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Was bedeutet es einen Boden schwimmend zu verlegen bzw. wie wird das mit was gemacht?

gefragt von Paellja am 24.03.2008 um 17:55 Uhr

Kann mir das jemand erklären? Grob stell ich mir vor, dass ein weicher Stoff zwischen zwei Lagen verlegt wird, damit der sich dann mitdehnt und Unebenheiten ausgeglichen werden. Richtig? Aber welche Materialien gibt es da und was ist eine kostengünstige Möglichkeit - wenn so vorgehen wollte?


Reply


anonym
beantwortet von miralira am 24. März 2008 17:58
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Parkett oder Laminat werden schwimmend verlegt, dass heisst man lässt zu allen Seiten ein bischen Platz, damit sich das Material ausdehnen kann. Diese Lücke verschwindet unter der Fussleiste und verhindert,dass der Fussboden irgendwo Stolperfallen bildet.

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 24. März 2008 19:28

DH. Und der Spalt zur Wand ist auch wegen möglicher Schallübertragungen (Trittschall) in die Wände erforderlich.


justika
beantwortet von justika am 24. März 2008 17:58
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Man verlegt Laminat schwimmend, das heißt, er wird nicht in dem Sinne befestigt mit irgendwelchem Kleber an der Unterseite, so dass man ihn, wenn es einem nicht mehr gefällt auch leicht wieder entfernen kann. Hier empfiehlt sich das Klicklaminat und das gibt es schon sehr kostenkünstig im Baumarkt. Preisvergleich, qm ausmessen und los gehts. Den Rest der Beratung holt man sich dort. (z.B. welche zusätzlichen Materialien man für die Verlegung wie Säge, Abstandhalter etc. noch benötigt.)


AndyArbeit
beantwortet von AndyArbeit am 24. März 2008 17:58
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Schwimmend verlegen heißt einfach, der Boden liegt auf dem Untergrund auf und hat keine Befestigungspunkte zum Untergrund, z. B. Laminat- oder Parkettboden, auch Estrich kann schwimmend, getrennt durch eine Dämmung oder Folie, verlegt werden.


Kajjo
beantwortet von Kajjo am 24. März 2008 17:59
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Richtig, typischerweise wird in Einfamilienhäusern z.B. der Wohnungsboden als "schwimmender Estrich" ausgeführt. Hierbei wird Dämmmaterial (wie z.B. Styroporplatten) auf die Rohbetonddecke gelegt, ringsherum an den Wändern wird eine Trittschalldämmung verlegt (z.B. Schaumstoffstreifen) und dann wird Estrichbeton daraufgegossen: Es entsteht eine Betonplatte, die auf dem Styropor "schwimmt" und keinerlei Kontakt zu Wänden oder Boden hat. Dadurch kann sich Trittschall nicht auf andere Räume übertragen.


sunpoint
beantwortet von sunpoint am 24. März 2008 18:00
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„Schwimmend“ bedeutet, dass der Holzboden nicht fest mit dem Unterboden verbunden ist. Und hier kannst Du mehr erfahren: http://www.parkett-stadl.de/html/bodytechnik_.html





nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 24. März 2008 18:00
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anonym
beantwortet von Paellja am 24. März 2008 18:02
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Hey, massiven Dank für eure Erklärungen!! Nun muss ich nur noch herausfinden, ob Laminat verlegt werden soll oder ein anderer Bodenbelag..


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