Frage von Flimmervielfalt, 956

Warum wollen jetzt auf einmal so viele Leute andere zum veganen Leben missionieren?

Langsam fühle ich mich echt bedroht. Überall um mich herum tun sich plötzlich Leute durch vegane Lebensweise wichtig und versuchen andere dazu zu missionieren und ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Warum aber? Ich meine, ich ernähre mich von allem, was mir schmeckt, aber ich würde doch nicht auf die Idee kommen, andere damit vollzulabern. Was steckt dahinter?

Antwort
von Grobbeldopp, 481

Das ethische Anliegen der Vermeidung von Tierleid ist berechtigt. Da liegt dann eine starke Motivation vor, auch andere Menschen "gut" zu machen.

Um dem Ziel Nachdruck zu verleihen und den gewollten Unterschied zwischen veganer und nichtveganer Lebensweise zu betonen, glaubt man dann gerne auch mal etwas zu sehr an bestimmte Umweltbelastungen oder angebliche Gesundheitsvorteile oder übersieht Denklücken.

Das Missionieren selbst habe ich noch gar nicht so oft privat erlebt. Irgendetwas muss der "Missionar" wohl haben, sicher ist es gut für das Ego, für eine Sache einzutreten, deren man sicher ist, bei Leuten die wahrscheinlich auf dem Gebiet nicht so bewandert sind.

Ich kenne das Missionieren eher als beleidigend dumme youtubevideos und Webseiten, auf denen wirklich Propaganda betrieben wird.

Aber man muss etwas vorsichtig sein: Fast alle Veganer tun das aus ehrlicher Überzeugung, und viele missionieren weder noch halten sie irrationale Überzeugungen hoch. Und selbst wenn sie alle so wären, würde man ihnen vermutlich noch vorwerfen, nur anderen Leuten ein schlechtes Gewissen machen zu wollen. Denn es geht hier wirklich um Gewissensfragen/ ethische Probleme. Und man darf für seine Meinung in solchen Sachn eintreten, auch nachdrücklich.

Wenn Veganer das mit durchschaubarer Propaganda tun, ist es zu ihrem eigenen Schaden.

Kommentar von AppleTea ,

so ist es :)

Kommentar von Andretta ,

Im Prinzip stimme ich Dir zu, Grobbeldopp. Allerdings bestehen ja durchaus auch unterschiedliche Ansichten darüber, was Fakten sind und was zu Propaganda zählt. 

Antwort
von ErsterSchnee, 431

Glaubenskrieg.

Viele Veganer sind der Meinung, den einzig richtigen Weg zu beschreiten und damit die Welt zu retten. Ist auch eine Form von Religion...

Antwort
von Dahika, 155

Jeder, der für sich meint, die Wahrheit gepachtet zu haben, missioniert oder bekämpft andere Menschen, die seiner Meinung nach irren.  Außerdem hast du selbst was Kluges gesagt: sie machen sich wichtig.

Überhöre es einfach und iss ruhig deinen Hamburger.

Antwort
von Kapodaster, 262

Oft wohl die verführerische Illusion einer absoluten moralischen Überlegenheit.

Ich bin froh, dass ich auch einige langjährige Veganer kenne, die ihre Lifestyle freundlich und tolerant durchziehen.

Antwort
von Undsonstso, 191

In deiner Frage steckt eigentlich schon die Antwort:

Warum wollen jetzt auf einmal so viele Leute andere zum veganen Leben missionieren?

Das Wörtchen "missionieren" spricht für sich.....

Es heißt schließlich auch der Veganismus..... Und die Endung (i)smus steht für sich.... Lt. wiki:

Das entstandene Wort kann ein Abstraktum bezeichnen, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung.....

https://de.wikipedia.org/wiki/-ismus

Und viele Glaubensgemeinschaften und Angehörige von Idiologien neigen dazu, andere missionieren zu wollen, ob diese anderen das möchten oder nicht, ist dann zweitrangig.

