Was bedeuten die entschlüsselten Aminosäuresequenzen?

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4 Antworten

Wenn du es schon so fest behauptest, dann zeige doch bitte mal die Statistik, welche darlegt, dass eine solche Entwicklung nicht möglich sei und auch dann bestünde noch die Möglichkeit, dass dafür nötige Moleküle aus anderen Ecken des Universums stammen und noch älter als die Erdgeschichte sind.

Wäre die DNA auf einmal komplett entstanden, also wie wir sie heute in unseren Zellen finden, dann wäre sicher ein gezielter äußerer Einfluss nötig, davon geht man aber nicht aus.

Genauso wie man bei der Evolution vom "einfachen" Einzeller zu komplexen Vielzellern eine steigende Komplexität hat, so wird es wahrschienlich auch bei der Entwicklung der DNA gewesen sein.
Dazu kommt die RNA-Welt-Hypothese, welche die RNA-Entstehung für die DNA voraussetzt.

Für mich sieht es sehr wahrschienlich danach aus, dass sich die biologische Informationscodierung langsam Stück für Stück "zufällig" entwickelt hat.

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Kommentar von mrauscher
14.11.2016, 21:57

Tut mir Leid, Abronom, was Du schreibst ist unglaubwürdig. Und schau dir bitte deinen Satz an:
"Wäre die DNA auf einmal komplett entstanden, also wie wir sie heute in unseren Zellen finden, dann wäre sicher ein gezielter äußerer Einfluss nötig, davon geht man aber nicht aus." Das sie DNA komplett dagewesen wäre, wie wir sie heute kennen, war nicht meine Behauptung. Meine Hauptfrage war: "Was bedeuten die entschlüsselten Aminosäuresequenzen? " Diese hast du auch nicht beantwortet. Statt dessen verhälst du dich wie ein Atheist, die steif und fest behaupten, das Universum und das Leben sei  ohne einen Schöpfer entstanden.
Das kann schon aus logischen Gründen nicht sein, und habe ich durch andere Artikel und durch meine Ausführungen im Anschluß meiner Frage zur Genüge bewiesen. Es gibt keinerlei Beweis, dass Leben durch Zufall enstand. Der Zufall kann so was nicht, das hat die Wissenschaft heute herausgefunden und bekennt sich offen dazu.

Dein Satz: "dann wäre sicher ein gezielter äußerer Einfluss nötig, davon geht man aber nicht aus." - Den hast Du zwar geschrieben, aber durch das bekannte "Nichts" der Atheisten versucht, zu untermauern. "Nichts" kann nichts erschaffen, was einen komplexen Code für das Leben auch in seiner niedrigsten Form beinhaltet, damit ist das Gegenteil zunächst richtig. Schöpfung. Egal, wievile Millarden Jahre du der Ursuppe gibst, dort wird kein Leben enstehen. Hatte ich aber bereits in meiner Frage abgehandelt. Die Hauptfrage: "Was bedeuten die entschlüsselten Aminosäuresequenzen?" bleibt bislang ebenso unbeantwortet, wie die Frage, wie denn der Zufall Lebens erschaffen könne, egal wie niedrig die Lebensform auch ist. Leben muß sich fortplanzen und an so was kann der Zufall gar nicht "vorausbedenken". Also völlig absurd und wissenschaftlich durch nichts belegt. Worte müssen nicht gut klingen, sie sollten einfach nur wahr sein. Und daran mangelt es bei den Atheisten, bzw. ist auf dem Level Null. Statt dessen händeringende Versuche, die Schöpfung ins Lächerliche zu ziehen. Sie ist aber die einzige Alternative zum toten Glauben der Atheisten.
Ist jemand da, der meine Hauptfrage benantworten kann? Atheisten bitte nur, wenn sie wissenschaftlich fundierte Beweise liefern.

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Nein, es ist nicht glaubwürdig....genau so wenig wie Kraftfelder, Phaser, Warpantrieb oder Heisenbergkompensatoren...es handelt sich um Science Fiction, die der Unterhaltung dient.

Da kann man sich natürlich, wie es auch oft vorkommt, den Kopf über fast alles zerbrechen, was so in Film und fernsehen flimmert, ob da was Wahres dran ist, aber letzten Endes handelt es sich nur um ausgedachte Geschichten zur Freizeitgestaltung, egal wie viel wissenschaftliche Berater die Filmproduktion dabei hatte!

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Kommentar von mrauscher
14.11.2016, 13:29

Lieber Topotec, danke für Deine Antwort, das war aber nicht meine Frage. Das mit dem Film ist nur eine Metapher. Denn ich unterhalte mich hier mit durchschnittlich, bis sehr gut gebildeten Menschen und ich möchte, dass auch jemand mit Hauptschulabschluß meine Frage versteht. Die Antwort bleibt also offen und davonrennen ist bei der Forschung keine Möglichkeit, Antworten zu finden. Und das Auschließen von Möglichkeiten auch nicht.

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Ich habe den Film gestern auch zum zweiten Mal gesehen, und Deine ultralange Frage ist so ähnlich wie die nach der Existenz Gottes.

Du kannst es nicht beweisen und Du kannst es auch nicht widerlegen, da wir eben noch nie Kontakt (Contact) hatten.

Weder mit Gott noch mit einer ausserirdischen Intelligenz.

Und daher kannst Du auch nicht davon ausgehen, dass wir (Menschen) die intelligentesten Wesen überhaupt sind (demnach, wie wir mit unserem Planeten umgehen, sind wir ohnehin ziemlich bekloppt).

