Frage von evangeline91, 27

Warum wollen wir Menschen oft immer mehr?

Ist vielleicht nicht bei jedem so, aber ich denke schon bei vielen.

Ein Beispiel, man hat für den PC einen kleinen Monitor und denk sich, ich will jetz mal einen größeren kaufen. Dann kauft man sich einen größeren, ist stolz drauf, weil er wirklich "riesig ist". Abe Wochen oder Monate später fängt man wieder an zu denken, eigentlich ist mein Bildschirm ja klein, hat schon (fast) vergessen, wie klein der alte eigentlich war und man will eben einen noch größeren.

Bei mir ist es oft so, und ich versteh das einfach nicht, wieso das so ist? Liegt das in unserer Veranlagung, immer nach "höherem" zu streben, wieso können wir uns oft nicht damit zufrieden geben was wir haben?

Hat darauf vielleicht jemand eine Antwort?

Antwort
von Suboptimierer, 19

Es gibt keine Obergrenze, nichts Ultimatives. Gegenstände lassen sich immer mehr verbessern.

Wenn ich mir etwas kaufe und merke, dass es mir gut tut, dann fände ich es sogar merkwürdig, wenn man nicht mehr oder etwas besseres haben wollen würde.

Ich sehe auch nicht das Problem, denn es wird sich bei jedem eine Grenze ergeben für das, was man sich leisten kann. Kann man sich etwas nicht leisten, dann darf man es sich nicht kaufen.

Wenn man es sich dennoch kauft und "blind" hoch verschuldet oder sein Leben dadurch schwieriger wird oder sich das Risiko zu sehr erhöht, komplett abzustürzen, muss man darauf achten, dass das Habenwollen nicht zu einer Krankheit wird.

Aber Habenwollen an sich ist nichts Schlechtes. Für manche ist es sogar ein guter Ansporn, etwas, dass sie antreibt.

Viele fühlen sich mit dem Druck, der durch gesellschaftliche Vermögensdifferenzen entsteht, überfordert. Diesen Menschen empfehle ich, einfach mit ähnlich stark Verdienenden sich abzugeben.
Den Vermögenden bleibt es hingegen selbst überlassen. Suchen sie das "Bodenständige" müssen sie sich bodenständig verhalten. Tun sie das, sehe ich keinen Grund, sie auszuschließen.

Man sollte auf Reiche Menschen nicht neidisch sein. Entweder haben sie sich ihr Vermögen "erkämpft" durch was auch immer für eine Form von Durchsetzungsvermögen oder sie sind reich Dank ihres Umfelds.

Wenn das Vermögen erkämpft wurde, ist Neid nicht angebracht, weil zu kämpfen steht jedem frei.

Ist das Umfeld dafür verantwortlich, dass jemand reich ist (zum Beispiel durch Erbe), ist Neid überflüssig, weil der Erbe selbst nichts dafür kann, reich zu sein.

Was man von Reichen erwarten sollte, ist dass sie nicht rumprollen. Aber selbst das hat nur eine verstärkte Signalkraft, dass man sich abgrenzen will. Das gibt es auf beiden Seiten. Viele Arme wollen nichts mit Reichen zutun haben und viele Reiche nichts mit Armen.

Gut oder schlecht? Kommt darauf an, was man durch eine "Vermischung" erreichen wollen würde.


Sorry, dass ich am Ende etwas abgeschweift bin.

Kommentar von evangeline91 ,

Kein Problem, konnte dir trotzdem gut folgen.

Also eine gute Sache bei mir, wahrscheinlich, ich gebe nicht mehr aus als ich habe, wenn ich etwas unbedingt haben möchte, dann spar ich eben drauf.

