Frage von feyzaba, 36

was bedeutet es dass eine maxime verallgemeinbar ist?

Antwort
von Ottavio, 21

Eine Maxime ist eine Regel, die meinem Handeln zu Grunde liegt. Aber das Wort "verallgemeinerbar" ist schwierig. "Handle stets nach der Maxime, von der Du wollen kannst, dass sie allgemeines Sittengesetz sei"; lautet eine der Formulierungen von Kants kategorischem Imperativ. Zunächst einmal: Ich muss es nicht wirklich wollen, ich muss es lediglich wollen können. Das heißt, es wäre mir recht, wenn es so wäre, aber ich muss nicht die Absicht haben, das auch durchzusetzen.

Zum andern: Es ist mir überlassen, wie ich meine Maxime formuliere. Wenn ich eine Formulierung finde, von der ich wollen kann ..., dann ist die Sache o.k. Dies Letzte macht den k.I. durchaus angreifbar.

Kommentar von PurpurSound ,

Kant liefert in der KdU so einige varianten des k.I. der differenzierung von "wolle" und "wollen könne" lege ich keine so schwerwiegende bedeutung bei.

Ob ich mich zum mars beamen will oder wollen kann spielt dann keine rolle wenn es mir eh unmöglich ist das zu tun...

Antwort
von PurpurSound, 19

Ist dir denn klar was eine maxime ist? Dann würde sich diese frage sicher erübrigen.

Jeder selbstgewählten vorgabe meines individuellen handelns kann ich prinzipiell attestieren dass sie allgemeinverbindlich werden sollte.

Ob es angemessen ist oder sinn machen würde ist dann eine tiefgehendere frage..  LG Max

Antwort
von sukuum, 21

wenn die entscheidung die man für sich selber trifft auch für andre ohne negatve einschränkungen gelten kann. denke ich.

Kommentar von PurpurSound ,

Kants kategorischer imperativ lässt grüssen :-)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten