Frage von Samanthag, 174

Was bedeutet arm sein vor Gott?

Antwort
von LittleBriarRose, 103

Ich sehe das ganze so: Gott ist allmächtig und allwissend. Ich kan nicht "arm" vor ihm sein...ich kann nur ich selbst sein vor ihm. Ich und nichts anderes. Die interessantere Frage ist doch wie man sich vor ihm fühlen würde. Arm würde ich mich fühlen, wenn ich schuldig wäre oder das Gefühl habe etwas in meinem Leben läuft nicht so, wie es sollte. Also zusammengefasst wenn ich vom rechten Weg angekommen bin. 

Das ist meine Interpretation dieser Frage.😊😊😊

Kommentar von kleinefragemal ,

sehe das zwar ein bisschen anders als du (dass wir schon vor Gott arm sind ..aber hab ich ja in meiner Antwort geschrieben), aber kriegst trotzdem ein "Danke" ..wegen dem Satz "ich kann nur ich selbst sein vor ihm". Das ist das schöne daran.. das Gott einen so nimmt, wie man ist und besser kennt als jeder andere - und es keine Verstecke, Ausreden, kein falsches Getue, Fake gibt ..back to the basics. einfach nur man selbst sein

Antwort
von askingyou22, 74

Keine aufrichtige Liebe zu empfinden und zu schenken. Für mich hat sich in den letzten Jahren die Liebe als Grundelement des Christentum herauskristallisiert. Wer diese nicht erkennt, kann als arm bezeichnet werden. Materialistisches und Geld sind nur vom Menschen selber als Statussymbol erfunden wurden und haben mit dem Glauben weniger zu tun .. meine Meinung 

LG askingyou22

Antwort
von waldfrosch64, 48

Arm sein vor Gott , bedeutet für mich, dass ich mich  meines  Geschöpf seins  ganz bewusst bin .Und das bringt mich auf die Knie !

Und gibt mir zugleich meine ganze Würde,die mir hoffendlich keiner nehmen will.

Antwort
von viktorus, 49

Sich "geistig" gering einschätzen (Mt.5,3; Eph.4,2).

Antwort
von Netie, 45

Wenn du das "arm sein im Geist" meinst, wie in den Seligpreisungen, dann bedeutet das:

Umkehr zu Gott. Wie ein Kind, dass das Evangelium ins Herz aufnimmt.

lg

Antwort
von RandyLadholz, 72

Das heisst: Erkennen, dass man vor Gott nichts vorzuweisen hat. Und dass man ohne ihn nicht weiterkommt.

Antwort
von JTKirk2000, 42

Wenn Du damit auf Matthäus 5,3 anspielst, lies Dir am besten alle Seligpreisungen von Matthäus 5,3-12 ( http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus5,3-12 ) durch. Dir wird dann sicher ein Muster auffallen, dass einem das verheißen wird, woran es einem im irdischen Dasein mangelt. Und genauso ist es bei all diesen Seligpreisungen, also auch bei der ersten, auf die Du offenbar anspielst.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 69

http://www.eckhart.de/

"Das ist ein armer Mensch, der nichts will und nichts weiß und nichts hat" (Meister Eckhart)

Antwort
von kleinefragemal, 79

dass wir im Grunde nichts besitzen (nicht mal uns selbst - weil Er uns ja erschaffen hat). Dass wir keine Kraft haben, keine Macht haben - ohne dass Er sie uns gewährt. Dass wir Ihn mehr brauchen als unsere Eltern, unsere Freunde, unsere Kleidung, unsere Häuser ...weil Er es ist von dem wir das a) alles bekommen (und der es uns auch jederzeit wieder nehmen kann) und b) Er der einzige ist, von dem wir wirklich abhängen - mit unserem Leben - denn Er hat es uns erst geschenkt, und kann es auch gleichzeitig wieder nehmen..

der Unterschied von Gott, von Allah zu irgendeinem anderen Wesen, zu irgendeinem Geschöpf, ist, dass Er uns *nicht* braucht ..weil Er frei davon ist, irgendjemanden oder -etwas zu brauchen - sondern Er schenkt uns das alles einfach so..und möchte bloß, dass wir das anerkennen, um dann ins Paradies kommen.

Aber ..deine Tags lassen darauf schließen, dass du für die Schule fragst. Glaubst du denn überhaupt an Gott?

Antwort
von vonGizycki, 57

Grüß Dich Samanthag!

