Frage von bonny112, 291

Warum wollen so viele Menschen Rassen Tiere wo doch so viele Tiere in den tierheimen vor sich hin vegetieren?

Ich verstehe das nicht

Antwort
von Dackodil, 93

Viele glauben, alle Tiere im Tierheim seien durch schlechte Erfahrungen "verdorben". Das da auch viele Tiere sind, die bestens erzogen und sozialisiert sind und ihr Zuhause durch ein Unglück verloren haben, kommt vielen gar nicht in den Sinn. Herrchen oder Frauchen können krank geworden sein, ins Pflegeheim gekommen sein oder sogar gestorben sein.

Oder sie meinen, dort gebe es keine Jungtiere. Beides stimmt nicht.

Leider schützt auch Reinrassigkeit nicht davor im Tierheim zu landen. Auch wer unbedingt ein Rassetier haben möchte, sollte erst mal im Tierheim nachschauen.

Auch wer kleine Heimtiere sucht, kann dort vom Hamster über Wellensittiche bis zum Kaninchen alles finden und kriegt noch mehr gute Beratung gratis dazu, als im Zooladen.

Aber wie gesagt, auf die Idee kommen viele leider gar nicht. Da wäre noch viel die Werbetrommel zu rühren.

Kommentar von dsupper ,

Herrchen oder Frauchen können krank geworden sein, ins Pflegeheim gekommen sein oder sogar gestorben sein.

Ja, auch solche Hunde gibt es - aber sie sind nur ein ganz geringer Prozentsatz. Die meisten Hunde landen im Tierheim, weil sie unüberlegt angeschafft werden, lästig geworden sind, ungeliebt, nicht mehr gehalten werden können, weil der nächste Urlaub ansteht und der Hund nicht mit dorthin kann, weil sie durch falsche oder gar keine Erziehung in einer Familie nicht weiter tragbar sind ....

Kommentar von brandon ,

@ dsupper

Und was bringt Dich auf den Gedanken das das bei Rassehunden anders ist?

Kommentar von dsupper ,

Schau doch mal im Tierheim nach, wie viele tatsächliche Rassehunde dort nur sitzen. Und bedenke bitte: nicht jeder Hund, der als "Rassehund" bezeichnet wird, ist auch tatsächlich einer aus einer seriösen VDH-Zucht. Informiere dich doch mal bitte darüber, wie prozentual wenige Rassehunde nur jedes Jahr im VDH gezüchtet werden und wie viele "Rassehunde" jedes Jahr aber tatsächlich gekauft werden! WO kommen diese Hunde alle her? Richtig, von Vermehrern (oft aus den osteuropäischen Ländern), wo unter unvorstellbaren Zuständen diese Hunde produziert werden. Oder von Menschen, die denken, einen scheinbaren Labrador mit einem scheinbaren Labrador mal einen Wurf Welpen (schnelles Geld?) auf die Welt bringen zu lassen, wäre Zucht.

JEDER Rasseverein im VDH hat eine eigene Nothilfe. Hunde, die ein Züchter nicht zurücknehmen kann (und das ist recht selten), werden zumeist über diese Nothilfevereine vermittelt, die mit Pflegestellen arbeiten.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Passt nicht mit der tatsächlichen Erfahrung zusammen. Das Widerspricht nämlich der Tatsache, dass das Geschäft mit den geretteten Hunden aus dem Ausland so boomt.. 

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 122

Die Tierheime werden erst dann leer, wenn jeder Hunde vom Züchter holt.

Hört sich komisch an, ist aber meine feste Überzeugung.

In dem moment wo die Einfuhr von Hunden aus dem Osten endet und die Menschen nicht mehr sinnlos alle möglichen Mixe miteinander verpaaren und "ungeplante" Welpen herstellen, in dem Moment sind auch die Tierheime so gut wie leer.

Warum sollte ich mir einen Mix Hund zulegen, wenn ich eine bestimmte Rasse will? Bei einem rassereinen Hund vom Züchter kann ich mich drauf verlassen, das mein Tier gesund ist, das es sich seiner Rasse entsprechend verhält.

Einen Mix den irgendein Idi produziert hat will ich nicht. Ich bin für den Hunderassenerhalt gesunder Hunde und deren Vielfalt - ich bin allerdings gegen Hunde die trotz Krankheiten und körperlichen Defiziten weiter gezüchtet werden.

Ich bin gegen Auslandhunde - ganz besonders die Billigwelpen aus Rumänien und Polen usw. (leider werden immer noch 60 % aller Welpen von dort gekauft).

So viele Tiere sitzen scheinbar aber nicht im Tierheim, denn die Einfuhr aus Spanien, Grichenland, Rumänien usw. reist nicht ab - Straßenhunde werden in Massen eingeführt um sie hier an den Mann zu bringen. Bevor du also die Frage stellst, warum man lieber einen Rassehund hat, als einen aus dem Tierheim, dann solltest du Fragen warum man nicht die deutschen Tierheime leer macht, bevor man Nachschub aus den Tötungsstationen dieser Welt ankarrt.

Kommentar von dsupper ,

Wir sind nicht immer einer Meinung - das muss ja auch nicht sein. Aber deinen Satz, das die Tierheim erst leer würden, wenn jeder seinen Hund von einem seriösen Züchter kauft, den unterschreibe ich gerne und mit meiner vollsten Zustimmung.

Kommentar von floppy232 ,

Völlig und 100% deiner Meinung.

Antwort
von brandon, 116

Ich verstehe es auch nicht und wenn es nur Rassehunde geben würde dann würden im Tierheim teure Rassehunde sitzen.

Aus welchem Grund sollte das anders sein?

Hunde sitzen im Tierheim weil ihr Halter gestorben ist oder zu krank um sich um den Hund zu kümmern, andere Hunde sind Scheidungsopfer, manche Hunde können nicht alleine bleiben, manche Hunde sind aggressiv gegen ihre Besitzer geworden, andere Hunde wurden einfach unüberlegt angeschafft und lästig, manche Hunde werden auch abgegeben weil man sich es nicht mehr leisten kann und wer behauptet das bei Rassenhunden so etwas nicht passieren kann ist einfach zu naiv.

Das Hunde im Tierheim landen liegt nicht daran das sie keine Rassehunde sind sondern daran das es Menschen gibt die ihre Hunde dort abgeben und so lange es solche Menschen gibt wird es auch Hunde in Tierheimen geben. 

Hunde aus dem Tierheim erkranken nicht mehr als ein Hund vom Züchter. Bei manchen Hunderassen ist die Wahrscheinlichkeit sogar wesentlich höher das sie krank werden.

Behauptungen wie:

Bei einem rassereinen Hund vom Züchter kann ich mich drauf verlassen, das mein Tier gesund ist, das es sich seiner Rasse entsprechend verhält.

sind geradezu lächerlich wenn man an die vielen Qualzuchtrassen denkt die erst durch falsche Zucht entstanden sind.

LG

Kommentar von friesennarr ,

Wenn Hund nur noch vom Züchter kämen, gäbe es keine Billigwelpenkäufe von "Rassehunde ohne Papiere" aus dem Osten mehr.

Wenn keiner mehr Hunde mit absichtlichen Upswürfen (Hündin muß ein mal Welpen bekommen) gibt es diese Ebay - Massenupswelpenverkäufe auch nicht mehr.

Die Rassenhunde die im Tierheim sitzen kommen nicht von guten Züchtern, das sind die Rassehunde ohne Papiere die in Polen oder Rumänien produziert wurden oder die von windigen Leuten hier im Inland produziert wurden. Lieber einen "Rassehund" für 500 Euro herstellen, als einen Züchterhund für 1000.

Bei einem guten Züchter habe ich einen gesunden Hund und habe eine Rücknahme des Tieres - somit landet diese nicht im Tierheim.

Man bedenke "beim guten Züchter".

Man lese auch diesen Satz von mir;

- ich bin allerdings gegen Hunde die trotz Krankheiten und körperlichen Defiziten weiter gezüchtet werden.

