Frage von hoth560, 155

Warum wollen Mann und Frau Sex in unterschiedliche Weise (Psychologie)?

Sicher ist, Männer und Frauen lieben Sex. Aber was ich jetzt nicht so ganz verstehe ist:

Wenn zum Beispiel ein Mann eine fremde Frau anspricht, ob sie Lust hätte mit ihm zu schlafen, sie würde wegrennen und Angst bekommen oder den Mann ignorieren. (Bitte nicht ausprobieren liebe junge Männer)

Warum ist das eigentlich so ? Spielt da die Psyche eine Rolle ? Will es eine Frau erst, wenn sie vertrauen gewonnen hat ? Normalerweise lieben Frauen doch auch Sex. Ich habe viel im Umfeld gehört, dass manche junge Frauen ihre Partner gerne wechseln, um ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen.
(Ist nicht böse gemeint, Männer tun dies auch)


(Ps.: ich habe diese Fragen nicht gestellt, um das weibliche oder männliche Geschlecht zu provozieren)

Expertenantwort
von RFahren, Community-Experte für Sex & Sexualitaet, 55

Männer und Frauen sind von der Evolution her unterschiedlich programmiert. Während das Männchen darauf aus ist die eigene DNA möglichst breit zu streuen um eine Vielzahl an Nachkommen in die Welt zu setzen, ist Mann leicht für spontanen, zielgerichteten Sex zu begeistern und daher bei der Wahl seiner Gespielin nicht so wählerisch.

Ein Weibchen, welches sich auf Sex einlässt, muss immer damit rechnen schwanger zu werden und ist dann darauf angewiesen, dass der Erzeuger (oder jemand, der sich dafür hält) sich um Mutter und Kind kümmert. Daher sind Frauen wählerischer bei der Partnerwahl und hinterfragen auch eher die Absichten des Bewerbers. "Der will ja nur Sex" ist daher eine tief verwurzelte Furcht, die auch hier immer wieder nachzulesen ist.

Natürlich sind dank Verhütung, Vaterschaftstests, Sozialleistungen usw. die meisten Ängste obsolet - aber unser Unterbewusstsein arbeitet eben nicht rational.

Frauen wollen also durchaus auch Sex haben - aber halt am liebsten nur mit "dem Richtigen". Natürlich gibt es auch Frauen, die hier weniger Hemmungen haben und jedes Wochenende mit einem Anderen ins Bett hüpfen - aber die Mehrheit folgt der uralten Programmierung, ebenso wie es auch Männer gibt, die bis zur Ehe mit dem Sex warten und der Angetrauten dann auf ewig treu sind.

Für Männer ist Sex ein Mittel um sich zu Entspannen, Stress abzubauen, Bestätigung zu erhalten usw., während Frauen entspannt sein und sich sicher fühlen müssen, um Sex genießen zu können. Wenn eine Frau dann ein paar mal schlechte Erfahrungen gemacht hat indem sie eben als Entspannungshilfe (also nur für Sex) mißbraucht wurde, ist sie in Zukunft um so vorsichtiger...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Antwort
von kalle10041990, 29

Das liegt erstens mal dran das Männer und Frauen von der Natur schon komplett andere Instinkte mitbekommen haben was die Fortpflanzung, also Sex angeht. Und egal wie sehr wir es auch Versuchen, zu einem Gewissen Anteil handeln wir immer Instinkt und Trieb gesteuert. Männern ist von Natur aus gegeben das sie ihre DNA möglichst weit verbreiten wollen um möglichst viele Nachkommen zu Zeugen, deswegen sind sie was rein sexuellen Kontakt angeht wohl etwas offener als die meisten Frauen. Frauen hingegen wollen möglichst viele ihrer Kinder durchbringen, deswegen ist bei ihnen die Entscheidung wichtiger mit wem sie Sex haben. Auch hat sich im laufe der Evolution herrausgestellt das Kinder die aktiv von beiden Elternteilen aufgezogen werden eine viel hohere Überlebenschance haben. Daraus haben sich dann wohl die ersten Eheähnlichen Verbindungen entwickelt. Soviel zu unserer Tierischen Seite. Die alleine kann uns natürlich nicht zu 100% beeinflussen.

Deswegen liegt es auch noch an unseren Gesellschaftlichen Normen und Vorstellungen der Geschlechter. In unsrer Gesellschaft ist es einfach leider immer noch so das es viel weniger schlimm ist wenn ein Mann viel Geschlechtspartner hatte, ja unter seinen Kumpels wird er vielleicht sogar noch als großer "Stecher" gefeiert. Frauen die ihren Partner öfters wechseln haben leider ganz schnell den Ruf als Sch*ampe o.ä. weg.

