Frage von Reika96, 117

Was beinhaltet der "Grundbedarf" für das Arbeitsamt, wenn man BAB beantragt?

Hallo, mein BAB Antrag (für Ausbildung 350km von Eltern weggezogen) wurde abgelehnt. Ich habe nun Widerspruch eingelegt, da die Berechnung meines monatlichen Grundbedarfs vom Arbeitsamt viel zu gering ausfiel.

Sie gliederte sich aus "Lebensunterhalt 620 Euro" und "Fahrtgeld 170 Euro" sowie "Arbeitskleidung 13 Euro"

Meine monatliche Miete beträgt 650 Euro, das Arbeitsamt muss das von den Unterlagen her wissen. Das Fahrtgeld genügt für die Fahrt zur Berufsschule.

Allerdings kommen noch monatliche Kosten wie Strom, Internet, Rundfunkbeitrag (der entfällt, wenn man BAB bekommt. Deshalb wäre mir 20 Euro lieber als nichts!) etc. hinzu.

Was mich am meisten schockiert: der Lebensunterhalt, den ich anscheinend monatlich benötige, aber geringer als meine Miete ist, beinhaltet keine Nahrung.

Wie stellt sich das Arbeitsamt das vor? Im Internet lese ich, dass ein Widerspruch meistens nichts bewirkt und wieder abgelehnt wird. Der BAB online Rechner hat mir einen BAB Betrag von weit über Hundert Euro ausgespuckt.

Habe ich nach eurer Einschätzung eine Chance, dass der Widerspruch nicht abgelehnt wird?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von isomatte, Community-Experte für Arbeitsamt & Ausbildung, 56

Beim BAB - bekommst du für deine Wohnkosten max. 250 € gezahlt,im Juli 2016 lag dieser Betrag noch bei max. 224 € pro Monat !

Dein Widerspruch wird also keinen Erfolg haben,denn Strom usw.musst du,wie jeder andere auch,aus seinem Einkommen oder anderen Leistungen wie ALG - 2 selber zahlen.

Wenn du also dem Grunde nach Anspruch auf BAB - hast und den hast du ja,dann hast du schon mal keinen Anspruch auf Wohngeld.

Dir bleibt dann also nur ein Antrag auf ALG - 2  beim zuständigen Jobcenter zu stellen,wenn deine Eltern dir in der Erstausbildung keinen Unterhalt leisten können bzw.nicht viel ,oder sie dir auf Grund deiner eigenen Netto Vergütung keinen zahlen müssen,weil dir laut Düsseldorfer Tabelle als Azubi / Student dann nur 735 € zustehen würde,ggf.kämen bei Studenten dann noch Beiträge für die KV - und das Studium dazu.

Bei dir dann evtl.erhöhte Fahrkosten oder was du sonst für Aufwendungen wegen der Ausbildung hättest.

Von deiner Netto Vergütung könntest du dann in der Regel 90 € wegen diesen Aufwendungen abziehen,würden diese dann tatsächlich höher liegen,dann müsstest du das den Eltern nachweisen,dass nur mal so nebenbei.

Also musst du einen ALG - 2 Antrag stellen,jetzt kommt aber der Haken an der ganzen Sachen.

Wenn deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) für eine Person nicht angemessen ist,dann würde dir das Jobcenter diese unangemessenen Kosten für max. 6 Monate berücksichtigen,danach gibt es dann max.noch den angemessenen max. Betrag.

Was dir dann in der Stadt max.an angemessener KDU - zustehen würde kannst du vom dortigen Jobcenter erfahren,kannst dich aber im Internet mal schlau machen,gibst einfach mal ein ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinie " oder ,, angemessene KDU " und dazu dann den Namen deiner Stadt.

Nun kommt es darauf an was du an Brutto und Netto Vergütung hast,denn das Jobcenter berechnet dir aus deinem Brutto einen Freibetrag nach § 11 b SGB - ll,dieser wird dann theoretisch von deinem Nettoeinkommen abgezogen,dass ergibt dann dein anrechenbares Erwerbseinkommen.

Zu diesem anrechenbaren Erwerbseinkommen käme dann dein Kindergeld von min. 190 €,wenn du noch unter 25 bist und deine Eltern dir nicht min. Unterhalt in Höhe des Kindergeldes zahlen würden.

Das ergibt dann das gesamte anrechenbare Einkommen und das wird dann auf deinen Bedarf nach dem SGB - ll angerechnet.