Auf reiche Menschen bin ich definitif nicht neidisch, ich denke einige davon sind noch unzufriedener, wenn wir mittelständischen Leute noch Sachen haben, auf die wir uns freuen, auf die wir sparen können, haben reiche alles bzw. können sich alles Leisten. Ich habe mich oft gefragt, was reiche Menschen glücklich macht, was sie anspornt, weil sie ja schon alles haben/ besitzewn können was sie wollen. Habe mir oft gedacht, dass das der Grund ist, warum viele Promis auch auf Drogen zurückgreifen.

Also wenn ich also mein Leben mit dem eines super Reichen vergleiche, kann ich ja eigentlich doch ganz zufrieden sein. Denn so ein Leben würde ich mir selbst nicht wünschen.

Weil ich finde zu viel Geld kann auch unglücklich machen

Kommentar von Suboptimierer ,

"Also eine gute Sache bei mir, wahrscheinlich, ich gebe nicht mehr aus als ich habe, wenn ich etwas unbedingt haben möchte, dann spar ich eben drauf."

Ich weiß, dass viele von uns so erzogen wurden, aber es ist in der heutigen Zeit nicht immer die beste Lösung. Wir werden zum Schulden machen fast schon gedrängt. Oft fehlt nur ein Tropfen, der dass Schuldenfass dann zum Überlaufen bringt.

Kaufe ich mir ein Haus, mache ich Schulden, weil ich dann schon darin wohnen kann. Ich kann es während des Abzahlens schon nutzen. Würde ich erstmal sparen, müsste ich zusätzlich zum Sparbetrag Miete bezahlen. Diese Miete ist natürlich viel höher als die Kreditzinsen für die Bank.

Dasselbe Prinzip lässt sich auch auf Autos anwenden. Noch während ich abzahle, kann ich ein Auto bereits nutzen und muss nicht zum Beispiel fahrradfahren.

Man kann das Prinzip auf x-beliebige Ratenkäufe anwenden, aber bei teuren Gütern wird der Vorteil deutlicher.

"Also eine gute Sache bei mir, wahrscheinlich, ich gebe nicht mehr aus als ich habe, wenn ich etwas unbedingt haben möchte, dann spar ich eben drauf."

Ich denke, viele Reiche suchen den Kick. Sie nehmen seltener aufgrund von Betrübtheit. Mit Reichtum kann schnell Langeweile entstehen, mit der man erstmal umgehen lernen muss.

Kommentar von Suboptimierer ,

"Weil ich finde zu viel Geld kann auch unglücklich machen"

Wie meinst du das? Ich kann mir vorstellen, dass Geld "fesselt", dass man das Gefühl hat, Geld oder einen Status halten zu müssen. Das kann manche zeitweise überfordern.

Desweiteren kann Geld isolieren. Wie oben geschrieben distanzieren sich Reiche von Armen und Arme von Reichen. Das ist ein gesellschaftliches Problem. Das liegt nicht am Geld.

Antwort
von PlueschTiger, 20

Liegt das in unserer Veranlagung, immer nach "höherem" zu streben, wieso können wir uns oft nicht damit zufrieden geben was wir haben?

Auch und genau die nutzen die Unternehmen aus. Früher war es wichtig Vorräte zu haben da es in Mageren Zeiten überlebenswichtig ist. Heute ist das etwas anderes und dazu kommt auch noch das Prestige Denken, sich Zeigen, angeben, bewundert werden. Das sind ja alles dinge mit denen die Werbung auch Arbeitet.

weil er wirklich "riesig ist". Abe Wochen oder Monate später fängt man wieder an zu denken, eigentlich ist mein Bildschirm ja klein, hat schon (fast) vergessen, wie klein der alte eigentlich war

Genau. Man gewöhnt sich an die neue Sache, sie wird normal, also nichts Neues und besonderes mehr. Da das alte in Vergessenheit gerät vergleicht man alles mit dem was man jetzt hat und wenn man etwas größeres sieht dann ist das natürlich für viele besser.

Menschen sind Jäger und Sammler auch beim Konsum. Manchen macht eigentlich mehr das Kaufen spaß als das Besitzen der Dinge.