Man soll sich sozusagen nackt und bar jeder Wünsche vor Gott hinwerfen und das Leben leben. Da wird Demut und gleichzeitig Unterwürfigkeit gefordert und von Gott darf nichts verlangt werden. Du hast keinen Einfluss und begibst Dich in seine "Hände". Nur dann bist Du seiner Gnade teilhaftig, aber nur wenn er will. Du sollst Dich somit dem Gefühl des bedingungslosen Ausgeliefertseins hingeben. Nur dann bist Du gottgefällig. "Sein Wille geschehe, im Himmel also auch auf Erden".

Das Fazit: Du bist dann eine Null! Und das ist das rechte gottgefällige Leben. Zu sagen und zu bestimmen in Deinem Leben hast Du nichts. Gott richtet und lässt seine Gnade walten über Dich. 

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von kleinefragemal ,

was für ein absoluter - tut mir leid, aber - Blödsinn

Es ist ganz im Gegenteil ..es stimmt zwar, *dass* wir Ihm ausgeliefert sind,komplett (weil Er uns wie gesagt zB einfach sterben lassen könnte), aber das heißt überhaupt nicht, dass wir nichts von Ihm "fordern" könnten, wie du es ausgedrückt hast ..bzw Ihn bitten könnten uns noch mehr zu geben, uns zu helfen,..im Gegenteil liebt Gott diejenigen, die Ihn um etwas bitten, Er liebt es zu schenken, großzügig zu sein, zu verzeihen..

und im Gegenteil ..bist du auch keine Null, wenn du dem folgst, was Er dir geboten hast (nicht lügen, nicht stehlen, nicht Unschuldige umbringen, usw..) - sondern gerade das ehrt dich und hilft einem Menschen *menschlich* zu handeln, wenn man Ihm folgt

deinen Worten nach zu urteilen glaubst du anscheinend sowieso nicht an Ihn ..aber dieses böse Bild, was du von Ihm zeichnest, entspricht einfach nicht der Wahrheit ..was hätte Gott, ein allmächtiger Schöpfer davon, uns zu erschaffen - und uns (vor Ihm ja sehr kleine Wesen) irgendwelche Dinge aufzutragen - wobei Er uns eh nicht braucht - wenn diese Dinge *uns* nicht helfen würden in unserem Leben?

Kommentar von vonGizycki ,

im Gegenteil liebt Gott diejenigen, die Ihn um etwas bitten, Er liebt es zu schenken, großzügig zu sein, zu verzeihen

Die Welt (seine geschaffene Welt) sieht aber leider anders aus, da hat er den Menschen nichts geschenkt. Viele haben verzweifelt zu Gott gebettelt und nichts bekommen. ("Aus tiefer Not schrei ich zu Dir".  Ist ein Kirchenlied von Martin Luther. Er schrieb es um die Jahreswende 1523/24 als Nachdichtung des Bußpsalms 130.) Da war Gott wohl eben mal weg.

Und wenn doch mal, dann kann ich in seiner Gnade, mit der er angeblich Wohltaten verteilt, kein System erkennen. Unschuldige werden bestraft und massakriert und die Verbrecher laufen mir zu lange in der Welt herum. Wo ist da Gott? Erzähl mir nichts von Liebe und Wohltaten. Schließlich hat er aus "lauter Liebe seinen Sohn geopfert". Welcher wirklich liebender Vater macht denn sowas :-(  Widerlich! 

Doch Du hast recht, ich glaube sowie nicht nicht an ihn. An so einen Gott kann ich nicht glauben! Gerade deswegen und aus anderen Gründen heraus.

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Danke Rüdiger. Genau so ist es und schwer genug. Wir sollen "ohne Warum" leben, "ohne Eigenschaften" (d.h. ohne Eigenliebe) ... wie schon Eckhart sagte. Nur wenn wir das hinbekommen, sind wir arm vor Gott. Aber dieses Ziel ist auch wieder ein Wollen und darum eine "Eigenschaft", eine "Eigenliebe", ein "Warum, wir etwas tun". Aber es soll ja "ohne Warum" geschehen. Daher muss man wirklich allem entsagen, auch seinem Gottesbild. Totales Nichts. Dann wird die Seele geboren im Menschen.

