Kann mir jemand sagen was das Zahlenverhältnis bei Oktave 2:1, Quarte 4:3 und Quinte 3:2 bedeutet? Hat das mit den Halbtonschritten zu tun, die zwischen den beiden Einzeltönen liegen? Welche Bedeutung hat diese musikalische Erkenntnis auf die Architektur von Gebäuden?
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Es geht hier um Zahlenproportionen antiker Intervalltheorien. Der Verwandtschaftsgrad von Intervallen bestimmt sich entsprechend den Proportionen ihrer Schwingungszahlen. Dabei gilt die Einfachheit der Proportion als Kriterium für den Konsonanzgrad. Konsonant sind die Oktave mit 1:2, die Quinte mit 2:3 und die Quarte mit 3:4. Darstellbar sind diese Proportionen mit den Zahlen 6, 8, 9, 12, wobei innerhalb einer Oktave zwei Quinten, zwei Quarten und ein Ganzton mit 8:9 erscheinen. - Du findest im DTV-Atlas zur Musik, Bd. 1, S. 88 dazu Abbildungen, die "mit architektonischen Augen" zu sehen sind. Ich verweise auf diese Seite und die folgende, die ich als Quellen benutzt habe. Siehe auch: Pythagoreisches System der Quintverwandtschaft. Die pythagoreische Quinte steht im Verhältnis 3:2, lässt sich durch Saiteneinteilung am Monochord nachweisen und ist rein, d. h. sie ist etwas größer als die heutige temperierte Stimmung. Vielleicht findest Du bei wiki oder google unter "Tonsystemtheorien" oder "Stimmungen" mehr und Querverbindungen Musik/Architektur, die bei der Entstehung der europäischen Musik von nicht zu unterschätzender Bedeutung waren. - Ich hoffe, Dir ein klein wenig weitergeholfen zu haben.
Die Zahlen sind die Frequenzverhältnisse. Was das ganze mit Gebäuden zu tun hat entzieht sich meiner Kenntnis.

Die Intervalle Oktave, Quint und Quart nennt man reine Intervalle die ganz einfache Frequenzverhältnisse 1:2, 2:3, und 3:4 haben. Die sind "rein" oder "klar" weil die das Ohr gefallen.