
Die Wendung "starker Tobak" stammt aus einer alten Erzählung, in der sich ein Jäger über den Teufel lustig machte. Jener kannte die Flinte des Jägers nämlich noch nicht und erkundigte sich danach, worauf der Jäger erläuterte, es handele sich um eine Tabakspfeife, aus der er gerne einmal einen Zug nehmen könne. Der Teufel konnte der Versuchung nicht widerstehen und erhielt schließlich eine feurige Ladung Schrot ins Gesicht. Es ist nicht überliefert, ob es dem Teufel gefiel, jedenfalls wunderte er sich über diesen "starken Tobak". Da aus diesem Schwank die norddeutsche Wendung "vertobaken" für "verprügeln" entstand, ist anzunehmen, dass der Teufel es nicht mit Humor nahm. Einigen älteren Norddeutschen mag auch noch der Spruch geläufig sein: "Dat's barschen Toback, säd de Düwel, as de Jäger em en't Mul schoten harr".

Ein starkes Stück, wenn sich jemand etwas echt Dreistes leistet.

Eines Tages begegneten sich ein Jäger und der Teufel im Wald. Der Jäger trug eine Flinte bei sich. So etwas hatte der Teufel noch nie gesehen. Er fragte den Jäger, was er denn da in der Hand habe. Um sich über den Teufel lustig zu machen, antwortete der Jäger, dies sei seine Tabakdose. Der Teufel bat den Jäger um eine Prise Tabak, woraufhin der Jäger ihm ohne zu zögern eine Ladung Schrot ins Gesicht schoss. Der verdutzte Teufel rief nun aus: "Das ist aber starker Tobak!"

Das ist aber "Starker Tubak oder Tabak" bedeutet: Das ist eine sehr fiese und unverschämte Angelegenheit.