Kommentar von evangeline91 ,

Ja da kann ich dir nur zustimmen. Ich habe oft Sachen gekauft, habe sie 1-2 Mal benutzt und jetz liegen sie in der Ecke rum. Eignetlich voll die Geldverschwendung...

Kommentar von PlueschTiger ,

Das blöde an der Sache ist, das man es auch nicht weiter verkaufen kann, da alle alles haben und kaum einer Geld hat. Denn dann könnte man wenigstens noch an dem Verkauf der Sachen sich erfreuen und das eine Sache weniger rumsteht.

Antwort
von DieKackwurst, 20

Das ist bei sehr vielen Menschen so. Erreichen wir eine gewisse Stufe des Glücklich seins, wollen wir trotzdem wieder noch glücklicher werden. Die meisten denken das wäre gut, da man ja somit seine Ziele und Bedürfnisse stillt, doch eigentlich ist es bloß ein lächerlicher Teufelskreis. Wir müssen lernen unser Leben und die Sachen die wir haben wertzuschätzen, ansonsten werden wir nie zufrieden mit uns selbst sein.

Ich bin mit meinem Mittelklasse-Gamer-PC total zufrieden, immerhin gibt es sehr viele Menschen die überhaupt keinen PC besitzen. Ich habe einen 24-Zoll Monitor, ein größerer wäre zwar besser, doch eigentlich bräuchte ich ihn gar nicht für die Sachen die ich so am PC tu :) so solltest du versuchen auch zu denken.

Kommentar von evangeline91 ,

Hi danke für deine Antwort, denn genau so sehe ich das auch. Nur mein Problem ist, dass bei mir der zwang, bessres zu haben halt da ist, es ist tatsächlich ein teufelskreis, wie ich finde, ählich meines Kommentars unter einem anderen Post hier von mir.

Vielleicht werden viele auch einfach geblendet von den ganzen Werbungen der Industrien, dass solche Sachen gut sind, dass man sie haben muss

Kommentar von DieKackwurst ,

Ich bin zwar keine Psychologien, doch ich könnte dir trotzdem mal meine Theorie vorstellen. Kann es sein, dass du vielleicht sehr unglücklich mit dir selber bist und versuchst die Sachen die du in deinem Leben nicht meistern konntest (Liebe, Schule etc.) mit materiellem Gut zu ersetzen? Vielleicht denkst du ja, dass sie dich glücklicher machen könnten. Vielleicht hast du aber auch Minderwertigkeitskomplexe und hoffst andere Menschen mit deinen teuren Wahren zu beeindrucken, welches ja in unserer geblendeten Gesellschaft leider ein Zeichen von Geld=Erfolg ist. Es genau wissen, kannst eigentlich nur du. Versuch dich mal intensiver mit dir zu beschäftigen, ich würde dir auch gewisse Meditationspraktiken empfehlen. Wir müssen nur so lange leiden, bis wir erkennen, dass wir nicht leiden müssen :) Ein sehr bekannter buddhistischer Spruch, ehrlichgesagt, versuche ich immernoch ihn zu verstehen, aber ich glaube ich bin schon näher dran als vor'n paar Jahren :D

Kommentar von evangeline91 ,

Tja, ist wohl was wahres dran, leider... Aber ich denke nicht, dass ich andere wirklich beeindrucken will, es geht wohl eher um mein eigenes empfinden, etwas besseres zu haben, keine Ahnung.

Ja mein Leben ist eher Problematisch. Obwohl ich denke, im Moment läuft es eigentlich nicht so schlecht, bin auch oft nich wirklich unglücklich, aber naja wirklich glücklich halt auch nicht, versuche mich halt bin der Situation zufriedenzugeben, damit ich nicht zu oft drüber nachdenke und es mir vielleicht wieder schlechter geht.

