Frage von TeddySlaughter, 208

Warum wurde Berlin zur Hauptstadt?

Leutz, wisst ihr wieso berlin zur Hauptstadt wurde?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ansegisel, 138

Berlin war ab dem Anfang des 18. Jahrhunderts bereits die Haupt- und Residenzstadt Preußens. Bei der Gründung des Deutschen Reiches 1871 war Preußen der mit Abstand größte und einflussreichste der deutschen Staaten, Berlin damit also die im politischen Sinne wahrscheinlich bedeutendste der deutschen Städte. Zudem wurde die Gründung des Deutschen Reiches maßgeblich durch den preußischen Ministerpräsidenten Bismarck vorangetrieben.

Dies alles trug dazu bei, dass die preußische Hauptstadt auch die deutsche Hauptstadt wurde.

Antwort
von dadamat, 83

Weil Berlin schon immer die Hauptstadt war. Nur in der Zeit der Trennung zwei deutscher Staaten wurde ersatzweise Bonn gewählt. Nach der Wiedervereinigung brauchte man Bonn nicht mehr. 

Antwort
von spiegelzelt, 58

Ich denke du meinst wie eine historisch so junge stadt Hauptstadt wurde. Sie qurde 1244 das erste mal erwähnt. Die Stadt wuchs wegender guten Lage an Havel und Spree schnell. So dass es schon 1280 einen Landtag des Fürstentums dort gab. Erst 1701 gab es den ersten König in Preußen in dem Berlin lag. Preußen stieg als Großmacht in Europa auf und wurde zum mächtigsten deutschen Staat. Berlin wuchs weiter und wurde in der Industiellen Revolution zur Metropole und größten Stadt deutschlands während Bismarck das Deutsche Reich ausrief. Er behielt Berlin als Hauptstadt bei für ganz deutschland um Preußen zu stärken. Ab da war Berlin immer Hauptstadt. Außer währed der Ost West Teilung wo der Westen Bonn hatte.

Antwort
von 2016Frank, 86

Die Frage könnte eventuell exakter lauten: Warum wurde Berlin WIEDER zur Hauptstadt?

Das wurde nach dem Fall der Mauer beschlossen. Das politische Zentrum war Bonn/Bad Godesberg aber es befanden sich bereits etliche Verwaltungsstrukturen in Berlin so dass man sich entschloß, die alte Hauptstadt wieder zu dem zu machen, was sie schon in früheren Zeiten war.

Aus diesem Grunde wurden die meisten Behörden von Bonn nach Berlin verlegt und der Reichstag wiederbelebt.

Antwort
von Redefluss, 52

Meinst du generell oder nach der Wiedervereinigung?

Antwort
von Jewi14, 89

Berlin war schon lange die Hauptstadt Preußen, von 1871-1945 war es dann die Hauptstadt Deutschland. Mit Ende des 2. WK und den alliierten Rechten unterlag Berlin ein Sonderstatus und (West)Berlin war kein Teil der Bundesrepublik, wenn auch eng mit der Bundesrepublik verbunden. Daher konnte man nicht (West)Berlin als Hauptstadt der BRD wählen und nahm den Notbehelf Bonn. Bonn lag nur als Provisorium, auch wenn man nicht annahm, es wird es für 40 Jahre.

Mit den 2+4 Verträgen wurde auch (West)Berlin wieder Teil der Bundesrepublik und konnte daher wieder Bundeshauptstadt werden, was dann in einer durchaus emotionalen Bundestagsdebatte wurde.

Antwort
von ThomasAral, 44

weils die größte stadt nach der wiedervereinigung war

vorher wurde es in BRD Bonn, weil andere Kandidaten (Frankfurt, Köln, Kassel) zu zerbombt waren und der erste Kanzler aus Bonn war.

Antwort
von wfwbinder, 70

Weil der Bundestag es so beschlossen hat.

Der Grund war die Tradition. Im Kaiserreich ab 1871 war Berlin schon Hauptstadt.

Antwort
von palzbu, 31

So richtig hat das keiner beantwortet. Nur weil Berlin mal Hauptstadt war? Alles Nostalgiker? Irgendwie unverständlich. Alles musste neu gebaut werden. Der Umzug von Bonn nach Berlin, der ganze Zirkus mit den Beschäftigten in den Verwaltungen. Viele Milliarden hat das gekostet. Es würde mich doch mal interessieren wer da "die Macher" waren und wer da Vorteile daraus gezogen hat. -- 

Antwort
von Centario, 70

Das ergibt sich aus der Tradition heraus. Ist auch angemessen. Eine muß es ja letztendlich sein und warum nicht Berlin.

Antwort
von ponter, 57

Auf der folgenden Seite findest du Infos darüber.

http://www.deutschegeschichten.de/zeitraum/themaindex.asp?KategorieID=1006&I...

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