Flachgauerin am 06.11.2009 um 23:08 Uhr
Ich bin Tagesmutter und habe reichlich "Kundschaft". Mittags habe ich zusätzlich zu meinen eigenen zwei Mädels noch 10 (!!) Tageskinder zwischen 6 und 11 Jahren. Bei so vielen Kindern ist es klar, dass man es nicht allen recht machen kann. Hier und da hab ich eines dabei, das - grob gesagt - 9 von 10 Sachen nicht isst. Ist sehr mühsam. Bisher hielt ich es so, dass es für diese Querulanten dann nur ein Butterbrot gab. Wäre das für euch OK, wenn die Tagesmutter eurer Kinder das so handhabt? Wenn nein, was würdet ihr stattdessen erwarten?

für mich wäre das okay oder aber ich würde selber kochen und dich bitten es kurz in die mikro zu schieben
wenn genügend Obst und Joghurt zur Auswahl steht würde ich noch nicht mal ein Butterbrot schmieren.
Flachgauerin am 6. November 2009 23:19 Schmieren? Die Verweigerer müssen sich das Brot selber schmieren!! bösegrins Ist ja keines unter 6 Jahren, da ich nur Schulkinder habe.

...frag doch mal alle Kinder was sie gern essen und was nicht - mach dir ne Liste , dann wird dir sicherlich was einfallen was alle essen.
Flachgauerin am 6. November 2009 23:17 Muss grad lachen. Diese Liste gibts bei mir schon. Die Sachen, die alle essen, beschränken sich auf gerade mal 5 Gerichte! Die´Kleinen sind manchmal so gemein...
chaostheorie68 am 7. November 2009 00:00 ..na dann denke ich ist das doch ganz ok was du machst...man könnte die 5 Lieblingsgerichte ja eventuell abwandeln...alles andere liegt bei den Eltern, mehr kannst du auch nicht machen.

Meist denken sie, sie bekämen dann später wohl was Süßes. Das kannst Du auch machen: Prinzenrolle! Das Zeug schmeckt nicht wirklich, aber die Kinder können nicht sagen, sie hätten nichts Süßes gekriegt! Wenn Du sie regelmäßig damit nervst, dann hast Du mit dem richtigen Essen leichtes Spiel!
also du kannst nicht 10 essen kochen.würde mit den eltern reden was das kind so mag und dann würde ich kochen.wenn es trotzdem nicht funktioniert dann ist ein butterbrot okay.
also. es gibt doch sachen, die jedes kind isst. nudeln z.b. ... dann gibt es eben trockene nudeln, wenn das kind die soße nicht mag. ist dann immerhin was warmes. ansonsten finde ich ein butterbrot auch voll ok. wieso denn auch nicht? solang es satt macht und kein burger ist...
Flachgauerin am 6. November 2009 23:11 Das ist klar. Wenns irgendwas mit Nudeln gibt, dann essen diese Kinder die nackigen Nudeln.

meine Tochter hat das Essen im Hort damals auch verweigert , konnte ich auch verstehen , ich habe dann einfach für sie extra noch mal was gekocht man kann es eben nicht allen recht machen und sollte sich der Mehrheit fügen

Für mich wäre das total in Ordnung. So würde mein Kind mit der Zeit eventuell endlich lernen, das zu essen, was es gibt.
Im Kindergarten der Tochter gab es dann eine "Kosteecke" - hat oft funktioniert oder auch nicht; oder man hat nur Kartoffeln oder einzelnes gegeben. Die Sache mit dem Butterbrot finde ich o. k. - bin auch eine "leidgeprüfte" Mutter dreier Kinder, welche bis ins Schulalter Mittelschule hinein vieles nicht gegessen haben - egal wo, obwohl wir hier alles essen und nie den Kindern was anderes gelernt hatten. Haben aber auch gelernt, das zwingen dazu keinen Zweck hat. Hat uns bei den Großeltern nur Minuspunkte eingebracht - unsere Kinder sind aber dankbar gewesen für unser Verständnis und haben keine "Eßangst" entwickelt, wie bei manchen anderen Kindern. Haben aber auch im Gegenzug zu anderern Kinder bis zum 10. Lebensjahr ohne irgendeinem Grund und Zwang keine kohlensäurehaltigen Getränke getrunken - Säfte nur verdünnt und Tee - was bei anderen Kindern nie funktionierte. Fragen uns heute noch - warum dies so bei Kindern ist. Gesund sind alle Kinder und heute erwachsen bzw. im Mittelschulalter.

wir haben das mit unseren Kindern auch so gehandhabt. Keiner muss essen, aber es wird nichts extra gekocht. Wer das nicht mochte, was es gab, konnte sich eine Scheibe Brot schieren oder bis zur nächsten Mahlzeit warten. Dazwischen gab es aber nicht außer Obst. Das mit dem Brot finde ich total ok von dir. Ich hatte auch mal Tageskinder. Wir hatten vereinbart, dass das Essen mitgebracht wurde. Lag aber an der Mutter, die kontrollieren wollte, was ihr Kind bekam. Das eine Kind, kann sich sein Essen ja auch mitbringen, wenn es so krüsch ist. Einfach mal mit der Mutter sprechen! Viel Erfolg!

Bei der MuKiKur gabs gar nur 1 tägliches Kindergericht für alle 180 oder so Kinder. Wer das nicht mochte, konnte am Tag vorher was anderes (Erwachsenengericht) bestellen oder hatte eben Pech gehabt. Ich würd da kein Brimborium drum machen.Bei meinen Kindern mag auch immer eins etwas nicht. Bei Unverträglichkeiten (Allergie) siehts schon anders aus, aber beim reinen "mag nicht" reicht ein Butterbrot allemal.
Das ist ja eine gute Idee. Wenn sich mal wieder eine Mutter beschwert, dann rat ich ihr das.
;-) denk auch dass dies n deal ist