Frage von basai46, 57

was bedeutet das Opt-out- Verfahren im Zusammenhang mit dem Beitragsservice für Rundfunkgebühren ARD/ZDF(ehemals GEZ)?

das Precedere ist mir nicht ganz klar, wie der erwähnte Beitragsservice an meine Daten rankommt, wenn ich kein Interesse an ihn habe. Wie Tausende andere auch (nicht), denn was hat das mit dem Datenschutz zu tun, wenn ja trotzdem alles weitergegeben wird? Steckt wirklich Geld dahinter, wenn alle persönlichen Daten von jedermann/frau weiter verkauft werden?

Antwort
von feuerwehrfan, 32

Die Einwohnermeldeämter sind verpflichtet ihre Datensätze an den Beitragsservice weiterzugeben.

Kommentar von basai46 ,

ja, kann ja sein,  aber für Geld..? "Viele Kommunen verkaufen die Daten für bis zu 15 Euro pro Datensatz" Warum wird das verschwiegen, das mit dem Datenschutz so umgegangen wird? Was ist wenn ich widerspreche? Setzt man sich darüber auch hinweg?

Kommentar von maja11111 ,

nein ohne geld. da fließt nix. du kannst nix widersprechen, da es nichts zu widersprechen gibt. jeder der berechtigtes interesse hat, kann deine daten beim einwohnermeldeamt erfragen.

um es kurz zu zu halten: ob du widersprichst oder nicht interessiert keinen menschen.

Antwort
von haufenzeugs, 9

es ist nicht im zusammenhang mit datenschutz. es wird auch nichts verkauft. es wird von amts-wegen weitergegeben.

Antwort
von gorbi210, 30

Deine Daten werden vom Meldeamt an den Beitragsservice weitergegeben. Der ist dazu gesetzlich verpflichtet, damit aus Gründen der Gleichheit und Gerechtigkeit für alle Wohnungen grundsätzlich ein Rundfunkbeitrag entrichtet wird (Ausnahme: man ist auf Antrag wegen Bezugs von bestimmten Sozialleistungen befreit worden). Du kannst dich dem nicht widersetzen, auch nicht der Beitragszahlung für deine Wohnung. Es sei denn dafür zahlt schon ein anderer.

Antwort
von maja11111, 33

die daten werden vom einwohnermeldeamt gesendet. ob du interesse hast oder nicht spielt dabei keine rolle. du musst zahlen, weil du beitragspflichtig bist.

Kommentar von basai46 ,

interessant, es gibt eigentlich bei der freien Willensbildung nichts, was man nicht muß, wenn der freie Bürger es denn nicht einsähe und es freiwillig machen würde.. Auch habe ich nach dem Precedere bei den Einwohnermeldeämtern gefragt + ob die Geld dafür kassieren etcc., aber wenn es sich um diese Rundfunkgebühren handelt, dann muß ich, weil ich muß + wenn ich 1000x nichts hab, dann muß ich trotzdem ... das ist wirklich demokratisch gedacht..

Kommentar von maja11111 ,

da fließen keine gelder, das sind amtshilfeverfahren. die abgabenordnung hat nichts mit demokratie zu tun. das sind abgaben die du leisten musst, weil es alle müssen. gründe sind genügend erläutert, die kannst du dir selber recherchieren. wie du deine medien konsumierst ist völlig wumpe und interessiert keinen. du kannst es aber.

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