Kommentar von kleinefragemal ,

schaut euch beiden vielleicht mal das da an.. in dem Video redet ein (ehemaliger) Christ darüber, wie er Atheist geworden ist ..genau wegen diesem "Problem" - bzw Unverständnis, wie es sein kann, dass Gott - wenn es Ihn gibt -überall auf der Welt so viel Leid zulassen kann ..er hat schließlich doch noch eine Antwort darauf gefunden. Ich finde er erzählt es sehr überzeugend und logisch ..aber vielleicht möchtet es euch selbst mal schauen und vielleicht mal drüber nachdenken ..denke schon, dass das interessant sein könnte (gerade bezogen auf diese Frage, bzw dieses "Problem")

https://www.youtube.com/watch?v=ifllgTA2pmY

Kommentar von vonGizycki ,

Jeffrey Lang ist ein außerordentlicher Professor der Mathematik an der Universität von Kansas. Das heißt aber noch lange nicht, dass sein Glauben vernunftgemäß ist. In dem Film Religulous ...

https://www.youtube.com/watch?v=N6gzQQXhM1s

... werden allerlei Glaubensinhalte vorgestellt, die zum Teil wirklich abstrus sind. Hier ist nicht gewertet sondern nur dargestellt worden. Die merkwürdigen und außerhalb der Vernunft liegenden Glaubensinhalte haben leider auch Wissenschaftler und Professoren befallen, von denen man es nie zu glauben wagen würde. Unglaublich!

Der Film ist äußerst unterhaltend und verursacht deshalb eine Menge Kopfschütteln. Er lief auch groß angekündigt in deutschen Kinos. Sehr zu empfehlen!

Jeffrey Lang ist ein Suchender, der vom Katholizismus über den Atheismus zum Islam fand. Ich finde diese Reise sehr merkwürdig, denn der Atheismus hat weit mehr vernünftige Antworten als alle Offenbarungsreligionen zusammen, denn sie lassen nur eine Wahrheit zu, nämlich die der jeweiligen Religionen.

Das Problem der Theodizee ist also die Frage, warum lässt Gott die Menschen Leiden und toleriert soviel Grausamkeit, wenn er doch ein liebender, allwissender und allgütiger Gott sein soll, wobei Allwissenheit und Allgütigkeit nicht gleichzeitig in einem so gedachten Gott existieren kann und sich ausschließen. Das Problem der Theodizee kann deshalb in den Offenbarungsreligionen

nicht gelöst werden.

Auch merkwürdige und mühsame und komplizierte Gedankenkonstruktionen werden das nicht schaffen.

Hier ist eine Argumentationen. Sie stammt aus dem alten Griechenland, ist also fast 2000 Jahre alt:

Zitat aus  https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee
Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
Oder er kann es und will es nicht:
Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
Oder er will es nicht und kann es nicht:
Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?
Ich sehe nur eine Lösung für dieses Problem und deshalb habe ich es als religiöser Atheist nicht: 
Gott existiert nicht, jedenfalls nicht als Person. Gott wäre dann ein Begriff für etwas ganz anderes.
Ich schlage vor: 
schöpferische Kraft, Urgrund, ES, Das Eine, Das Geheimnis des Seins oder auch Wirkkraft. Von dieser Auffassung her zerplatzt das Theodizeeproblem wie eine Seifenblase und ist nicht mehr existent.
Gott ist sich dabei auf keinen Fall als eine Person vorzustellen.
Kommentar von kleinefragemal ,

..noch nie auf die Idee gekommen, dass es Dinge gibt, die wir möglicherweise nicht sofort begreifen - verstehen können? Das möglicherweise mehr - etwas besseres, eine Weisheit dahinter stecken könnte, dass Leid exisitiert? (Jeffrey Langs Antwort war -- sehr verkürzt -- das wir zB daran seelisch wachsen (können - wenn wir es zulassen), wenn wir schwierige Zeiten, Leid erleben. Und damit hat er Recht.. das kann ich gerade aus meinem Leben persönlich sagen - und da bin ich bestimmt nicht die Einzige..) Oft fällt es einem, in dem Moment, wenn irgendein Unheil passiert, schwer mehr als nur dieses Ereignis, den Moment wahrzunehmen ..aber Gott sagt uns, das mehr dahinter steckt ..dass wir manchmal die Zähne zusammenbeißen müssen, aber - wenn wir das tun, dafür belohnt werden - mehr als wir es uns vorstellen können (im Koran heißt es zB -Sure 39: Wahrlich, Wir werden den Geduldigen ihren Lohn ohne zu rechnen geben (das heißt sehr vervielfachen). - oder in Sure 32: Und keine Seele weiß, welche Augenweide (welch gewaltiger Lohn) für sie als Lohn für ihre Taten verborgen ist. (abgesehen davon - wenn man eine üble Sache durchgestanden hat ..das macht einen auch in dieser Welt stärker, charakterlich).

