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Was bedeutet FI beim jeweiligen Stromkreis am Sicherungskasten?

gefragt von gamiragamira am 24.06.2008 um 22:35 Uhr

Der Elekrtiker hat's mir bei der Montage erklärt, aber ich habe es nicht behalten. Wir haben in der neuen Wohnung einen Sicherungskasten, wo ganz viele Sicherungen drin sind für ganz viele Stromkreise in der Wohnung. Was bedeutet aber der FI-Schalter an den jeweiligen Sicherungen? Wann braucht man ihn?

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Technik x 28.913 Stromkreis x 18 Sicherungskasten x 13

LaOla60
beantwortet von LaOla60 am 24. Juni 2008 22:46
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FI = Fehlerstrom

Ein FI-Schalter schaltet sich beim fließen eines Fehlerstromes ab, so das in dem Stromkreis keine Spannung mehr anliegt. Technisch gesehen funktioniert ein FI-Schalter so, das einfach der Strom der zu dem Verbraucher hin fließt mit dem rückfließendem Strom verglichen wird und bei der auf dem FI-Schalter angegebenen Abweichung (Wert in Milli-Ampere) auslöst


anonym
beantwortet von FrankoNero am 24. Juni 2008 22:38
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FI Schalter sind ganz schnelle Sicherungen, die sofort den Stromkreis unterbrechen, wenn nur der kleinste Kurzschluss ist. Normale Sicherungen brauchen zu lange. FI retten dir das Leben, wenn du mal in den Strom kommst.

Kommentar von B7ead9b16cab61576253b509db593c49smallgamira am 24. Juni 2008 22:43

Ich bedanke mich herzlich in die gesamte Runde der Antworter hier, suuuper!!! ;-)

Kommentar von 69dc0844a59b721b2661a20f7e20ec14smallLuise23 am 24. Juni 2008 22:52

Wie bereits bemerkt, löst ein FI nicht bei Kurzschlüssen aus.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 9. Oktober 2008 01:02

@frankonero: Völliger Quatsch. Ein FI braucht auch 20 ms zum Auslösen, so wie eine normale Sicherung auch.
Gruß DER ELEKTRIKER


Luise23
beantwortet von Luise23 am 24. Juni 2008 22:44
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Ein FI-Schutzschalter löst NICHT bei einem Kurzschluss aus, dafür sind die "normalen" Leitungsschutzleiter zuständig. Der FI-Schutzleiter bemerkt, wenn von der Stromquelle mehr Strom zum Verbraucher (z. B. Föhn)fließt, als von ihm zurück und unterbricht den Stromkreis. Wenn also vom Föhn über Deinen Körper ein Strom in die Erde fließt, Du einen Stromschlag erhältst, schaltet der FI-Schutzleiter ab. Deswegen ist bei neuen Installationen in Feuchträumen ein FI vorgeschrieben, weil es dort häufiger zu solchen Unfällen kommt.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 9. Oktober 2008 01:05

Ich muss dich berichtigen: Es heißt ...schutzschalter, nicht ...schutzleiter. Außerdem sind seit Juni 2008 FI-Schutzschalter für die komplette Elektroanlage vorgeschrieben, nicht mehr nur für die Feuchträume.
Gruß DER ELEKTRIKER


anonym
beantwortet von AchimM am 24. Juni 2008 22:52
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Mir hat das jemand mal vereinfacht so dargestellt, dass der FI Schlater überwacht, was rein und raus geht und zwar an allen 3 Leitungen. Überschreitet die Differenz einen bestimmten Betrag, dann fließt der Strom offensichtlich woanders hin und nicht in Null oder Masse. Z.B. durch einen geerdeten Menschen, der nach der Phase gegriffen hat. Dann unterbricht der Schalter den Strom.

'Herrkömliche' Sicherungen dienen dem Schutz des Netzes und unterbrechen oder schmelzen, wenn ein zu hoher Strom lang genung fließt. (Dann wäre man aber schon tot.)

Kommentar von E16fc0ae0ec8538d5a035808d73ea60esmallsuperkorrekt am 24. Juni 2008 22:55

ich glaube was du oben meintest nennen die querstrom...

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 9. Oktober 2008 01:09

Wer ist denn "die"? Und was ist Querstrom?


superkorrekt
beantwortet von superkorrekt am 24. Juni 2008 22:43
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fi schalter reagieren schneller als dein hertzschlag könnte man der vereinfachung halber sagen.das heisst wenn der schalter ein problem erkennt könntest du trotzdem versuchen an die fehlerquelle zu fassen,aber der schalter haette sich schon umgelegt bevor dein hertz zum 2ten mal geschlagen haette und dir würde nix passieren.

Der Fehlerstromschutzschalter (RCD) ist eine Schutzeinrichtung in Stromnetzen.

In der EU wurde die englische Bezeichnung RCD (Residual Current protective Device, Fehlerstromschutzeinrichtung ohne Hilfsenergie) genormt.

Fehlerstromschutzschalter werden im allgemeinen Sprachgebrauch als FI-Schutzschalter oder kurz FI-Schalter bezeichnet. (F für Fehler, I als Formelzeichen des elektrischen Stromes).

Er ist heute allgemein das beste Mittel zur Verhinderung von (tödlichen) Unfällen durch elektrischen Strom sowie ein wichtiges Mittel zur Brandverhütung.


boriswulff
beantwortet von boriswulff am 24. Juni 2008 22:40
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schau mal unter

http://www.patrickwagner.de/Knowhow/FehlerstromSchutzschalter.html

da ist das recht gut erklärt.


1hoss43
beantwortet von 1hoss43 am 24. Juni 2008 22:40
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RedBergfee
beantwortet von RedBergfee am 24. Juni 2008 22:40
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FI steht als Abkürzung für: Fehlerstrom-Schutzschalter und ist sozusagen die Hauptabsicherung der anderen "Untersicherungen".

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 9. Oktober 2008 01:07

Ein FI-Schutzschalter ist KEINE Sicherung wegen nicht vorhandenem Überlastschutz.
Gruß DER ELEKTRIKER


Qetan
beantwortet von Qetan am 24. Juni 2008 22:38
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Wenn es irgendwo im Stromkreis oder an irgendwelchen Elektrogeräten Probleme, Defekte gibt, stellt der FI- Schalter die gesamte Stromversorgung ab. Dadurch wird verhindert, dass es durch die Störungen zu einem Brand kommt. Das ist eine ganz vorzügliche Vorsorge.


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