Frage von robin199712, 45

Was bedeutet nochmal die 40 oder 25 ampere die auf dem fi/Rcd draufstehen?

Fehlerstromschutzschalter

Antwort
von Franky12345678, 24

Kommt darauf an. Es gibt zwei Arten dieser Schalter.

Normaler FI: Hier ist es der zulässige Nennstrom. Der FI selbst muss auf max. diese Stromstärke abgesichert werden. Die Absicherung darf aber auch geringer ausfallen. Hier ist bei der Stromstärke kein Kennbuchstabe für die Auslöse-Charakteristik angegeben (Ist ja kein Leitungsschutz drin). 

FI wird daher von Laien oft mit einer "besseren Sicherung" verwechselt, so dass Bastler dazu neigen, einen LSS durch einen FI zu ersetzen, anstatt ihn zusätzlich einzubauen.

Diese FIs schalten bei Überstrom nicht ab.

Kombination aus FI und Leitungsschutzschalter: Hier ist neben der FI-Funktion eine Sicherung gegen Überstrom integriert. Wird die angegebene Stromstärke überschritten, schaltet der FI ebenfalls ab. Diese verwendet man, wenn zu wenig Platz für zwei Einzelkomponenten verfügbar ist oder wenn nur ein einzelner Stromkreis innerhalb eine Reihe den FI-Schutz haben soll. Bei diesen FIs ist natürlich die Charakteristik der LS-Funktion angegeben, woran man diese Kombis von normalen FIs unterscheiden kann (z.B. "B 16A").

Dieselbe Unterscheidung gibt es übrigens auch für Hauptschalter vs. 3-polig-LSS.

Antwort
von acoincidence, 31

Zulässiger nennstrom. Bei einem 40 Ampere RCD muss mit Vorsicherungen dafür gesorgt werden das der Strom unter 40 Ampere bleibt. 

Kommentar von robin199712 ,

Wie groß müssen dann die vorsicherungen sein?

Kommentar von vierfarbeimer ,

Max. 40 oder 25 Ampere.

Kommentar von acoincidence ,

40 Ampere gibt es nicht zu kaufen also 35 D02 Schmelzsicherung und 25D02 Schmelzsicherungen je Phase 

Antwort
von electrician, 21

Der Fehlerstromschutzschalter (RCD) wird mit zwei Werten gekennzeichnet, diese sind oft mit einem Schrägstrich getrennt.

Die Bezeichnung 40/0,03 A z.B. bedeutet, dass der RCD

  • für einen Bemessungsstrom (Dauerstrom) bis 40 A je Phase ausgelegt ist und bei größerer Belastung thermisch auslöst.
  • für einen Bemessungsfehlerstrom von 0,03 A ausgelegt ist und spätestens bei einem Fehlerstrom von 30 mA sicher auslöst.
Antwort
von LeroyJenkins87, 26

Meistens die maximale Stromstärke, die am Schalter anliegen darf.

Antwort
von DirtyHarry85, 18

Der FI schaltet bei einem Fehlerstrom von 30mA ab. Die 40 bzw 25 Ampere die drauf stehen, sind der Maximale Strom was der FI aushalten kann.

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