Frage von OiSharpOi,

Was bedeutet Judas?

Also im Prinzip steht die Frage schon in der Überschrift, aber ich werde das hier noch kurz ein wenig ausführen.

Ich habe nun schon diverse Songtexte mit dem Inhalt eines Judas gehört, aber so wie ich das verstanden habe gibt es da mehrere Bedeutungen.Ich probiere halt die Songtexte genau zu verstehen, bzw. zu interpretieren. Doch, wie man sieht gelingt mir das nicht immer, auch mit Hilfe des Internets nicht.Deswegen meine Fragen, welche Bedeutungen gibt es?

Danke im Vorraus :-)

Hilfreichste Antwort von Abundumzu,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo OiSharpOi,

In der Frage in dem folgenden Link geht es - wenn auch unvollständig formuliert - um Judas Iskariot den Verräter Jesu:

http://www.gutefrage.net/frage/frage-fuer-religionsunterricht#answer21948190

Und die Antwort räumt auch gleich mit dem Märchen auf, dass der Verräter eigentlich das Opfer sei - denn es gibt immer wieder Leute, denen es ein Bedürfnis zu sein scheint, die Bibel auf den Kopf zu stellen:

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Kommentar von aaaaaaah,

es wird halt immer mit johannes agumentiert. dem letzten nicht synoptischen evangelium.ich will natürlich nicht sagen, dass es falsch ist. aber ist schon jem aufgefallen das die "juden" die keine gute rolle spielen immer böser und die bösen römer...(also für mich hingt der vergleich von pontius pilatus und braunem gauleiter nicht (hat in 10 jahren 6000 juden kreuzigen lassen)) immer sympatischer dargestellt werden?

Kommentar von Abundumzu,

noch einmal: Hallo OiSharpOi

auch hier noch etwas zu Deiner Frage etwas ausführlicher:

http://www.gutefrage.net/frage/judas-nicht-boese#answer25686127

Antwort von Hauer20,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich habe hier viele Spekulationen zu dem Namen JUDAS gelesen eine Richtigstellung des Namens und der Geschichtlichen Person sei mir bitte erlaubt.

Judas Iskariot, der Sohn des Simon und der niederträchtige Apostel, der Jesus verriet. Die Bibel gibt nur wenig Auskunft über die Familie und die Herkunft des Judas. Er und sein Vater wurden beide Iskariot genannt (Luk 6:16; Joh 6:71). Man nimmt im allgemeinen an, daß dieser Name darauf schließen läßt, daß sie aus der judäischen Stadt Kerijoth-Hezron stammten. Wenn das der Fall ist, dann war Judas unter den 12 Aposteln der einzige Judäer, während alle anderen Galiläer waren.Judas wird in den Evangelien zum ersten Mal einige Zeit nach dem Passah des Jahres 31 u. Z., etwa anderthalb Jahre nachdem Jesus seinen Dienst begonnen hatte, in der Aufführung der Namen der Apostel erwähnt (Mar 3:19; Luk 6:16). Es kann logischerweise angenommen werden, daß Judas schon ein Jünger war, bevor Jesus ihn zu einem Apostel machte. Viele Schreiber zeichnen ein völlig negatives Bild von Judas, aber offensichtlich war er eine Zeitlang ein Jünger gewesen, der Gunst bei Gott und bei Jesus fand; allein schon seine Erwählung zum Apostel spricht dafür. Des weiteren wurde ihm die Verwaltung der gemeinsamen Finanzen Jesu und der 12 Apostel anvertraut. Das deutet auf seine einstige Zuverlässigkeit und Eignung hin, denn obwohl Matthäus Erfahrung im Umgang mit Geld und Zahlen besaß, erhielt er diese Zuteilung nicht (Joh 12:6; Mat 10:3). Doch Judas wurde vollständig korrupt, und das ist unentschuldbar. Zweifellos aus diesem Grund wird er in der Apostelliste an letzter Stelle genannt und als der Judas beschrieben, „der ihn später verriet“ oder „der zum Verräter wurde“ (Mat 10:4; Luk 6:16).

