Frage von MaraMueller1, 92

Warum zog sich während des ersten Weltkrieges Russland von der Front zurück und was hatte dies zur Folge?

Frage steht oben, ich kann darüber nichts herausfinden.

Antwort
von soissesPDF, 36

"Verbrannte Erde", war schon immer die russische Strategie, siehe Napoleons Russlandfeldzug.

Warum?
Nun, je länger der Weg je größer der logistische Aufwand für den Feind seine Truppen zu versorgen.

Das ging schon unter Napoleon schief, der war jedoch Millitär.
Hitler war das nicht, er war nur der GröFaz.

Der Gedanke eines jeden Krieges ist, dass das erorberte Land die feindlichen Truppen zu versorgen hat.
Könnte klappen, falls das eroberte Land das genauso sehen würde, was es regelmäßig nicht tut, nirgendwo auf diesem Planeten.

Kommentar von WBTRILD ,

Erster nicht zweiter

Kommentar von soissesPDF ,

Die Strategie ist die gleiche...die Versorgungswege des Feindes verlängern, die Front verbreitern, bis sich der Feind erschöpft.
Klappt noch besser in einem zwei Frontenkrieg.
Was in beiden Weltkriegen das Gleiche, mit ebenso dem gleichen Ergebnis.

Antwort
von zetra, 63

Die Russen haben 1917 den Zaren gestürzt, eine Revolution durchgezogen.

Da passte kein Blatt Papier dazwischen, um noch weiter Krieg in Mitteleuropa zu führen.

Antwort
von hutten52, 41

Zog sich nicht zurück, sondern war militärisch am Ende und hatte den Krieg verloren.

Das erleichterte den Kommunisten, im Oktober 1917 an die Macht zu kommen.

Kommentar von zetra ,

Die Russen haben bei Tannenberg eine Schlacht verloren.Mehr nicht.

Kommentar von hutten52 ,

Tannenberg war 1914. 1915 bis 1917 stießen die Deutschen tief nach Russland hinein. In Russland brach die Versorgung zusammen, die Verluste waren sehr hoch. Deshalb kapitulierte R in Brest-Litowsk 1917.

Kommentar von zetra ,

Das wusste ich nicht, ich werde mich darüber belesen. Danke für den Hinweis.

Kommentar von zetra ,

Ich glaube so ein Fall ist einmalig in der Geschichte. Die Deutschen kämpften ja gegen das Heer des Zaren, einen Friedensvertrag nach der Kapitulation wurde allerdings mit der gerade gegründeten Sowjetunion abgeschlossen. Der Gewinner dabei war Finnland, dieses Land bekam seine volle Souveränität, die Ukraine allerdings war 1919 wieder in die Sowjetunion eingegliedert.

Ich würde sagen, das war nur ein Deal, 1917 wollten die Deutschen die zweite Front vermeiden, durch den Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg war es abzusehen, das dieser Krieg bald zu Ende sein müsste.

Die Sowjetunion befand sich ja in einem Bürgerkrieg, somit kam ihr dieses Abkommen gerade Recht.

Deutschland verlor den 1. Weltkrieg, das Abkommen Brest-Litowsk war somit nur eine Randbemerkung der Geschichte.  

Kommentar von hutten52 ,

Ja, sehe ich fast genau so. Brest-Litowsk sollte allerdings den Sieg im Westen möglich machen. An den glaubte die Regierung 1917 noch. 

Kommentar von zetra ,

Die Hauptmalzeit in Deutschland waren Kohlrüben, das Brot wurde mit Sägespänen gestreckt, in Kiel verweigerten die Matrosen die Ausfahrt gegen einen übermächtigen Feind. Der Kaiser selber wollte noch ein Erschießungskommando nach Kiel schicken, um 200 Matrosen füsilieren zu lassen. Sie hatten vollkommen den Kopf verloren, beinahe hätten die Soldatenräte ein neues DE errichtet.

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