Warumn müssen die Menschen noch immer leiden, obwohl Jesus zur Vergebung von unserer Erbsünde am Kreuze gestorben ist?

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8 Antworten

Ist Jesus wirklich deshalb ans Kreuz gegangen?
Die Bibel sagt: "Der Sünde Lohn ist der Tod". Da wir allesamt Sünder sind (und nur versuchen, nicht zu sündigen), können wir eigentlich in Ewigkeit keine Gemeinschaft mit Gott haben. Ich vermute (!), dass wir eigentlich als Menschen nie den Tod kennen lernen sollten. Sondern Gott hätte uns wie Elia oder Henoch "zu sich geholt" (ohne sterben. Somit wäre auch keine Überbevölkerung ein Thema trotz "Unsterblichkeit").

Deshalb hat Gott damals den Menschen gesagt: als Ersatzopfer akzeptiere ich Tiere. Deshalb wurden diese für ihn (oft) getötet und geopfert. Es gab auch die Möglichkeit (weiß nicht genau für welchen Zweck) dass einem Ziegenbock "die Sünde auferlegt" wurde (daraus entstand später der "Sündenbock") und dieser wurde wortwörtlich "in die Wüste gejagt".

Aber Gott hatte schon (vor der Schöpfung) den Plan Jesus auf diese Welt zu senden. Warum? Weil Gott rechtschaffen ist.
Nach Erschaffung der Erde hat Gott den Menschen die Erde geschenkt. Durch den Sündenfall hat der Mensch die Erde an den Teufel weiter "veräußert". Deshalb wird er auch rechtmäßig als "der König der Welt" bezeichnet. Und damit kann der Teufel (mehr oder minder) tun und lassen auf der Welt was er will (was er auch heute noch probiert, sich als "Gott" ausgibt in den verschiedensten Religionen, Verwirrung schafft etc.). Somit konnte er auch den Zugang der Menschen zu Gott verhindern; Menschen auf SEINER Erde.
Jesus durfte nicht durch einen Menschen gezeugt werden, denn dann wäre auch er durch die Erbsünde verunreinigt. Deshalb hat er den Weg genommen und Maria "ohne Mann" schwanger gemacht (was für einen Schöpfer eines Universums ja ein "Klacks" ist). Somit war Jesus der einzige Mensch, der nicht unter der Sünde und dem Herrscher "Teufel" leben musste. Klar, er lebte auf dieser Welt, aber er war nicht an den Untergang des Menschen gebunden.
Der Teufel wusste natürlich dass Jesus Gottes Sohn ist. Deshalb hat er ihn auch versucht zu ermorden (in Bethlehem; der berühmte Kindermord. wobei die Frage ist, wenn Bethlehem so ein kleines Nest war wie viele Kinder unter 3 Jahre tatsächlich dort lebten. Mehr als 5 oder 10? Glaub ich fast nicht). Und später hat er ihn auch oft "versucht" (s. die Fangfragen der Pharisäer etc.) um ihn ermorden zu lassen.
Und irgendwann war die Zeit "reif" dass Jesus ans Kreuz gehen sollte. Und der Teufel wird sich die Hände gerieben haben als sie Jesus die Nägel durch die Handgelenke schlugen, verhöhnten und er schließlich starb. Endlich hat er Gott einen mächtigen Schaden verursacht. Nur - falsch gedacht. Denn: "Der Sünde Lohn ist der Tod." Und Jesus hatte NIE gesündigt. Somit hatte der Teufel jemanden töten lassen, der gar nicht hätte getötet werden DÜRFEN (kennt man ja heute leider auch noch in manchen Staaten wo die Todesstrafe existiert). Und nun konnte Gott den Teufel verurteilen, da dieser sich an das geltende Recht (Gottes) nicht gehalten hat. Die Strafe kommt noch; noch ist er weder in der Hölle, noch wird er später dort die Menschen quälen. Alles Blödsinn. Er selbst wird gequält werden.

Durch diesen "Schachzug" hatte Gott den Teufel auf dieser Welt entmachtet. Und ab jetzt hatten die Menschen wieder die Chance zu Gott zu kommen. Ohne Sündopfer, da Jesus bereits alles auf sich genommen hat in seiner ewigen Liebe. (er ist ja tatsächlich gestorben).

Soweit ich es also verstehe, ist Jesus NICHT wegen dieser Erbsünde gestorben (ich lass mich gern eines besseren belehren) sondern um den Weg zu Gott frei zu machen und den Teufel zu entmachten. Rechtlich nicht anfechtbar ;-).

Aus diesem Grund leidet die Menschheit (und die Erde) immer noch unter den Folgen der Erbsünde (ich frag mich immer, warum Adam nicht vorher vom Baum des Lebens gegessen hat).
Aber irgendwann - so verspricht uns Gott - wird er eine NEUE Erde und einen NEUEN Himmel schaffen. Und dann wird die Erbsünde keine Spuren hinterlassen können.