Du würdest dann derzeit 404 € Regelsatz für den Lebensunterhalt bekommen und dazu deine angemessene KDU - die dann ggf.für max. 6 Monate dann voll anerkannt würde,dann läge dein Bedarf zumindest vorübergehend bei ca. 404 € + 650 € KDU = 1054 € pro Monat.

Auf dein Brutto stehen dir dann erst mal 100 € Grundfreibetrag zu,dann von 100 € - 1000 € Brutto 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag.

Angenommen du hast 800 € Brutto und bekommst 650 € Netto aufs Konto,dann würde dein Freibetrag 240 € betragen,abzüglich vom Netto blieben dann ca. 410 € anrechenbares Netto übrig.

Dazu käme dann das Kindergeld von 190 €,dann würden wir bei ca. 600 € gesamten anrechenbaren Einkommen sein.

Wenn dir also das Jobcenter dann eine Aufstockung zahlt,dann würde diese zumindest für diese 6 Monate etwa 454 € zustehen.

Danach bekommst du nur noch max. den Höchstsatz der einer Person zusteht,wenn du die Differenz dann nicht selber zuzahlen kannst,dann musst du dir entweder eine passende Wohnung suchen,etrwas untervermieten oder dir einen Nebenjob suchen,dann wird aber das zusätzliche Einkommen nach Abzug von geringen Freibeträgen auf deine Aufstockung angerechnet.

Kommentar von Reika96 ,

Klasse Antwort. Tausend Dank, ich werde mich weiter informieren! 

Kommentar von Reika96 ,

..

Kommentar von Reika96 ,

Ich hätte noch ein paar kleine Fragen zu Ihrer Antwort. Da Sie sich schon für eine so ausführliche Antwort Zeit genommen hatten, hoffe ich sehr darauf, dass Sie diese auch noch beantworten:

- Wann müssen mir meine Eltern laut der Düsseldorfer Tabelle keinen Unterhalt zahlen? Ich verdiene 620 netto, deckt momentan zwar kaum die Miete, doch ich will und kann keine hunderte Euro monatlich von meinen Eltern verlangen. Wie kann ich dies bei einem ALG II Antrag belegen? 

- Ist es festgelegt, dass ich wenigstens 6 Monate für meine Wohnung den Betrag bekomme? Kann ich mich auf irgendwas berufen, wenn der Jobcenter behauptet, dass mir auch 6 Monate dieser Betrag nicht zusteht? 

- Erfährt mein Ausbildungsbetrieb, dass ich ALG II beantrage oder dann, falls ich es bekommen würde? 

- Wäre es okay, wenn ich den Antrag schon stelle, bevor ich die Ablehnung meines Widerspruchs bekomme? Danach wird es zeitlich eng wegen den Ausbildungsbeginn, wo ich keine Stunden versäumen möchte

Ich bedanke mich schon mal recht herzlich für eine Antwort! 

Kommentar von isomatte ,

Aus welchem Grund wurde denn der BAB - Antrag abgelehnt ?

Denn wenn du nur 620 € Netto hast und dir laut BAB - Ablehnung insgesamt 803 € zustehen,würde dir ja noch eine Zahlung zustehen,denn das Kindergeld wird bei der Berechnung außer acht gelassen.

Kann es sein das der Antrag abgelehnt wurde weil dir deine Eltern in der Erstausbildung vorrangig Unterhalt zahlen sollen,zumindest noch einen Teil ?

Laut Düsseldorfer Tabelle stünden dir 735 € Unterhalt zu,wenn ich davon ausgehe dass du die 90 € für Aufwendungen wegen der Ausbildung pauschal von deinen 620 € Netto Vergütung abziehen kannst,dann blieben hier noch etwa 530 € und dazu kämen die 190 € Kindergeld.

Dann hättest du ein anrechenbares Einkommen von ca. 720 € und laut BAB - würden dir 803 € an Bedarf zustehen und wenn deine Eltern dementsprechendes Einkommen haben,dann müsstest du ggf.von ihnen noch die Differenz einfordern.

Deinen Antrag kannst du auch schon vorher stellen,du hast ja deinen Ablehnungsbescheid vom BAB - schon bekommen,dann käme es halt auf den Grund der Ablehnung an,wenn er nur abgelehnt wurde weil du von deinen Eltern noch vorrangig Unterhalt fordern sollst,dann wirst du das auch vorrangig vor einer ALG - 2 Zahlung machen müssen.

In der Regel muss das Jobcenter 6 Monate weiter zahlen,denn selbst wenn du dann die Wohnung kündigen würdest,kann es passieren das dann nicht nur 3 sondern 4 Monatsmieten bis zum Ende der Kündigungsfrist gezahlt werden müssten und dann muss erst mal eine passende Unterkunft gefunden werden,dass kannst du dann ja auch nur am Wochenende oder nach dem Job machen.