Naja hoffe hab dich jetz mit den Worten nich verwirrt und hoffe verstehst aus dem wirrwar von Wörtern was ich meine

Kommentar von DieKackwurst ,

Du solltest lernen besser mit deiner Situation umzugehen, ich weiß ja jetzt nicht unter welchen Umständen du leidest, aber wir könnten uns eventuell über 'ne PN austauschen, wenn du willst. Ich würde dir gerne beistehen und dir bei deiner Problemstellung helfen :)

Antwort
von elenore, 23

"Warum wollen wir Menschen oft immer mehr?"..... Weil das Lebensziel vieler Menschen heutzutage nicht mehr gut zu sein ist - sondern es gut zu haben. Auch der Blick auf die Menschen im Umfeld ist von Bedeutung zu PRAHLEN und ANZUGEBEN, was man hat und ist......so wollen viele Menschen gleichziehen bzw. drüber kommen mit ihrem Hab und Gut.

Das Lebensziel vieler Menschen ist heutzutage nicht mehr gut zu sein - sondern es gut zuhaben.....und das immer in größeren Dimensionen!


Antwort
von TechnikSpezi, 22

Es ist einfach so der Mensch, und es ist ja auch irgendwie oft gut so.

Ein Mensch will nicht nur einen Schulabschluss und irgendwo in der Bäckerei arbeiten. Wir wollen später doch zum größten Teil alle mal ein schönes Auto, Haus, Familie... 

Und selbst wenn das erreicht ist, will man immer mehr. Das ist wie gesagt auch gut so, denn sonst gäbe es keine Ziele und das wäre alles zum einen langweilig, zum anderen würden wir dann nicht so viel tun und kämpfen.

Auf der anderen Seite sind es aber auch die Möglichkeiten.

Hast du dann wie in deinem Beispiel einen großen Monitor, willst du auch einen Monitor mit 144hz und G-Sync. Vielleicht auch einen 4k-Bildschirm. Wenn du dann sowas hast, muss der Computer wieder besser werden, damit es auch bloß auf dem besten Niveau ist.

Hast du dann mal einen absoluten High-End PC und 144Hz Monitor, willst du langsam auch mal eine Playstation, um mit Freunden zu spielen und einfach mal was anderes zu erleben. Es hat alles nie ein Ende und von daher wollen wir auch einfach immer mehr.

Kommentar von evangeline91 ,

Also an deiner Antwort ist sehr viel wahres dran, klar ist das Leben irgendwann langweilig wenn man keine Ziele mehr hat.

Aber ich habe auch bei mir das Gefühl oft, dass ich einfach auch nicht zufrieden sein kann, mich hinsetzen und zufrieden sein kann was ich bin/ was ich habe. Ich meine auf was arbeiten wir denn als Menschen hin? Ich denke darauf hin, ein glückliches Leben führen zu können irgendwann. Aber wie können wir irgendwann glücklich und zufrieden sein, wenn man immer mehr will, und eben (fast) nie zufrieden ist mit dem was man hat? Man ist sein ganzes Leben sozusagen auf der Suche und man wird oft nie "richtige" Befriedigung erfahren können. Also das ist zumindest meine Ansicht. Ist vielleicht im ersten Moment schön, was neues zu haben, aber der Trieb, was neueres besseres zu haben wird früher oder später wieder da sein

Kommentar von TechnikSpezi ,

Da hast du aber definitiv auch Recht. Es ist bei wirklich fast jedem so, dass er sein Leben nicht schätzt, solange er zumindest nicht drüber nachdenkt.

Man hat immer nur Probleme, die "Beziehung" oder "Schule" heißen können. Dabei betrachtet niemand, was gut gelaufen ist.

Das ist ähnlich wie das, ich nenne es mal Phänomen, dass du immer nur das schlechte und die Probleme wahr nimmst. Wenn du z.B. sagt, ich bin ein Pechvogel, weißt du gar nicht, wie oft du schon Glück gehabt hast, weil du dieses Glück gar nicht wahrnimmst oder schnell wieder vergisst. 