Kommentar von Imago8 ,

Habe letztens wieder einen Anschlag von Veganisten mitbekommen. Einfach so, beim einkaufen: hinter mir an der Kasse hat tatsächlich einer nur Gemüse gekauft, kein Fleisch, keine Milch, keine Eier! Habe mich sofort unwohl gefühlt und ich hätte ihn fast vor Angst angeschrien und ihm gesagt, er soll gefälligst jemand anderen missionieren oder sich auf die Weide zu den Kühen stellen!  Aber ich habe mich zurückgehalten und mich dann zuhause sofort bei GuteFrage.net eingeloggt und mir hier meinem Unmut Luft gemacht.

Kommentar von Omnivore09 ,

Eyeeeee, passierte mir letzte Woche fast genauso: Ich stand an der Kasse und habe lauter leckere und gesunde Sachen gekauft: Milch, Eier, Hackfleisch, Gulasch, Roulladen, Karpfen und Haussalami. Also voll unvegan, keine Gemüse, kein Obst. Auf einmal dreht sich vor mir so eine Ökotante mit kaputten Kunstlederschuhen um und schaut mich schief an. Dann sah ich auch ihr T-Shirt: "Yes Ve Gan". Als ich schon so leicht schmunzelte und mich auf mein fleischiges Abendbrot freue keiferte die sichtlich blass aussehende Ökotante auf einmal auf mich los "sag mal....kannst dir nicht mal was veganes kaufen? Die armen Tiere! Blaaa sülz". Und ich musste der Frau echt danken! Ich rannte schnell 2 Regale zurück in die Getränkeabteilung....schließlich brauchte ich noch Rotwein für den Gulasch! Als ich zurück kam blökte sie weiter "das ist gar nicht vegan, das wurde mit Gelatine geklärt".

Ich hab ihr dann ein Vorschlag gemacht: Ich hol mir noch einen Apfel, wenn ich für sie ein Pfund Hackfleisch mitbringen darf. Darauf gackerte sie noch heftiger weiter "spinnst du? Ich bin Veganerin, ich esse keine Leichen". Vorne an der Kasse lag noch ein Einkaufsbeutel, den ich mit aufs Band lag, damit sie endlich Ruhe gibt. Jute ist schließlich vegan. Als ich dann bezahlt habe, hab ich gesehen, wie sie noch ihr Dinkelbrot, ihre Karotten, ihre Pastinaken, ihre Mandel"milch", ihr Tofulappen und ihre Algen in ihren Beutel stopfte, der mit "PeTA" verziert war. Als sie fertig war, folgte ich ihr unauffällig!

Ich liess sie in Ruhe ihr Zeug ins Auto legen. Als sie dann ihren Einkaufswagen wegbrachte, dann ging ich zu ihr Auto und habe jeweils eine Scheibe meiner Salami auf die Türklinken gelegt. Als kleine Geste meiner Anerkennung :-)

Noch mit Tinitus im Ohr setzte ich mich zu Hause sofort an den Rechner und beleidigte erst mal jeden Veganer pauschal.

Danke Imago, dass wir zusammen unsere Erlebnisse mal austauschen konnten. Das ist mir sehr wichtig!


Kommentar von Schokolinda ,

Als ich zurück kam

tut mir leid, dass die schlange an der kasse so lange war.

ihre Algen in ihren Beutel stopfte, .... Als sie dann ihren Einkaufswagen wegbrachte, dann ging ich zu ihr Auto

wenn sie einen beutel hatte, brauchte sie keinen einkaufswagen. und ein weiterer fehler in deiner story: veganer fahren kein auto, sie laufen.

Kommentar von Omnivore09 ,

tut mir leid, dass die schlange an der kasse so lange war.

Ja es waren nur 2 Kassen offen. Hat mich auch bedrückt. Aber die Getränkeabteilung ist ja bei den Kassen um die Ecke!

wenn sie einen beutel hatte, brauchte sie keinen einkaufswagen. 

Äh doch. Weil man das Essen in den Einkaufswagen legt und nach dem bezahlen in die Tasche. Mach ich übrigends genauso. Ich schlepp doch nicht die ganze Zeit die Schwere Tasche mit mir rum!

veganer fahren kein auto, sie laufen.

Steht wo?

https://de-de.facebook.com/AttilaHildmannOfficial/posts/727888900586444

Die fahren sogar Porsche's mit Lederausstattung!

