflutung im Gehirn. Es wird gewissermaßen zum Zwang, innere Impulse und Emotionen nach außen dringen zu lassen. Es geschieht eben nicht absichtlich, sondern asperger autisten können vereinfacht gesagt nicht anders, sollten sie mal einem Overload zum Opfer fallen. Ansonsten sind sie häufig sehr überlegt und bedacht. Das ist ein weiteres Gegenteil zum Narzissmus, wie ich finde. Dann wirken Narzissten häufig charmant, und sind manipulativ, sozial extrem kompetent. Autisten jedoch in der Regel nicht. Sie wirken eher abstoßend auf andere Menschen (auf sozialer Ebene). Und es fällt ihnen verdammt schwer, überhaupt erst mit Menschen in Kontakt zu treten, geschweige denn viele Freunde zu finden. Ist bei mir auch eher so. Auch wieder ein Gegenteil wie du vlt siehst.

Und dann ist das noch mit dem Selbstbild: Narzissten haben ein konstantes Bild von sich selbst, sie glauben die Elite zu sein, über allen zu stehen, ständig besondere Rechte zu haben, und auch Anspruch auf besondere Behandlung. Das Selbstbild eines Autisten ist eher brüchig, es schwankt sehr, mal in die eine, mal in die andere Richtung. Mal ist der Autist am Boden zerstört, merkt er jedoch dass er doch zur Abwechslung mal ein bisschen wertgeschätzt wird, dann kann aus dem Minderwertigkeitsgefühl auch mal eine Phase entstehen, die Laien und Leute wie du als Selbstüberschätzung oder sogar Größenwahn bezeichnen. Doch in Wirklichkeit hat es damit nur sehr wenig zu tun. Du hast ja meine anderen Fragen anscheinend durchgelesen, insofern müsstest du jetzt eigentlich alles soweit verstanden haben. Und nein, ich bin kein Troll:)

Und ich könnte hier noch ein paar Sachen mehr aufzählen, doch irgendwie freut es mich nicht, ich bezweifle ohnehin dass du es wirklich verstehen und annehmen kannst.

Mein Rat an dich: Informiere dich mal bisschen besser über die beiden Störungsbilder, dann können wir von mir aus weiterdiskutieren.

Kommentar von Naydoult ,

Bitte lese doch erst einmal meine Antwort exakt durch, ich habe extra drauf geachtet das man insofern man das Schreiben direkt aufnimmt und nix hinein interpretiert, nicht solch eine Antwort zustande kommen sollte. Beim ersten mal lesen ist mir schon wieder direkt ein Widerspruch aufgefallen. Übrigens finde ich hast Du auch eine manipulative Art. Mein Wissen über Narzissmus besitze ich lediglich aus dem Internet, oft lese ich das diese Schwierigkeiten mit der Empathie haben. Auf dieser Basis habe ich mein Argument aufgebaut. Da liest man mal wieder was anderes, und da wieder auch. Ich denke wir können beide von uns sagen das wir uns wenig mit Narzissmus auskennen. Mit Autismus würde ich sogar behaupten kenne ich mich relativ gut aus, bin aber längst kein Experte oder hätte es verdient dadurch Respekt zu bekommen.

Einmal habe ich gar keinen Unterschied zwischen kognitiver Empathie und emotionaler gemacht, ich blieb da hinsichtlich allgemein. Ich kenne recht viele Autisten, noch nie habe ich einen kennengelernt (bis jetzt) den es wie Dir ****** egal ist was in anderen vorgeht. Natürlich widersprichst sich das mit Deinen Beiträgen, vielleicht sogar beabsichtigt, denn do*of bist auf alle Fälle nicht. Viele Asperger Autisten besitzen sogar Empathie, damit meine ich konkret sie können sich in andere hinein versetzen.

Kommt es mir nur so vor oder verwechselst Du etwas Soziopathie mit Narzissmus? Deine weiteren Ausführungen im Vergleich zu Autismus und Narzissmus haben nichts mehr mit meinen Kommentaren direkt zu tun. Was ein Overload ist weiß ich und den Zwang verstehe ich indirekt.