Die Qualzuchthunde hatte ich schon extra erwähnt.

Und egal was du glaubst, wenn alleine die Einfuhr von Papierlosen Rassewelpen aus dem Ausland gestopt werden könnte, hätten wir ungefähr die Hälfte an Hunden im Tierheim - ist eigendlich logisch.

Weniger Hunde auf dem Markt, weniger Hunde imTH.

Kommentar von dsupper ,

Aus welchem Grund sollte das anders sein?

Da wird es einige Gründe geben, denn wenn du dich mal umschaust, dann wirst du wenige Rassehunde, die aus einer seriösen VDH-Zucht kommen, in den Tierheimen entdecken.

Dabei darf man aber eben nicht den Fehler machen, jeden Hund, der reinrassig aussieht, für einen Rassehund aus dem VDH zu halten - denn leider wird dieser Fehler immer wieder gerne und schnell gemacht - bestätigt dies doch die eigene vorgefasste Meinung.

Jeder VDH-Rasseverein hat übrigens immer eine eigene Nothilfe, über die bei Problemen die Hunde vermittelt oder in Pflegestellen übernommen werden. Und ganz viele VDH-Züchter nehmen im Problemfall ihre Hunde auch zurück - das ist sogar (selbst wenn es nicht unbedingt rechtswirksam ist) ist ganz vielen Kaufverträgen so verankert.

Außerdem sollte man immer bedenken, dass ein Kaufpreis von 1000 Euro - und oft noch viel mehr - viele Käufer von übereilten und unüberlegten Hundekäufen abhält und bei einem seriösen Züchter auch noch lange nicht jeder Interessent einen Hund bekommt. Ein VDH-Züchter hat es nämlich überhaupt nicht nötig, jedem Interessenten unbedingt einen Hund zu verkaufen. Meist gibt es Wartelisten oder mehr Interessenten als es bei ihm Welpen gibt. Das ist bei Vermehrern und bei "Hobbyzüchtern" sehr viel anders.

Du siehst, es gibt durchaus viele Gründe, warum es bei echten Rassehunden ganz anders ist.

Kommentar von brandon ,

Du siehst, es gibt durchaus viele Gründe, warum es bei echten Rassehunden ganz anders ist.

Sehe ich das????? 

Werdet seelig mit echten Rassehunden. Ich liebe meine unechten Europäischen Vierpfotenhunde egal ob sie aus Frankfurt, Berlin, Spanien, Rumänien,Bulgarien, China, Südmerika oder vom Mars kommen und ich lasse mir deswegen kein schlechtes Gewissen einreden von Niemand.

Kommentar von brandon ,

....und ja, ich weiß das China und Südamerika nicht zu Europa gehört. 

Kommentar von dsupper ,

Warum wirst du derart unsachlich? Es geht doch hier überhaupt nicht darum, ob etwas besser oder schlechter ist, niemand spricht davon, einen echten Rassehund lieber oder nicht lieber haben zu können.

Niemand spricht dir ab, deinen Hund über alle Maßen zu lieben ....

Niemand will dir ein schlechtes Gewissen einreden - warum auch?

Es geht hier alleine um die Gründe, warum man sich für einen Rassehunde entscheidet - oder eben für einen Hund aus dem Tierschutz. Die Gründe dafür sind verschieden ..... aber das sollte man schon unterscheiden können

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 116

Hallo,

Rassehunde besitzen durch jahrzehntelange selektierte Zucht ganz bestimmte rassetypische Eigenschaften.

Vielen Menschen sind solche Eigenschaften sehr wichtig und sie möchten eben keine "Wundertüte" haben.

Weiterhin möchten viele Menschen einen Hund, der noch keine negativen Erfahrungen in seinem Leben gemacht hat und völlig unverdorben ist. Welpen gibt es im Tierheim nicht so häufig, Hunde, die eine oft leidvolle Vergangenheit haben - und entsprechende Verhaltensweisen entwickelt haben - in großen Mengen.

Man muss schon jedem Menschen selbst überlassen, was ihm am wichtigsten ist, wenn er sein Leben mit einem Hund bereichern möchte.

Viele Grüße

Daniela

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Kaninchen & Tiere, 129

Hallo, 

ich sehe das teilweise wie du. Bei Kleintieren und Katzen verstehe ich es ebenfalls nicht und halte von diversen Züchtern gar nix. Da können sie noch so seriös sein. 

Bei Hund und Pferd verstehe ich es allerdings schon. Du kannst nicht mit jedem Pferd jeden Reitsport machen. Genauso kannst du nicht mit jedem Hund jede Arbeit machen. Zudem haben, vor allem Hunde, ziemlich ausgeprägte Wesenszüge. Daher finde ich es nicht schlimm, wenn jemand sich einen Hund oder Pferd von einem seriösen Vereinszüchter kauft. 

Ich für meinen Teil würde immer Tiere aus dem Tierschutz holen. Auch das Pferd. Muss allerdings zugeben, dass ich bereits zweimal bei einem Züchter war, auch wenn das zweite Mal eher ein Notfall war (der Züchter ist verstorben und dessen Sohn hat seine Kaninchen "vermittelt"). 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Kommentar von melinaschneid ,

Ein Züchter hat immer das Ziel möglichst gesunde Tiere zu züchten. Das gelingt ihnen dadurch das jeder Wurf gut geplant ist. Die Elterntiere werden danach ausgesucht ob sie genetisch zusammenpassen. Auch sind weiß man wie sich die vorherigen Generationen Entwickelt haben und kann Linien bei denen vermehrt gesundheitliche Probleme auftreten aus der Zucht nehmen. In meinen Augen sollte jedes Tier das recht haben mit den besten Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben auf die Welt zu kommen. Auch katzen und Kleintiere. Zucht dient nicht nur dazu gewisse Rassestandarts zu erhalten sondern in erster Linie die Rasse gesund zu halten.

Kommentar von brandon ,

Zucht dient nicht nur dazu gewisse Rassestandarts zu erhalten sondern in erster Linie die Rasse gesund zu halten.

Ach ja?  Dann hast Du bestimmt eine Erklärung dafür wie die vielen Qualzuchtrassen entstanden sind. 

Es ist mir völlig unverständlich wie man so etwas behaupten kann angesichts der vielen kaputt gezüchteten Rassekrüppel damit die Hunde einem idiotischen Standard entsprechen. 😕

Kommentar von dsupper ,

@brandon - bitte informiere dich doch endlich mal richtig!

Es sind nur ganz ganz wenige Rassen innerhalb des VDH, die immer wieder als "Qualzuchten" betituliert werden - die meisten dieser Minirassen sind vom VDH überhaupt nicht anerkannt - also bitte nicht alles mit einem Schlagwort über einen Kamm scheren. Das zeugt nämlich nur von Polemik - nicht aber von tatsächlicher Information.

Dass es diese Auswüchse leider auch innerhalb des VDH gibt, streite
ich nicht ab, aber leider gibt es im Leben keine Regel ohne Ausnahme.

ABER: nicht alle "Rassehunde" (vor allem nicht die sogenannten
Qualzuchtrassen) werden im VDH gezüchtet. Von den derzeitigen
Moderassen, z.B. den Möpsen, wurden in den vergangenen Jahren jedes Jahr
immer nur ca. 400 Tiere überhaupt im VDH gezüchtet. 10.000de aber
wurden verkauft! Wo kommen diese Tiere her? Richtig, von unseriösen
Vermehrern.

Und wer nicht nur irgendwelche Platitüden nachplappert, sondern sich
mit dem Rassestandard des VDH mal auseinandersetzt, der wird erstaunt
sein folgendes zu lesen:

"Zusammengedrűckte Nase und starke Faltenbildung auf dem Nasenrűcken sind unakzeptabel und sollten schwer bestraft werden.

Fang : Ziemlich kurz, stumpf, quadratisch, nicht aufgebogen. Augen
oder Nase sollen niemals nachteilig beeinträchtigt oder von Falten auf
dem Nasenrűcken verdeckt sein."