Er wurde korrupt. Nicht lange vor dem Passah des Jahres 32 u. Z. wurde Judas zusammen mit den anderen Aposteln ausgesandt, um zu predigen (Mat 10:1, 4, 5). Kurz nach der Rückkehr des Judas und weniger als ein Jahr nachdem er zu einem Apostel gemacht worden war, rügte Christus ihn öffentlich, obwohl er nicht seinen Namen nannte. Einige Jünger wandten sich von Jesus ab, weil sie über seine Lehren entrüstet waren; Petrus sagte jedoch, daß die 12 zu Christus halten würden. Darauf entgegnete Jesus: „Habe ich nicht euch Zwölf auserwählt? Einer von euch jedoch ist ein Verleumder [gr.: diábolos, was „Teufel“ oder „Verleumder“ bedeutet].“ Aus dem Bericht geht hervor, daß es sich bei demjenigen, der schon ein Verleumder war, um Judas handelte, er „stand im Begriff, ihn zu verraten, obwohl er einer von den Zwölfen war“ (Joh 6:66-71).In Verbindung mit dieser Begebenheit sagt Johannes: „Jesus wußte . . . von Anfang an, . . . wer der war, der ihn verraten würde“ (Joh 6:64). Christus wußte aus den Prophezeiungen der Hebräischen Schriften, daß er von einem engen Gefährten verraten werden würde (Ps 41:9; 109:8; Joh 13:18, 19). Gott hatte von seinem Vorherwissen Gebrauch gemacht und daher auch vorausgesehen, daß ein enger Gefährte Jesu ein Verräter werden würde. Das bedeutet aber nicht, daß Judas dazu vorherbestimmt worden wäre, ein Versager zu sein, denn das ließe sich nicht mit den Eigenschaften Gottes und seiner Handlungsweise in der Vergangenheit vereinbaren. (Siehe VORHERBESTIMMUNG, VORHERWISSEN.) Wie bereits erwähnt, war Judas vielmehr zu der Zeit, als er als Apostel eingesetzt wurde, Gott und Jesus treu. Mit dem Ausdruck „von Anfang an“ muß also der Zeitpunkt gemeint sein, zu dem Jesus bemerkte, daß Judas anfing, böse zu werden und unvollkommenen, sündigen Neigungen nachzugeben (Joh 2:24, 25; Off 1:1; 2:23). Judas muß gewußt haben, daß er der „Verleumder“ war, den Jesus erwähnte, aber er reiste weiterhin mit Jesus und den treuen Aposteln und änderte sich offensichtlich nicht.Die Bibel erläutert nicht näher die Beweggründe für seinen schlechten Lauf, doch eine Begebenheit, die sich am 9. Nisan 33 u. Z. zutrug, fünf Tage vor Jesu Tod, beleuchtet die Sache. In Bethanien im Haus Simons, des Aussätzigen, salbte Maria, die Schwester des Lazarus, Jesus mit wohlriechendem Öl, das 300 Denare wert war (etwa der Jahreslohn eines Arbeiters) (Mat 20:2). Judas erhob jedoch Einspruch und sagte, das Öl hätte verkauft und der Erlös „den Armen gegeben“ werden können. Offensichtlich stimmten ihm andere Apostel zu, denn der Einwand erschien ihnen logisch, doch Jesus wies sie zurecht. Judas erhob in Wirklichkeit deshalb Einspruch, weil man ihm die Kasse anvertraut hatte und „er ein Dieb war . . . und die Einlagen [der Kasse] wegzutragen pflegte“. Er war also ein habgieriger Gewohnheitsdieb (Joh 12:2-7; Mat 26:6-12; Mar 14:3-8).

Kommentar von aaaaaaah,

ich bin mir gar nicht mehr ganz sicher, ob die judasfigur wirklich so schlimm war.im originaltext steht ein wort was sonst immer mit übergeben übersetzt wird bei judas aber mit verrat. außerdem kann judas keine 30 silberlinge abgewogen bekommen haben, weil es die währung zu der zeit schon lange lange nicht mehr gab.außerdem hat jesus gesagt, dass er sich FREIWILLIG in die hände seiner feinde begibt.

Kommentar von Abundumzu,

Hallo aaaaaaah,

eine Empfehlung:

Wenn man "sich nicht ganz sicher ist", ob es denn so war, dann nimmt man am besten die Bibel in die Hand und liest die Belegstellen nach, die Hauer korrekter Weise alle genannt hat - Oder?

Judas wurden 30 Silberstücke (falls Schekel, 66 $) angeboten (Matthäus 26:14, 15).

Die religiösen Führer setzten diesen Preis fest und Judas war damit einverstanden(!), um ihre Verachtung gegenüber Jesus zum Ausdruck zu bringen und zu zeigen, wie gering sie ihn einschätzten.

Denn nach 2. Mose 21:32 betrug der Preis für einen Sklaven 30 Schekel.

.

Kommentar von Hauer20,

Hallo aaaaaaah

Was meinst du mit „im Originaltext steht ein Wort was sonst immer mit übergeben übersetzt wird bei Judas aber mit verrat“.

Das gleich hat auch Gültigkeit für die 30 Silberlinge.Wurdest du bitte für deine Aussagen auch eine Quelle angeben können?

Die Freiwilligkeit Jesus beruhte darauf da er durchaus in der Lage gewesen wäre sich dem Zugriff seiner Mörder zu entziehen. Lies doch bitte Die Bibel, auch wenn du das nicht glauben möchtest.

Kommentar von aaaaaaah,

zu jesu zeit gab es 19 währungen alles münzen.silberlinge, und da gibt es keine übersetzungszweifel, sind keine shekel.das sind silbernuggets. und du sagst es der preis für einen sklaven zu zeiten mose also viele hunderte jahre früher waren auch 30 silberlinge...damals gab es dort noch keine münzen. dieses zahlungsmittel musste abgewogen werden.dass wär so als würdest du in den supermarkt gehen und einen goldbarren auf die kasse legen.

Kommentar von aaaaaaah,

Die Freiwilligkeit Jesus beruhte darauf da er durchaus in der Lage gewesen wäre sich dem Zugriff seiner Mörder zu entziehen. Lies doch bitte Die Bibel, auch wenn du das nicht glauben möchtest....ja aber dann wär doch die schrift und verheißung nicht erfüllt worden...außerdem ist zu beobachten dass in den ältesten evangelien die zeitlich näher an israel waren bevor es 70 n chr zerschlagen wurde judas nicht so viel beachtung schenken wie z.b das johannesevangelium. in den paulusbriefen ist

Kommentar von aaaaaaah,

...judas als verräter nicht genannt(hat beim vorigen kommentar abgeschnitten)

es bleiben! Da wogen sie mir meinen Lohn dar, dreißig Silberlinge. (Matthäus 26.15) 13 Aber der HERR sprach zu mir: Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Preis, dessen ich von ihnen wert geachtet worden bin! Da nahm ich die dreißig Silberlinge und warf sie ins Haus des HERRN für den Töpfer. (Matthäus 27.9-10) 14 Darauf zerbrach ich auch meinen zweiten Stab «Verbindung», um die Brüderschaft aufzulösen zwischen Juda und dem Hause Israel....so hier stehts im propheten zacharia

Kommentar von aaaaaaah,

so jetzt hab ichs. auf griechisch kommt in der passionsgeschichte sieben mal das wort paradidonai vor. das heißt eigentlich übergeben/überliefern.

das siebte mal übergibt gott seine seele gott (paradidonai)

das gleiche wort wird bei yehuda (=gott seis gedankt) als verrat übersetzt.

