Frage von freto,

Was bedeutet der rote Punkt an der Stirn von indischen Frauen?

Verheiratet? Oder hat das religiöse Bedeutung?

Hilfreichste Antwort von Surily,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das stimmt nicht. Ich bin Inderin und bin unverheiratet, trage aber auf (indischen) gesellschaftlichen Anlässen häufig eine Bindi. Die kann auch ruhig rot sein =)

Bindis gibt es in fast allen Größen, Formen und Farben. Traditionell wird/wurde sie mit "Vermillon" (ist Engl.), ein rotes Puder, mit der Fingerkuppe knapp über den Augenbrauen auf die Stirnmitte drangemacht. Heutzutage ist es mehr oder weniger (kommt darauf auf, wo es in Indien gemacht wird....es gibt traditionellere und modernere Orte) Dekoration. Im Prinzip vergleichbar mit Schmuck im Westen.

Das mit der Verlobung, Heirat in Verbindung mit Bindis ist totaler Unsinn.

Traditionell gesehen ist dasselbe oben genannte Puder erst dann ein Zeichen fürs Verheiratet-Sein, wenn es in den Mittelscheitel einer Frau (in alten Zeiten hatten die Frauen in Indien meistens einen Mittelscheitel) gestreut wurde. Das ist auch heute noch eines der Hindu-Hochzeitsrituale und wird während der Vermählung vom Mann durchgeführt.

Wie kommt ihr darauf, dass das ein Zeichen für Heirat ist??

Antwort von hajottka,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

verheiratet

Antwort von ullagio,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Frau ist Verheiraret

Kommentar von ullagio,

Sollten sie mit den Männern auch machen!

Antwort von Katzenbetti,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Rot = verheiratet Ich habe in Sri Lanka geheiratet und habe gekleidet als Inderin, als ich noch unverheiratet war, einen schwarzen Punkt bekommen. In Sri Lanka im Hindutempel einen weissen Punkt, da war ich ebenfalls noch nicht verheiratet.

Antwort von bafti14,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ein Bindi (Hindi: बिंदी, bindī; von Sanskrit: बिनदु, bindu, Tropfen, Punkt) ist ein mitten auf der Stirn zwischen den Augenbrauen aufgemalter Punkt oder ein an dieser Stelle aufgeklebter Schmuck, wo das energetische dritte Auge vermutet wird.

Zunächst ist dieser traditionell rote Punkt das Zeichen der verheirateten Frau und soll nicht nur sie, sondern auch ihren Gatten schützen.

Heute werden Bindis in Indien von unverheirateten ebenso wie von verheirateten Frauen getragen, sogar von kleinen Kindern. Sie sind beliebter denn je. Während das Bindi früher anzeigte, ob eine Frau verheiratet ist oder nicht, ist das heute nicht mehr ausschließlich der Fall.

Der Unterschied: Für verheiratete Hindufrauen ist ein Stirnpunkt obligatorisch, in Indien gehen sie niemals ohne ihn. Dabei ist es gleich, ob sie ihn klassisch rot und rund tragen, oder farbig ornamental als Sticker. Erst wenn sie Witwe werden, verzichten sie auf diesen Schmuck. Unverheiratete können ein Bindi tragen, er ist dann reine Dekoration oder ein Segenszeichen, ein Tika oder Tilaka. Selbst indische Musliminnen kleben sich heute oft diesen modischen Punkt auf, was noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre.

Traditionelle Punkte werden mit roter Pulverfarbe aufgetragen, Sindur oder Kumkum. Heute sind wiederverwendbare, aufklebbare Schmuckbindis am weitesten verbreitet. Diese gibt es in allen Farben und in einer Vielzahl von ornamentalen Formen, zum Beispiel golden oder mit winzigen Kunstperlen oder -steinen besetzt.

Solche Schmuckbindis kommen auch im Westen in neuer Zeit mehr und mehr in Mode.

Eine besondere Bindi-Art ist das Hochzeits-Bindi. Dieses besteht aus einer ganzen Reihe von kleinen Bindis, die entlang der Augenbrauen aufgeklebt werden, und wird von der Braut bei ihrer Hochzeitsfeier getragen.

Das ursprüngliche Bindi ist die speziell weibliche Form des Tilaka, des hinduistischen Stirnzeichens als religiöses Mal.

Antwort von maxi6,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Googel mal: Tilaka oder Bindi, dann bekommst Du umfassende Auskünfte.