Fragt sich also, ob die Möpse, die unter Atemnot etc. leiden,
tatsächlich aus einer kontrollierten VDH-Zucht stammen. Aber behaupten
kann man leider immer sehr viel und scheinbar ist es immer so viel
einfacher, irgendwelche reißerischen Behauptungen aufzustellen, als sich
ausreichend zu informieren und zu überprüfen, WER für solche
Qualzuchten überhaupt verantwortlich ist.

Kommentar von VanyVeggie ,

Natürlich stammen Mops und co. mit Atemnot auch vom VDH. Ich kenne viele Qualzuchten, die vom VDH sind und unter ihre rassebedingten Einschränkungen leiden. Der Mops meiner Freundin war auch vom VDH, hatte ne OP am Gaumensegel und hat immer noch Atemprobleme. Ein Zuchtverein macht das nicht unbedingt besser. 

Kommentar von dsupper ,

@VanyVeggie - ich weiß nicht, wann du, bzw. ob du in der letzten Zeit mal z.B. eine VDH-Ausstellung der Möpse besucht hast. Du wärest sehr erstaunt zu sehen, dass die mittlerweile im VDH gezüchteten Möpse wieder längst einen längeren Fang haben. Aber es sind eben pro Jahr nur ca. 400 Welpen, die unter dem VDH-Dach geboren werden - im Gegenzug zu bestimmt 10.000den, die außerhalb des VDH vermehrt werden.

Kommentar von VanyVeggie ,

Ich werd´s mir mal ansehen. Wenn das stimmt und die Hunde keinerlei Einschränkungen haben, dann spricht für mich auch nix mehr gegen diese Hunde. 

Allerdings liegt eine kurze Nase nun mal in den Genen. Bei jedem Wurf kann ein Welpe dabei sein, der dann doch wieder Atemnot hat. 

Kommentar von brandon ,

Und wer nicht nur irgendwelche Platitüden nachplappert, 

Allmählich habe ich die Nase voll von Deinen überheblichen Beleidigungen also spar sie Dir für sonst jemand auf. Auch wenn das Dein unsympathisches Markenzeichen ist. 

Kommentar von dsupper ,

lol - wenn dir die Argumente ausgehen, dann wirst du beleidigend - auch eine Art .... und viel einfacher, als sich wirklich einmal zu informieren.

Kommentar von VanyVeggie ,

Das ist mir bewusst. Aber Katzen und Kleintiere sitzen genügend im Tierheim. Solange es diese gibt bin ich ganz einfach gegen eine Zucht. 

Es gibt übrigens auch seriöse Vereinszüchter, die kranke Tiere züchten wie z.B Qualzuchten. Hier werden bewusst kranke Tiere gezüchtet. Gegen sowas bin ich dann generell, ob nun Kaninchen, Hund oder Pferd. 

Kommentar von melinaschneid ,

Boah man kann sich natürlich immer das raussuchen was man lesen möchte. Qualzuchten sind KEINE SERIÖSEN ZUCHTEN. Das widerspricht sich schon im Grundsatz. Aber natürlich ist es besser wenn irgendjemand einen Labrador auf einen Windhund lässt. Da kommt bestimmt ein Tier mir Top Körperbau raus welches Harmonisch zusammen passt... Und solche Mischungen gibt es zuhauf. Es gibt genauso viele kaputte Mixe wie Tiere aus unseriösen zuchten.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 114

Hi,

Manche brauchen so einen Rassehund, ein Polizist muss sich zb auf sein Diensthund verlassen können und der muss händelbar sein. Auch muss er ein gewissen Trieb von zuhause aus mitnehmen um dienstfähig zu werden. Da ist eine kontrollierte Verpaarung von gesundheitlich gecheckten wesenfesten Tieren nicht schlecht. Bei der Aufzucht der Welpen lernen sie zudem bei einen sachkundigen Züchter viel kennen, was sie in ihren späteren Leben gebrauchen können.

Ein Jagdhund muss ein guten Jagdtrieb haben, dabei aber abrufbar bleiben, weil er am Ende ja nicht samt Wild durchbrennen soll. Auch da ist der Gang zum Züchter besser, weil der hund gesund sein muss und eben auch die richtige Veranlagung braucht.

Im Katastrophenschutz oder in der Rettung braucht man sehr wesenfeste, sichere Tiere die nicht so erschrocken sind und auch viel wagen und teilweise selbstständig agieren müssen, das schaffen manche Tierheimhunde auch, aber leichter und sicherer ist da auch ein Welpen vom Züchter.

Manche haben Interesse an Ländern oder Geschichte und interessieren sich wirklich auch für die Rasse und deren Geschichte. Genauso wie sie ihre Reisen oder Bücher selber wählen, dürfen sie auch frei wählen was sie für ein Hund wollen, vielleicht ist es eine seltene Rasse die man nicht im Tierheim ohne jahrelange wartezeit bekommt?

Viel wichtiger finde ich die Frage warum Leute sich Hunde so leichtfertig anschaffen das sie imTierheim landen? Der Fehler liegt nicht nur am Anbieter, sondern an seine Kunden.

Kommentar von dsupper ,


Der Fehler liegt nicht nur am Anbieter, sondern an seine Kunden.


Der Fehler liegt leider auch darin, dass die vermehrten "Rassehunde", auf die scheinbar heutzutage so viele scharf sind, billigst im Ausland produziert werden. Wenn man für einen solchen Hund nur 250 - 300 Euro zahlt, dann ist der viel schneller und unüberlegter gekauft, als wenn ich für einen Hund 1000 - 1500 Euro ausgeben müsste. Und leider ist dann so ein Billig-Hund auch genauso schnell wieder abgeschafft, denn der finanzielle Verlust ist ja nicht so groß!

Und den Verkäufern ist ohnehin völlig egal, wer einen Hund kauft - Hauptsache, der Käufer legt die Scheine auf den Tisch.

Leider hat diese "Geiz-ist-gei.-Mentalität" auch vor Hunden nicht Halt gemacht, im Gegenteil, sie provoziert das entsetzliche fiese Geschäft mit der Billig-Hunde-Produktion im Ausland erst noch so richtig.

Kommentar von jww28 ,

Jo so siehts aus,Herr Geiz ist geil + Frau"ich will jetzt sofort den Hund" machen die Tierheime voll....nicht die VDH Züchter oder Tierheime.

Finde da ist das Gleichgewicht kaputt, die Kunden wollen anscheinend nicht mehr selbstbestimmt sich selber belesen und klagen dann den Auslandstierschutz, Vermehrer, Hobbyzüchter an, wenn sie wie erwartet nicht das bekamen was ihnen vorschwebte. :( 

Und das geht seit Jahrzehnten so das die Leute schimpfen und klagen, aber immer wieder das Gehirn ausstellen, wenn so runde kugelige Welpenaugen die aus den Verschlag  anschauen :( denn seit bestimmt 30 Jahren läuft es nun so, aber der Kunde hat in den drei Jahrzehnten ja auch nix daraus gelernt. 

Das Schlimmste ist das zu mindestens bei uns im Moment der Herdenschutzhund aus dem Ausland zum Trend wird, Begründung der passt auf, weil ja Angst besteht hier im Dorf ausgeraubt zu werden. Die ersten die angeschafft wurden laufen nun schon nur noch an der Leine mit Maulkorb und sind dazu verurteilt alles zu melden und zu bekämpfen :(:( könnte heulen wenn ich die nervösen Dinger an der Leine rumgezerrt hier sehe :( 

Habe bei meiner Antwort auch versucht mal Leute zu nennen die ja wirklich ein Rassehund auch brauchen und das ihn nicht abgeben, weil es zB ein Arbeitshund ist. Leider gibt es ja auch die Modebewußten die den Hund als Accessoires sehen und nicht ohne exotische Rasse sein können, ohne das das Selbstwertgefühl im Keller geht ;) aber das sind eigentlich auch arme Hunde, weil sie alleine sich wertlos fühlen müssen.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Glaubst du wirklich, dass der Preis hier irgendwas deckelt? 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Das hat was von dem Grundgedanken, dass du nur die elitäre Gesellschaft sich einen Hund zulegen soll. Ich bezweifle, dass ein Rassehund dieses Geld Wert ist. Weder VDH noch sonst was ist ein Garant für einen guten Züchter. Auch der Preis macht keinen guten Züchter aus. Davon abgesehen, ist auch der Preis absolut kein Garant dafür, dass es dem Hund gut geht.... oder man sich verantwortungsvoller verhält..