hm.. ich weiß, du glaubst nicht daran ..aber schau vllt mal dieses kurze Video an ..geht nicht mal 5 minuten.. da wird dieses Prinzip auch noch mal erklärt - dass wenn man in etwas sehr große Mühe steckt, es automatisch an Wert gewinnt https://www.youtube.com/watch?v=uwo2CtKwSwU und dasselbe - in sehr viel größeren Dimensionen - kann man auch auf das Leben an sich beziehen ..https://www.youtube.com/watch?v=uwo2CtKwSwU

abgesehen davon, es gibt noch einige andere rein logische Argumente, die die Existenz eines Gottes bestätigen.. (weswegen es mich persönlich keineswegs verwundert, wenn Wissenschaftler an Gott glauben oder zum Islam konvertieren) ganz abgesehen davon, dass es für mich persönlich irrational ist, dass dieses Leben bloß eine sinnlose - im Endeffekt für überhaupt nichts gut gewesen sein sollende - Existenz sein soll ..ich meine, ernsthaft? das wäre ja ganz schön deprimierend, wenn man mal genauer drüber nachdenkt ..das man einfach für nichts gut sein soll, im Endeffekt (und so wäre es ..denn auch wenn man sagt, man macht es sich bspw zur Aufgabe anderen zu helfen, die Welt zu verbessern, etc.. all jene, denen man hilft, werden genauso sterben wie man selbst irgendwann ..und dann? wofür war es dann im Nachhinein wirklich gut? ich meine ..wow, man merkt doch selbst ..die Jahre vergehen so schnell, wenn man mal zurückblickt ..unglaublich, dass man schon so und so alt ist ..denn auch, wenn man in der Zwischenzeit viel erlebt hat - im Rückblick betrachtet ist es doch trotzdem so, dass man manchmal denkt, dass die Jahre ganz schon schnell vergangen sind (gerade wenn man älter wird) - also wozu das alles im Nachhinein?). Vielleicht kennst du den Begriff "Sysyphos-Arbeit" aus der griechischen Mythologie ..jemand wurde als Strafe glaube ich dazu verbannt, einen schweren Stein immer und immer wieder einen Berg hinaufzurollen - kurz bevor der Stein allerdings sein Ziel erreicht hatte, musste er ihn wieder hinabrollen lassen (oder er ist es von selbst, das weiß ich nicht mehr) - und das Ganze ging von vorne los ..absolut sinnlos. Und sinnlose Sachen machen auf Dauer depressiv - weil sie keinen Nutzen haben. Deswegen verwundert es mich persönlich auch überhaupt nicht - auch wenn ich es schrecklich finde - das so viele Jugendliche gerade, heutzutage Selbstmordgedanken haben ..sie haben den Sinn in ihrem Leben vergessen, YOLO, lebe bloß für den Moment - ist eigentlich komplett sinnlos, weil der Moment im Nachhinein, sehr schnell vergessen ist. Also wenn man davon ausgeht, dass dieses ganze Leben eine im Grunde genommen sinnlose Existenz ist, dass man im Grunde für nichts lebt - und dann auch noch unumstößlich dabei auf den Tod zusteuert..dann kann man wie gesagt verstehen, dass diese Gedanken einige - oder auch viele - Menschen depressiv macht - oder sogar zum Selbstmord treibt (oder sie zumindest daran denken lässt).