Kommentar von aaaaaaah,

das siebte mal übergibt jesus seine seele gott (paradidonai)...mein fehler^^

Kommentar von Hauer20,

Seite 2 Der Wert der in 1. Mose 33:19, Josua 24:32 und Hiob 42:11 erwähnten „Geldstücke“ (hebr.: qeßitáh) läßt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Auch der Wert des Pim ist ungewiß. Möglicherweise betrug er zwei Drittel eines Schekels (1Sa 13:21; siehe PIM).Münzen in den Hebräischen Schriften. Nach allgemeiner Auffassung wurden die ersten Münzen um das Jahr 700 v. u. Z. geprägt. Die Israeliten benutzten daher Münzen in ihrer Heimat wahrscheinlich erst nach ihrer Rückkehr aus dem Exil in Babylon. Bibelbücher, die nach dem Exil entstanden sind, erwähnen die persische Dareike (1Ch 29:7; Esr 8:27) und Drachmen (hebr.: darkemōním), die im allgemeinen mit der Dareike gleichgesetzt werden (Esr 2:69; Ne 7:70-72). Die persische Golddareike wog 8,4 g und wird deshalb mit 94.50 Dollar angegeben. (Siehe DAREIKE; DRACHME.)Geld zur Zeit der Christlichen Schriften. In den Christlichen Griechischen Schriften werden folgende Münzen erwähnt: Lepton (jüdisch), Quadrans (römisch), As oder Assarion (römisch und provinziell), Denar (römisch), Drachme (griechisch), Doppeldrachme (griechisch) und Stater (griechisch; wird von vielen für das Tetradrachmon von Antiochia oder Tyrus gehalten) (Mat 5:26; 10:29; 17:24, 27; 20:10; Mar 12:42; Luk 12:6, 59; 15:8; 21:2, Int; siehe DENAR; STATER). Die weit größeren Geldwerte, die Minen und die Talente, waren Gewichte, keine Münzen (Mat 18:24; Luk 19:13-25). In der folgenden Tabelle wird das Verhältnis zwischen den verschiedenen Geldeinheiten angeführt sowie die ungefähre Umrechnung in heutige Geldwerte. Neuzeitlicher Wert1 Lepton (Kupfer oder Bronze) = 1⁄2 Quadrans $ 0.0061 Quadrans (Kupfer oder Bronze) = 2 Lepta 0.0121 As (Assarion) (Kupfer oder Bronze) = 4 Quadranten 0.0461 Denar (Silber) = 16 As 0.74 1 Drachme (Silber) = 0.65 1 Doppeldrachme (Silber) = 2 Drachmen 1.31 1 Tetradrachmon* = 4 Drachmen 2.62 1 Mine (Silber) = 100 Drachmen 65.40 1 Talent (Silber) = 60 Minen 3 924.00 1 Talent (Gold) = 228 900.00 * Vermutlich identisch mit Stater (Silber)

Kommentar von Hauer20,

Seite 1 Hallo aaaaaaah Wenn du über Geld Zahlungsmittel schreiben willst nimm es dann bitte etwas genauer. Ein Tauschmittel. Die älteste Form des Handels ist der Tauschhandel. Dabei wird eine Ware gegen eine andere getauscht. Im Altertum diente oft Vieh als Tauschmittel. Ein Anzeichen dafür ist die Tatsache, daß das lateinische Wort für Geld (pecunia) von pecus abgeleitet ist, was „Vieh“ bedeutet. Vieh (1Mo 47:17) und Lebensmittel (1Kö 5:10, 11) waren jedoch nicht immer geeignete Tauschmittel. Aus diesem Grund kamen Metalle wie Gold und Silber in Gebrauch. Schon in Abrahams Zeit dienten Edelmetalle als Zahlungsmittel. Dabei handelte es sich aber nicht um genormtes, gemünztes Geld, sondern um Silber oder Gold, das aus praktischen Gründen zweifellos zu Barren, Ringen, Ketten oder etwas Ähnlichem geformt wurde und ein bestimmtes Gewicht hatte. (Vgl. 1Mo 24:22; Jos 7:21.) Der gebräuchliche hebräische Begriff, der mit „Geld“ übersetzt wird, bedeutet wörtlich „Silber“ (1Mo 17:12, Fn.). Oft wurde das Metall beim Bezahlen abgewogen (1Mo 23:15, 16; Jer 32:10).Da bei einem Handelsabschluß Geld abgewogen wurde, waren Gewichtsbezeichnungen verständlicherweise auch Geldwertbezeichnungen. (Siehe MASSE UND GEWICHTE.) Bei den Israeliten gab es fünf hauptsächliche Unterteilungen: das Gera, den Halbschekel (Beka), den Schekel, die Mine (Maneh) und das Talent (2Mo 25:39; 30:13; 38:25, 26; 1Kö 10:17; Hes 45:12; siehe GERA II; MINE; SCHEKEL; TALENT). Das Verhältnis der Geldwerte zueinander und zu vergleichbaren heutigen Geldwerten ist unten aufgeführt. (Der Gold- und Silberpreis hat in den letzten Jahren geschwankt. Im vorliegenden Werk wird Gold mit 350 Dollar pro Feinunze und Silber mit 6 Dollar pro Feinunze angegeben; man nimmt jedoch an, daß im Altertum das Wertverhältnis zwischen Gold und Silber 13 zu 1 betrug.) Gold Silber1 Gera = 1⁄20 Schekel $ 6.42 $ 0.111 Beka = 10 Gera 64.23 1.101 Schekel = 2 Beka 128.45 2.201 Mine = 50 Schekel 6 422.50 110.101 Talent = 60 Minen 385 350.00 6 606.00

