Frage von Schonox, 156

Was bedeutet die Diagnose krebs für christen?

Hallo ich erkläre meine frage mal: wenn ein gläubiger christ die Diagnose krebs bekommt was denkt er sich? Und was bedeutet das für ihn (ich frag aus reiner interesse

Antwort
von Netie, 66

Ob Krebs oder andere Krankheiten, man ist zuerst erschrocken und fragt sich wie es weitergeht.

Doch da man einen starken Halt in einen liebenden Gott hat, nimmt man auch das (nachdem der erste Schreck verarbeitet ist) aus Seiner Hand. Man weiß Er wird alles zum Guten wenden. Ob man geheilt wird oder eine schwere Krankheitszeit durchmachen muss und dann vielleicht auch noch der Tod kommt.

"Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt." 1. Korinther 10 Vers 13

Antwort
von silberwind58, 73

Wäre die Diagnose Krebs für einen Buddhisten nicht genau so schlimm?! Das hat doch mit dem Glauben nichts zu tun oder willst Du jetzt Gott für die Krankheit verantwortlich machen?

Antwort
von JTKirk2000, 47

Ich habe in meinem Leben bereits zweimal dank der modernen Medizin den Krebs besiegt und ich bin Christ - um genau zu sein Mormone. Es handelte sich dabei um zwei verschiedene Krebsarten in unterschiedlichen Stadien, die aber gut behandelbar waren.

Für mich bedeutet die Diagnose Krebs erst einmal keine Ursache, weshalb man aufgeben sollte. Im Gegenteil. Wenn aber eine Krebsbehandlung doch nicht erfolgreich ist, so glaube ich, dass man es dennoch weiter versuchen und nicht aufgeben sollte. Ob man nun an ein Leben nach dem Tod glaubt oder nicht, so bleibt das irdische Dasein dennoch wichtig. Wenn aber eine Krebsbehandlung oder die Krankheitsentwicklung tödlich endet, so glaube ich zumindest daran, dass es in einem ewigen Leben weiter geht, ohne dass es da die Möglichkeit gibt, dass man da Krebs bekommen könnte.

Ebenso glaube ich, wie auch im Gedicht Spuren im Sand nahe gelegt wird, dass Gott uns nie im Stich lässt - erst recht nicht in schwierigen Zeiten, unabhängig davon, ob wir uns ihm zuwenden oder ob wir ihm den Rücken zukehren. 

Antwort
von Thaliasp, 62

Hm, Krebs kann jeder bekommen ob nun gläubig oder ungläubig. Das ist eine schwere Krankheit, muss aber nicht auf jeden Fall ein Todesurteil sein. 

Kommentar von Schonox ,

glioblastom leider schon

Kommentar von Thaliasp ,

Ja, da ist leider die Prognose schlecht. Es ist ein aggressiver Tumor. Sicher denken viele wenn sie mit dieser Diagnose konfrontiert werden, warum gerade ich!!!. Es gibt sicher Menschen die können sich irgendwann abfinden mit der Diagnose und andere verzweifeln. Es gibt Psychoonkologische Therapeuten. Vielleicht erleichtert das die Situation eines Betroffenen ein wenig.

Kommentar von Thaliasp ,

Man kann in der verbleibenden Zeit vielleicht mit der genannten Unterstützung besser alles regeln was zu regeln ist.

Kommentar von Schonox ,

Es ist ja nicht alles verloren man kann überleben die Chance liegt halt nur bei 5 prozent

Kommentar von Schonox ,

ist viel Glück (fast schon ein wunder) überlebt man

Kommentar von Allfkdkdbyk ,

5% sind total okay, das ist schon eine relativ hohe Chance zu überleben

Antwort
von Herpor, 16

Was soll ein Mensch, der diese Diagnose schon denken, nur um irgendwelche Clichés zu bedienen? Auch wir Christen müssen uns nicht freuen oder gar jubeln, wenn wir eine tödliche Krankheit haben.

Als ich die Diagnose vor 7 Jahren bekam, dachte ich auc h nicht an den lieben Gott, sondern daran, zu ermitteln, wie schlimm er war und was ich tun musste, damit ich ihn loswerde.

Übrigens: ich bin Christ.

Übrigens 2: ich finde diese Frage komplett bescheuert. Hast du Langeweile?

Kommentar von Schonox ,

Nein ich habe keine Langeweile

Antwort
von Allfkdkdbyk, 42

Er denkt sich dass, was sich jeder andere Mensch auch denken würde, es ist ja nicht so, als würde sich das gesamte Lebem von Gläubigen um Religion drehen

Antwort
von KaeteK, 44

Christen werden genauso krank wie Nichtchristen. Auch Christen gehen mit Krankheiten unterschiedlich um. Eine merkwürdige Frage...

Kommentar von Schonox ,

Ich meine damit die Reaktion die sie haben z.b ob sie denken das sie was falsch gemacht haben oder ob Gott sie bei sich haben will

Kommentar von KaeteK ,

ob sie denken das sie was falsch gemacht haben oder ob Gott sie bei sich haben will

Nein, sowas habe ich nie gedacht...Ich habe vor dem Tod keine Angst, denn ich weiß ja wo ich hingehe.Krebs bedeutet ja auch nicht gleich, dass man an dieser Krankheit sterben muß. lg

Kommentar von Netie ,

"Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er." Hebräer 12 Vers 6

Kommentar von KaeteK ,

Ein ehemaliger Arbeitskollege hat das immer zur mir gesagt als ich noch nicht bekehrt war - Heute ergibt das für mich Sinn. lg

Antwort
von Tannibi, 103

Was soll es bedeuten? Dasselbe wie für alle anderen, würde ich sagen. Eine mehr oder weniger gefährliche, mehr oder weniger gut behandelbare Krankheit.

Antwort
von voayager, 58

Nun beginnt gewiß bald meine Himmelfahrt, die Reisestiefel sind schon ausgepackt, das könnte er z.B. auch denken.

Antwort
von danhof, 19

Ich kann diese Frage nicht wirklich beantworten, weil mir so eine Diagnose noch nicht gestellt wurde.

Ich könnte mir denken, dass man Gott natürlich erst mal anklagt und fragt: "Warum ich, Herr?!". Das ist sicher auch völlig OK.

Lies doch mal Hiob, das ist eine sehr interessante Geschichte.

In unserer Gemeinde hatte jemand Krebs. Als er es während einer kleinen Veranstaltung erzählte und sie kurz darauf verließ, sagte ich etwas, was mir im Nachhinein als sehr dumm erschien: "Hauptsache Gesund!". Das war nicht böse gemeint, es war vielleicht meiner Unsicherheit geschuldet. Jedenfalls antwortete mir dann jemand: "Und wenn man nicht mehr gesund ist? Was dann? Ist dann die Hauptsache nicht mehr gegeben? Worüber definiert man sich dann? Welchen Wert hat man dann noch, wenn das wirklich so sein sollte?"

Antwort
von Deichgoettin, 28

was denkt er sich?

„So schön wie hier kann´s im Himmel gar nicht sein!"

Antwort
von Geisterstunde, 23

Das, was er denkt und was es ihm bedeutet ist genau dasselbe wie bei Nicht-Christen.

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