Frage von bachforelle49, 151

Was bekomme ich an Gegenleistung, wenn ich meine Organe spende?

oder ist das jetzt ehrenrührig, wenn ich danach frage, wo doch die Ärzteschaft schon genügend getan hat, diesen letzten Dienst für die Gemeinheit in Mißkredit zu bringen? Reden doch alle als erstes über Geld, und lassen sich das Herausschneiden mit dem Skalpell fürstlich bezahlen.. Soll jemand, der im realen Leben Flaschen gesammelt hat, um sich mit dem Pfand das alltägliche Leben etwas einfacher zu gestalten, nichts davon haben, wenn er denn spendet?

Antwort
von FelixFoxx, 68

Gegenleistung: Du hast mit Deiner Leber, dem Herzen und der Lunge drei Leben gerettet und mit den Nieren, der Pankreas, den Gehörknöchelchen, der Netzhaut viele Leben wieder lebenswerter gemacht.

Der Spender meines Nierentransplantates hat mir durch die Spende mehr als 23 dialysefreie Jahre geschenkt und meine Lebenserwartung dadurch deutlich verlängert. Dafür bin ich ihm und seinen Angehörigen sehr dankbar!

Kommentar von bachforelle49 ,

ja, ja, so weit so gut, + deshalb will ich ja auch gerne `spenden `, bevors `verkommt ` , aber wer kümmert sich überhaupt um meine Leiche, wenn kein Geld für meine Bestattung da ist.. Also die ethische und menschliche Seite in allen Ehren, aber wieso quatschen grad die Menschen (außer du `als Opfer `natürlich) nur von Geld (hier von viel Geld) und warum haben grad die Entscheider mal keine Antenne dafür, mit `gutem `Beispiel voranzugehen und auch mal was unentgeldlich zu tun? Natürlich auch ohne die sogenannte Aufwandsentschädigung, die ja auch gerne eingestrichen wird! In unserer Gesellschaft sind die Spender die Doofen..

Antwort
von Mucker, 55

Na klar bekommst du ne Gegenleistung !

Normalerweise wünscht man sich ja einen würdevollen und friedvollen Tod. Aber die Organspender sind da wohl anderer Meinung – oder erkennen das (noch) nicht.

Als Gegenleistung bekommst du dann den Tod auf dem OP-Tisch – wenn du dort bei noch lebendigen Leib ausgenommen wirst wie ne Weihnachtsgans. Denn die Organe von echt Toten sind nicht mehrbrauchbar.

Damit die Ärzte das dürfen wurde das sog. Hirntod-Konzept erfunden. Das schützt sie davor für ihr Handeln in den Knast zu kommen.

Das Hirnjtod-Konzept ist aber sehr umstritten, weil ca 30% der Hirntod-Diagnosen falsch sind und sich trotz Hirntod-Diagnose auch schon Patienten wieder voll erholt haben und heute noch munter unter uns leben – weil die Angehörigen NICHT die Einwilligung zur „Organspende“ gegeben haben. Hätten sie die gegeben – ja dann hätten die Betroffenen keine Chance gehabt.

Meistens befindet sich der Patient ja im Sterbeprozess. Die Mediziner haben da offenbar keine Skrupel – brutal in diesen einzugreifen. Einwürdevoller und friedvoller Tod ist dann nicht mehr möglich.

Von vielen Kulturen und Nahtoderlebnissen ist bekannt, dass sich die
Seele beim Sterben langsam vom Körper löst bzw. von ihrer irdischen Hülle verabschiedet. . Da für die Medizin (und für Ignoranten), die keinen Zugang und kein Verständnis vom Feinstofflichen haben. die Seele nicht existiert – wird auf sie keine Rücksicht genommen.

Man stelle sich nur einmal vor: Mediziner haben Körper von Menschen seziert und keine Seele gefunden. Also folgerten sie - wie auch bei anderen Annahmen  >falsch, dass eine Seele nicht existiert. Was für ein horrender  Schwachsinn ! Als ob man das Feinstoffliche mit einem Skalpell sezieren könnte.

Bei  der Ausschlachtung des Menschen während des Sterbeprozesses wird die Seele brutal aus dem Körper getrieben. Der Mensch wird getötet. Dass die Seele dabei Schaden nimmt - ist nicht auszuschliessen, sondern eher wahrscheinlich.

"Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an seiner Seele."
(Jesus von Nazareth,
Lukasevangelium 9, 25; Matthäusevangelium 16, 26)



Kommentar von Mucker ,

Lies mal das Buch "Herzloser Tod" von Ulrike Baureithel und Anna Bergmann, Klett-Cotta-Verlag

"Ich konnte ihnen die Hoffnung nicht zerstören, aber nun habe ich keine mehr, weil ich nicht auf ein falsches Leben setzen kann." (Ein Jugendlicher mit einem fremden Organ, der keine Kraft hatte, seinen Eltern klarzumachen, dass er lieber sterben als fremde Organe erhalten will; aus dem o.a. Buch.

Kommentar von Mucker ,

Hirntote sind meistens sterbende Menschen, denn der menschliche Körper stirbt langsam.

"Unstrittig" ist dabei, "dass der Stoffwechsel in den Körperzellen noch eine Weile weiterläuft, wenn der Mensch eigentlich schon tot ist" (Der Spiegel Nr.38/2005); d.h., wenn er schon für "tot" erklärt wurde, während er aber immer noch stirbt und sich die Seele nun unter entsetzlichsten Schmerzen vom Körper lösen muss. Mancher für "hirntot" Erklärte ist jedoch auch wieder aufgewacht und wurde gesund.

"Den Hirntod gibt es überhaupt nicht. Er ist eine Erfindung der Tra  nsplantationsmedizin."
(Prof. Dr. Franco Rest, zit. nach Die Wurzel Nr. 3/2012, S. 36)

www.theologe.de/theologe17.htm

Kommentar von Mucker ,


Vorbereitung zur Organentnahme statt liebevoller Sterbebegleitung


Dieser medizinische "Fortschritt" hat auch zu einem anderenUmgang mit dem Sterben geführt.

Rückt bei einem Menschen im Krankenhaus der Tod näher, ist es nun nicht mehr das Hauptgebot der Stunde, ihm bzw. seiner Seele beim Hinübergehen in die jenseitige Welt liebevollzur Seite zu stehen. Sondern es werden in dieser Zeit, wo immer dies möglich ist, die notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um die Entfernung seiner Organe vorzubereiten.

Dies geschieht dann, während der Betroffene gerade stirbt, und es ist für den gerade in dieser Phase extrem schmerzempfindlichen Menschen und seine Seele auch bei Narkose bzw. Betäubung (falls diese hier und da durchgeführt wird) mit unsäglichen Qualen verbunden, wie unzählige Erfahrungen und Indizien belegen (siehe
dazu unten im Text)
.  

Und beim Sterben halten dem Menschen dann nicht seine Angehörigen liebevoll die Hand und sie streichen ihm auch nicht über die Stirn, sondern die Angehörigen werden weggeschickt, denn sie dürfen bei dem, was nun getan wird, nicht dabei sein, und sie würden es wohl auch kaum verkraften.

Denn was nun geschieht, kommt im Erleben des Spenders einer Art "Schlachthof" gleich.

Die medizinischen Spezial-Teams schneiden dem Sterbenden in Eile alles das heraus, was unmittelbar darauf anderen Menschen eingepflanzt werden soll.

Die Seele des Sterbenden, die nicht an sein Gehirn gebunden ist, wird in dieser Lebens- = Sterbensphase
normalerweise noch einmal intensivst mit ihrem bisherigen irdischen Leben konfrontiert, das sich dann in einer Art Rücklauf des Lebensfilms noch einmal vor dem inneren Auge abspielt. Noch so manche
Selbsterkenntnis und Reue sind dabei eine  unschätzbare Hilfe auf dem weiteren Lebensweg für die Seele im Jenseits.



Kommentar von Mucker ,

hier ist der Rest:

In diese Vorgänge aus der weisen Schöpfungsordnung Gottes wird jetzt von den Transplantationsmedizinern brutalst hineingestochen und geschnitten.

Damit wird diese letzte Chance, im Hinübergehen vom Diesseits ins Jenseits noch manches zu bereuen  und  z. B. von Seele zu Seele um Vergebung bitten
zu können, aufgrund unsäglicher Schmerzen rabiat
verhindert.

"Laut Statistik werden bei drei Viertel aller Hirntoten Bewegungen beobachtet" (Berliner Zeitung, 23.5.2012),
vor allem beim endgültig Getötet-werden.