Kommentar von Hauer20,

Seite 3 Kaufkraft. Der heutige Wert des im Altertum verwendeten Geldes vermittelt kein wahres Bild von seinem damaligen Wert. Die Bibel enthält jedoch einige Anzeichen für die Kaufkraft, und dies hilft uns, im Altertum gebräuchliche Geldwerte zu verstehen. In der Zeit, in der Jesus seinen irdischen Dienst verrichtete, erhielten Landarbeiter gewöhnlich einen Denar für einen 12stündigen Arbeitstag (Mat 20:2). Vermutlich waren die Löhne in der Zeit der Hebräischen Schriften etwa gleich. In diesem Fall würde ein Silberschekel drei Tagelöhnen entsprechen.Der Preis eines Sklaven betrug 30 Silberschekel (vielleicht 90 Tagelöhne) (2Mo 21:32; vgl. 3Mo 27:2-7). Der Prophet Hosea erwarb eine Frau für 15 Silberstücke und 1 1⁄2 Homer (15 Epha) Gerste. Diese Bezahlung entsprach wahrscheinlich dem vollen Preis für einen Sklaven. In diesem Fall war ein Epha (22 l oder 13,5 kg) Gerste einen Schekel wert (Hos 3:2).Bei einer Lebensmittelknappheit zogen die Preise stark an. Mit 80 Silberstücken (ungefähr 240 Tagelöhnen), mit denen man normalerweise 8 Homer (1 760 l oder 1 080 kg) Gerste kaufen konnte, konnte man während einer Belagerung nur den wenig fleischigen Kopf eines Esels erwerben, eines Tieres, das zudem nach dem mosaischen Gesetz zur Nahrung ungeeignet war (2Kö 6:25; vgl. Hos 3:2).Im 1. Jahrhundert u. Z. kosteten 2 Sperlinge 1 Assarion (der Lohn für 45 Minuten Arbeit), und 5 Sperlinge waren für das Doppelte dieses Preises zu haben (Mat 10:29; Luk 12:6). Der Betrag, den die bedürftige Witwe für den Tempel spendete, war noch geringer, nämlich 2 Lepta (1 Quadrans) oder 1⁄64 eines Tagelohns. Christus Jesus sagte jedoch lobend, sie habe mehr gegeben als diejenigen, die viel gespendet hätten, denn sie habe nicht etwas von ihrem Überfluß gegeben, sondern „alles . . ., was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt“ (Mar 12:42-44; Luk 21:2-4). Die jährliche Tempelsteuer, die die Juden zu bezahlen hatten, betrug zwei Drachmen oder eine Doppeldrachme (etwa zwei Tagelöhne) (Mat 17:24). Da eine Drachme etwa einem Tagelohn entsprach, konnte man vernünftigerweise erwarten, daß eine Frau, die eine Drachme verlor, ihr ganzes Haus fegte und sorgfältig danach suchte (Luk 15:8, 9).Judas Iskariot verriet Jesus für 30 Silberstücke — offensichtlich der Preis eines Sklaven (Mat 26:14-16, 47-50). Zweifellos handelte es sich bei diesen Silberstücken um Schekel oder um andere Münzen von ähnlichem Wert. Welche Art Münzen es genau war, wird im Bericht nicht angegeben; es ist lediglich von Silber die Rede.

