Hallo!
Mein Mann und ich planen gerade unser Haus zu verkaufen. Deshalb wollen wir unser altes Haus verkaufen. Grund dafür ist, dass uns das Grundstück einfach zu klein ist. Ansonsten würden wir das Haus weiter herrichten.
Für jemand, der nicht viel Wert auf einen großen Garten legt, ist es aber vielleicht ein interessantes Objekt.
Leider, haben wir aber keine Ahnung, was man so für das Haus verlangen kann. Aber vielleicht ist hier ja jemand, der sich mit so was auskennt und uns einen Tipp geben kann?
Im Jahr 2006 haben wir angefangen, das Haus zu erneuern, haben z. B. eine Giebelwand neu aufgebaut und neue Fenster eingebaut. Auch die Fenster auf dieser Seite (Südeseite) sind Isolierglasfenster. Die Ölheizung stammt aus den 90ern.
Weitere Angaben zum Haus:
Grundstücksfläche 280 m (Preis hierzulande 45,- € pro m) Doppelgarage Teilunterkellerung (1 Kellerraum und ein Heizungstankraum) Riesige Terasse (etwa 60 m mit neuer Überdachung aus Holz) Gartenanteil etwa 20 m
Zum Haus selbst:
Wohnfläche ca. 110 m Neues Bad mit Dusche im EG EG: Bad, Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer DG: 2 Schlafzimmer
Das ursprüngliche Haus stammt aus dem Jahr 1950 Die Heizung, wie gesagt, aus den 50ern Die Südgiebelwand aus dem Jahr 2006
Vorschläge und Schätzungen sind willkommen

Lassen Sie ein Wertgutachten und einen Energiepass durch einen Architekten erstellen. Auf der Basis des ermittelten Wertes können Sie dann einen Makler mit der Vermittlung eines geeigenten Käufers auf der Basis des Verkehrswertes als Verhandlungsbetrag beauftragen. Beachten Sie, dass die Provision nicht von Ihnen verlangt wird.

frag einfach was der käufer für das haus geben würde
Welcher Käufer?
Viel hängt ja davon ab, wo das Haus tatsächlich liegt, wie die Umgebung ist...
Ich würde mit einem Makler Kontakt aufnehmen und den erst mal fragen, was er für realistisch hält. (Das bedeutet noch nicht, daß Du einen Vertrag machen mußt. Auch Banken mit Immobilienabteilung haben solche Makler - und die kann man schon mal fragen.)
Oder Du guckst mal, wie andere Häuser in der Gegend so angeboten werden.
Kann man von hier aus schlecht beantworten, dazu muss man das Haus sehen, die genaue Lage kennen etc.
Man könnte unverbindlich einen Makler zur Besichtigung bitten und sich einen Preisvorschlag machen lassen, auch die Hausbank macht so etwas - in der Regel kostenlos -.
In Zeitungen schauen was für vergleichbare Objekte verlangt wird.
PS. Man muss ja keinen Makler nehmen...zum Verkauf
Wir haben schon mal unsere Hausbank gebeten, dass Haus zu schätzen. Dort wurde uns zwar vorgeschlagen, dass Haus zu schätzen, aber nicht umsonst. Was sie verlangen, haben wir bei diesem Gespräch noch nicht erfahren, da es eigentlich um etwas anderes ging.
Da ist der Weg über den Makler der kostengünstigere, das kostet nämlich nichts. Man muss das nur so darstellen, dass man nicht nur an einer Preisermittlung interessiert ist, sondern: "wir wollen eventuell unser Haus verkaufen" und wenn der Makler nach Preisvorstellung fragt, nennt einen ungefähr realistischen. Der Makler wird dann entweder lauthals lachen oder zustimmen.
Pardon, ich wollte sagen, dass die Ölheizung aus den 90ern stammt.
Der Grund dafür, dass wir das Haus verkaufen wollen, ist das zu kleine Grundstück.
Wir wollen dafür ein neueres Haus kaufen und haben schon ein konkretes Objekt in Aussicht.
Mal angenommen, Interesse wäre vorhanden?
Würdet ihr 40.000,- - 50.000,- € für zu viel, zu wenig oder für angemessen halten.
Dazu muss man sagen, dass Immobilien in unserer Gegend eher günstig sind.