Ist ja beim Autokauf nichts anderes.. Ob ein Auto 1000 oder 20000 kostet... Gefahren wird dennoch wie ein Henker.... Mit dem Preis die Nachfrage zu senken halte ich für schlichtweg falsch und unüberlegt.. 

Kommentar von brandon ,

Leider hat diese "Geiz-ist-gei.-Mentalität

Ich glaube Du hast überhaupt keine Ahnung davon was das Wort Geiz bedeutet.

Geizig sind Menschen die genug Kohle haben aber sie nicht ausgeben möchten.

Das es Menschen gibt denen einfach nicht so viel Geld zur Verfügung steht scheint Deine Vorstellungskraft zu überfordern. Wahrscheinlich hast Du so was nie kennengelernt sonst würdest Du den Unterschied kennen. Das würde auch zu dem Eindruck passen den ich von Dir habe.

Außerdem habt Ihr es mal wieder geschickt verstanden das Thema von Hunden aus dem Tierheim auf Hunde von Massenzüchtern im Ausland umzulenken. Obwohl von diesen Hunden keine Rede war.

Leute die einen Hund aus dem Tierheim oder aus dem Tierschutz nehmen kennen sehr wohl den Unterschied zwischen Rassehunden die im Ausland billig produziert werden und Hunden die im Ausland auf der Strasse oder im Tierheim leben.

Aber es ist ja so bequem all es in einen Topf zu werfen 

“Oh Mann....Ich muss hier raus sonst bekomme ich die Krise hier“ 😕

Kommentar von jww28 ,

Hi, Brandon, 

Man kommt bei den Thema zwangsläufig auf Vermehrer, auch ich sehe die Hauptschuld bei diesen Anbietern das es so leicht und schnell ist Hunde zu holen. So werden ja schon viele die sich vorher nicht informieren eher angesprochen, weil der moderne Weg eben digital ist und dann bei den Kleinanzeigen online geschaut wird, dazu kommt dann noch der Preis der ja eben billiger ist. Im Fall von diesen Welpenproduktionsstätten ist es ja Fakt das die teils todkranke, traumatisierte zu junge Welpen verkaufen, die bei der Klientel die da kauft eben in höchster Gefahr kommen als Problemhunde im Tierheim dann zu landen.

Und ich würde es weitgehend stützen Hunde nicht unter ein bestimmten preis zu verkaufen, nicht weil ich den Armen kein Hund gönne, sondern weil ich die Hoffnung habe das in der Zeit wo gespart wird, das Vorhaben eben nochmal gründlich durchdacht wird und so auch Sinn für die Wertigkeit eines Lebens entsteht. Und vor allem ist man ab einer bestimmten Summe auch vorsichtiger beim ausgeben und schaut sich den Verkäufer eher mal richtig an. Das handhabe ich auch nicht anders, selbst für meine Mischlinge aus dem Tierheim musste ich sparen, hatte so aber auch Zeit mir zu überlegen ob ich das auch wirklich will.

Und ich für mein Teil Rede nicht von Tierschützern oder sachkundige Hundehalter, sondern von den Menschen die am Ende das Tierheim füllen mit unüberlegten Käufen und die kriegen ja aus unterschiedlichsten Quellen den Hund, so landen auch Hunde aus dem Ausland Tierschutz hier und vermehren sich möglicherweise weiter, so schon passiert in ein Tierheim in NRW, weil ein Verein direkt Hündin und Rüde unkastriert in ein Anfänger Haushalt vermittelt hat, konnte das hiesige Tierheim direkt 7 Hunde vermitteln, weil der Rüde die Hündin deckte und beide abgegeben wurden aus Überforderung, die Welpen kamen dann im Tierheim zur Welt. 

Kommentar von dsupper ,

das Thema von Hunden aus dem Tierheim auf Hunde von Massenzüchtern im Ausland umzulenken.

@brandon - welche Tiere sitzen denn im Tierheim? Wo kommen diese Tiere denn her? Eben nicht von besagten VDH-Züchtern, die aber in deinen Augen ja am ganzen Hundeelend schuld sind.

Hast du dich mal wirklich gefragt, welche Hunde in den Tierheimen sitzen? Das sind zumeist eben sinnfrei vermehrte Hunde, die gekauft werden, weil sie so süß sind als Welpen, unbedacht angeschaffte Hunde eben von unseriösen Vermehrern und mittlerweile nehmen auch die Tierheime mengenweise Hunde aus dem Auslandstierschutz auf ...

Die Definition von "Geiz" mag für dich so lauten, wie du es darstellst, es gibt auch andere Definitionen, wonach Geiz eine übertriebene Sparsamkeit und den Unwillen, etwas zu teilen oder abzugeben, darstellt.

Frag dich doch mal, warum dann Menschen, die sich keinen echten Rassehund leisten können, weil ihnen das Geld dazu fehlt, trotzdem einen haben wollen? Und dann lieber einen Hund aus solchen fiesen Vermehrerzuchten kaufen? Obwohl sie wissen sollten, mit welchen Hundeleid diese Hunde produziert werden? Solche Leute könnten ebenso gut auch einen Mischlingswelpen kaufen - oder nicht?

Aber sie tun es nicht - sie wollen etwas Bestimmtes haben, sind aber nicht bereit, dafür zu sparen - sondern kaufen lieber billig - mit allen Konsequenzen. Aber die nimmt man lieber nicht zur Kenntnis.

Das ist für mich Geiz: Sparen auf Kosten der armen Hunde!!!

Kommentar von brandon ,

Warum lasst Ihr mich nicht einfach in Ruhe?

Antwort
von ponyfliege, 78

weil es ohne das nur noch sinnlose inzuchtvermehrung von tieren gäbe.

mit den entsprechenden möglichkeiten würde ich vermutlich hunde züchten. allerdings hatte meine eigene hündin nie welpen - obwohl es bestimmt 10 leute gab, die einen wollten.

 meine hündin hatte vom 3. lebensjahr an tumore am gesäuge. weil ich bedenken hatte, dass sich das vererben würde, hatte sie dann eben keine welpen.

am allerschlimmsten finde ich die hinterhofvermehrung von kleinponys, die dann als shetlandpony verkauft werden, weil der absatzmarkt für billige kleinponys so gross ist. da werden häufig über generationen eng miteinander verwandte tiere verpaart - mit den entsprechenden degenerativen folgen.

verantwortungsvolle tierzucht ist tierschutz.

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es ist völlig okay, ein tier aus dem tierheim zu holen, wenn man ein tier möchte.

aber ich finde, tiere müssen nicht erst leiden oder ein schweres schicksal hinter sich haben, um ein gutes zuhause zu verdienen.

Antwort
von Schwoaze, 110

Ich bin nicht sicher, ob es wirklich um Rasse oder darum geht, dass man ein junges Tier haben will.

Natürlich gibt es in Tierheimen auch "normale" Tiere. Aber man weiß halt nie so genau, was die schon erlebt haben. Ich persönlich würde mir nie einen erwachsenen Hund einer großen Rasse/Mischling ins Haus holen.

Einen Welpen kann man leichter nach seinen Vorstellungen erziehen. Und sogar da sind viele Tierhalter schon überfordert.

