Meine Freundin wechselt den Job, nachdem sie längere Zeit am alten Arbeitspaltz gemobbt wurde. In ihrem Arbeitszeugnis findet sich folgende Formulierung: Die übertragenen Arbeiten wurden mit Eifer bearbeitet und termingerecht beendet. Was bedeutet dies?

ich würde da rauslesen, hat mit eifer ( anbieterisch beim chef ) und termingerecht ( ja nicht mal einen schritt schritt schneller laufen ) die arbeit erledigt.
würde ich nicht akzeptieren.
Hatte keine Eigeninitiative und tat nicht mehr als nötig.

Schlecht ! Keine Qualifikation und langsam... Neues Zeugnis verlangen ! Gruss Solf
Wolfgang Joost am 20. Juni 2007 11:28 Als ehemaliger Personalbearbeiter muss ich dir da sagen, sie wird bestimmt kein Neues bekommen, weil es nicht gegen Bestimmungen verstößt. Aber Versuch macht klug.
Kai aus Berlin am 20. Juni 2007 13:22 Personalbearbeiter? Das klingt so brutal. In unseren Breiten bevorzugt man die Bezeichnung "Personalsachbearbeiter". ;)

Siehe hier: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/124063.html
Das ist eine glatte 5. Das muß Deine Freundin nicht akzeptieren! Auf jeden Fall anfechten!
Google mal nach "qualifiziertes Arbeitszeugnis" - ich darf hier leider nur einen Link hinterlegen.

Als personalchef würde ich da rauslesen:
Sie hat es mit Eifer versucht aber nie geschafft zur vollen Zufriedenheit die Arbeiten zu erledigen.
Also Note 5, wenn man es umsetzt.
Schwer zu sagen. Versuch es hier einmal selbst zu deuten:
http://www.bewerbung-schreiben.de/arbeitszeugnis/formulierungen_arbeitszeugnis.h...
Diesen Satz sollte man eigentlich im Zusammenhang mit dem ganzen Schriftstück interpretieren.
Ansonsten bedeutet der Satz, dass der beroffene nicht besonders gut gearbeitet hatte und und das vorgegebene Arbeitspensum gerade so bewältigte. Darauf weist die Phrase "mit Eifer bearbeitet" (kam sonst zu kaum was, war damit voll beansprucht). Genauso der Hinweis auf so etwas selbstverständlihes wie die Termineinhaltung.
Ist eigentlich alles schon perfekt beantwortet. Die übertragenen Arbeiten bedeutet: Er macht nur, was man ihm gibt. Keinerlei Eigeninitiative, sieht die Arbeit nicht, die sonst noch anfällt.