Interessant wäre bei einem solchen Altbau auch der Zustand des Dachs, der Elektrik, der Entwässerung .. ich würde das Anwesen wohl schätzen lassen, ich habe das mal machen lassen von einem Sparkassen-Schätzer, der das auch nicht sehr teuer gemacht hat.
Das Dach des Hauses ist zwar jetzt nicht völlig marode, in den nächsten Jahren sind da aber auf jeden Fall Reparaturen fällig. Auch eine Giebelwand ist nicht mehr in gutem Zustand und muss eventuell neu gemacht werden. Elektronik und Entwässerung sind, meines Wissens nach, in Ordnung.
mattmiksys am 18. Mai 2009 15:06 in Ordnung heißt aber nicht nur funktionstüchtig. Ich habe gerade in einem Haus von '59 die gesamte Elektrik am Wickel, weil sie noch ohne Schutzleiter verlegt ist. Bei der Entwässerung bahnen sich allerorten Dichtigkeitsprüfungen an, an denen die damals verwendeten Tonrohre scheitern dürften, so dass die Frage ist, inwieweit die Rohre erreichbar sind.
Mein Mann kennt sich durch seinen Beruf mit Elektrik und Elektronik aus. Wenn da was sein sollte, hätten wir es sofort bemerkt, bzw. er könnte es sofort in Ordnung bringen.
Der zu erzielende Verkaufspreis setzt sich aus 2 Dingen zusammen: 1. Wert des Grundstücks,den erfährst Du bei dem zuständigen Landratsamt oder Gemeinde, 2. Sicher hast Du eine Feuerversicherung!! Hier ist das Gebäude bestimmt mal geschätzt worden, um die Ver. zu schätzen. Wenn Du nicht den neuesten Zeitwert nach Umbauten hast, wird Dir das Deine Gebäudeversicherung kostenlos machen. Die Vers. kannst Du dem Käufer überschreiben, wenn er will. 3. Auch Deine Hausbank hat Immoabteilung und Schätzer, fragen wenn alles darüber abgewickelt wird, vielleicht ohne Schätzkosten, ist Verhandlungssache.
Danke für den Tipp. In der Versicherungspolice steht tatsächlich eine knappe Bewertung für das Haus. Diese dürfte jedoch veraltet sein, da eine Wand und das Bad, sowie einige Fenster völlig neu gemacht wurden. Im Falle eines Brandes bekämen wir von der Gebäudeversicherung 65.000,- €. Natürlich ist mir klar, dass das wahrscheinlich nicht der reelle Wert des Hauses ist.
Gebäude + Grundstück ist schon mal ein Ansatzpunkt. Selbstverständlich muß man noch andere Dinge bedenken wie Infrastruktur, ist eine Autobahn in der Nähe usw. usw. Hast Du mal überlegt, ob Du nicht die Nachbarn ansprichst? Manchmal möchte einer dazukaufen? Nur nicht anmerken lassen, daß Du unbedingt verkaufen willst, nur die Ruhe bewahren.
Hallo, ich empfehle euch schaut doch mal unter www.dersachverstaendige.eu nach. Das sind Spezialisten die helfen bei der Bewertung der Immobilie und das ganze bundesweit zu einem fairen Preis. Grüße Heiko Kress
Hallo, ich empfehle euch schaut doch mal unter www.dersachverstaendige.eu nach. Das sind Spezialisten die helfen bei der Bewertung der Immobilie und das ganze bundesweit zu einem fairen Preis. Grüße Heiko Kress
Einige Punkte sollte man da doch ein wenig gerade rücken. Einen Architekten für eine Wertermittlung heran zu ziehen, ist falsch, es sei denn, dass er anerkannter ( zertifizierter oder öffentlich bestellter und vereidigter ) Sachverständiger ist. Der Beruf Architekt selbst hat mit einer auch nur annähernden Verkehrswertermittlung nichts zu tun. Dasgleiche gilt für den Banker ( Schätzer des Sparkasse ), auch hier scheinbar Ahnung, vielleicht...vielleicht aber auch nicht ! Der Makler hat mit Sicherheit Ahnung, aber in der Regel hat er auch ein vitales Interesse daran, irgendeinen Auftrag zu erhalten. Ferner schätzt er ohne Auftrag nur sehr grob über den Daumen. Also äußert er sich entweder sehr vage oder ggf. eingefärbt, Auftrag ist wichtiger als die Angabe eines vermutlichen Preises, der dann ggf. vielleicht später annähernd erzielbar sein könnte oder auch nicht. Eine vernünftige Wertermittlung kostet auch den Makler Geld, entweder Zeit, Kopf- und Rechenarbeit oder aber Fremdkosten, wenn er diese Aufgabe vergibt, was er dann häufig macht, wenn die Bewertung für ihn aus bestimmten Gründen nicht so einfach anzufertigen ist. Ein Sachverständiger wäre eigentlich das Richtige, auf der Basis kann man dann einen eigenen Weg entwickeln, wie man am ertragreichsten an die Sache rangeht. Aber der Hinweis auf bundesweite Sachverständige ist nun auch Käse, denn ein Sachverständiger benötigt eine ausgesprochen gute Marktkenntnis vor Ort, alternativ müßte er einen gewaltigen Aufwand betreiben, um eine haftungssichere Aussage machen zu können, und das müßte dann der Auftraggeber bezahlen, auch nicht so toll. Da es bei einem Hausverkauf um enorme Werte geht ( mal eben 20.000 EUR weniger ? Überlegen Sie mal, wie lange Sie dafür von Ihrem Nettoeinkommen Geld beiseite legen müssen, um das anzusparen! ), würde ich einen Sachverständigen nehmen, aber: Ich würde mir einen Kollegen vor Ort suchen und würde ein Kurzgutachten in Auftrag geben, für eine Kaufpreisfindung reicht das vollkommen...und ist relativ preiswert !
Danke für die ausführliche Antwort. Am ehesten traue ich wirklich noch einem Makler zu, das Haus realistisch einschätzen zu können. Natürlich ist mir dabei klar, dass der Makler zunächst wahrscheinlich einen höheren Preis angeben wird, da er zukünftige Preisverhandlungen und -korrekturen nach unten bereits einkalkuliert. Bei immopool.de und immobilienscout24.de hab ich mal nachgesehen, was ähnliche Häuser (ähnliche Größe, Baujahr, Grundstücksgröße) bei uns im Umkreis von 25 km so bringen:
Alle ähnlichen Objekte lagen zwischen 40.000,- und 50.000,-.
Dabei geh ich natürlich davon aus, dass zukünftige Käufer eher weniger ausgeben wollen und verhandeln.
Wenns denn überhaupt welche geben sollte.
Wir sind nämlich schon froh, wenn uns überhaupt jemand das Haus abnimmt, da es ja auch Kosten verursacht, bzw. eine "Sparbüchse" ist.
Ein wenig Recherche im Internet kann da wie gezeigt schon ser viel bringen. Bei einem Objekt in dieser Preisklasse ist die Betrachtung von vergleichbaren Häusern die einfachste und schnellste Lösung. Ihr habt es ja bereits auf die Preisspanne 40-50.000 Euro eingeschätzt. Wenn Ihr schnell verkaufen wollt, setzt den Preis am unteren Ende der Spanne an. Ich würde das Objekt in Supermärkten ans schwarze Brett hängen, den Bürgermeister informieren, dass es zum Verkauf steht, ins Internet setzen und ggf. in die lokale Zeitung.
Hier dann die Reaktionen abwarten. Die Makler melden sich von ganz alleine, wenn sie das Objekt für interessant halten. Bei der Provision für den Makler würde ich diese vorher in den Kaufpreis einbauen und dann das Objekt provisionsfrei bewerben.
Sehr gute Ideen. Das Haus als provisionsfrei anzugeben, bringt bestimmt was. Wir haben jedoch auch vor, zunächst mal die Nachbarn zu fragen. Die direkten Grundstücksnachbarn sind zwei miteinander verwandte Familien. Beide haben Kinder im Erwachsenenalter, die zum Teil zur Miete wohnen. Vielleicht sind sie ja daran interessiert, das Haus günstig zu erstehen. Statt der Miete könnten sie dann die Raten für den Immobilienkredit oder das Bauspardarlehen zahlen. Die Kinder sind ohnehin fast täglich zu Besuch bei den Eltern und geben ihre Kinder dort ab. Was läge näher als gleich nebenan zu wohnen?
ich weis es nicht aber so um die 130000 liegt es glaub ich mall