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Nun, das beweist, das die "Erlösung" durch Jesu Tod eine Lüge ist.

Denn es hat sich seit seinem Tod rein gar nichts geändert: es gab vorher Krankheit, Krieg, Leid, Tod, Glück und Unglück. Und all das gibt es seither auch.

Was die  Lehre, die Jesus zugeschrieben wird, allerdings gebracht hat: ein weitaus sympathischeres Gottesbild, der nicht auf Tier- und Menschenblut erpicht ist. Eine Befreiung aus starren, sinnlosen Regeln, zugunsten einer spirituellen und verinnerlichten Sicht der Dinge. Eine menschenfreundlichere Religion. Dazu brauchte es aber keinen Kreuzestod.

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Jesus Christus ist zur Vergebung unserer persönlichen Sünden am Kreuz gestorben: "Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).

Das bedeutet keine Allversöhnung oder dass alle Sünde von der Welt genommen wäre. Es geht darum, alle, die das stellvertretende Opfer von Jesus für sich persönlich durch freie Wahl in Anspruch nehmen und an Gott glauben reingewaschen von ihrer Schuld vor einem reinen, gerechten und heiligen Gott stehen können. Das nicht wegen unserer vermeintlich guten Werke, sondern allein aus Gottes Gnade, Liebe und Barmherzigkeit.

Jeder Mensch kann die Vergebung der Sünden haben, aber trotzdem sind alle Menschen Sünder: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, das er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns" (1. Johannes 1,9-10).

Auch Christen sündigen noch. Paulus schreibt in Römer 7,19: "Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will."

In 1. Petrus 2,24 steht: "Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden."  

In der MacArthur-Studienbibel findet sich dazu: "Wir sind in dem Sinne der Sünde gestorben, dass wir die Strafe, den Tod, gezahlt haben, indem wir in Christus waren, als er als unser Stellvertreter starb. Wir wurden nicht nur gerecht erklärt, da Christus durch seinen Tod die Strafe für unsere Sünden gezahlt hat, sondern wir sind auch auferstanden, um durch die Kraft des Heiligen Geistes in einem neuen Leben zu wandeln. Durch die Wunden Christi, die er am Kreuz erlitt, werden die Gläubigen geistlich von der tödlichen Krankheit der Sünde geheilt. Körperliche Heilung erfolgt nur bei der Verherrlichung."

Dann wird es keinen Schmerz, keine Krankheit, keinen Tod mehr geben, kein Leid und keine Sünde mehr geben. Bis dahin haben wir das großartige Angebot der Sündenvergebung durch Jesu stellvertretendes Opfer am Kreuz - bis dahin wird es aber auf der Welt noch Sünde geben. 

Offenbarung 21,4: "Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen."

Jesaja 65,17: " Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so dass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden."

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Bis zu deinem jüngsten Tag musst du leiden, und der ist für jeden an einem anderen Tag. Erst wenn deine Seele geformt ist, darfst du in den Himmel. Solltest du dich fûr den falschen Weg entscheiden, die Hölle steht dir dann offen.
Du hast jeden Tag die Wahl!

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Kommentar von Seminu
21.08.2016, 21:37

Deine Antwort sagt zwar, bis wann wir leiden müssen, sie beantwortet aber damit nicht meine Frage, warum wir noch leiden müssen, obwohl Gott unsere Erbsünde durch Jesus vergeben hat..!

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Kommentar von stoffband
21.08.2016, 22:08

Dein Weg ist nicht Jesus Weg, Jesus hatte damals schon Gott erreicht, du musst leider noch weiter auf Erden wandern.

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Kommentar von stoffband
21.08.2016, 22:51

Jesus hat die Sünde dir nicht genommen, das musst du schon selbst für dich tun.

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Kommentar von stoffband
22.08.2016, 08:17

Wer weiss wie das wirklich gemeint war, das ganze ist Auslegungssache

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das jesus wegen der erbsünde für die menschen gestorben ist, ist BLANKER UNSINN

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Bist du denn errettet?

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Kommentar von Seminu
21.08.2016, 20:46

Wie meinst du das ?

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Das liegt daran das er zwar gestorben sein mag, Dummheit jedoch leider weiterhin existiert... Welche oft zu Fanatismus führt...

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Kommentar von Seminu
20.08.2016, 21:48

Wir müssen noch immer leiden, weil er weiterhin existiert?
Du denkst, dass uns die Erbsünde gar nicht vergeben wurde, weil er nicht wirklich gestorben ist?

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das sind doch alles nur Märchen..

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Kommentar von Seminu
20.08.2016, 21:46

Du denkst also, dass diese Märchen darauf keine Antwort haben?

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Kommentar von Garfield0001
31.08.2016, 22:23

Mh, jetzt hast du eine Behauptung aufgestellt. Der Beweis folgt noch? (wird ja gern von Christen gefordert)

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