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Was beherzigt ihr in der Erziehung, damit eure Kinder nicht zu "Konsumkindern" werden?

gefragt von schmackofatz am 26.06.2008 um 9:22 Uhr

Achtet ihr auf ganz bestimmte Punkt in der Erziehung, damit eure Kinder später nicht dem Konsum verfallen und immer das Neueste und trendigste haben müssen um glücklich zu sein? Bisher kannte ich das von meinem Sohn nicht, aber zur Zeit ist er in einer Phase wo er ständig die Markenklamotte, das Computerspiel etc. haben möchte. Vielleicht ist er mit 15 auch genau in dem Alter wo die Hochphase einsetzt und ich habe die Hoffnung, dass das wieder vergeht, denn wir haben immer darauf geachtet, die Kinder gerade nicht so zu erziehen.


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andreas48
beantwortet von andreas48 am 26. Juni 2008 09:25
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ganz krass gesagt:

entweder es hilft das erklären, nach dem Motto ..es geht halt nicht, weil......

oder er bekommt ja Taschengeld...dann ist es halt so( ein Beispiel)..ich bezahle für die Jeans den Druchschnittspreis, willst du mehr haben..dann bezahlst den Rest drauf..

zum Glück hatte ich mit meinen Bengeln nie den Ärger...

Kommentar von Annemone am 26. Juni 2008 09:30

so haben wir es mit unserer tochter auch gemacht: wenn es teurere sachen sein sollten, als ich durchschnittlich bezahlt hätte, musste sie selbst dazulegen (taschengeld oder verdienen)oder warten, bis geburtstag oder weihnachten ist.


anonym
beantwortet von TimRobot am 26. Juni 2008 09:30
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Es muss echt schwer sein! Kaufst du ihm billige Jeans wird er womöglich verhauen! Kaufst du ihm die die er will wird er verzogen! Meine Mutter hat mir immer gesagt ich solle mich und mein Leben nicht mit anderen vergleichen! Sondern mein eigenes Ding durchziehen auch wenn das bedeutet das Leute über mich lachen oder mich blööd finden! Ich machs heute noch so! Und ich bin dankbar!


Bella73
beantwortet von Bella73 am 26. Juni 2008 09:34
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Ich hab zwei Jungs und würde/werde es mal so machen: Normale Klamotten bezahlen wir. Wollen sie ein Markenteil, müssen sie die Preisdifferenz selber drauflegen. Computerspiele etc. sollen sie sich von ihrem Taschengeld kaufen. Wenn das nicht ausreicht, müssen sie eben Zeitungen austragen, bei Nachbarn rasenmähen etc. So lernen sie am besten den Umgang mit Geld. Wenn man was unbedingt haben will, muß man eben auch was dafür tun!

Kommentar von 9f71ba1aa92b6d073a637b0612e8d5dasmallBella73 am 26. Juni 2008 09:39

Spiele für den DS oder die Wii (die Teile haben sie sich übrigens auch selbst zusammengespart bzw. vom Kommuniongeld gekauft!) müssen sie sich jetzt auch schon selbst kaufen! (Ausnahme: Geburtstag) Manchmal muß man halt warten, bis man sich das Geld zusammengespart hat.


simoneFN
beantwortet von simoneFN am 26. Juni 2008 09:26
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Die Erziehung wäre nicht das Problem. Das Umfeld - und da hat man ja keine andere Wahl - macht die Erziehung zunichte. Aber mit 15 kann er ja getrost jobben gehen um sich diese Sachen zu kaufen! (ich war in dem Alter schon in der Ausbildung....)


mausi00716
beantwortet von mausi00716 am 26. Juni 2008 09:25
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ich denke da hat man nicht für immer die kontrolle drüber. In der schule ist das normal in dem alter das sie alle Markenklamotten tragen wollen, um sich darzustellen. aber meistens lässt es auch irgendwann nach.



RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 26. Juni 2008 10:24
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Wir haben das unseren Kindern erklärt und auch anhand von Beispielen vermitteln können, dass eine Sache nicht besser sein muss, nur weil ein bekannter Name draufsteht. Das haben sie kapiert. Außerdem wäre das bei 5 Kindern auch nur schwer machbar!


Melanie30
beantwortet von Melanie30 am 9. Juli 2008 13:32
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Es ist schwer je älter die Kinder werden.Aber ich kann nur sagen,das Kinder lernen müssen, das das moantliche Buget der Eltern auch begrenzt ist.Sie können ja einige Sachen ahben,aber andere wiederum nict.Will er mehr,dann soll er sich das zusammen sparen oder er soll Zeitungen austragen.Den Konsumdrang von Kindern würde ich nicht unterstützen.Ganz klar!Sonst kann das irgendwann eskalieren.Dann soll er Zeitung austragen gehen,alten Menschen beim einkaufen helfen oder irgendwas anderes.Nur so lernt er frühzeitig das das alles Geld kosten und eben Geld nicht an den Bäumen wächst


Jana07
beantwortet von Jana07 am 26. Juni 2008 18:18
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Alles Schwer zu machen! Um das zu verhindern,dürfte das Kind kein Tv mehr gucken und aus der Schule müßte man es auch rausnehmen! Insonsten,erklären und hoffen das es einen versteht! als letzte Lösung,Taschengeld knapp halten und das Kind wenn es was haben möchte,auforderndas es sich einen nebenjob besorgt oder das Belohnung nach Leistung-Prinzip anwenden!


frami
beantwortet von frami am 6. September 2008 10:07
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Ich versuche meiner Tochter genug Selbstbewußtsein beizubringen. Dass sie sich nicht über Markenkleidung etc. definieren sollte. Hat bei mir persönlich geklappt.