Der Sterbende wehrt sich verzweifelt gegen die "Schlachtung", während die  Mediziner seine Abwehrreaktionen als "Reflexe" abtun, die angeblich
mit Schmerz nichts zu tun haben.



www.theologe.de/theologe17.htm#Vorbereitung_zur_Organentnahme

Kommentar von Mucker ,
> Auch hochinteressant:

Das geistige Wissen der Bibel und die überhebliche Meinung der heutigen Mediziner

>

und:

Kirche und Transplantationsmedizin ignorieren
das Leben der Seele


www.theologe.de/theologe17.htm#Vorbereitung_zur_Organentnahme

Kommentar von Inkonvertibel ,

DH

Antwort
von cyracus, 31

@bachforelle, es heißt ja "Organspende", nicht "Organhandel". - Organhandel ist bei uns verboten.

Wenn Du der Kleiderkammer oder z.B. dem Roten Kreuz einen Sack gebrauchter Kleidung spendest, kriegst Du ja auch nix dafür.

Alle Alarmglocken sollten bei Dir aber schrillen aufgrund der Tatsache, dass so heftig für diese sogenannte "Organspende" geworben wird, dass sogar Krankenkassen verpflichtet wurden, uns Versicherte immer wieder an diese sogenannte "Spende" zu erinnern. - Hast Du jemals erlebt, auf diese oder ähnliche Weise für irgendwelche Spenden umworben zu sein? Hast Du jemals erlebt, dass Kinder und Jugendliche in den Schulen einseitig zu einem Spendenthema "informiert" werden?

Auffallend ist doch auch, dass bei dieser Art von "Spende" es immer nur - tränenreich und romantisierend - um die Empfänger geht. Was genau es für die so vielumworbenen "Spender" bedeutet, sich dazu bereit zu erklären, wird tunlichst verschwiegen.

Es wird verschwiegen, dass der "Hirntod" erfunden wurde, damit lebendige oder noch lebendige Menschen als "tot" erklärt werden können, damit man dann ihnen Organe und vieles andere mehr herausschneiden und heraussägen kann. - Es wird verschwiegen, dass dies allgemein ohne Narkose und ohne Schmerzmittel gemacht wird, sondern dass der Patient, der zum "hirntoten" "Spender" erklärt wurde, auf dem Operationstisch angeschnallt wird und dass ihm starke muskelentspannende = lähmende Medikamente gespritzt werden. Dies nicht zum Wohle des "Spenders", sondern damit das Helferpersonal nicht irritiert wird, wenn sich der doch-ach-so-tote-Patient bewegt und Abwehrbewegungen macht. (Nur in der Schweiz ist Narkose Pflicht - und warum wohl, weil der "Spender" wirklich tot ist?)

Bitte lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Folge dort auch den weiterführenden Links zu meinen Antworten an BossMoss und Lollool. - Der Link bezüglich Lollool führt nicht zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier etwas an den Links geändert). Wenn Du diesen anklickst, bist Du genau bei der Antwort zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Das in meiner Antwort eingebrachte Video Organwahn findest Du dort auf YouTube nicht mehr. In dem Video wurde Werner Hanne interviewt. Ich kann verstehen, dass "Organspender"-Befürworter seine Aussagen nicht gefallen. - Gibst Du auf YouTube in die Suchleiste ein

werner hanne

findest Du Videos, in denen er seine Besorgnis darlegt, wie zum Beispiel
dieses:

Risiko Organspende für Spender und Empfänger

Bitte pass gut auf Dich auf.

Kommentar von bachforelle49 ,

also, von mir aus könnte man ruhig von Organhandel sprechen - denn im Hintergund wird ja gehandelt, sicher nicht um Geld, aber im Endeffekt dann eben doch, wenn die Klinik mal eben Hunderttausend macht..

das Wort Spende gerät in neuerer Zeit immer mehr in Mißkredit und Verruf, weils so ausgenutzt wird für sogenannte ehrenwerte Zwecke, aber allein Verwaltung und Betriebskosten fressen über 90 % usw..

Solange diese W***serköpfe von oben nicht auch mal mit gutem Beispiel vorrangehen, wirds kein Zurück geben und die Einkommensschere geht immer weiter auseinander... Schade..

Antwort
von Herb3472, 79

Ich empfinde Deine Sicht als sehr einseitig. Sicher gibt es das auch, was Du hier anprangerst. Aber es ist polemisch gefärbt und spiegelt nicht die Realität wieder.