Antwort
von Viowow, 85

Beim Hund aus dem Tierschutz hast du immer die Wundertüte. Die Pfleger können dir zwar einiges erzählen, aber sie kennen z.b. die Hunde auch nicht in und auswendig.
Beim Züchter bist du einfach auf der sicheren Seite. Natürlich gibt es keine Garantie, aber wenn man einen wesensfesten, vernunftig gezüchteten Welpen verkorkst kriegt, kriegt man nen Tierschutzhund erstrecht nicht gehändelt.
Wir standen auch vor der Wahl Welpe oder Tierschutz, hatten sogar schon einen Züchter besucht.
Und dann Abends auf der Seite vom TH "unseren Dicken" entdeckt.
Seitdem steht irgendwie fest, wenn es einen zweiten Hund gibt, kommt auch der aus dem deutschen Tierschutz.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Wieso werden dann aber dagegen so viele Hunde aus dem Ausland vermittelt? Die haben doch wesentlich mehr durchgemacht. 

Kommentar von Viowow ,

haben sie mehr durchgemacht? unser hund wurde an der autobahn ausgesetzt, einmal vermittelt, und dort dann mit flaschen verprügelt, und dann wieder zurückgegeben.... er ist jetzt fast 5 und wir haben ihn schon 3 jahre... ich denke man kann das nicht vergleichen, wer "mehr" durchgemacht hat. warum aus dem ausland so viele geholt werden? weil die meisten menschen den dreck vor der eigenen haustür meistens übersehen. ist genauso wie die aussage" in deutschland gibt es keine straßenkinder"....

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Sehe ich ja genauso wie du.. Aber das Denken ist eben ein anders.. Hunde aus den entsprechenden Stationen haben pauschal mehr durchgemacht.. Ich denke auch bei Menschen wie du.. Finde es zB auch eine Schande, dass letztes Jahr die Leute mit Schildern und Stofftieren, Essen und vielem mehr an den Bahnhöfen standen. Flüchtlinge begrüßt haben und vor dem Bahnhof Obdachlose nichts zu Essen haben... Wir haben generell ein Problem mit dem vor die Tür gucken..
Jeder Hund hier im Tierheim hat das selbe "Recht" ein liebes zu Hause zu bekommen. Dabei ist völlig unerheblich wie schlecht es ihm irgendwann mal ging oder geht.. 

Kommentar von Viowow ,

genau so ist es👍

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 42

Unserer Tierheime werden erst dann leer, wenn man dem Hunderettungstourismus in dieser Form eine Ende bereitet. Mir sind zwei Tierheime bekannt wo folgendes Szenario alltäglich ist. Die Hunde im Tierheim vor Ort werden nicht vermittelt. Einfach weil sie Spenden sichern. Statt dessen werden Hunde aus Spanien etc. aus der Hunderettung angeboten. Die vom Preis her um einiges teurer sind. Bevor man einen Hund aus dem Ausland "rettet" sollte man sich doch erst mal in den Tierheimen umsehen und eben auch dann wieder gehen, wenn einem so etwas wie ich beschrieben habe passiert. 

Kommentar von dsupper ,

Die Tierheim spielen "das Spiel" genauso mit. Selbst sie holen sich zur Vermittlung Hunde aus dem Ausland. Darum werden die Tierheim auch nicht leer.

Und die Hunde aus dem Auslandstierschutz sind nicht teurer als Hunde aus einem Tierheim - die Preise liegen recht gleich zwischen 250 - 350 Euro.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ich meinte ja, dass gerade diese Tierheime sich extra Hunde aus dem Ausland holen um sie hier zu vermitteln. Die Preise liegen leider nicht so gleich.. Ist von Tierheim zu Tierheim sehr unterschiedlich.. Ich hab mal die Preise bei 6 Tierheimen in der größeren Region abgefragt. Niedrigster 125.. Höchster 195.. Macht bei ner bestimmten Anzahl von Tieren eine große Gewinnspanne gegenüber eigenen Heimtieren. 

Kommentar von dsupper ,

lol - wie kannst du überhaupt bei einem Tierheim von einer Gewinnspanne reden? Dann bist du schlecht bis gar nicht informiert.

Fast alle Tierheim sind privater Natur - städtische Tierheime gibt es in Deutschland nur sehr wenige. Die privaten Tierheime aber müssen die hoheitlichen Aufgaben der Kommunen (z.B. Unterbringung der Fundtiere) übernehmen und bekommen dafür nur einen unzureichenden Obulus.

Ein Hund, der ins Tierheim kommt, wird geimpft, tierärztlich untersucht, versorgt, verpflegt, untergebracht etc. pp. Die durchschnittliche Verweildauer eines Hundes beträgt 3,3 Monate, die durchschnittlichen Kosten pro Hund pro Tag liegen bei 6,60 Euro (Angaben lt. Tierschutzbund).

Durchschnittlich kostet ein Hund das Tierheim also rund 660 Euro.

Die Kommune zahlt aber nur einen Teil der Kosten, die Stadt Köln z.B. bezahlt für einen Hund pauschal 200 Euro, für eine Katze nur 100 Euro.

Erklärst du mir bitte mal, wie du da noch auf eine Gewinnspanne kommst?

Bei Hunden aus dem Ausland kommen noch die hohen Transportkosten hinzu ....

Antwort
von horsecatsweety, 132

Hallo,

ich schätze, das liegt in der Natur der Menschen. Wir streben nach Erfolg, Schönheit und Reichtum. Eine teure Rasse zeigt, dass du geld hast. Eine "schöne" Rasse zeigt, dass du "Geschmack" hast. Und Erfolg erhältst du mit einer Hunde-/Pferderasse, mit der du eine bestimmte Arbeit am Besten machen kannst. Tiere sind quasi unsere Werkzeuge und dienen sogesehen dazu, uns auszudrücken, beziehungsweise uns zu bereichern.

Ich selbst kann es auch nicht nachvollziehen, gerade nicht solche Rassen, die regelrecht verkorkst werden und dann Atemprobleme, Knochenkrankheiten und diverse Gendefekte bekommen. Wenn wir uns Hunde kaufen, sollten wir uns nicht das Gemüt kaufen, dass uns gerade in den Kram passt, sondern uns anpassen. DAS ist es, das wir Menschen lernen sollten. Uns selbst auch mal anpassen anstatt immer andere zu unserem Werkzeug oder Spielzeug zu machen.

Kommentar von bonny112 ,

Also denken dich noch so viele Menschen das Tiere Gegenstände sind die man so trimmt damit der mensch zufrieden ist und wenn man kein Bock mehr hat landet das Tier auf der Straße und stirbt... das ist jetzt nicht gegen dich aber manchmal hasse ich die Menschen weil viele denken wir sind die Nummer 1 dieser Welt

Kommentar von friesennarr ,

Tiere die so gesehen werden sind aber meist dann die Mixe. Jemand der sich ein Rassetier aussucht hat selten solche Anwandlungen.

Kommentar von brandon ,

@ friesennarr

Jemand der sich ein Rassetier aussucht hat selten solche Anwandlungen.

Schön wär's.

Kommentar von floppy232 ,

In unserem Tierheim gibt es aktuell nur ein Rassetier von momentan 30 Hunden... Soviel dazu.

Kommentar von brandon ,

Du musst die Menschen deswegen nicht hassen. Das Tiere die besseren Menschen sind ist nur ein Gerücht.

Schau Dir mal ein paar Tierdokus an dann wirst Du sehen das auch Tiere grausam und ohne Mitleid sind und in erster Linie an sich selbst denken.

Hast Du mal einen Schimpansen gesehen der einem Muttertier das Baby entreisst und brutal tötet? 

Hast Du schon mal erlebt wie eine Katze eine Maus immer wieder laufen lässt um sie wieder einzufangen bis sie keinen Spass mehr hat und die Maus tötet aber nicht um sie zu fressen dazu ist sie zu wohlgenährt.

Ich liebe Tiere auch aber sie sind kein bisschen besser oder schlechter als Menschen.

LG

Kommentar von friesennarr ,

Ich hab Rassepferde und Rassehunde - aber ich habe die garantiert nicht weil ich mich bereichen wolle oder um mich auszudrücken. Ich habe ein Friesenpferd, weil ihre Art mich schon immer fasziniert hat und weil es für das was ich tun will am geeignetsten ist.

Ich habe einen LH Collie, weil ich einen Reitbegleithund wollte, der auch als Haushund sehr liebenswürdig und einfach ist.

Die Rassezucht hat einen anderen Grund als Status. Es ist die liebe zur Rasse die man erhalten will, weil sie so toll sind.

Kommentar von brandon ,

Die Rassezucht hat einen anderen Grund als Status. Es ist die liebe zur Rasse die man erhalten will, weil sie so toll sind.

So ist das vielleicht bei Dir aber ist Dir wirklich entgangen wie oft man hier Fragen von Leuten begegnet denen Ihr Hund eindeutig nur ein Statussymbol ist?

Ist Dir noch nie aufgefallen wieviel Menschen einen Qualzuchthund wollen weil er gerade in Mode ist und obwohl sie wissen wie diese Tiere leiden nehmen sie das einfach in Kauf ohne Rücksicht auf Verluste. 


Kommentar von Dackodil ,

Und weil die doch so süüüüüüüüüüß sind, z.Zt. grade die armen Zwergspitze, auch Pomeranian genannt.

Kommentar von friesennarr ,

Wie immer - ich rede nicht über die Qualzuchthunde (hatte die auch ausgenommen). Und nein ich sehe nicht, das Hunde Statussymbol wären, ich sehe nur wahnsinnig viele Leute hier bei GF die einen Rassehund suchen, aber einen billigen wollen.

Und damit ist Tür und Tor geöffnet für die Welpenproduktion aus dem Ausland. Weil bei einem seriösen Züchter gibts kein Welpie für 300 Euro - die gibt es nur beim Ostmarkt oder windigen Inlandswelpenproduzenten die einen weibl. ungefähr Rassehund mit einem männlichen ungefähr Rassehund verpaaren und daraus Geld schlagen.

Aber aporops Statussymbol: Das kann auch der Hund aus der Tötungsstation sein - das ist mittlerweile genauso Mode.

Kommentar von brandon ,

Aber aporops Statussymbol: Das kann auch der Hund aus der Tötungsstation sein - das ist mittlerweile genauso Mode.

Ach ja, stimmt da gibt es ja auch noch diese bösartigen Menschen die einen Hund aus einer Tötungsstation adoptieren. 

Das ist ja in Deinen Augen noch verwerflicher als einen kaputt gezüchteten Modehund zu kaufen.

Weisst Du friesennarr, wenn Du das in einen Topf wirfst dann brauchen wir erst gar nicht weiter zu diskutieren denn bei so einer  Einstellung wird mir speiübel. 😟

Du wirst es genauso wenig schaffen mir ein schlechtes Gewissen zu machen und jetzt lass mich bitte in Ruhe mit solchem Quatsch.😕

Kommentar von friesennarr ,

Mir wird auch zum koz wenn man alles verdreht - eindeutig habe ich die Qualzuchthunde rausgenommen - und eindeutig empfehle ich niemals einen Datschnasenhund.

Du provozierst etwas heraus, was ich nie gesagt hab. Mir ist völlig wurscht wer Hunde rettet und wie, oder das.

Aber es gibt durchaus Leute die jedem den sie treffen gleich mal auf die Nase binden müssen: " der ist aus der Tötungsstation" - "den hab ich aus Grichenland gerettet" - "der war Straßenhund in Spanien".

Du solltest wirklich besser lesen.

Was ich schreibe ist viel eher eine Erklärung (wie es aufhören würde) als ein Sachverhalt.

So wie du es siehst: Die Tierheime sind voll - dann können die Leute auch nur da einen Hund holen. Die meisten Welpen kommen aus dem Osten - dann können die Leute die auch kaufen. Sehr viele Hunde werden gerettet und Importiert  also müssen die als erstes genommen werden, weil die haben mehr rechte auf ein gutes Leben als jedes andere Tier.

Ich sehe es anders. Und ich bin nicht gegen Tierheimhunde ich bin nur gegen diese Einfuhr von Welpen und Straßenhunden ..... bevor unsere Tierheime leer sind.

Wir sind wie Frau Merkel - nur Deutschland kann die ganze Welt retten?

Kommentar von bonny112 ,

@brendon ja aber das ist die Natur ich habe vor jahren 2 10jahrige Katzen aus dem tierheim geholt beide so starke angst vor menschen das sie Tag und Nacht unter dem Sofa verbrachten jetzt sind beide fast 19 Jahre alt ich gebe zu daß das Training sehr viel Geduld und noch mehr Zeit gebraucht hat aber nun wird gespielt gekuschelt sogar Nase an Nase küschen warum sich ein Rassen Tier kaufen das aufgrund der Zucht zb atemprobleme als sich mal ein bißchen auf den arsch zu setzten und dem Tier aus dem tierheim eine Chance zu geben psychische kranke Menschen kann man helfen psychisch Kranke Tiere ebenso wenn man sich einfach anstrengt oder ist das bei vielen so das sie denken ein Rassen Tier sei aufgrund der Züchtung weniger "anstrengend "?

Kommentar von dsupper ,

Ja, ein Rassehund aus einer seriösen VDH-Zucht ist tatsächlich weniger anstrengend, denn er hat in seinem jungen Leben bis zu seiner Abgabe noch nichts Negatives erlebt. Er wird mit viel Liebe und Wissen aufgezogen und kennt den Menschen nur als liebevolles Wesen, dessen Nähe man gerne sucht und von dem "alle guten Gaben" kommen.

Viele Hunde aus dem Tierschutz kennen Menschen leider völlig anders - als unberechenbare Wesen, die ihr eigenes Machtstreben - durchaus auch mit Gewalt - ausleben. Menschen sind für diese Hunde oft Wesen, vor denen man sich in Acht nehmen muss, die man fürchten muss, denen man nicht vertrauen kann.

Du schreibst doch selbst, dass du unendlich viel Zeit und Geduld aufwenden musstest, dass deine Katzen wieder Vertrauen fassen konnten. Nicht jedem Menschen ist es möglich, einen verstörten traumatisierten Tier zu helfen, man muss ebenso akzeptieren, dass sich viele Menschen mit dieser Problematik gar nicht beschäftigen wollen - sondern einfach nur einem völlig unverdorbenen Tier ein liebevolles, verantwortungsvolles Leben innerhalb einer Familie bieten wollen.

Kommentar von brandon ,

@ bonny

Davon mußt Du mich nicht überzeugen denn ich denke da sehr ähnlich wie Du meine Tiere kommen auch aus Tierheimen und Tierschutzorganisationen.

Kommentar von bonny112 ,

Das finde ich schade und auch traurig dabei lohnt sich die Mühe sehr sich mit dem Tier zu befassen und ihn aus ewig lange Käfig Haltung zu holen aber ja es stimmt viele wollen lieber ein Tier das von Anfang an brav und lieb ist weil es ja leichter damit sei. ..aber was ist wenn das Rassen Tier dann doch Probleme macht wo landet es im tierheim und dieser Kreis dreht sich immer und immer weiter

Kommentar von friesennarr ,

Ein Rassehund vom Züchter - landet wenn er Probleme mancht wieder beim Züchter und so gut wie nie im Tierheim. Alle meine Zuchthunde hatten eine Klausel im Vertrag, das wenn man sie weider abgeben muß sie bitte an den Züchter zurück gehen.

Nicht die Hunde vom Rassezüchter sitzen im Tierheim sondern die "angeblichen Rassehunde" aus dem Osten die man schnell ohne zu überlegen für 300 Euro irgendwo gekauft hat oder aber die Rasse mal Rasse mixe, die hier bei windigen Leuten produziert werden und auch sehr billig sin.

Ich halte Tiere - ganz normal - die haben ein gutes Leben bei mir von Jungtier bis zur Rente. Jedes Lebewesen hat sowas verdient, aber wo das Tier letztendlich herstammt hat damit nichts zu tun.

Ich brauche auch keine Rettungsaktion um es meinen Tieren gut gehen zu lassen.

Warum sollte ich einen Gebrauchthund mit Problemen zu mir nehmen, wenn mir das nicht liegt - dann würde ich diesem Problemhund auch nicht gerecht werden oder.