Kommentar von kleinefragemal ,

und abgesehen davon .. auf die existentielle Frage "was erwartet uns
nach dem Tod" - darauf werden Atheisten nie eine überzeugende Antwort geben/finden können ..einfach, weil wir nicht sehen können, was mit jemanden der stirbt passiert. Wir sehen nur seinen toten Körper ..aber seine Seeele, was auch immer da jetzt vielleicht noch sein könnte, der Mensch/die Persönlichkeit, der mal in diesem Körper gesteckt hat, was/ob was mit ihm geschieht, ist für uns nicht sichtbar (- und gehört somit zur Welt des uns Verborgenen - wofür Gott die Gläubigen, die an deren Existenz dennoch glauben - ohne sie mit eigenen Augen gesehen zu haben (weil sie durch andere Beweise, davon überzeugt sind), ja lobt .. in der 2. Sure im Koran heißt es zB: "Alif Lam, Mim. Dies ist das Buch, an demkein Zweifel besteht. Es ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen (diejenigen, die sich Gott,ihrem Schöpfer bewusst sind). Die an das Verborgene glauben und das Gebet verrichten und von dem was Wir ihnen gegeben haben (einen Teil) spenden. Und die an das glauben was auf dich
(den Propheten Muhammad sas) herabgesandt wurde und was vor dir herabgesandt wurde (die Thora und die Bibel - beides, nach dem Islam, Schriften von Gott ..auch wenn heutzutage nicht mehr in ihrer
ursprünglichen Form vorliegend) und die mit dem Jenseits fest rechnen. Jene sind auf der Leitung ihres Herrn und sie sind die Erfolgreichen." (Sure 2, 1-5) klar, jetzt, wo man bei Kräften, am Leben ist, kann man das ganze noch sehr locker sehen, ist es mehr als leicht, das zu verdrängen - oder auch nur einfach zu behaupten, nach dem Tod käme nichts mehr. Aber wenn man dann wirklich kurz davor ist zu sterben, einem die Sinne schwinden - dann sieht die Sache wohlmöglich ganz anders aus ..und vielleicht stellt sich der eine oder andere dann in diesem Moment *doch* die Frage, wofür er eigentlich gelebt hat - und was/ob etwas jetzt danach kommt.. nur dass es dann zu spät ist - wenn etwas danach kommt, auf das man sich hätte vorbereiten können (oder sollen) noch irgendwie umzudenken, oder etwas daran zu ändern.

..es gibt noch einige logische Argumente mehr, die für mich für die Existenz von Gott sprechen ..Marcel Krass hat zB zwei Videos darüber gemacht ..das eine heißt "Zufall vs Schöpfung" in dem er darauf eingeht, ob man anhand der Aufbau dieses Universums wohl eher von einem Schöpfer oder einem Zufall ausgehen kann - und das andere ist eine Reihe, wo er versucht logisch zu erklären, was nach dem Tod kommt (heißt "Endstation"die Reihe glaub ich) ..da ich jetzt schon eine Menge geschrieben habe ..also falls dich das mal interessiert ...ein naher Verwandter oder du selbst dich vielleicht mal mit dem Thema Sterben - was kommt danach - dich befasst.. vielleicht lohnt es sich, sich das dann mal anzuhören, ob - auch wenn es einem jetzt unglaublich erscheinen mag, da man es einfach noch nicht gesehen, nicht erlebt hat - hinterher nicht doch noch etwas kommt..

Kommentar von kleinefragemal ,

im Koran heißt es ..dass am jüngsten Tag, am Tag der Abrechnung es den Menschen - im Nachhinein - so vorkommen wird, als hätten sie nur sehr kurz, wie eine Stunde auf dieser Erde verbracht. Und dann? Wäre es nicht schlau, sich *jetzt* darüber zu informieren, wofür das möglicherweise alles?

"Und an dem Tag, wenn die Stunde (der Tag der Auferstehung) kommt, werden die Schuldigen schwören, dass sie nicht länger als eine Stunde (auf Erden) weilten - so sehr sind sie an Selbsttäuschung gewöhnt." (30:55)

"(...) Dann werden sie sagen: "O würden wir doch zurückgebracht! Wir würden die Zeichen unseres Herrn nicht für Lüge erklären und zu den Gläubigen (die ins Paradies dürfen) zählen!" (6:27)

wie gesagt - es verwundert mich keineswegs, wenn Wissenschaftler und Professoren sich Gedanken über dieses Leben - und den Koran machen - und dann zum Islam konvertieren. Wie auch - wenn der
Koran uns immer wieder dazu auffordert nachzudenken, uns noch einmal genauer Gedanken zu machen - und dann gleichzeitig auch noch Beweise für seine Glaubwürdigkeit gibt..