Also kannst du davon ausgehen das 6 Monate gezahlt bzw.berücksichtigt werden,wenn du den Mietvertrag schon unterschieben hast oder schon darin wohnst.

Dein Betrieb bekommt das sicher mit,du musst dann zumindest einmal pro Jahr eine Einkommensbescheinigung ausfüllen lassen,würde sich deine Vergütung erhöhen,dann muss das natürlich immer nachgewiesen werden,dann auch mit aktuellen Kontoauszügen,auf dem dann der Eingang ( Zuflussprinzip ) deiner Vergütung zu sehen ist.

Kommentar von Reika96 ,

Okay, habe Antrag gestellt, welcher innerhalb 1 Woche bearbeitet wurde.

Für den Zeitraum von August bis September bekomme ich nichts, da mein derzeitiges Vermögen mich bis dahin deckt. Von Oktober bis Januar soll ich circa 300 Euro bekommen.

Allerdings wurde das Weihnachtsgeld nicht mit einberechnet, da sie Art und Zeitpunkt nicht kannten. Auch mein monatliches Nettoeinkommen haben sie circa vier Euro zu wenig berechnet (das musste neu errechnet werden, weil einmalige Zahlungen darauf umgelegt wurde). 

Ich soll die Einkommensbescheinigungen spätestens Januar abgeben und dann müssen eventuelle Überzahlungen zurück gezahlt werden. 

Ich habe vor, diese früher abzugeben, sodass sie noch vor der ersten Leistung (Oktober) den Betrag anpassen können und Überzahlungen vermieden werden. 

Nun habe ich zwei Probleme:

1. Meine Ausbildung hat heute gestartet. Ich kann nicht mehr persönlich hingehen, die E-Mail von Samstag wurde noch nicht beantwortet und telefonisch wurde ich gestern auf einer Nummer verwiesen, wo keiner hingeht. Ich hoffe aber, dass sie Briefe antworten und bearbeiten werden.

2. Den Einkommensnachweis muss ich bestimmt ein Kontoauszug beilegen, oder? In Ihrem Brief steht das nicht, aber mein Vater hat in einem Jobcenter (350 km von hier entfernt) nachgefragt und der meinte, da muss einer mit. Ich habe NICHT vor, mein Konto im August und September zu leeren. Wenn sie sehen, dass ich noch Geld auf meinem Konto haben, werden sie das erneut wegrechnen (das Geld, das sie für August und September eingeplant haben) und mir die Leistungen streichen???? D:

Mir ist bewusst, dass das überall anders ist. Vielleicht wissen Sie das auch gar nicht. Über eine Antwort würde ich mich dennoch riiiießig freuen! Danke!

Kommentar von isomatte ,

Wenn du auf Grund von zu hohem Vermögen erst ab Oktober Anspruch auf Leistungen hast,dann bringt der vorherige Einkommensnachweis nur etwas wenn deine Vergütung jeden Monat gleich ist,dass sollte in der Ausbildung normalerweise der Fall sein,es sei denn deine Vergütung wird dann innerhalb eines Jahres angehoben !

1. Auf E - Mails würde ich mich nicht verlassen,dass solltest du alles schriftlich mit der Post versenden wenn du es nicht persönlich erledigen kannst und dann am besten per Einschreiben mit Rückschein,dann hast du einen Nachweis in der Hand.

Für Fragen kannst du auch die kostenlose Hotline unter 0800 4555500 anrufen,diese ist von Mo - Fr von 8.00 - 18.00 zu erreichen,da solltest du dir dann Datum,Uhrzeit und Name des Gesprächspartners aufschreiben.

2. Zur Einkommensbescheinigung ist auch immer ein Kontoauszug notwendig,denn Einkommen darf nach dem Zuflussprinzip erst angerechnet werden,wenn dir das Einkommen auch zur Verfügung steht,also auf deinem Konto eingegangen ist.

Du musst dein Konto auch nicht leeren,du darfst pro Vollendetem Lebensjahr 150 € als Vermögen ( Schonvermögen ) besitzen und dazu noch mal einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen,min.aber 3100 € + diese einmaligen 750 €.

Danke dir für deinen Stern !

Kommentar von Reika96 ,

Den Stern hast du dir mehr als verdient!

Vielen Dank für dein Antwort und sorry, ich muss noch einmal was fragen. Habe große Angst, dass ich im Nachhinein alles zurück zahlen muss.