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Kommentar von Topotec
14.11.2016, 12:59

Es könnte ja auch sein, dass in dem Film z.B. die Sequenzen überhaupt nicht für die Menschen bestimmt waren, diese sich aber so mit Eifer drauf stürzten, dass sie das Ergebnis zeigten, was die Menschen sich erhofften!

Ein Spitzohr hat mal gesagt: ,,Nur die menschliche Arroganz nimmt an, dass jegliche Signale für ihn bestimmt sind, aber es gibt noch andere intelligente Wesen auf der Erde"!

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Kommentar von mrauscher
14.11.2016, 13:27

Bambi, ich habe gar nicht gesagt, dass wir die intelligentesten Wesen überhaupt sind. Das hast Du mir jetzt unterstellt und daher meine Frage suggestiv in ein schlechtes Licht gerückt.

In dem Film wurde etwas bewiesen und Du hast ihn ja sogar zweimal gesehen. Das Vidiomaterial von Jodie Foster war zwar nur ein Rauschen. Aber es war 18 Stunden lang, so lang lief ihr Viedo Recorder. Für die Außenwelt ist aber nur 1 Millisekunde vergangen.

Das war ihr Beweis dafür, das Zeit relativ ist. Und damit wurde sie automatisch für glaubwürdiger betrachtet. Denn diesen Beweis mit so einer Diskrepanz, hat noch niemand zu gebracht. Das die Zeit relativ ist, das ist inzwischen tatsächlich theoretisch von Einstein bewiesen worden und von heute noch lebenden Menschen auch in der Praxis bewiesen worden, so weit ist mein Kenntnisstand. Aber 18 Stunden zu 1 Millisekunde, dass hat noch niemand vorführen können, ist aber thoretisch denkbar. - Es bleibt dabei, der Zufall kann das von mir beschriebene nicht schaffen. Damit ist automtisch bewiesen, dass es etwas anderes sein muß, was die Existenz des Lebens ermöglicht hat.

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Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen: Du kannst DNA überhaupt nicht mit Primzahlen vergleichen. Primzahlen sind eine bestimmte Folge von Nummern und es ist bislang keine mathematische Funktion bekannt, die sie generiert. Somit ist davon auszugehen, dass ein Signal mit genau dieser Zahlenfolge sich als Möglichkeit eignet, die Existenz der eigenen Intelligenz ins Universum hinaus zu senden.

DNA ist hingegen ja nicht einheitlich oder universell. Es gibt eine nicht nennbare Zahl von funktionsfähigem Genmaterial, auch wenn natürlich der Zufall allein als Erklärung nicht ausreicht, um eine funktionsfähige Anordnung von Basenpaaren zu kreieren.

Hier kommt die natürliche Selektion ins Spiel. Die ersten Vorstufen des Lebens waren vermutlich einfache Lipidbläschen, deren Nukleinfäden vielleicht gerademal ein Protein codieren konnten. Durch unzählige Versuche und Mutationen mit schrittweisem komplexer werden, ist ein zielgerichteter Prozess möglich, der zu allen heute existierenden Lebewesen geführt hat.

Dieses Beispiel mit den 700 Terrabyte ist daher nicht zutreffend. Dies nur angebracht, wenn willkürlich alle Möglichkeiten durchprobiert worden wären und zwar eine nach der Anderen und auch nur dann, wenn es nur eine richtige Lösung gäbe. In Wahrheit ist der Prozess zielgerichtet und es gibt es viele mögliche Lösungen. Außerdem musst du bedenken, dass in der Biologie unzählige Individuen parallel existieren und die erfolgreiche Mutation eines einzigen Individuums ausreicht.

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Kommentar von Agronom
14.11.2016, 13:12

"ist der Prozess nicht zielgerichtet" sollte es wohl im vorletzten Satz heißen.

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Kommentar von mrauscher
14.11.2016, 13:19

Hallo Wiihatmii, danke für Deine Antwort. Aber diese ist nicht die Antwort auf meine Frage. Suggestiv willst du andeuten, dass die ersten Lebewesen extrem einfacher gewesen wären, als die heutigen bekannten Einzeller, z.B. Bakterien. Mein Vergleich mit dem Binärcode ist insofern stimmig, da diese heute zum durchschnittlichen Allgemeinwissen gehört und daher jedermann verständlich ist. Aber schon bei 512 Byte, das sind 4096 Bit, ist die Wahrscheinlichkeit der möglichen Entschlüsselung schon sehr begrenzt, bzw. nicht möglich, wenn man vorher nicht weiß:

1. Das es sich um einen 8 Bit Code handelt, also je ein Byte

2. Und um welche Art der Art der Verschlüsselung es sich handelt, in meinem Beispiel der ASCII-Code.

Wenn das Senden einer solchen codierten Informationen eine Intelligenz benötigt, das ist wohl unumstritten, dann wohl erst Recht bei der Erstellung eines Codes für eine Zelle, die ja überlebensfähig sein muß und sich auch noch fortpflanzen kann. Das wäre das absolute Minumum für Leben.
So etwas kann aus meiner Sicht aus toter Materie und auch nicht aus anorganischen Stoffen per Zufall enstehen. Dazu reichen 4 - 5 Millarden Jahre Erdzeitalter nicht aus. - Daher, Deine Erklärung ist sicherlich sehr gut, geht aber davon aus, das der Zufall so was kann. Und das ist im Angesicht der Information bei einem Comptuer nicht möglich um im Angesicht der einfachen Lebensformen erst recht nicht. Deine Antwort ist wertend. Du schließt andere Möglichkeiten, die es noch gäbe, einfach aus. Das ist unwissenschaftlich. Ein Wissenschaftler, der nach der Wahrheit sucht, darf ja nicht von Anfang an Möglichkeiten auschließen, denn er kennt ja die Antwort noch nicht.

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