(*ein* Beispiel.. in Sura Kahf, der 18. Sure,heißt es zB: "Und sie blieben 300 Jahre lang in der Höhle, und neun wurden hinzugefügt." (25)

im Islam wird ja nach dem Mondkalender gerechnet und nicht nach dem Sonnenkalender, allerdings sind natürlich beide Zeitrechnungen möglich und gültig (und Gott, als allmächtiger, allwissender
Schöpfer weiß natürlich, wie Er die Sonne, den Mond erschaffen
hat und wie die Zeitrechnung festgelegt wurde). wenn man das jetzt
nachrechnet.. dann kommen auf 300 Jahre nach dem Sonnenkalender genau 309 Jahre nach dem Mondkalender - was an und für sich ein kleines Wunder ist, denn wenn man sich die Zahlen betrachtet, dann ist es unmöglich, dass Muhammad (Friede und Segen auf ihm) zu seiner Zeit diese Zahlen auf die Genauigkeit bekannt gewesen waren (was die durchschnittliche Länge eines Sonnen-/Mondjahres ist).

wenn man das rechnet erhält man nämlich folgendes ..

ein Sonnenjahr hat die (durchschnittliche) Länge von 365, 2425 Tagen, ein Mondjahr 354,6036 Tage..

300 Jahre nach dem Sonnenkalender sind somit (die Kommazahlen

gerundet): 109 573 Tage. 309 Jahre nach dem Mondkalender sind (gerundet): ...109 573 Tage.

subhanaAllah ♥ (gelobt sei Gott) meinst du nicht,
es lohnt sich doch mal drüber nachzudenken, ob das nicht die Wahrheit sein könnte - wenn möglicherweise deine Ewigkeit, dein Paradies davon abhängen könnte? - noch dazu, dass Gott - Allah, unser Schöpfer jedem Menschen sofort *alles* verzeihen würde.. wenn er erkennt und akzeptiert, dass es die Wahrheit ist und bereit ist zu Ihm zurückzukehren ..hm, vielleicht möchtest du
dir das hier mal anschauen .. <3

https://www.youtube.com/watch?v=hiHkuTeghgo

..sorry, falls das jetzt ein bisschen lang geworden ist, war keine Absicht

liebe Grüße

Kommentar von vonGizycki ,

Um mir längere Erklärungen zu sparen, hier eine Arbeit von mir, ein öffentlicher Vortrag als Text im Rahmen einer Präsentation.

https://db.tt/4Pef5Nwt

Kommentar von waldfrosch64 ,

@vonGizycki 

Jeffrey Lang ist ein Suchender, der vom Katholizismus über den Atheismus zum Islam fand. 

  • Na da scheint ihm wohl auch die Vernunft abhanden gekommen zu sein .
  • Es erklärt auch deine merkwürdigen  Aussagen ,denn im Islam ist der Mensch tatsächlich eine 0 .Denn die Würde kann nur von christlichen Gottes und Menschen bild abgeleitet werden .
  • Der Islam gibt ja nicht grundlos eigene Menschenrechtserklärungen heraus ...der Islam leugnet das Naturrecht vehement .
  • Ich schlage vor: 

    schöpferische Kraft, Urgrund, ES, Das Eine, Das Geheimnis des Seins oder auch Wirkkraft. Von dieser Auffassung her zerplatzt das Theodizeeproblem wie eine Seifenblase und ist nicht mehr existent.
    Gott ist sich dabei auf keinen Fall als eine Person vorzustellen.
  • Das schlagen Jahrtausend alte Religions Konzepte,wie Hinduismus ,Buddhismus /Tao  schon längst vor ...da bist du etwas spät dran.Du wirst damit leben das es Trotzdem eine Menge Leute gibt die das Christliche Gottes bild vorziehen ..
  • Es geht darum das die Christen an einen Schöpfer glauben der der Schöpfung gegenübersteht ,schliess lich ist nur so erst Beziehung möglich ..Im Urgrund kannst du vielleicht verschmelzen ...
Antwort
von chrisbyrd, 32

Im Bibelkommentar von Dr. John Walvoord zu Matthäus 5,3 wird dies m. E. recht gut erklärt: "Die geistlich Armen (Mt 5,3) sind die, die sich ganz bewusst auf Gott, nicht auf sich selbst, verlassen; sie sind innerlich "arm", d. h. sie besitzen von sich aus nicht die Fähigkeit, Gott zu gefallen (vgl. Röm 3,9-12)."

Bei der Errettung ist es ebenso: Wir können nicht durch unsere vermeintlich guten Werke in den Himmel kommen. Gott ist gerecht und heilig - wir aber sündigen alle in Gedanken, Worten und Taten. Deshalb brauchen Jesus, der stellvertretend für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist, damit wir rein, gerecht und heilig vor Gott stehen können - dies aber nicht wegen uns, sondern wegen dem, was Jesus für uns getan hat!

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