Frage von Solnnis, 63

Warum ziehen die Leute weg vom Land?

Antwort
von AtotheG, 20

Naja aufm Land dauerts etwas bis mal feuerwehr, Polizei oder Krankenwagen da ist, schulen sind weif weg, keine unis und der arbeitsplatz ist auch meistens in der stadt + in der stadt brauch man nicht zwinvend ein auto ... Aufm land ist es schwieriger mit den öffentlichen verkehrsmitteln. Stadt ist aber teurer.

Antwort
von Ifosil, 18

Ganz simpel, aufm Lande gibts weniger Arbeit. Da kannst nicht Karriere machen. Auch sind Städte besonders für jüngere Menschen attraktiver. Umgekehrt werden Familien und Einkommensschwache aus den Städten vertrieben, da die Mietpreise da so hoch sind.

Antwort
von Bswss, 16

1) weil es auf dem Land zu wenige Jobs gibt,

2) weil sie glauben, dass das Leben in der Großstadt spannender ist.

Folge ist, dass Grundstücke und Häuser auf dem Land nahezu verschenkt werden, während Miet- und Grundstückspreise  in Städten wie München, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart usw.  "explodieren" - und trotzdem nicht abschrecken.

Antwort
von gnhtd, 10

Geschichtlich gesehen hat es die Leute immer schon wegen Arbeit, Freizeitbeschäftigungen, Gesundheitsversorgung, usw in die Städte gezogen.

Antwort
von ISchmiddi12I, 23

Weil sie sich einsam fühlen?

Kommentar von KaeteK ,

Ich habe lange Jahre auf dem Land gewohnt - da war schwer was los ;-)

Antwort
von TT1006, 36

Es gibt weniger Jobs dort, Supermärkte, Discos, Schulen etc sind schlechter zu erreichen, ...

Bis zu einem gewissen Grad kann man sich auch dem sehr ähnlichen/gleichen Trend aus dem Mittelalter orientieren. Aber "Stadtluft macht frei" und anderes trifft heute ofc nicht mehr zu.

Kommentar von liheido ,

Das stimmt so pauschal nicht.

" Auf dem Land " ist nicht automatisch ein fünf-Häuser Dorf in der Meklenburger Pampa, sondern ist wesentlich öfter auch schlicht eine größere oder kleinere Gemeinde in der Nähe einer größeren Stadt.

Ich hab 25 Jahre in Berlin gelebt und kann sagen, die Lebensqualität hier bei uns " auf dem Dorf " ist doch erheblich besser.

Kommentar von TT1006 ,

Das sehe ich nicht anders, dass das Leben auf dem Land sehr viel besser ist (rein subjektiv). Aber machen wir meine Thesen oben einfach mal an meinem Bsp fest:

Ich wohne in einem Teilort, etwas außerhalb einer 40k-Stadt in der Nähe von Stuttgart. Wenn ich früh auf dem S-Bahn-Gleis stehe, sind in Richtung Stuttgart (Stadt) mindestens 4-mal so viele Menschen, wie in Richtung 40k-Stadt (schon eher Land), obwohl es von dort aus nochmals weiter in andere, größere Städte geht. Der Schluss daraus: In Stuttgart gibt es viel mehr Jobs, als in den ländlicheren Gegenden. Sollte auf der Hand liegen.

Worauf du dich wohl eher beziehst, sind die Geschäft etc. Wir haben es da relativ gut, da wir einen Dorfladen, einige Bäcker, eine kleine Bücherei und eine Grundschule im Ort haben. Aber spätestens, wenn ich studieren will, nützt mir das nichts mehr. Und ein, zwei Ortschaften in Richtung Stuttgart hat man schon einen Schulweg von etwa 1/2h zum nächsten Gymnasium. In der City gibt es auch U-/Straßenbahnen, die 3-mal so oft fahren, wie die S-Bahnen.

Antwort
von Ufea2000, 27

Eher umgedreht. Sie ziehen aus der Stadt aufs Land, weil die Immobilienpreise dort günstiger sind...


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