Kommentar von bachforelle49 ,

.. ja, ist mir schon klar, aber wenns so weitergeht mit diesen ganzen  Auswüchsen in unserem Gesundheitssystem, was auf Lug und Betrug basiert (alltäglich..), dann wirds soweit kommen, daß diese letzte Bastion des Nichts Kosten Dürfens gewissermaßen fällt...

Kommentar von Herb3472 ,

Hast Du selbst einmal diesbezüglich negative Erfahrungen gemacht, oder plapperst Du nur irgendwas nach, was Du aus irgend welchen Medien entnommen hast? Informationsbeschaffung ist eine Sache, Informationsbewertung eine andere.

Kommentar von bachforelle49 ,

was hat nachgewiesene Raff- und Profitgier aller Entscheider und Profiteure des dt. Beitrags- und Gesundheitssystem mit " Plappern " zu tun? Scanning, Lasern, Impfungen, Kontrollen und Untersuchungen - angstheischend verpackt in IGeL Leistungen -, Abschöpfen von Krankenkassenleistungen bis an die oberste Grenze von getürkten dokumentarischen Belegen und Erfassungen von Kliniken, Krankenhäusern, Alten- und Seniorenheimen, Verwaltungen derselbigen und ihren W***serköpfen, alles schreit nach Abzocke und Ausnutzen von 9 x klugen Zeitgenossen, während die Masse der Tätigen, die die Dr**ksarbeit erledigen (müssen),  mit kleiner Maus abgespeist werden > Pflegekräfte u.ä. mehr!! Ich kenne keinen Arzt, der seine Organe spenden würde, geschweige denn sein Herz, denn das hieße ja, daß sein Fachkollege sich noch mehr bereichern kann und könnte. Fazit: Wenn schon keine Danke schön fürs Spenden, dann `sein Herz nur an die nächsten Angehörigen `verlieren...

Kommentar von Herb3472 ,

@bachforelle49:

Dein "Aufsatz" ist so derart hasserfüllt und einseitig polemisch gefärbt, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, ihn zu lesen. Zwischen schwarz und weiß ist immer noch bunt, oder zumindest grau in mehreren Schattierungen.

während die Masse der Tätigen, die die Dr**ksarbeit erledigen (müssen),  mit kleiner Maus abgespeist werden > Pflegekräfte u.ä. mehr

Die Masse der Tätigen hat auch nicht Medizin studiert, und die Intelligenz vieler Hilfs- und Pflegekräfte beschränkt sich auf ein relativ bescheidenes Niveau.



Kommentar von bachforelle49 ,

ja wieder diese Ausflüchte mit dem ach so späten Eintritt ins Berufsleben und der daraus abgeleiteten Begründung der höheren und `gerechteren `Begütung, usw.. 

Es ist aber schwieriger, gleich nach der Schule und bereits in jungen Jahren sich in die rauhe Welt des Arbeits- und Berufslebens einzubringen als ewige Jahre in der Uni zu experimentieren und entsprechend zu `investieren `und dann daraus abzuleiten, 2erlei Bezahlung ist jetzt angebracht auch wegen der späteren Rente. Die Intelligenz vieler Ärzte und Studierten ist meist dann (nur) gefordert, wenn über ein Konzept nachgedacht wird, wie man Studiengebühr(en) und Gewährung derselbigen möglicht nicht zurückzuzahlen braucht bzw. kann... Meist gelingt dies auch dank intelligenter " Schachzüge ".  Insofern sind die Hilfskräfte mal wieder die Dummen. Damit beende ich dies Thema - :-(

Kommentar von Herb3472 ,

ja wieder diese Ausflüchte mit dem ach so späten Eintritt ins
Berufsleben und der daraus abgeleiteten Begründung der höheren und `gerechteren `Begütung, usw.

Nicht der spätere EIntritt in das Berufsleben, sondern das höhere geistige Potential ist ausschlaggebend. Wir leben Gott sei Dank in einer Gesellschaft, in der Geisteskraft höher bewertet wird als Muskelkraft.

Die meisten Hilfskräfte, die ich kenne, wären geistig nicht einmal in der Lage, das Abi zu schaffen - geschweige denn ein Universitätsstudium.

Antwort
von birdirbir, 78

Wie du sagst... "spenden". Andernfalls wäre dies "verkaufen".

Kommentar von bachforelle49 ,

ja,  ok, gemeinsam ist beiden die Profitgier der Entscheider.. (außer natürlich die Opfer, hier Spender..)

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