Übrigens kenne ich etliche Leute die sich einen Tierheimhund zugelegt haben und absolut nicht glücklich damit wurden.

Kommentar von dsupper ,

Übrigens kenne ich etliche Leute die sich einen Tierheimhund zugelegt haben und absolut nicht glücklich damit wurden.

Auch, wenn es mal wieder nur der "berühmte Einzelfall ist", so läuft doch gerade aktuell hier eine Frage, die diese Problematik mal wieder so wunderbar widerspiegelt:

https://www.gutefrage.net/frage/schutzvertrag-rueckgaengig-machen?foundIn=list-a...

Antwort
von PurpurSound, 92

Das weiss ich auch nicht. Aber eins ist noch offensichtlicher: welpen sind noch gefragter, und die haben tierheime eher selten...

Kommentar von brandon ,

Bei Tierschutzorganisationen findet man jede Menge Welpen in allen Variationen.

Kommentar von PurpurSound ,

Hab ausreichend erfahrung bei der hundesuche gesammelt. Sind meist im ausland und werden erst nach kauf überführt.. 

Kommentar von brandon ,

Habe ich etwas anderes behauptet? 😮

Kommentar von PurpurSound ,

Das nicht, aber du hast eine problemlosigkeit suggeriert so an welpen zu kommen, die meinen erfahrungen widerspricht :-)

Kommentar von friesennarr ,

Ja - toll und man mutet ihn den Transport zu und die Umgewöhnung in dein anderes Klima - alles im Zeichen des Tierschutzes?

Kommentar von dsupper ,

@friesennarr - täglich beschäftige ich mich persönlich mit der Problematik der Auslandshunde. Aber wenn mir unser Partnertierheim in Irland wieder mitteilt, dass sie dort wieder so und so viele Hunde aufgenommen haben, weil im städtischen Tierheim  genau 10 Tage bleiben (in Spanien sind es 30 Tage), um diese Hunde zu vermitteln, bevor sie in den Hundehimmel geschickt werden (milde ausgedrückt) - dann bricht mir echt das Herz. Und alle Argumente, die ich kenne und die gegen diese Hundetransporte sprechen, verpuffen.

Was sind der Transportstress und eine etwaige Klimaveränderung gegen die Möglichkeit, zu leben und eine liebevolle Familie zu finden?

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Mir sind 2 Heime bekannt wo die Welpen mit Absicht gering gehalten werden und sogar direkt nach der Geburt eingeschläfert werden. Eben um die Nachfrage zu senken.. 

Antwort
von yougotananswer, 93

Bei den Tieren im Tierheim weiß man meist nicht, was sie in ihrer vorherigen Familie durchgemacht haben und kann so Ängste davor haben, dass sie aggressiv reagieren.
Außerdem sind die Tiere im Tierheim auch manchmal älter und so denken viele, dass es sich "nicht mehr lohnt".

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Passt aber nicht mit dem Umstand zusammen, dass das Geschäft mit Tieren aus Spanien etc. so boomt. Da werden richtig hohe Summen abgedrückt für einen Hund der von der Straße kommt und richtig viel durchgemacht hat.. 

Antwort
von Goodnight, 55

Weil Leute die Rassehunde kaufen weiter denken und aus Prinzip keine unseriösen Vermehrer unterstützen.

Tierheime müssen Hunde aus dem Ausland einführen um den Bedarf an Billighunden zu decken. Auch Tierheimhunde sind ein Geschäft, oft genug ein schmutziges.

Käufer von Rassehunden sind bereit für seriöse Aufzucht einen entsprechenden Preis zu bezahlen und leisten dadurch einen Beitrag gegen Tierquälerei und das unsägliche Hundeelend.

Kommentar von brandon ,

dadurch einen Beitrag gegen Tierquälerei und das unsägliche Hundeelend.

Man könnte glauben das Du noch nie etwas von Qualzucht gehört hättest.

Man leistet ganz bestimmt keinen Beitrag gegen Tierquälerei und das Hundelend wenn man sich einen Rassekrüppel kauft. Man macht genau das Gegenteil. Ich gebe nichts auf die angeblich so seriösen Züchter die nach einem Standard züchten der die Hunde kaputt macht. 😕

Kommentar von dsupper ,

Es sind nur ganz ganz wenige Rassen innerhalb des VDH, die immer wieder als "Qualzuchten" betituliert werden - die meisten dieser Minirassen sind vom VDH überhaupt nicht anerkannt - also bitte nicht alles mit einem Schlagwort über einen Kamm scheren. Das zeugt nämlich nur von Polemik - nicht aber von tatsächlicher Information.

Dass es diese Auswüchse leider auch innerhalb des VDH gibt, streite ich nicht ab, aber leider gibt es im Leben keine Regel ohne Ausnahme.

ABER: nicht alle "Rassehunde" (vor allem nicht die sogenannten Qualzuchtrassen) werden im VDH gezüchtet. Von den derzeitigen Moderassen, z.B. den Möpsen, wurden in den vergangenen Jahren jedes Jahr immer nur ca. 400 Tiere überhaupt im VDH gezüchtet. 10.000de aber wurden verkauft! Wo kommen diese Tiere her? Richtig, von unseriösen Vermehrern.

Und wer nicht nur irgendwelche Platitüden nachplappert, sondern sich mit dem Rassestandard des VDH mal auseinandersetzt, der wird erstaunt sein folgendes zu lesen:

"Zusammengedrűckte Nase und starke Faltenbildung auf dem Nasenrűcken sind unakzeptabel und sollten schwer bestraft werden.

Fang : Ziemlich kurz, stumpf, quadratisch, nicht aufgebogen. Augen oder Nase sollen niemals nachteilig beeinträchtigt oder von Falten auf dem Nasenrűcken verdeckt sein."

Fragt sich also, ob die Möpse, die unter Atemnot etc. leiden, tatsächlich aus einer kontrollierten VDH-Zucht stammen. Aber behaupten kann man leider immer sehr viel und scheinbar ist es immer so viel einfacher, irgendwelche reißerischen Behauptungen aufzustellen, als sich ausreichend zu informieren und zu überprüfen, WER für solche Qualzuchten überhaupt verantwortlich ist.

Kommentar von Goodnight ,

@brandon

Dann zeig mir doch mal einen Mischlingshund mit gesunden Hüftgelenken.....

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Ich geb dir ja recht.. Aber meiner ist ein Labradormix und hat keine Probleme mit der Hüfte.. Wird jetzt bald 15.... 

Kommentar von brandon ,

Es ist nicht meine Aufgabe Dir irgendetwas zu zeigen. Wenn Du Hunde mit gesundem Hüftgelenk sehen willst mußt Du Dich schon selbst umschauen.

Wenn man zwei Qualzucht Hunderassen miteinander verpaart kann natürlich kein gesunder Hund dabei rauskommen und etwas anderes habe ich nur gesagt.

Ich wundere mich nur das nicht noch behauptet wird das Leute die einen Europäischen Vierpfotenhund aus dem Tierheim ein schönes Zuhause geben schuld an der VdH Qualzucht sind.

Antwort
von melinaschneid, 61

Ich kann dir erklären wieso ich mich für eine Rassekatze entschieden als partner für meine EHK. Ich musste schon mehrere Katzen sehr jung wegen Krankheiten einschläfern lassen. Das "Problem" bei mixen ist das diese Tiere aus verpaarungen stammen bei denen keine Rücksicht darauf genommen wurde ob die Elterntiere zusammen passen. Das heißt Blutgruppen, Erbkrankheiten usw. Daraus resultiert das es vorkommen kann das dann gewisse Krankheiten vermehrt aufkommen.

Bei einem Rassentier weiß ich das der Züchter jede verpaarung gut geplant hat. Es wird darauf geachtet das die Elterntiere seid mehreren Generationen gesund sind, Inzucht Koeffizienten werden beachtet, nur mit Linien verpaart die zusammen passen usw.

