
Unter Yips versteht man vor allem bei Golfern auftretende plötzliche unwillkürliche, ruckartige Muskelzuckungen, die insbesondere beim Putten auftreten. Betroffen sind vor allem sehr gute Amateur-Golfer (Handicap unter 12) und Profis. Yips treten nicht ständig auf – der Stress beim Wettkampf scheint die Erkrankung zwar nicht direkt auszulösen, aber zumindest zu verstärken. Für Profi-Golfer kann die Krankheit das Ende der Karriere bedeuten. Andere Sportarten, bei denen das Phänomen beobachtet werden kann sind Bowling und Dart.
Vollständig geklärt ist die Ursache für Yips noch nicht. Anfänglich wurden durch „Lampenfieber“ bedingte motorische Störungen, inzwischen vermutet man eher Fehlfunktionen von Nerven. Die Behandlung ist mangels klarer Ursachen schwierig und reicht von mentalem Training mit Entspannung, Visualisierung, positivem Denken über medikamentöse Behandlungen bis zur momentan wohl effektivsten Lösung: die Veränderung der Puttbewegung (zum Beispiel mit Hilfe eines längeren Putters), um die Schultermuskeln vermehrt einzusetzen.
Quelle:
Unter Yips versteht man vor allem bei Golfern auftretende plötzliche unwillkürliche, ruckartige Muskelzuckungen, die insbesondere beim Putten auftreten.[1] Betroffen sind vor allem sehr gute Amateur-Golfer (Handicap unter 12) und Profis. Yips treten nicht ständig auf – der Stress beim Wettkampf scheint die Erkrankung zwar nicht direkt auszulösen, aber zumindest zu verstärken. Für Profi-Golfer kann die Krankheit das Ende der Karriere bedeuten. Andere Sportarten, bei denen das Phänomen beobachtet werden kann sind Bowling und Dart.[