Kommentar von freto,

danke!

Antwort von MarcSu,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

In einigen nördlichen Regionen Indiens sagt die Tika, das ist der rote Punkt, aus, diese Frau ist verheiratet.

Im Rest Indien wird den Frauen beim Betreten eines Tempels der Punkt durch einen Priester zur Begrüßung aufgemalt, auch in manchen Tempeln wird das gemacht.

Kommentar von MarcSu,

Sollte heißen: auch in manchen guten Hotels wird das gemacht !

Antwort von morefunhoney,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

bei sizilianischen Frauen heisst es was anderes...

Kommentar von freto,

Kopfschuss und tot, oder? ;-)

Kommentar von morefunhoney,

bingo :)

Kommentar von Katzenbetti,

Es wäre vielleicht angebracht, wenn Du Dich mal mit den Sitten und Gebräuchen anderer Länder befasst, bevor Du Schwachsinn schreibst.

Kommentar von morefunhoney,

hmm, schon mal was vom schwarzen Humor gehört ? Anscheinend nicht, aber was solls.

Antwort von simikra,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

verheiratet

Antwort von nofre84,

das rote bindi steht dafür,dass eine frau verheiratet ist,das braune dafür,dass eine frau bereit für eine vermählung ist.

Kommentar von Indigo,

Gibt es in Indien auch einen grünen Punkt ? So wie bei uns ?

Kommentar von nofre84,

perhaps!

Antwort von fcbayern,

verheiratet

Antwort von istie,

Information zu welcher Kaste sie gehört und dass sie verheiratet ist.

Kommentar von Lupus1960,

Ist leider Falsch.

Antwort von bafti14,

Die zugehörigkeit einer bestimmten Kaste.

Kommentar von freto,

andere sagen verheiratet. Also was stimmt nun oder äusserst du nur deine Vermutung...damit wäre mir nicht geholfen.

Kommentar von Lupus1960,

Die obigen bewerteten Antworten sind richtig.

Kommentar von bafti14,

Ein Bindi (Hindi: बिंदी, bindī; von Sanskrit: बिनदु, bindu, Tropfen, Punkt) ist ein mitten auf der Stirn zwischen den Augenbrauen aufgemalter Punkt oder ein an dieser Stelle aufgeklebter Schmuck, wo das energetische dritte Auge vermutet wird.

Zunächst ist dieser traditionell rote Punkt das Zeichen der verheirateten Frau und soll nicht nur sie, sondern auch ihren Gatten schützen.

Heute werden Bindis in Indien von unverheirateten ebenso wie von verheirateten Frauen getragen, sogar von kleinen Kindern. Sie sind beliebter denn je. Während das Bindi früher anzeigte, ob eine Frau verheiratet ist oder nicht, ist das heute nicht mehr ausschließlich der Fall.

Der Unterschied: Für verheiratete Hindufrauen ist ein Stirnpunkt obligatorisch, in Indien gehen sie niemals ohne ihn. Dabei ist es gleich, ob sie ihn klassisch rot und rund tragen, oder farbig ornamental als Sticker. Erst wenn sie Witwe werden, verzichten sie auf diesen Schmuck. Unverheiratete können ein Bindi tragen, er ist dann reine Dekoration oder ein Segenszeichen, ein Tika oder Tilaka. Selbst indische Musliminnen kleben sich heute oft diesen modischen Punkt auf, was noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre.

Traditionelle Punkte werden mit roter Pulverfarbe aufgetragen, Sindur oder Kumkum. Heute sind wiederverwendbare, aufklebbare Schmuckbindis am weitesten verbreitet. Diese gibt es in allen Farben und in einer Vielzahl von ornamentalen Formen, zum Beispiel golden oder mit winzigen Kunstperlen oder -steinen besetzt.

Solche Schmuckbindis kommen auch im Westen in neuer Zeit mehr und mehr in Mode.

Eine besondere Bindi-Art ist das Hochzeits-Bindi. Dieses besteht aus einer ganzen Reihe von kleinen Bindis, die entlang der Augenbrauen aufgeklebt werden, und wird von der Braut bei ihrer Hochzeitsfeier getragen.

Das ursprüngliche Bindi ist die speziell weibliche Form des Tilaka, des hinduistischen Stirnzeichens als religiöses Mal.

Kommentar von Katzenbetti,

Rchtig.

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