IrisKore am 03.11.2009 um 10:09 Uhr
Iris Radisch:
"Als hieße Vereinbarkeit nichts anderes als: Du kannst deinen Beruf so ungestört und unbeschränkt ausüben, wie man es von die verlangt." [...] "Von der Hausfrauenehe haben die Männer profitiert. Von der Rundum-Betreuung der Kinder profitiert die Wirtschaft." [...]

Das ist doch alles ne Augenauswischerei. Du kannst mir nicht erklären, dass eine Mutter die in der Früh ihre Kinder aus dem haus bringen muss, danach arbeiten geht, kinder holt, kochen, Haushalt machen, sich mit Kindern beschäftigen.... dass man das alles in seelenruhe unter einen hut bringt??? Ja klar, die schon, die dann Angestellte haben die alles machen, aber eine normale Mama????

es bedeutet meist stress.
es erfordert strenge organisation und frauen/mütter brauchen ein soziales netzwerk.

Das alles sind nichts weiter als Schlagwörter.
IrisKore am 6. November 2009 08:32 Wie meinst Du das, etwa: die Wörter schlagen?
gottesanbeterin am 9. November 2009 23:26 Ich meine, dass diese Formulierungen grade soviel wert sind, wie das Papier auf dem sie stehen, es sind nichts weiter als schöne Phrasen, oder Wunschdenken.
IrisKore am 15. November 2009 00:19 Welche Wünsche meinst Du?
das geht schon,muss richtig organisiert werden und vor allem muss man den richtigen partner dazu haben,der auch mal im haushalt mit hilft. ich hatte noch nie ne oma oder opa die mir bei standen.habe 3 erwachsene kinder und noch ein nachzügler von 14 jahren stress? haben meist die ,die zu hause stitzen,noch nie gearbeitet haben und nur für ihre familie da sind.kenne ich von meiner schwester,wenn da mal was außer dem plan kommt,geht gar nichts.wenn ich mal frage ob sie mit shoppen geht oder so,das geht gar nicht.
IrisKore am 3. November 2009 16:56 Tja, so unterschiedlich sind die Menschen. Selbst bin ich fast immer ausgeglichen gewesen, wenn ich Zeit und etwas Muße für meine Kinder hatte. Statt shopping - also dem Erwerb von Luxus und sinnlosem Schnickschnack - war ich mit meinen Kindern gern in der Natur oder auf Kunst- und Kulturveranstaltungen die Kindgerecht und Elterngerecht waren. Lesen, schreiben und Gestalten und Reparieren von Kleidung, Inventar. Einkochen von Obst und Gemüse und viele andere Sachen haben unseren Alltag bereichert. * Die Dreifachbelastung - Kinder, Haushalt, Job - machte mich dann anfällig für die Schein und Glitzerwelt, die in organisierter Minutenschnelle so viel verspricht und wenig hält, ... wenn es sich organisieren lässt, schaffe ich es, den Plunder/Ramsch auch wieder umzutauschen.
gottesanbeterin am 4. November 2009 19:44 Genau, da kauft man dann die "Frustfetzen"
eben. alles sehr schwierig zu organisieren.
Das kann mir ja keiner erzählen, wenn die mama am abend total genervt und gestresst heimkommt, dass da noch Harmonie in der Familie ist? Ich sage arbeiten gehen ja, aber erst, wenn die Kinder in der Schule sind und da nur halbtags. Das geht.... und vor allem wenn Omi und Opi sich auch zum aufpassen einspannen lassen.