Ich kann nachvollziehen was Du durch einander bringst und möchte daher einiges klar stellen. Ich glaube nicht das Du ein Narzisst bist. Ich denke das Du Autist bist. Ich glaube das trotz des Autismus jemand arrogant werden kann, dass eben Teilsymptome des Narzissmus da sein können. Ich meine damit bloß es könnte. Ich sagte ja auch nicht direkt das ein Autist ein Narzisst sein kann, ich halte diese auch für generell gegensätzlich. Um nun mal nachvollziehen zu können was ich denke, Arroganz ist nicht nur ein Symptom von Narzissmus, ich schätze das sollte ausreichen. Das alles habe ich auch ausreichend formuliert, ginge davon aus das man es direkt aufnimmt.

In der Beschreibung vom Narzissmus erkenne ich Dich schon irgendwo wieder. Ein deduktiver Schluss ist nicht das Du narzisstisch bist, was sowieso unmittelbar folgt.

Du meinst das Du weiter bist als alle anderen, bedingt durch Dein Autismus. Würdest Du behaupten Du hättest Ahnung vom Autismus? "Sorry", aber das ist einfach Schwa*chsinn, ich meine das es etwas mit dem Autismus zu tun hätte. Das andere ist einfach pure Verblendung, aber das verstehst Du sowieso nicht. Narzissten denken sie wären weiter als alle anderen, haben den "Durchblick".

Ich dachte Du hast verstanden das jeder Autist anders ist. Erstmal was ganz grundlegendes, was immer stimmt. Alles was Dein Gegenüber zu Dir sagt bezieht sich nur auf das Verhalten was Du gezeigt hast. Heißt Dein Verhalten was Du hier zeigst nehme ich als Selbstüberschätzung wahr, wieso steht im Absatz davor drinnen. Das ist übrigens auch nicht für Autismus typisch. Deswegen meine ich ja, Arroganz/Verblendung und Autismus kann zusammen auftreten.

Du schreibst ich sollte bis hierhin ja alles verstanden haben, im nächsten Satz schreibst Du ich wäre dazu ja gar nicht in der Lage. xD

Also ich folgere für mich das Du manipulativ bist, vielleicht bist Du Dir dessen ja nicht einmal bewusst. Dafür ist nämlich völlig typisch das ein Berg voller Widersprüche entsteht und man letztendlich irgendwann glaubt man selbst wäre verrückt. Aber ja, ich kenne Dich ja gar nicht. Spiel wo anders. Ab hier werde ich die Diskussion von meiner Seite aus beenden, selbst was Du schreiben wirst werde ich auch nicht mehr durchlesen.

Antwort
von lil98i, 51

Also ich habe mal eine Dokumentation gesehen über Asberger Syndrom...

Dort wurde erzählt dass Autisten meistens keine Gefühle zeigen können und, dass es dabei nur wenige seeeehr wenige Ausnahmen gibt. Im Fernsehen wurde auch über ein Pärchen berichtet, die beide Autisten waren und es deswegen wohl auch funktioniert hat...aber dieses Intime soll ihnen wohl angeblich gefehlt haben...sie haben nur über irgendwelchen Mathe oder Physik Formeln rumgehangen...

Und ich denke, dass wenn du keine Gefühle anderen gegenüber hast, das dein Asberger nur unterstreicht...wie dein Therapeut nun auf die Idee kommt, du hättest doch keins, ist mir unbegreiflich

Und ich hab mal eine Frage zu deinen Gefühlen ...fühlst du dich manchmal, wenn andere dich mit ihren Gefühlen konfrontieren, wie ein Roboter, der das Gelernte einfach abspult oder wie kann man sich das vorstellen ?

Denn als kleines Kind kam ich mir oft so vor, als würde ich handeln wie ein Roboter
Vielleicht hast du mal den Film mit A.I künstliche Intelligenz von 2001 gesehen ? Ich sah den Film früher mal und hab mich mit David identifizieren können...
Kann man eigentlich auch so eine abgeschwächte Form von Asberger haben ? Könnte es sein, dass ich das vielleicht habe ?

Kommentar von Lea1984 ,

Es gibt keine abgeschwächte Form von AS- entweder ist man Asperger-Autist oder nicht.

Und, wenn Du Dich nur annähernd mit Asperger Syndrom, den Diagnosekriterien auskennen würdest, würdest Du wissen, dass Autisten sehr wohl Gefühle haben, viele haben zusätzlich die Diagnose HSP, google da einfach nach Hochsensibilität.

