Habt ihr das auch schon mal beobachtet? Wer kann mir das erklären?

Unser Auge hat die Angewohnheit, Dinge die es sieht, zu fixieren. Im bloßen Vorbeihuschen an der gesamten Umgebung könnten wir nie ein genaues Bild im Gehirn bekommen.
Bei der Bahnfahrt will das Auge auch genügend lange an einem Gegenstand verweilen, um ihn zu erkennen, aber dieser verschwindet blitzschnell. Also sucht sich das Auge ein neues Opfer und wird wieder enttäuscht.

Das nennt man optokinetischen Nystagmus. Die Augen greifen den Gegenstand auf, verfolgen ihn und wandern ganz schnell zum Ausgangspunkt zurück, ein normaler Reflex.
weil durch den luftzug die bindehaut austrocknet und durch das blinzeln immer nach gefeuchtet wird. oder ist es eine abwehrreaktion wenn man an pfosten oder anderen sachen vorbeifährt.

In diesem Zusammenhang ist es interessant, zu hören, dass z.B. Hühner einen noch tolleren Trick beherrschen: Sie können den ganzen Kopf starr halten, selbst wenn der Körper bewegt wird. Halte ein Huhn hoch und schaukele seinen Körper. Erst ab einer großen Schwingungsweite bewegt sich der Kopf ruckartig. Diese Eigenschaft schätzen Militärs z.B. bei Panzern. Die Kanone bleibt exakt auf das Ziel gerichtet, selbst bei schaukelndem Gefährt. Man kann auch während des Fahrens schießen und treffen.
Hast du das etwa ausprobiert?? Die armen Hühner!
Weiser am 1. August 2007 10:16 Das machen die auch ohne getragen zu werden. Es tut ihnen gar nichts.
Optokinetischer Nystagmus nennt man diese Blickbewegung. Das Auge verfolgt in einer stetigen Blcikbewegung ein Objekt (z.B. einen Baum). Da dieser durch die schnelle Fahrt jedoch schnell wieder weg ist, sucht sich das Auge in einer Sakkade ein neues Objekt. Daher springen die Augen beim Blick aus dem Zugfenster immer wieder zurück.