Antwort
von angelusredfiled, 21

Mmh ja ich sehe alles Antworten aus Darwinistischer Sicht. Sehr löblich sehr sehr löblich. Aber...

Gehen wir mal anders an die Sache ran. 

Nehmen wir mal an Gott hat die Erde die Sonne und den ganzen anderen Scheiß fertig gemacht und dann hat er sich das angeschaut und gesagt...

Ja is alles ganz gut soweit.... aber ist noch nichts zu lachen dabei.....

Und dann hat er wohl erst den Mann geschaffen und gesehen das der ganz gut klar kam und er sah das es gut war. Aber.... immer noch nichts zu lachen.

Und um die Menschen zu verarschen hat er ein Wesen geschaffen das den Mann betört und ihn verzaubern kann. Aber vollkommen anders tickt als der Mann und weil er Lust hatte uns so richtig zu verarschen hat er uns so unterschiedliche Sexualtriebe gegeben das wir es kaum schaffen zusammen zu kommen.

Und jetzt sitzt er vor seinem Riesengroßen Flachbildschirm im Himmel und lacht sich darüber kaputt wie wir immer wieder aufs neue versuchen, den Männlichen und Weiblichen Sexualtrieb zusammen zu bekommen. 

Na wenigstens einer der was zu lachen hat.

Okay ich hoffe das alle merken das dieser Post nicht ganz Ernst gemeint ist und die Sache hier nur ein bisschen auflockern soll.

Antwort
von Nube4618, 64

Das liegt in der Evolutionsgeschiche begründet. Während die Männchen ihr Erbgut möglichst weit und intensiv zu streuen versuchen, warten Weibchen lieber, bis sie das "beste" Männchen gefunden haben. Schliesslich bleibt der Nachwuchs meist an ihnen hängen, und da sind sie eben darauf angewiesen, dass der Erzeuger gut ist und zu ihnen steht. 

Natürlich trifft das nicht für alle Frauen und Männer zu, aber die Mehrheit wird wohl einigermassen nach diesem Schema verhalten. Sieht man auch allgemein im Tierreich, und so anders ist unser Triebverhalten ja nicht. 

Kommentar von Linaa2899 ,

vorallem geht es bei solchem sex doch nicht darum nachwuchs zu zeugen oder :D ich würde mal eher sagen dass die frauen dass ablehnen weil sie angst haben der typ könnte ein verrückter oder sonst wer sein

Kommentar von Nube4618 ,

Die über Jahrtausende gelernten Verhaltensmuster ändern sich nicht so schnell, nur weil man seit kurzem zuverlässig verhüten kann. 

Und natürlich, es können auch andere Faktoren mitspielen, wie du sie erwähnt hast. 

Antwort
von GravityZero, 59

Nicht jede Frau würde wegrennen, aber die meisten. Es liegt m.M nach daran dass Männer Sex und Liebe trennen können, viele Frauen können das nicht. Zusätzlich ist es leider gesellschaftlich immer noch so dass eine Frau einen gewissen Ruf hätte, was bei Männern nicht so ist.

Kommentar von Linaa2899 ,

letzteres stimme ich auf jeden fall zu

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

was nicht nur ein ruf sondern ein fakt ist

Antwort
von TechnologKing68, 48

Es würden nicht alle Frauen wegrennen.

Die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, dass es bei Frauen mehr in die Extreme geht. Entweder sind sie total auf Beziehung und Monogamie fixiert, oder sie gehen eher Richtung Schlampen (ist nicht böse gemeint, weiss nur nicht, wie ich das sonst formulieren will).

Das heisst, ich kenne viele Frauen, die noch Jungfrau sind, weil sie auf den richtigen Warten. Diese würden dann in der Tat wegrennen. Gleichzeitig kenne ich viele Frauen, die Typen ständig wechseln, diese würde sich unter Umständen darauf einlassen, hängt halt vom Typ ab. Aber was ich wenig kenne, ist eine Mischform daraus.

Bei den Männern ist es anders, die meisten sind da etwas mehr auf Sex aus, vor allem in der Pubertät, gleichzeitig wollen aber viele eine Monogame Beziehung, wenn sich etwas ergibt. Also kenne ich mehr Männer, die eher so in der Mitte sind.

Aber keine Ahnung, ob sich das auf die Welt ausdehnen lassen würde.

Antwort
von m01051958, 73

Das Risiko angezeigt zu werden wäre zu groß wenn man sein Gegenüber so direkt anspricht.. und die KopfunterGeneration kann über sowas eh nicht reden .. die schreiben nämlich auch aus Angst meist das , was sie eh nicht über die Lippen bekommen..

Antwort
von sojosa, 35

Bei vielen Frauen gibts Sex nur in Verbindung mit Liebe und stell dir vor, ich find das gut so.

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