Was benötige ich alles für ein Amateur Tonstudio?

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3 Antworten

Ist MpD Music Player Daemon oder irgendeine Hardware? Naja, du brauchst auch kein Mischpult, du brauchst nur ein Audio Interface, wo du das Mikrofon einstecken kannst, dann natürlich ein Mikro, Mikrofonständer, einen Pop-Filter (das ist dieses "schwarze Ding"), Reflexionsschutz ist nicht unbedingt notwendig, würde wirklich eher die Wände bearbeiten, gute Kopfhörer oder besser noch Monitore, eine gute Software. Wenn es nur ums aufnehmen geht reicht eine Basisversion von Cubase, wenn du Synths und Samples haben willst, brauchst du FL Studio / Ableton Live / Reason.

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Dürfte ich als erstes Fragen, was ein MPD sein soll? Ein audiointerface?

Du brauchst zumindest für den Ton (um von der Geschichte mit Video mal abzusehen) ein Mikrofon (die Frage ist was du Aufnehmen möchtest..

Wenn du Sprache aufnehmen möchtest, empfehlen sich Großmembranmikrofone mit "dem schwarzem ding" davor (nennen sich Popfilter) und ein Audiointerface, welches dann eben Phantomspannung unterstützt.

Ein Mischpult brauchst du nicht zwingend.

Wenn du aber nur eine Gitarre aufnehmen möchtest, brauchst du keinen Popfilter, die sind dafür da dass beim sprechen "P"-Laute gedämpft werden.

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Kommentar von actordc
03.11.2015, 23:31

Noch was vergessen: wenn du nichts besonderes Machen möchtest, reicht zum Aufnehmen Audacity bzw. andere freeware programme.

Ob du Akustikschaum (Reflektionsfilter)überhaupt benötigst hängt von deinem Raum ab. Klatscht du in die Hände und hast starken nachhall, dann benötigst du einen, sonst nicht.

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Kommentar von Agiltohr
04.11.2015, 08:22

Hey, TheStone, nur weil er sie nicht mag, heißt nicht, dass er sich nicht auskennt. Geschmäcker sind verschieden.

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Zunächst einmal brauchst du kein Mischpult sondern vielmehr ein Audiointerface.

Falls du mit mpd einen Akai MPD Controller meinst (wieso kann man sowas eigentlich nicht ausschreiben?), ersetzt der dir kein Audiointerface sondern lediglich teilweise Maus und Tastatur. Der macht deine Musik also nicht besser, lediglich das Produzieren vielleicht etwas komfortabler. Ich würd mir die Investition überlegen. Zumal du offensichtlich bis gerade nicht einmal wusstest, um was es sich dabei handelt.

Genau so beim "Mikro mit diesem schwarzen FIlter, die davor sind": Bei diesem Mikros handelt es sich um Kondensatorgroßmembranmikrofone und bei dem Filter um einen FIlter, der dafür sorgen soll, dass keine Luft direkt auf die Membran des Mikrofons trifft. Diese Mikrofone sind nämlich empfindlich und ich rate von einer Anschaffung eines solchen als erstes "gutes" Mikrofon ab. (zumal die wirklich guten mindestens vierstellig kosten.)

Als erstes und erstmal einziges Mikrofon würde ich eher zu einem EV RE-20 oder einem Shure SM-7 raten.

Der nächste Punkt betrifft die Raumakustik: Diese sog. Reflexionsfilter sind eher kontraproduktiv. Die sind nämlich auf der Seite eines Nierenmikrofones, auf der es sowieso nichts aufnimmt. Dafür sorgt der "Reflexionsfilter" oft für Phasenauslöschungen und somit einen "topfig" klingenden Sound. Wenn du ohnehin mit so einem Teil arbeiten willst, lohnt sich auch die Investition in ein teures Mic nicht.

Um deine Raumakustik zu verbessern, musst du auch nicht dein ganzes Zimmer mit absorbern zukleben. (DAs wär auch eher kontraproduktiv.) Es geht auch nicht darum, dass dein Aufnahmeraum tot klingt. Wenn er gut klingt ist schon was gewonnen. Dazu musst du herausfinden ob und worin Probleme bestehen und als erstes würd ich versuchen, die mit "Hausmitteln" zu lösen. (Möbel umstellen, Bücherregale als Diffusoren mißbrauchen, Polstermöbel/Matratzen möglichst als Bassfallen in die Ecke, etc.)

Was du an SOftware brauchst, hängt davon ab, was du tun willst. Wenn du nur Audio aufnehmen willst, reicht Audacity oder besser noch Reaper.

Wenn du mit Virtuellen Instrumenten und Samplelibraries arbeiten willst, musst du, je nach deinen Bedürfnissen und Vorlieben, vermutlich etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

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Kommentar von actordc
03.11.2015, 23:49

Das Shure Sm 7 ist für diesen Zweck eigentlich ungeeignet und hat auch für "Studioaufnahmen" einen zu beeinflussten Frequenzgang. Ich rate zu den günstigeren Rode Mikrofone. Und für Anfänger sind die Thomann T.Bone Mikrofone ab 150-200€ nicht schlecht. Wir hatten auch letztens das AKG C220 hier, was ich nur wärmstens empfehlen kann.

Wenns ein Kleinmembranmikro werden soll, kann ich im unteren Preisbereich das AKG C1000S empfehlen.

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