Wenn ich eine Rassekatze aus einer seriösen Zucht habe weiß ich das ich ein Tier habe welches durch gute Planung die bestens Voraussetzungen hat gesund auf die Welt zu kommen und das auch zu bleiben.

Natürlich sind alle Tiere gleich viel wert. Meine reinrassige Feld und wiesen katze liebe ich genauso wie meine maine coon. Ich mache da keinen unterschied. Ich habe mich nur für ein Rassentier entschieden weil ich mich nicht wieder nach viel zu kurzer Zeit nach einem harten Kampf von einem geliebten Tier verabschieden möchte.

Ich bin definitiv pro Züchter. Jedes Tier sollte das recht haben mit den besten Bedingungen für ein langes und gesundes Leben auf die Welt zu kommen. Das Tierleid in den Heimen würde dann aufhören wenn niemand mehr sinnlos vermehren würde sondern es nur noch seriöse Züchter gäbe. Ein Züchter "produziert" nur so viel wie er Abnehmer findet da er viel Geld investiert.

Kommentar von brandon ,

Die meisten Katzen die ins Tierheim kommen hatten auch mal Abnehmer.

Kommentar von melinaschneid ,

Stimmt hatten sie. Und diese Abnehmer haben sie von vermehrern. Und denen ist es egal ob das Tier gesund ist. Selbst bei einem kranken Tier finden Sie immer einen Deppen der es aus Mitleid nimmt. Seriöse Zucht heißt auch Tierschutz. Nur begreifen das leider Anscheind nur wenige Leute.

Kommentar von brandon ,

Meine Katzen waren fast alle aus dem Tierheim und keine hatte irgendwelche Krankheiten.

Die Katzen aus dem Tierheim sind mindestens genauso gesund wie eine Rassekatze und auch viele Rassekatzen leiden teilweise erheblich unter Qualzucht weil sie genau wie bei den Hunden kaputt gezüchtet wurden. Aber das ist Dir scheinbar entgangen.

Ich habe weder etwas gegen Rassehunde noch gegen Rassekatzen. Ich habe nur etwas gegen fadenscheinige Begründungen warum ein Rassetier besser sein soll als ein Tier aus dem Tierheim. 😕

Kommentar von dsupper ,

Ich habe nur etwas gegen fadenscheinige Begründungen warum ein Rassetier besser sein soll als ein Tier aus dem Tierheim. 😕

Wo schreibt denn jemand, dass ein Rassehund "besser" wäre als ein Hund aus dem Tierschutz? Wenn du in die diversen Argumente so etwas hinein interpretierst, dann ist das dein Problem, hat aber mit den getätigten Aussagen nichts zu tun.

Hier wird nur immer wieder aufgeführt, dass es gute Gründe gibt, sich einen Rassehund aus einer seriösen VDH-Zucht zu kaufen - und diese Gründe kann man nicht wegleugnen. Ebenso wenig, wie es gute Gründe gibt, sich für einen Hund aus dem Tierschutz zu entscheiden. Es sind eben jedes Mal nur völlig andere Gründe.

Das hat aber doch mit "besser" oder "schlechter" im Sinne von Wertung nichts zu tun.

Kommentar von brandon ,

Selbst bei einem kranken Tier finden Sie immer einen Deppen der es aus Mitleid  nimmt, Nur begreifen das leider anscheinend nur wenige Leute.

Deine Beleidigungen und Überheblichkeiten kannst Du bei Dir behalten. Okay?

Kommentar von melinaschneid ,

Ich rede hier von seriösen Züchter. Und dazu gehören keine Züchter von Qualzuchten. Den seriöse Züchter möchten nur gesunde Tiere ohne Beeinträchtigungen. Habe ich auch ausführlich im Text geschrieben was eine seriöse Zucht ausmacht. Maine Coon Züchter die nur auf Größe gehen und dabei Tiere mit HD züchten sind genauso unseriös wie Züchter von Plattnasen Persern. Aber wenn man nur liest was man möchte.... Bei den EHK ist zum beispiel HCM immer mehr auf dem Vormarsch. Rassekatzen wie Maine Coons die früher dafür bekannt waren bekommen es hingegen nur noch sehr selten weil Tiere und deren Linien bei denen es noch vorkommt aus der Zucht genommen werden. Nicht jeder Züchter ist eben ein guter Züchter.

Kommentar von melinaschneid ,

Wo bin ich beleidigend und überheblich? Es passiert sehr oft das vermehrer ein Krankes Tier haben und nicht zum Tierarzt gehen weil sie sich die Kosten sparen wollen. Dann wird eben bei der Besichtigung erzählt das kranke Tier wird ertränkt oder es wird einfach anderweitig "entsorgt". Die meisten Leute nehmen das Tier dann und zahlen oft sogar noch Geld dafür. Und der vermehrer freut sich das er Tierarzt kosten gespart hat und trotzdem noch Geld verdient hat. Das ist einfach Fakt. Jedes Tier vom vermehrer das Einen neuen Besitzer findet sorgt dafür das ein neues nachfolgen wird. Solange Nachfrage nach billigen Tieren ist wird dieses endend nicht aufhören.

Kommentar von melinaschneid ,

Ach ja und wenn du mich schon zitierst dann unterlasse es Bitte Textstellen auszulassen. So kann man sich nämlich jede Aussage zurechtlegen wie man möchte. und das ist unterste Schublade...

Antwort
von jonas1012, 76

diese leute wollen ein statussymbol und kein tier das ist meine meinung mfg

Kommentar von dsupper ,

Und wieso ist ein Rassehund ein Statussymbol und kein Tier?

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

naja ein Hund der über 1000 € kostet wird sehr oft einfach nur zum statussymbol.. 

Kommentar von dsupper ,

An einem scheinbaren Rassehund steht aber doch gar nicht dran, ob er nun über 1000 Euro (oder sogar 2000 oder 3000) gekostet hat, weil er aus einer seriösen VDH-Zucht kommt - oder ob es sich um einen "Wühltischwelpen" für 200 - 300 Euro handelt.

Insofern ist dein Kommentar völlig gegenstandslos.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

1. Selbst Züchter vom VDH geben Welpen bereits ab 200,- ab...Einfach weil sie keinen Gewinn daraus machen wollen. 
2. Ist es Gang und Gebe, dass mit dem Preis geprotzt wird.

Kommentar von dsupper ,

Selbst Züchter vom VDH geben Welpen bereits ab 200,- ab...

Mit solchen Behauptungen sollten man sehr vorsichtig sein - denn sie entsprechen nicht der Wahrheit. Es ist immer einfach, gerade hier im GF, irgendeine Behauptung aufzustellen, die nicht beweisbar ist.

200 Euro würden noch nicht einmal Decktaxe und Papiere für einen Welpen abdecken. Dann ist weder die Hündin gefüttert, der Tierarzt bezahlt, die Welpen nicht gefüttert, nicht geimpft, nicht gechipt, die Bürokratie (die beim VDH nun mal mit dazugehört) nicht bezahlt.

Meinst du, ein Züchter im VDH wäre blöd und würde Rassehunde züchten, viel eigenes Geld hineinstecken, um dann ein solches Minusgeschäft zu machen?

Also erzähle nicht so einen Blödsinn!

Kommentar von friesennarr ,

Das ist blödsinn - mein Hund kommt z.B. von einem guten Züchter, der sich die Mühe macht untersuchte und somit gesunde Hunde zu verpaaren, der sich die Mühe macht in einem Zuchtverband zu sein, sich die Zeit nimmt diese Hunde gut vorzubilden und die Hündin gut zu halten und ich zahle daher für einen gesunden und gut sozialisierten Hund 1000 Euro. Was bringt mir der Upshund der mich zwar nur 400 Euro kostet, wo ich aber weitere 600 Euro beim TA liegen lasse?

Ich halte meinen Hund nicht für ein Statussymbol, wie denn auch? Ich hab meinen Hund weil ich Collies toll finde, auch weil ich sie hübsch finde. Aber ich hatte auch einen Mix, den ich toll fand, und den ich hübsch fand.

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