Man hört sie oft: Jeder weiß, was mit der Aufforderung gemeint ist. Ich vermute, kaum einer verbindet mit der Aufforderung einen konkreten Inhalt, sie ist inhaltsleer, meint wohl so was wie “Alles Gute!” “Viel Erfolg.” “Drück Dir die Daumen.” Was war wohl der Ursprung?
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Halt! Nicht so schnell den Sand über den Kopf schütten!
Im Grimm'schen Wörterbuch kommt das "reinhauen" als 13. von 13 Bedeutungsvarianten vor.
Das liest sich dort so "hauen...für eilen, streben, laufen. diese bedeutung hat wol ihren ausgang von dem einhauen der sporen in des rosses weichen"
Übersetzt aus diesem Wörterbuch von 1877 heißt das: "Hau rein!" im Sinne von "Treib dich (selbst) an!" kommt vom Antreiben eines Pferdes mit den Sporen.
Vielen Dank. So etwas kam mir beim Nachdenken auch in den Sinn. Da wo es heute benutzt wird, ist der Zusammenhang mit mit Essen nicht mehr erkennbar. - Aber schade, daß ich die Auskunft nicht gefunden habe, sie hätte meine Frage vollständig beantwortet. Kann ich die Frage löschen?

Hier ist auch keine Erklärung, nur eine Sprachanwendung:
Hau rein, Kapelle… wenn man dem Mitspieler zum Wimmeln verleiten will
Quelle: http://www.skatfox.com/Redensarten.pdf
Die Frage löschen lassen kannst Du per email an: info[at]gutefrage.net oder gehe ins Forum. Aber sie kann Natürlich auch stehen bleiben, vielleicht findet ja ein User noch etwas Interessantes darüber, wäre ja möglich.
'Kann sein, daß ein User die Frage interessant findet': Ich habe eine Frage beantwortet, die am 27.August gestellt wurde. Wahrscheinlich in den Wind geschrieben.
engelhaar am 7. Oktober 2007 21:48 Die Möglichkeit besteht hier auch bei neueren Fragen, ich lass mich ja immer per email benachrichtigen und bleibe so auf dem Laufenden, egal wie Alt meine Fragen oder Antworten sind. Aber lass Dich dadurch nicht abhalten hier weiterhin Fragen zu stellen und Antworten (auch auf alte)-Fragen zu geben ;-).

Für mich hat das 2 bedeutungen:
Beim essen: "Na los, iss schon"
Beim verabschieden "bis dann, alles gute"
Ich denke auch, so soll es gemeint sein. Mein Mann stammt aus Meck-Pom, da wird immer zum Abschied "reinhaun" gesagt, sozusagen den "gesagten Handschlag".
Danke für den Hinweis auf Grimm: Da taucht “reinhauen” auf, bei Goethe “faszt ein tüchtig schinkenbein, haut da gut taglöhnermäszig drein...”, sonst offenbar im Zusammenhang mit wilden Tieren “Eber, Hauer, reinhauen”, in diesem Sinn bleibt die Verwendung aber offenbar vereinzelt, Wörterbücher kennen Redewendungen mit “reinhauen” nicht, ich finde zumindest bis 1950 keine Einträge.