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Walter Stubenrauch, Leiter des Nationalparkzentrums in Wyk auf Föhr, greift deshalb heute lieber zu den schützenden Stiefeln. «Viele unterschätzen das Wattenmeer», sagt der 52-jährige gelernte Biologie- und Geschichtslehrer. Stubenrauch sticht eine stählerne Grabgabel in den festen Nordseeboden vor dem Wyker Südstrand und fördert einen beachtlichen Wattwurm zu Tage. Bis zu 50 davon leben auf einem Quadratmeter. Sie hausen in j-förmigen Röhren, fressen sich durch den Boden, verdauen das organische Material darin und versuchen, sich dabei nicht selbst von hungrigen Vögeln erwischen zu lassen. Weil das Leben in diesem produktivsten Ökosystem der Welt weitgehend im Verborgenen tobt, müssen sich Touristen an den Boden unter ihren Füßen halten. «Wir haben einen Bück-Nationalpark», erklärt Stubenrauch seinen Gästen.















