Warum wurde Weimar zur Dichterstadt und wie war das literarische Leben dort?

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1 Antwort

Schon vor Goethe genoss die sächsische Residenzstadt einen Ruf als ,,Musenhof". Die Herzogin Anna Amalia sammelte bedeutende Persönlichkeiten des deutschen Geisteslebens gerne um sich, wie zB Christoph Martin Wieland, der zum Erzieher ihres Sohnes wird.

Als Goethe nach Weimar zieht, um dem jungen (achtzehnjährigen) Herzog beizustehen, ist er schon berühmt geworden (Werther, 1774). Er selbst zieht andere Dichter nach: Lenz, Herder (Schiller erst viel später).

So wurde die Stadt zu einem geistigen Mittelpunkt - aber nicht zum einzigen. Man könnte auch den romantischen Gegenpol dazu, Jena, nennen. Dis Stadt strahlte nicht nur durch die Dichter aus (Novalis, Schlegel und seine Frau, Brentano, Tieck u.a.m.), sondern auch durch ihre Universität und die berühmten Philosophen, die dort lehrten: Fichte, Schelling und Hegel, um nur die Berühmtesten zu nennen.

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