Warum zum Teufel soll eine Hausfrau sich gesetzlich versichern, während Mann und Kinder privat versichert bleiben können?

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6 Antworten

Solange jemand Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit erzielt, welches unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt, ist derjenige, egal ob Männchen (nicht gebären könnende) oder Weibchen (gebären könnende), gesetzlich krankenversichert.

Jedem steht es frei, sich zusätzlich abzusichern, für Zahnersatz, 2-Bett-Zimmer,Chefarztbehandlung etc.

Und zum Glück hat der Teufel mit unserem Sozialversicherungssystem nichts, aber auch gar nichts zu tun!

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In dem Moment, in dem die Beschäftigung auf einen 450-€-Job reduziert wird, fällt die "Zwangsversicherung" weg. Die Versicherungspflicht bleibt. 

Alternativ könntest du aber auch eine Selbständigkeit aufnehmen, die zeitlich, organisatorisch und finanziell den Teilzeitjob übersteigen muss. Du wärst nicht die erste, die von zuhause über eine Online-Plattform Produkte verkauft. 

Microsoft war zunächst ein Arbeiten aus der Garage. Der Erfolg kam auch dort erst mit der Zeit.

Die Beschwerde wegen dem "erhöhten Gesundheitsrisiko" kann ich so nicht nachvollziehen, zum Kinder bekommen gehören zwei die zuvor einvernehmlich auch dabei Spaß hatten. Dieses "Gesundheitsrisiko" kannst du aktiv beeinflussen. Von den Ausnahmefällen reden wir hier ja nicht.

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Muss sie nicht. Sie kann sich auch privat versichern.

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Kommentar von Flummy86
10.09.2016, 16:27

Und wenn der Mann es nicht in Ordnung findet, dass sie sich teuer versichert, wenn sie nur wenig Geld einbringt?

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Kommentar von wurzlsepp668
10.09.2016, 16:35

wenn die Dame teilzeit angestellt ist MUSS sie gesetzlich versichert sein ....

ich kenne keinen Berufszeig, der mit einer Teilzeitanstellung über der Beitragsbemessungsgrenze liegt ...

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aus welchem Grund ist denn die PKV für Sie so wichtig?

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Kommentar von Flummy86
10.09.2016, 16:35

Weil es in den letzten Jahren sehr viele Dinge gab, die mir in der GKV nicht bezuschusst oder übernommen wurden, es in der PKV aber durchaus wären.

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Das ist sogar besser, da sie kein eigenständiges Einkommen aufweist und sie für private Dienstleister eine Gefahr darstellt. Somit ist und bleibt sie in der gesetzlichen perfekt aufgehoben.

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Kommentar von Flummy86
10.09.2016, 16:32

Mit anderen Worten, besser Kinder abschieben und in Vollzeit arbeiten gehen, dann kommt man als Akademiker vielleicht auch auf die 50 000, die zur Mitgliedschaft in der PKV berechtigen.

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Kommentar von NickelPump
10.09.2016, 23:34

Richtig. Dennoch biete die Private Versicherung zumeist nur stupide Zusatzleistungen, deshalb verstehe ich den ganzen Zirkus nicht

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Deine Frage setzt die Annahme voraus, daß eine private KV "besser" ist, als eine gesetzliche.

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Kommentar von SweetSecret86
14.09.2016, 22:44

Das einzige was ich sehr erfolgreich von der GKV bisher mitbekommen habe, sind reihenweise Sozialklagen. 

Lustigerweise gingen die meisten um so "banale" Dinge wie Herzschrittmacher.

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