Was bedeutet die abnahme bei einem Bauvertrag?

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3 Antworten

Wenn ein Gebäude fertiggestellt wurde, muss es von einer Behörde oder dem Versicherer abgenommen werden, sprich es gibt eine Begehung und es wird geprüft ob das Objekt mängelfrei ist und alles wird protokolliert.

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Frage ist etwas "dünn" gestellt, daher ganz allgemein:

Bei einem Bauvorhaben werden verschiedene Gewerke vertraglich zu Leistungen verpflichtet (Maurer, Estrichleger, Zimmermann, Installateur, Dachdecker, .....).

Die Arbeiten der Gewerke bauen tw. aufeinander auf. Beispiel: wenn die Wände nicht fertig sind, kann der Fliesenleger nicht anfangen, usw.

Wenn ein Unternehmen einen Bauabschnitt fertig gestellt hat, wird dieser abgenommen, also für ok befunden und abgehakt. Oder auch nicht, dann muss der Betrieb nachbessern.

Die Abnahme ist ein wichtiger Prozess, da es zum einen dem Handwerker bescheinigt, dass seine Arbeit ordungsgemäß erstellt wurde und dem federführenden Bauunternehmen / Bauherren eine Art Garantie gibt, auf welche (falls verdeckte Mängel später auftreten) zurückgreifen kann.

Die Abnahme quittiert, dass der jeweilige Bauabschnitt bis dahin ok ist. Wenn z.B. eine fertig verflieste Wand "krumm und schief" ist, so kann der Maurer mit dem Abnahmeprotokoll wedeln und sagen: " Nicht mein Problem", dann wird der Verputzer geprüft, wenn auch dort die Abnahme "ok" bescheinigt, hat der Fliesenleger die A..-karte, es ist dann sein Pfusch.

Hoffe, es ist verständlich rübergekommen.

Grüße, ----->

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Dass Bauamt und Bauherr mit dem Ergebnis zufrieden sind und das Haus (oder die Immobilie) benützt werden kann.

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