- Das Weihnachtsgeld wurde bei der Berechnung meines Zuschusses noch nicht berücksichtigt. Mir wurde von Oktober bis Januar Zuschuss bewilligt. Ende November bekomme ich das Weihnachtsgeld. Wird das nun auf Dezember und Januar umgelegt oder rückwirkend auch auf Oktober und November? Dann würde ich bestimmt fast alles zurück zahlen müssen. 

Für mich ist das Zuschussprinzip noch eine kleine Hoffnung. Das klingt als sei das nicht möglich. Auf einer anderen Internetseite habe ich jedoch gelesen, dass das Weihnachtsgeld einfach auf alle 6 Monate aufgeteilt wird. Wenn sie dies tun, hätte ich dann eine rechtliche Grundlage, die belegt, dass das Zuschussprinzip gilt und es nur für den Dezember und Januar angerechnet wird? 

- Noch eine Frage: Können die Leute bei der Hotline Dinge an meinem zuständigen Jobcenter weiter geben? Ich würde gerne versuchen, nachmittags (ginge ab 17:30) einen Termin zu bekommen. Da ich immer arbeite und  Email sowie Telefon nachmittags nichts bewirkt, weiß ich nicht, wie ich an einen Termin heran kommen könnte

Kommentar von isomatte ,

Es heißt nicht Zuschussprinzip sondern Zuflussprinzip !

Das bedeutet,Einkommen darf erst auf die Leistungen angerechnet werden wenn sie zugeflossen sind,also auf dem Konto eingegangen sind.

Dann werden sie in dem Monat angerechnet in dem das Geld auf dem Konto eingegangen ist,deshalb wurde da auch noch nichts berücksichtigt,dass musst du dann von selber machen ( Mitwirkungspflicht ) wenn es so weit ist

Wenn du dein Weihnachtsgeld im November aufs Konto bekommst dann wird es nicht nur auf den November sondern auf 6 Monate verteilt,denn das Weihnachtsgeld wird ja sicher höher sein als deine monatliche Aufstockung die du bekommst.

Nur wenn diese geringer wäre würde es nur auf den Monat des Zuflusses angerechnet,so muss es aber zwingend auf 6 Monate Bezugszeitraum verteilt werden.

Ein Freibetrag steht dir auf dieses so genannte sonstige Einkommen nicht mehr zu,da du deine Freibeträge schon auf dein Erwerbseinkommen geltend machst.

Das Weihnachtsgeld wird dann also auf 6 Monate verteilt und deine Aufstockung dementsprechend gekürzt.

In der Hotline können sie deinem Vermittler auch nur eine Nachricht hinterlassen,da musst du eben angeben das du erst später kannst.

Bei uns gibt es einmal in der Woche Donnerstags Öffnungszeiten bis 18.00.

Antwort
von Rheinflip, 37

Deine Miete wird nur pauschal bis ca 200 € berechnet. Du hast neben BAB evtl noch Anspruch auf Kindergeld. 

Kommentar von Rheinflip ,

Mein Vorschlag: Du suchst ein Miniappartment, auch in der Umgebung. Fahrtkosten werden bis maximal ca. 450 E übernommen. Da du in einer früheren Frage nach Landsberg a Lech gefragt hast, es gibt auch in der Umgebung dort kleine Wohnungen. 

Kommentar von Reika96 ,

Danke für die Antwort! 

Ich habe sehr viele kleine Wohnungen für einen kleinen Preis besichtigt, doch kein Vermieter hatte Vertrauen in einer angehenden Auszubildenden.

Nun habe ich diese Wohnung eingerichtet und ein erneuter Umzug käme sehr teuer. 

Es wäre gut gewesen das mit den 200 Euro vorher gewusst zu haben, allerdings habe ich echt alle kleinen Wohnungen besichtigt, die es ab Februar bis jetzt gab und hätte keine andere (rechtzeitig) bekommen. 

Antwort
von deliriously, 18

Laut den bisherigen Antworten wäre die einzige Lösung, dass du dir wohl oder übel eine billigere Wohnung suchen musst

Das gleiche Theater hatten mein Freund und ich auch hinter uns diie passende und bezahlbahre Wohnung zu finden.

Einige Tipps:

  • schau bei Ebay-Kleinanzeigen! Dort werden die Wohnung meist von derzeitigen Mietern reingestellt, die dringend einen Nachmieter suchen! Dort gibt es auch super preise
  • Da du Auszubildende und dein Einkommen so gering ist, wie du es oben schreibst, hast du Anspruch auf eine Sozialwohnung! Du musst dich bei deiner Stadt erkundigen wo es einen WBS (Wohnberechtigungsschein) gibt. Mit dem kannst du günstige Wohnung mieten.
  • Vielleicht planst du eine WG aufzumachen? Die meisten Mieter vertrauen mehr darauf, wenn 2 Leute da sind, die für die Miete aufkommen als nur einer
  • Bei der Suche kannst du eine Bürgschaft von deinen Eltern mitanbieten

Und für wie viele m² zahlst du 650 € monatlich? und in welcher Stadt wohnst du denn?

