Frage von Hilfe018372, 96

Warum wurden die Christen lange verfolgt?

Antwort
von OnkelSchorsch, 56

Welche Christen meinst du?

Die heftigsten und brutalsten Christenverfolger waren stets andere Christen.

Antwort
von Dummie42, 40

Es gibt auch heute noch Christenverfolgung. Und da die Christen momentan die Religion mit den meisten Anhängern bilden, ist da die Zahl auch besonders hoch.

Gründe für Verfolgung von Anhängern bestimmter Religionen sind u.a. Intoleranz, Absolutheitsanspruch der eigenen Religion, das geschürte Gefühl einer Bedrohung oder irrationaler Hass auf alles Fremde. Das gleiche gilt für Verfolgung Andersdenkender durch religiöse Gruppen.

Antwort
von Hamburger02, 65

Die heftigsten Christenverfolger waren die Katholiken, die wollten keine Konkurrenz dulden.

Kommentar von Dummie42 ,

Ähm ja... vermutlich, weil Katholiken keine Christen sind? Oder wie funktioniert diese Logik?

Keine Frage, dass es reichlich Glaubenskriege innerhalb des Christentums gab und vielleicht auch in Zukunft wieder geben wird (zur Zeit geht es ja so leidlich), aber es gab auch schon Verfolgung von Katholiken durch Protestanten.

Kommentar von Hamburger02 ,

Einige christliche Gruppierungen, die von den Katholiken verfolgt wurden:

Gnostiker
Manichäer
Arianer
Markinoaner
Katharer
Protestanten
"Ketzer" jeglicher Couleur
angebliche Hexen

Die Aufzählung ist allerdings nicht vollständig. Die Katholiken waren, was die Opferzahlen betrifft, mit Abstand die erfolgreichsten Christenverfolger.

Kommentar von Dummie42 ,

Kunststück, sie hatten ja auch 1500 Jahre quasi das alleinige Sagen. Glaub mal nicht, dass es anders gelaufen wäre, wenn eine der anderen Gruppierungen solange über soviel Macht verfügt hätte.

Religionen sind immer hoch gefährlich, wenn sie über zu viel (politische) Macht verfügen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Tatsachen werden deswegen nicht ungeschehen, bloß weil es hätte auch anders laufen können. Dein Argument bestätigt allerdings die These von Dieter Nuhr:

"Katholizismus und Islam sind ausgesprochen tolerante Religionen, solange sie keine Macht haben".

Sobald Macht ins Spiel kommt, ist es mit der vielgerühmten christlichen/islamischen Liebe und den christlichen/islamischen Werten nicht mehr weit her. Deshalb müssen Religionen grundsätzlich völlig entmachtet werden. Da gibts aber noch einiges zu tun.

Kommentar von Dummie42 ,

Nun, da teilen wir alle drei die gleiche Meinung.

Zur Zeit gewinnen Religionen und Ideologien allerdings wieder an Macht, sogar Hand in Hand.

Antwort
von archibaldesel, 18

Weil eine Staatsreligion, wie sie in Rom praktiziert wurde, keine ausländischen Sekten akzeptiert haben. Religionen sind selten tolerant. Abweichungen werden als Lästerung der eigenen Religion empfunden. Zumal römische Kaiser sich selbst als göttlich betrachteten. 

Antwort
von DerLateiner, 46

In manchen Regionen gibt soweit ich weiß immernoch Christenverfolgung.

Antwort
von hummel3, 16

Deine Frage ist mir doch etwas zu pauschal. - Auf welche Christenverfolgung beziehst du dich denn, die in der Zeit des römischen Reiches, die durch den Islam, im Kommunismus, von totalitären Staaten ....?

Christen wurden und werden noch immer auf vielfältige Weise in der Welt "verfolgt". Manche behaupten, es gäbe sogar gewisse Fälle hier bei GF auf dieser Seite. :-)

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte, 14

Im Römischen Reich wurden die Christen in den ersten drei Jahrhunderten deswegen verfolgt, weil sie

  • anfangs besonders arme Menschen und Sklaven in ihrer Gemeinschaft hatten, also die Außenseiter der Gesellschaft;
  • Opfer von Vorurteilen wurden, weil man ihre religiösen Riten nicht verstand, etwa das Heilige Abendmahl, das man mit Kannibalismus verwechselte (Brot und Wein = Leib und Blut Christi);
  • sich der Teilnahme an den römischen Staatskulten, besonders der Opferung für den Kaiser und das Wohlergehen des Reiches, verweigerten und daher als Staatsfeinde angesehen wurden.

MfG

Arnold

Antwort
von voayager, 10

Welche Zeit und Wo? Werde deutlicher!

Antwort
von christ1235, 10

Jesus hatte es vor langer Zeit vorausgesagt. Er selbst wurde ja auch getötet, und viele (besonders die religiöse Menschen) haben ihn gehasst.

Warum? ich persönlich denke , weil Er den Menschen die Wahrheit ins Gesicht gesagt hat. Und wer mag das schon?

Wer mag es wenn Jesus zu einem sagt -du bist Sünder und gehst verloren, und nur durch MICH kommst du in den Himmel-

Ist ja Heute genauso. Wenn wir Christen den Menschen das Evangelium sagen, also das was in der Bibel steht, dann werden wir gehasst

Jesus hat gesagt:

Mt 10,22 Alle Welt wird euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. Aber wer bis zum Ende durchhält, wird gerettet.

Lk 6,22 Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen; wenn sie euch verachten und Schlechtes über euch erzählen, nur weil ihr zu mir gehört.

Joh 15,18 "Wenn die Menschen euch hassen, dann vergesst nicht, dass man mich schon vor euch gehasst hat.

Antwort
von Meerestochter, 11

Hallo Hilfe018372,

die Christen wurden lange Zeit verfolgt, weil ihr Glaube von vielen Laien missverstanden wurde. Die alten Römer hielten das Christentum für eine grausame Sekte. Das Christentum enthält viel sinnbildliches, was die Leute damals nicht verstanden. So ist das Blut und der Leib Christi nur sinnbildlich zu verstehen. Die Römer jedoch glaubten, dass die Christen ihre Kinder opferten und deren Blut tranken. Erst unter Kaiser Konstantin wurde das Christentum erlaubt. 

Liebe Grüße Meerestochter 🐬

Antwort
von MoBruinne, 7

Christen wurden verfolgt, seit es sie gibt.

Und heute übrigens immer noch. Und zwar heftig.

Antwort
von lieblingsmam, 38

Schau einfach mal im Netz. Da bekommst Du alle Antworten :)

Antwort
von fricktorel, 5

"Kinder Gottes" (Röm.8,16) werden verfolgt, weil der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9), vertreten durch die "Weltkirche" (Offb.17,4-6), etwas gegen sie (und unseren ewigen Schöpfergott - Jes.45,22) hat (Offb.13,4-7).

Antwort
von kubamax, 23

Bei den Römern waren die Christen zuerst eine obskure Sekte.

Kommentar von Richard30 ,

Damals warene s aber auch noch echte Christen, also in den ersten Jahunderten.

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