Was bedeutet zum Ausgleich brigen?

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3 Antworten

Ja, klar, wenn der Anwalt der Gegenseite schreibt, seine Mandantin will ausgleichen, so kann dies im gegebenen Zusammenhang nur bedeuten, dass diese nun die fehlenden 500 € zahlen will, denn wie sonst sollte sie die Schuld "ausgleichen"?

Inwieweit Deinerseits die Einigungsgebühr zu übernehmen ist, nun dass solltest Du mal mit Deinem Anwalt besprechen. Ich meine, wenn die Schuldnerin nun die Forderung vollständig bezahlen will, scheint es so zu sein, dass Deine Forderung zu Recht besteht und die Schuldnerin von Beginn an hätte zahlen müssen. Also, ihn ihr Fehlverhalten wäre es nicht zum Rechtsstreit gekommen...

....wenn das SO ist, nun dann sollte sie auch die vollständigen Verfahrenskosten übernehmen müssen.

cheerio

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Manche Anwälte sind echt ne Frechheit. Ja das wird genauso zu verstehen sein. Die Beklagte möchte 500 € zahlen. Dafür sollst Du dann die Einigungsgebühr tragen.

Hierbei handelt es sich allerdings lediglich um einen Vergleichsvorschlag, den ich an Deiner Stelle nicht annehmen würde. Die Beklagte zahlt das Geld nur, weil sie keine Aussicht hat das Verfahren für sich zu entscheiden. Wenn Du vor Gericht gewinnst, dann zahlst Du gar keine Verfahrenskosten (auch wenn diese Variante natürlich mit einem gewissen Prozessrisiko belastet ist).

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Ich gehe mal davon aus, dass der zweite Absatz ein Auszug aus einem Schreiben der Gegenseite ist und weiter nichts mehr dazu ausgeführt wird.

Das heißt, die Gegenseite zahlt die 500€ und die Kosten des Verfahrens mit Ausnahme der Einigungsgebühr.

Ob du diese übernehmen willst, musst du selbst entscheiden.

Ich persönlich würde davon abraten. Die Gegenseite hat hier wohl eingesehen, dass sie keine Chance hat und versucht jetzt die Kosten zu minimieren.

Wenn du annimmst, bekommst du sofort einen vollstreckbaren Titel. Wenn du ablehnst, wird wohl ein Urteil in deinem Sinne gesprochen. Dann kannst du über den Kostenfestsetzungsbeschluss alle Kosten, die dir entstanden sind geltend machen.

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