Antwort
von berlina76, 48

Dir stehen insgesamt 730 € zu. Dabei ist es egal was die Wohnung kostet, musst du dir eben ne WG suchen.

Die 730 € setzen sich zusammen aus Azubigehalt, Kindergeld und Elternunterhalt. Wenn die Eltern den Unterhalt nicht aufbringen können dann steht einem der Restbetrag als BAB oder Bafög zu. 

Du bekommst scheinbar sogar noch ein Fahrgeld zugesprochen.

Jeder H4 empfänger muss auch von diesem Geld leben. Ihm steht eventuell mehr wohngeld zu aber im endefekt muss er von 400 € und Warmmiete alles bezahlen. Umgeschlagen auf deine 730 € hiesse das, das du dir einen Wohnraum für höchstens 330 € warm leisten kannst.  Zeit sich ein WG zimmer oder ein Wohnheimzimmer zu suchen. 

Antwort
von Reika96, 62

Noch eine Anmerkung: Ich bin in einer Gegend mit vollkommener Wohnungsknappheit gezogen.

Ich habe monatelang über 20 Wohnungen besichtigt, bis mir nur diese teure zugesagt wurde. Ich hatte keine andere Wahl als diese zu nehmen. :( 

Antwort
von Feuerhexe2015, 29

http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Landsberg-am-Lech.417.0.1.0.html

WG Zimmer gibts für ca. 200-300 € deine Wohnung ist einfach zu teuer.

Kommentar von Reika96 ,

Hatte leider keine Chance, da meine Mitbewerber immer bevorzugt wurden. 

Antwort
von Customix, 41

Man kann sich doch nicht einfach eine Wohnung für 650 Euro mieten und dann meinen dass irgendjemand das schon bezahlen wird... 

Dummheit im Endstadium. 

Du bekommst Wohnmöglichkeiten für unter 300 Euro und dann reicht das Geld auch. Ist dann halt je nach Gegend keine eigene Wohnung, sondern nur 1 Zimmer.

Kommentar von Reika96 ,

Ich habe auch kleine Zimmer besichtigt, doch meine Mitbewohner wurden immer bevorzugt. 

Das hat nichts mit Dummheit zu tun. Ich hätte die Ausbildung anders nicht antreten können. 

Antwort
von Nordseefan, 48

Kein Ahnung WO du deine Ausblidung machst. aber 650 Euro Miet für eine 1 Zimmer Wohnung ist sogar in Städten wie Hamburg und München sehr viel. Da wirst du nicht umhin kommen, dir was günstigeres zu suchen. Auch wenn die Gegend dann halt nicht so toll ist.

Und wo zahlt man bitte 170 Euro für eine Monatskarte??

Ich denke mal du musst einfach deine Ansprüche etwas runterschrauben.

Kommentar von Reika96 ,

Meine Berufsschule, die ich wöchentlich zweimal besuchen muss, ist sehr weit weg. Da komme ich mit dem Zug auf 110 Euro im Monat. Die 170 Euro Fahrtgeld hat das Arbeitsamt errechnet, wahrscheinlich noch Fahrt für ein Elternbesuch. 

Ich hätte gerne eine kleine 1Zimmer Wohnung oder eine WG genommen. Ich hatte wie gesagt auch viele Besichtigungen. 

Meine Mitinteressenten wurden jedes Mal vorgezogen und die teuerste Wohnung bekam ich dann, weil die Vermieterin nicht wollte, dass ich meine Ausbildung absagen muss. 

Kommentar von Nordseefan ,

Ich hak einfach noch mal nach: WEnn du schon von den Eltern wegziehst um eine Ausbildung zu machen, warum dann nicht in die Nähe der Schule? Oder klaffen Ausbildungsstelle und Schule so weit ausseinander?

Antwort
von Sciffo, 51

musst halt ne billigere butze  (/zimmer/ wg etc. pp) suchen.. k. A. wo du lebst.. aber als azubi kann man auch für weniger als 650 wohnen...


Kommentar von Reika96 ,

Sag das mal den Vermietern und WG Menschen von günstigeren Wohnungen und Zimmern /: 

Hätte nichts anderes bekommen 

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