Frage von kathischlang99, 76

Warum wollten viele Bürger der DDR in den Westen?

Antwort
von voayager, 29

Das hatte mehrere Gründe, diese wiederum waren davon abhängig, welche Personen bevorzugt in die BRD flüchteten.

  • Akademiker - die verdienten in der BRD natürlich mehr, schon weil da die Ungleichheit GROSS geschrieben wurde und jetzt halt immer noch.
  • Abenteurer, denen es in der DDR nicht spannend genug war
  • Glücksritter, die im "Goldenen Westen" das Ruder hofften rumzureissen.
  • Kriminelle, denen der Boden in der DDR zu heiß wurde
  • Alt-Nazis, die fürchteten erkannt zu werden
  • Neonazis
  • Pfaffen
  • Enteignete Kapitalisten sowie deren Angehörige, enteignete Kleinbürger und Bauern
  • Konsumfetischisten (Bananen, Blue Jeanhosen, Auto, Malle-Urlaub
  • Traumtänzer und sonstige Illusionisten - im Goldenen Westen wird alles gut, dort isses schön
  • Freiheitsapostel unterschiedlichster Couleur - "ich will auch mal den Staatschef als A rsch bezeichnen können"
  • StaSi-Verfolgte
Kommentar von Lexa1 ,

Die ein zigste Antwort, die ein bisschen den Grund trifft. Eigentlich sind Alle anderen  relativ oberflächlich ( Bananen, Freiheit, Verwandtschaftsbesuche  u.s.w. ). Die Gründe sind vielfältiger und tiefgründiger. Das fängt schon bei der Gründung der DDR an und setzt sich kontinuierlich fort. Deshalb mein Verweis auf Google. Mit den richtigen Stichworten findet man dazu ganze Abhandlungen.

Antwort
von yulunga, 42

Weil wir unter dem politischem System litten. Auf keinen Fall alle, aber sehr viele Bürger. 

Es bedarf oft nicht viel, um als Staatsfeind verurteilt zu werden und dein Leben dadurch gänzlich nicht lebenswert gestaltet zu erleben.

Antwort
von Malavatica, 44

Wegen der Freiheit. 

Keine freie Berufswahl zum Beispiel. Wer irgendwie Schwierigkeiten mit dem System hatte, dürfte nicht studieren oder noch in seinem Beruf arbeiten. 

Einige hatten Angst vor der Stasi und davor abgehört oder von Freunden denunziert zu werden. 

Wieder andere wollten reisen oder Verwandte besuchen, durften aber nicht. 

Antwort
von beangato, 19

Wer sagt das?

Ich bin geborene DDR-Bürgerin und kenne niemanden, der weg wollte.

Kommentar von Lexa1 ,

wo hast du gewohnt, im Kellerloch ? Wenn du niemanden gekannt hast, muss es ja nicht heißen , das es sie nicht gab.

Kommentar von beangato ,

im Kellerloch

Nee.

Und das

das es sie nicht gab.

habe ich auch nicht geschrieben.

So, wie die Frage gestellt wurde: Dafür gibt es keine Beweise.

Im Übrigen gabs es auch Bürger die aus der BRD in die DDR wollten. Und es gab auch Bürger, die erst in die BRD gingen und später (aber zu DDR-Zeiten) wieder zurückkamen.

Das will nur heute keiner mehr wissen.

Antwort
von Dahika, 24

Wegen der Freiheit. Dieses Argument macht sich einfach gut und edel.

In Wahrheit waren es Wirtschaftsflüchtlinge. Nicht missverstehen, das finde ich absolut legitim. Genauso legitim allerdings auch bei Afrikanern, etc...

Antwort
von Lexa1, 35

Um diese Frage richtig zu beantworten, reicht der Platz nicht aus.

Dafür wurde aber im Netz schon viel veröffentlicht. Einfach mal danach googeln.

Antwort
von soissesPDF, 5

DDR stand für "Der Dumme Rest"...wer 1961 noch da war wurde gefangen, mit dem Bau der Mauer.

Von da an begann das Spielchen "wenn die so tun als würden sie uns bezahlen, tun wir so als würden wir arbeiten".
Wer konnte nahm reiß aus, unter der Mauer durch, oben drüber (mit Ballon), oder Hin und zurück mit einem Motordrachen.
Hip war, mit Pfeil und Bogen ein Seil über die Mauer geschossen und ab durch die Mitte.

Warum?
Eine architektonische Meisterleistung war die Mauer sicher nicht.

Antwort
von Thiamigo, 32

Weil es da Bananen gab

Kommentar von beangato ,

Stell Dir vor: Die gabs auch in der DDR.

Kommentar von Thiamigo ,

Ja aber für Tante Erna aus ... nicht zu bekommen aber gut, meine Antwort sollte nur dumm sein so wie die Frage denn bisserl Geschichte sollte eigentlich intus haben, vor allem wenns die Heimat betrifft

Kommentar von beangato ,

Schreib halt das nächstemal "Ironie" dazu.

Und nein, Bananen gabs auch für Otto Normalberbraucher.

Da

bisserl Geschichte sollte eigentlich intus haben, vor allem wenns die Heimat betrifft

stimme ich Dir zu - allerdings siehst Du an den Antworten (nicht allen), dass es eigentlich niemanden mehr so richtig interessiert. Es wird viel nachgeplappert, was man so "gehört" hat.

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