Bluehead
beantwortet von Bluehead am 2. November 2008 20:32
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Es ist immens wichtig, mit den Kindern zu reden. Ihnen zu erklären, wie die Zusammenhänge sind und mit ihnen gemeinsam durch den Konsumalltag zu gehen.

Wir gehen extrem kritisch mit Werbung um, vor allem, wenn es sich um Werbung handelt, die auf Kinder zugeschnitten ist.

Werbung kann als Orientierung dienen, was es an neuen Produkten gibt, aber man muss mit Werbung umgehen können.

Und das ist genau der Punkt, der direkt auf die Psyche eurer Kinder einwirkt, die Werbung. Ganze Psychologen-Scharen erforschen, wie sie die Werbung noch Zielgruppen-Näher gestalten können, und irgendwann ist man selbst als kritischer Erwachsener hirngewaschen.

Da hilft nur ständige Bewusstseinsbildung, und das ist eben auch für eure Kinder wichtig.


anonym
beantwortet von Mayfawnie am 20. November 2008 12:15
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Ich habe selber an mir gesehen, wohin ein Konsumverzicht führt. Meine Eltern hatten nicht viel Geld und so gab es für mich nie irgendwas trendiges, was alle anderen hatten. Als ich dann mein erstes selbstverdientes Geld hatte, habe ich nur vom Feinsten gekauft. Nur Markenklamotte, nur teuerste Kosmetik. Ich konnte nicht vergessen, wie ich immer das einzige Kind gewesen bin, das nie mitreden konnte, das nie die tollen Sachen der anderen hatte. Vielleicht hätte es mir geholfen, wenn meine Eltern mein Selbstbewusstsein gestärkt hätten, aber ich habe eher die klassische Erziehung der 70er genossen: Kinder sollen keine negativen Gefühle zeigen, Wut ist sowieso verboten und wer laut und wild ist, wird nie einen Mann kriegen.

Mit meinen Kindern versuche ich einen Mittelweg zu finden: es gibt bei den passenden Gelegenheiten das Gewünschte, Geburtstag, Weihnachten, Ostern. Ich schränke die Geschenkeflut ein, soweit es geht und lege den Fokus auf kleine Dinge. Und ich versuche, die Wünsche ernst zu nehmen.

Was Wunder wirkt: einfach mal zugeben, dass man sich viele Dinge wünscht. "Du hättest gerne ein Batman-Auto?" An dieser Stelle kommt von vielen Eltern "Nein, du hast doch schon und ist so teuer und laberrabarber". Besser kommt es an zu sagen "Wow, das sieht wirklich stark aus. Was kann es denn alles? Das kann ich verstehen, dass man sowas haben will. Komm, wir schreiben es auf eine Wunschliste, aus der kann sich dann der Osterhase/Weihnachtsmann etc aussuchen, was er Dir mitbringt". Das klappt natürlich irgendwann nicht mehr, aber bei kleineren Kindern reicht es oft, den Wunsch wahrzunehmen und nicht gleich von sich zu weisen.

Wenn sie größer sind, sollte man gemeinsam die Werbung kritisch unter die Lupe nehmen und die Kaufabsichten auf echte Interessen lenken. Wer Fussball im Verein spielt, darf auch gerne ein gutes Trikot und gute Schuhe haben. Aber eben nicht jede Woche McDoof reinpfeifen.


anonym
beantwortet von Brathahn am 20. November 2008 21:30
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Da hast Du vollkommen recht... Ich habe mir auch nachdem ich eigenes Geld verdient habe nur Markenkram gekauft... Hier sollte man den Mittelweg gehen. Interessant fand ich auch die Infos auf www.erziehung.net.


Kruemel65
beantwortet von Kruemel65 am 4. Dezember 2008 19:12
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Das ist abhängig vom Alter der Kinder. Bis zum Schuleitritt ist das meist kaum ein Thema. Ich konnte meine beiden großen (heute 21/18) ganz gut davor bewahren. Ich trage selbst kaum Markenklamotten, achte auf andere Kriterien, wenn ich Kleidung kaufe. Wenn Kinder selbstbewusst sind, brauchen sie das vllt weniger. Das heißt ja nicht, dass man sie völlig aus dem Kleiderschrank verbannen muss, einen gesunden Mittelweg sollte man finden.


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