Ich bin auch nicht der aller beste in der Schule und das ist täglich ein Problem. Jedes mal denke ich natürlich, wie schön es wäre, mal besser zu sein. Dabei vergesse ich ganz, dass meine Grundschule eine Waldorfschule war. 

Waldorfschule: Ich konnte keinen Satz Englisch, du lernst deinen Buchstaben zu tanzen, Epochenunterricht...

Ich kam sofort dann auf das Gymnasium, was der schlimmste Wechsel überhaupt ist, weil die Waldorfschule sehr langsam lernt und auch 2 Jahre mehr macht. Dann reden wir im Englisch Unterricht über eine neue Zeit. 

Subjekt, Verb und dann Objekt. Das ist das Präsens. 

Ich wusste nicht was ein Subjekt, was ein Objekt und was das Präsens ist. Solche Grundprobleme beschäftigten mich Jahre lang. 

Sowas kann man nicht eben wieder aufholen und trotz Anfangs unendlicher 5en und immer wieder 6en bin ich heute ziemlich durchschnittlich und habe es ohne sitzen zu bleiben in die gymnasiale Oberstufe geschafft.

Als ich noch in der 5. und 6. Klasse war, habe ich jeden großen beneidet und alleine vor ihm immer Respekt gehabt, weil er schon so weit gekommen ist. Ich wusste, ich werde sitzen bleiben, dann Realschule und bestimmt kein Abitur oder so. Ich hätte nicht mal im Ansatz bei den ganzen 5en damit gerechnet, dass ich es in die gymnasiale Oberstufe schaffe. Darauf könnte ich ziemlich stolz sein und bin es auch. Trotzdem vergisst man das natürlich schnell, wenn man dann in der Schule wieder ist und z.B. mal nicht mitkommt oder der Lehrer dich dran nimmt und du nur Bahnhof verstehst. 

Man findet nur Probleme und schätzt nicht, was man schon alles geschafft hat und wie gut es einem eigentlich im Gegensatz zu anderen wie Flüchtlingen geht.

Kommentar von volkri ,

Genau, vor allem, wenn man dabei bedenkt, dass unser Wohlstand fast ausschließlich auf der Ausbeutung anderer Länder basiert, die unter miesesten Bedingungen unsere Kalammoten nähen unser Viefutter anbauen und unsere technischen Geräte zusammenbauen müssen.

Antwort
von Maxipiwi, 18

Ich denke,das liegt an der menschlichen Natur.

Antwort
von Gerrittchen, 20

Das kommt auf die Einstellung des Menschen an. Manche kennen nur die Gier, und das Verlangen nach mehr.
Andere sind mit dem Glücklich was sie haben. Das ist unabhängig, nur tritt das erste meist öfters auf.

Das liegt viel mit der Wertschätzung zusammen. Man hat oft das Verlangen nach etwas, und sobald man es hat, ist es nicht mehr begehrenswert und man will mehr.

Huehuehue viele grüße ausm Wirtschaftsunterricht ;P

Antwort
von POWEROZZZ, 16

Wir wollen unsere Bedürfnisse Befriedigen. Das ist normal weil es uns 1. Glücklich macht und 2. Uns stolz macht das wir unser Bedürfniss gestillt haben.

Antwort
von volkri, 27

Das liegt daran, dass wir uns von der Unterhaltungsindustrie verarschen lassen. So wie die Europäischen Einwanderer den American Natives für ein paar bunte Glasperlen große Stücke Land abkaufen konnten, lassen wir uns von Konzernen einreden, was wir für unser Leben brauchen.

Der Mensch ist nunmal bei weitem nicht so intelligent, wie er annimmt.

Antwort
von karsli36, 19

Weill wir Menschen undankbar sind.

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