Frage von Samy7, 23

Warum zahle ich bei übernahme des geliesten Fahrzeuges den kalkulierten Restwert und nicht den tatsächlichen?

Als Beispiel: der kalkulierte Restwert beträgt 500€, jedoch ist das Fahrzeug tatsächlich nur 400€ Wert. Mache ich dann nicht 100€ verlust?

Anderstherum: der kalkulierte Restwert beträgt 500€, jedoch ist das Fahrzeug tatsächlich 600€ noch Wert. Zahle ich dann nicht 100€ zu wenig.

Ich weis das man keinen Verlust oder Gewinn daraus zieht aber ich versteh nicht mehr warum

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Traveller24, 6

Du musst auch das mit berücksichtigen, was du vorher gezahlt hast.

Wenn Du den Restwert von 500€ bezahlst, obwohl das Auto nur 400€ wert ist, dann machst Du in diesem Augenblick zwar 100€ Verlust, allerdings hast Du in den Monaten vorher quasi 100€ Gewinn gemacht, da Du 100€ weniger an Leasingraten gezahlt hast, als das Auto an Wert verloren hat.

Beispiel: Du least ein Auto im Wert von 20000€. Der vertrag sieht vor, dass Du 78 Leasingraten zu je 250€ zahlst ( Zinsen lassen wir mal außen vor) und dann den Restwert von 500€. So kommst Du auf die 20.000€

Wenn das Auto jetzt am Ende der Laufzeit nur noch 400€ Wert ist und Du es für 500€ kaufst, dann machst Du 100€ Verlust. Allerdings hast Du in den Monaten vorher 19500€ an Leasingraten gezahlt für ein Auto, dass 19600€ Wertverlust gemacht hat, hast dort also 100€ gespart. Letztenendes zahlst Du auf die gesamte Laufzeit den gesamten Preis.

Antwort
von berndcleve, 5

Damit wird das Risiko des Leasingunternehmens reduziert.

Antwort
von mrlilienweg, 9

Ich denke dass du dir darüber keine Gedanken machen musst, das Leasingunternehmen kalkuliert bestimmt so, dass es garantiert nicht drauflegen muss und der kalk. Restwert ist auch u.a. ein Bestandteil dieser Kalkulation und der ist bestimmt nicht zu hoch angesetzt. 

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