Kommentar von TeeEi,

Die Geschichte wird in allen vier Evangelien geschildert. Nach den Evangelien hat Judas Jesus ganz sicher verraten.

Das Argument mit dem Wort ist lächerlich, und das mit den 30 Silberstücken völliger Quatsch. Hier aus http://de.wikipedia.org/wiki/Denarius

In der Antike war der Denarius die Hauptsilbermünze Roms von ca. 211 v. Chr. bis in das 3. Jahrhundert n. Chr mit anfänglich mittlerer Kaufkraft.

Es gab also Silbermünzen im Umlauf. Ansonsten hat die Geschichte mit den 30 Silberstücken sowieso überhaupt keine historische Aussage. Die Schreiber der Evangelien haben diese Zahl aus Sacharja 11,12 übernommen

Ich sagte zu ihnen: Wenn es euch recht scheint, so bringt mir meinen Lohn; wenn nicht, so lasst es! Doch sie wogen mir meinen Lohn ab, dreißig Silberstücke.

Und daraus eine angebliche Prophezeiung gebastelt.

Antwort von HektorPedo,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Als Ausspruch bedeutet das "Verräter".

Judas ist die Person, die Jesus an die jüdische Tempelwache und damit an die römische Justiz verraten hat. Für Geld. Judas tötete sich wahrscheinlich deswegen selbst.

Kommentar von aaaaaaah,

..

Antwort von chicaBlue,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Judas = Verräter ( 30 Silberlinge)

Kommentar von chicco93,

was ist den mit 30 silberlingen? O.o

Kommentar von chicaBlue,

Judas bekam für den Verrat an Jesus 30 Silberlinge

Kommentar von chicco93,

achso ok

Kommentar von aaaaaaah,

nein bekam er nicht. zu jesu zeiten gab es gar keine silberlinge mehr

Kommentar von Teddylein,

Quelle?

Kommentar von aaaaaaah,

wer münzen hat wiegt keine silberline (silberklumpen) ab.ju jesu zeit gab es allein 19 münzwährungen

Kommentar von Teddylein,

Das eine schließt das andere nicht aus. Auch wenn es Münzen gab würde ich das nicht als Regel festlegen, ausschließlich mit diesen zu bezahlen.

Antwort von blubbi94,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Judas hat sich von seiner eigenen gier nach geld blenden lassen und somit eigentlich dem Teufel in die hand gespielt . ER hat JESUS VERRATEN !!. deswegen ist judas der materielle gott und wird in der okkulten musikindustrie oft als sinnbild des materiellen Gottes(satan) genommen ;) und alle unschuldigen jugendlichen die zum zwecke der späteren instrumentalisierung zum werbeträger manipuliert werden singen schön mit =) (womit wir bei lady gaga wären mit ihrem tollen lied judas, wo sie offen zugibt das sie den materiellen gott = satan = freimaurerdenken, anbetet. Lady gaga ist sowieso eine Marionette der okkultisten und das traurige ist, das viele jugendliche etc ihre wahren absichten nicht sehen)

SOO :D falls du mehr wissen willst fragen reicht

Antwort von NoHau89,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Judas istlaut des neuen Testaments derjenige, der Jesus verraten hatte. Wobei der "Verrat" ja eigentlich von Gott geplant gewesen sein soll, so soll Jesus auch vorab von Judas Verrat gewusst haben. Letztendlich wäre der Nicht-Verrat der eigentliche Verrat gewesen, aber das wäre eine andere Geschichte.

Antwort von aaaaaaah,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

falsch falsch falsch. judas ist die griechische form von yehuda=gott sei gedankt.leas erster sohn hieß so, weil sie dachte nachdem sie ihrem mann jacob (Yakov=israelit. patriarch) einen sohn geboren hat würde sie ihn genau so lieben wie seine lieblingsfrau, ihre schwester, rachel.

aus yehuda ist das haus/stamm juda entstanden aus dem der könig david entstammt, on dem jesus abstammt.

allein im neuen testament gibt es 8 oder 9 judasse, also ein sehr beliebter name.

das der verräter jesu unglücklicher weise auch so hieß, zog jahrhunderte von judenverfolgungen nach sich

Antwort von walthari,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du findest Judas im Internet nicht ? Das glaubt dir doch kleiner....

