Was besagt die dialektische Philosophiedidaktik nach Roland Henke Die Erläuterung bei wikipedia habe ich leider nicht verstanden?

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2 Antworten

Da begegnen und drei "altbekannte" Begriffe:

1) dialektisch - z.B. die Mäeutik des Sokrates, These und Gegenthese (Hegel)

2) Philosophie - gemeint der ganze Umfang der philosophischen Denkgeschichte, das eigene philosophische Herangehen an Probleme

3) Didaktik - die Kunst des Unterrichtens und Lernens

Philosophiedidaktik bedenkt also die speziellen Bedingungen des Unterrichtens und Lernens im Fachgebiet der Philosophie. Das grenzt sich ab von Naturkunde- oder Mathe- oder Kunstunterricht.

Nach dem Wikipedia-Beitrag ist die dialektische Philosophiedidaktik von Roland W. Henke anzusiedeln zwischen Martens (kommunikations- und praxisorientierter Ansatz) und Rehfus (eher textorientierter Ansatz). D.h. es werden sowohl Texte wichtiger Autoren gelesen, vorgetragen und deren Thesen herausgearbeitet und mit Antithesen konfrontiert (Rehfus). Dann leitet der Pädagoge eine qualifizierte Diskussion zur Bewertung und eigenen Urteilsbildung zu beiden, wobei keine endgültige gemeinsame Konklusion am Ende stehen muss. Jeder muss nur seine Position begründen können.

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Kommentar von Happiness88
16.03.2016, 20:37

Einfach nur hervorragend! Danke danke danke 👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼

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Das Thema war mit unbekannt, aber den Wikipedia Artikel verstehe ich wie folgt:

Feuer lässt sich nur mit Feuer bekämpfen. Und die Philosophie nur mit weiterer Philosophie. Die Philosophie lebt davon sich selbst zu hinterfragen. Durch diese Kritik an der Philosophie bildet sich im Menschen eine Urteilskompetenz, die wichtig für unsere vielfältige Gesellschaft ist. Dieses Konzept schlägt Henke vor im Unterricht anzuwenden, damit die Schüler eigenständiges Denken entwickeln können.

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Kommentar von Happiness88
16.03.2016, 20:37

Danke sehr! 

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