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Was bedeutet es, wenn der Fi rausfliegt, aber die Sicherung nicht?

gefragt von Bikerbarde am 21.06.2007 um 6:59 Uhr

Ist das normal, oder stimmt da etwas gröberes nicht an der Elektrik?

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Strom x 2.250 Elektrik x 657 Sicherung x 195 Fi x 21 Elektoinstallation x 2

ralfkohl
beantwortet von ralfkohl am 21. Juni 2007 08:04
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Der Fehlerstromschutzschalter (FI) löst, wie der Name schon sagt, bei einem Fehlerstrom aus, also bei einem Strom, der über "Erde" abfließt. Je nach Modell bei 30 mA (Milli-Ampere) oder 300 mA. Für neue Bäder sind 30 mA vorgeschrieben.

Man kann sich das vielleicht so vorstellen, dass dieses Gerät schaut was reinfließt und was zurückfliesst. Wenn mindestens der Auslösestromwert fehlt (weil der Strom sich einen andern Weg zurück gesucht hat, z.B. über den Erdleiter, grün-gelb, oder ein Heizungsrohr), dann schaltet der FI ab.

Eine Sicherung dagegen hat die Aufgabe bei Überlast abzuschalten, also wenn mehr Strom gefordert wird, als die Leitung und z. B. die Steckdose vertragen kann. Typisches Beispiel im Haushalt: 16 Ampere bei 1,5 mm2 Kabel. Wenn die Sicherung einfach auf 32 Ampere erhöht würde, wird irgendwann an beliebiger Stelle das komplette Kabel "als Sicherung" funktionieren und einfach abbrennen oder die Steckdose.

Deshalb bitte nie mehr Strom als zugelassen durch die Kabel jagen.


vierplus
beantwortet von vierplus am 21. Juni 2007 08:28
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Hatte ich neulich auch.

Ich hab dann ALLE Sicherungen ausgeschaltet, den FI wieder aktiviert und danach Sicherung für Sicherung wieder eingeschaltet. Zwischen den einzelnen Sicherungen hab ich immer 2 Minuten gewartet, ob der FI wieder rausfliegt.

Dann weißt Du wenigstens schon mal, in welchem Raum das Problem liegt und kannst dann das selbe mit den einzelnen Verbrauchern machen; bei mir war´s der Kompressor des Kühlschranks.

Viel Erfolg bei der Suche


anonym
beantwortet von Milli am 21. Juni 2007 07:08
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Da besteht ein Erdfehler. Unbedingt fachgerecht überprüfen lassen!!!


elsni
beantwortet von elsni am 21. Juni 2007 07:06
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Der FI fliegt dann raus, wenn ein geringer Strom über den Schutzliter fließt (ich glaube ab 5mA). Das kann z.b. durch Feuchtigkeitseinwirkung passieren.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 15. Februar 2008 17:36

Es sind ab 30 mA.!!!


anonym
beantwortet von kbra01 am 21. Juni 2007 08:17
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Häufigste Ursache: irgendein Verbraucher (mit schutzgeerdetem Metallgehäuse) hat einen Isolationsfehler (Körperschluß) mit Verbindung zur "Erde". Wäre der Fehlerstromschutzschalter nicht drin, würde der Leitungsschutzschalter auslösen, und damit das defekte Gerät sicher durch den Lichtbogen "ganz" kaputtgehen. Der FI-Schalter löst schon bei geringerem Strom aus und so kann der Schaden am defekten Gerät in Grenzen gehalten werden (Schmorstelle-defektes Kabel- Heizwendel durchgebrannt etc.).

Kommentar von kbra01 am 23. Juni 2007 21:28

Zusatz: Es gibt ein generelles Problem bei den meisten Hausinstallationen: Meistens wird nur ein Fehlerstomschutzschalter für eine Wohneinheit insgesamt verwendet. Sprich: Löst der aus, ist die Wohnung komplett ohne Strom und dunkel. Besser wäre es, vor einzelne Verbauchergruppen jeweils einen FI gesondert zu installieren, der dann auch den Erfordernissen und in der Auslösecharakteristik besser angepaßt werden kann. Fatalerweise können auch Entstörkondensatoren, die sogenannten X-Kondensatoren in einer Entstörpatrone eines völlig intakten Gerätes den Ableitstrom zum Schutzleiter hin dergestalt erhöhen, daß der FI auslöst, ohne daß ein Fehler vorliegt.


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