Was Autisten nicht so gut können ist, Gefühle anderen anzusehen, also zu erkenne, dass es anderen nicht gut geht, dass sie ärgerlich sind oder traurig.
Viele Autisten können eigene Gefühle nicht so zeigen, beschreiben usw., aber sie haben Gefühle!

Befasse Dich einmal intensiv mit Autismus, mit dem Asperger Syndrom, suche Kontakt zu Autisten- dann weißt Du, warum der Therapeut hier zweifelt.

Wenn Du AS bei Dir vermutest- google, recherchiere, lese! Es ist angeboren und Du müsstest bestimmte Auffälligkeiten schon als Baby und Kleinkind gezeigt haben und im Kindergarten und in der Schule mitunter extrem auffällig bezüglich der Symptome gewesen sein.

Kommentar von Naydoult ,

Deine Ausführungen bezüglich des Asperger Syndroms sind teils Schwachsinn. Ja, das war eine emotionale Reaktion. Viele denken sie kennen sich mit dem Asperger Syndrom aus, weil sie in der Lage sind eine Suchmaschine zu benutzen und entsprechende Quellen aufzusuchen. Gerade das halte ich für sehr gefährlich.

Einmal kann es tatsächlich sein das Asperger abgeschwächter auftreten kann, als durchschnittlich. Die Aufteilung in die verschiedenen Formen macht keinerlei Sinn, denn jeder Autist ist anders. Genau darin liegt der Punkt, man kann es nur immer und immer wieder erwähnen. Deshalb wird schon vom Autismus-Spektrum gesprochen. In ein paar Jahren ist das auch in sämtlichen Diagnosekriterien enthalten.

Welchen Kriterium besagt denn das Autisten Gefühle haben? Ich zweifle die Tatsache keineswegs an, aber Du behauptest es existiert solch eines, wo steht es dann? http://www.autismus-etcetera.de/DiagnosekriterienAutismus-offiziell.html#ICD10As...

Autisten können schlecht Gefühle aus den Gesichtern ablesen, das ist ein Unterschied bezüglich Emotionen allgemein zu erkennen. Ich kenne einen Asperger Autisten der durch die Stimme Emotionen herauslesen kann, selbstverständlich nur sehr grobe.

Ich kenne selbst einen frühkindlichen Autisten der Gefühle auf emotionaler Ebene sehr gut beschreiben, dafür auf rationaler Ebene kaum/gar nicht. Generell ist er ein sehr emotionaler Mensch, seinen Autismus sieht man ihm aber sonst auch an.

Man kann durchaus davon ausgehen, das der Therapeut ein Studium hinter sich hat und vielmehr Wissen besitzt. Den Zweifel des Therapeuten kann man daher durch solch eine Erfahrung eher schlecht nachvollziehen können. Wie stellst Du dir vor lernt man leicht Autisten kennen? Bist Du Dir immer noch so sicher ob eine schwarz-weiß Einteilung sinnvoll ist?

Deine Angaben im letzten Abschnitt sind größtenteils falsch. Es existieren Asperger die mitunter in der Schule sehr auffällig gewesen sind, tatsächlich sind das jedoch verglichen wenige. Viele Asperger Autisten haben eine gute Kompensationsfähigkeit, die sich entwickelt. Diese hat nichts mit der Intelligenz zu tun, wobei die Intelligenz ein positiven Faktor angesichts dessen darstellt. Sogenannte hochfunktionale Autisten (mit mehr sozialen Genen) können fast ein Leben lang unentdeckt bleiben, sie werden häufig mit etwa 40-50 Jahren diagnostiziert.

Besonders empfehle ich daher Blogs von Autisten, die zeigen wie sehr verschieden sie sein können.

Antwort
von kugel, 54

Wie wär´s mit Arbeit?

Auch Asperger Autisten können arbeiten

Kommentar von Aleqasina ,

Bei Kevin könnte es aber am Teamgeist und anderen Softskills hapern.
Und an den übrigen Dingen, an denen Autisten oft scheitern: sensorische Overloads durch das Umfeld am Arbeitsplatz, schnelle Ermüdung usw.

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