Du weisst nicht wer Judas war ? Entwerder bist du dann jünger als 8 Jahre oder kommst aus einem weit weit entfernten Land....

Aber ich kann dir verraten das wenn eine Band über Judas singt oder jemanden als Judas bezeichnet wird damit ein Verräter gemeint...

Antwort von GipsyTwist,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

judas steht für allerlei schlechtes, im ersten fall jedoch ffür verrat . mit der zeit ist er jedoch zum sündenbock für einiges mehr geworden...

Antwort von chicco93,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

z.B verräter (judas hat jesus verraten ;) )

Antwort von cherrylady16,

so n typ der jesus verraten hat

Antwort von Keenu,

Im Volksmund wird "Judas" für "Verräter" verwendet, weil Judas Iskiarot angeblich Jesus Aufenthaltsort für 30 Silbermünzen an Soldaten verraten hatte, die Jesus festnehmen und hinrichten wollten. Nach neueren Untersuchungen der Geschichtsforschung und progressiven Theologie bestehen aber erhebliche Zweifel an dieser Auslegung und es werden Judas poitivere Eigenschaften zugeschrieben bzw. dass die in einem Fragment d s Neuen Testaments überliefert Geschichte sich wahrscheinlich anders zugetragen hat und das Ganze eher auf einem Missverständnis beruht. Ebenfalls bestehen neuderdings Zweifel daran, ob Jesus überhaupt am Kreuz gestorben ist. Vielmehr vermutet man, dass Jakobus, Jesus leiblicher Bruder, anstelle von Jesus festgenommen wurde und Jesus fliehen konnte, entweder nach Südfrankreich oder wie manche vermuten, nach Kashmir, wo in Srinagar noch heute viele Menschen zum angeblichen Grab von Jesus (ursprünglich Isa) pilgern.

Antwort von JBiebz4Ever,

Judas is echtn Tolles Lied :DDIs nix für Ortodoxen Christen...Judas Judaaaas :DD

Antwort von cellini2011,

Das bedeuted verräter

Antwort von HeavensAngel,

judas war doch einer der 12 jünger von jesus... was gibt es da zu fragen?

Antwort von MacPhisto,

Es bedeutet Verräter- nach Judas Ischariot, der Jesus verraten hat.

Antwort von boahka,

Judas ist ein Name. Das war der man der jesus verraten hat. Er war einer seiner jünger. Hat ihn aber bei dem könig verpetzt. er ist der grund warum jesus gekreuzigt wurde

Kommentar von GipsyTwist,

buh nicht wegen Judas ist Jesus gestorben... das er stirbt stand doch schon lange bevor er Judas wirklich kannte fest. Judas ist nur der drahtzieher gewesen. wenn nicht er dann ein andere. aber jesus ist definitiv nicht wegen judas gekreuzigt worden...wollte ich nur mal so eben sagen xD

Antwort von CharmedOne,

Judas war der Jünger, der Jesus verraten hat

Antwort von Wunnie,

Judas war ein Verräter

Antwort von Irena08,

Judas war einer von Jesus Jüngern. Derjenige der ihn verraten hat und deshalb wurde Jesus getötet. Also damit verbindet man Verrat...:)

Antwort von blackshiva,

judas heißt verräter

Kommentar von MacPhisto,

Nein, der Vorname war Judas (Judas Ischariot)

Kommentar von chicco93,

:D ich würd gern für den kommentar nen Dh geben ^^

Kommentar von HektorPedo,

Wir können uns das nicht nach unserem Verständnis von Vor- und Nachnamen vorstellen. In der Antike gab es im Grunde nur "Vornamen" mit Zusätzen, die die Stellung in der Familienfolge ("Herbert der Ältere") oder Herkünfte aussagten (Jesus von Nazareth = Jesus aus Nazareth). ...

Antwort von JoeBarke,

Judas ist lt. Bibel ein Verräter.

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