Kommentar von Schokolinda ,

Steht wo?

das steht nirgends, das ist grundwissen :DDDD

Kommentar von wickedsick05 ,

Grundwissen wäre

Bisher ist es noch keinem Veganer gelungen, auf Stufe 20 aufzusteigen. Dafür ist die Lebenserwartung auf Stufe 19 einfach zu gering. Folglich ist es auch nicht bekannt, welche Selbstgeißelung ein Veganer dieser Stufe auf sich nimmt. Wissenschaftler haben in dieser Frage verschiedene Theorien, die populärste darunter besagt, dass Veganer der Stufe 20 auf ihre eigene Existenz verzichten, da sie mit dieser alleine ja schon Platzfressen. Theoretiker vermuten, dass die wenigen Veganer, die bei Erreichung dieser Stufe zwangsläufig ihr Lebenslicht ausgehaucht haben, nunmehr als Geister umherirren, um so in das Gewissen Anderer eindringen zu können und ihnen durch moralisierende Einflüsterungen den Genuss am Fleisch zu verderben.

http://kamelopedia.net/wiki/Veganer

Also fällt laufen und Autofahren weg....

Kommentar von Omnivore09 ,

Achsooo, na dann....verstoßen aber anscheinend viele Veganer dagegen!

Kommentar von Etter ,

"veganer fahren kein auto, sie laufen."

Veganer laufen nicht, sie schweben mittels ihrer Vegankräfte. Am Ende treten sie auf einen Käfer (unverantwortlich!).

https://www.youtube.com/watch?v=vqqGZBRBLcM

Kommentar von AppleTea ,

Solltest ein Buch schreiben..: Die Märchen des Omnivore ;)

Kommentar von Omnivore09 ,

Ist wirklich so passiert...frag Imago, seins war auch echt!

Kommentar von kiniro ,

Was ist dann mit Karnismus?

Des Weiteren - wenn Wörter mit der Endung -ismus/-mus schlecht sind, regen sich dann manche über folgende Begriffe

Kapitalismus
Sozialismus
Lobbyismus
Speziesismus
Förderalismus
Imperalismus

(um nur ein paar Beispiele zu nennen) genauso auf wie beim Wort Veganismus?

Kommentar von Schokolinda ,

neben den missionaren, die sich dem veganismus verschrieben haben, muss ernsthaft auch vor missionierendem albinismus, alpinismus, altruismus, anglizismus, antagonismus, aphorismus, hospitalismus, klassizismus, kubismus, leuzismus, mechanismus, pluralismus, somnambulismus, vulkanismus, zynismus und polonismus gewarnt werden.

Kommentar von Omnivore09 ,

Was ist dann mit Karnismus?

Eine Erfindung einer ekelhaften Frau, die den Schuss nicht gehört hat und Menschen in Schubladen steckt! Ziemlich rassistisch!

Speziesismus

Ist genauso ein beklopptes Wort! Und wenn es das gäbe, dann wärt ihr die größten Speziesisten!

Kapitalismus, Sozialismus, Lobbyismus

Die haben alle keine rosige Zukunft!

Antwort
von howelljenkins, 282

missionierende veganer, und das sind sicher nicht alle, haben nach meiner einschaetzung eines oder mehrere der folgenden motive:

- die vergane ernaehrung ist unbefriedigend fuer sie und sie haben mitunter fleischgelueste, die sie aber weder ausleben koennen noch zugeben moechten. mit dieser unzufriedenheit begegnen sie nicht-veganern und koennen ihrem futterneid nur durch lektionen luft machen.

- vegane ernaehrung ist, wenn man wenig fantasie hat, eine recht muehsame angelegenheit. zum einen muss man auf eine begrenzte zahl von rezepten zurueck greifen (aber das ist das kleinere problem) zum anderen muss man, wenn kein veganer supermarkt in der naehe ist, viele lebensmittel erst mal pruefen, ob sie nicht doch irgendwelche tierischen produkte enthalten. das kostet zeit, die der veganer weniger hat im vergleich zum nicht-veganer. auch hier sehe ich einen gewissen neid-effekt

- manche veganer haben keine hobbys und machen stattdessen die ernaehrung zu ihrem hobby.

- es ist schoen fuer manche veganer, sich als bessere menschen zu fuehlen. das reicht aber nicht ganz, deshalb ist es noetig, andere zu belehren und sich dabei zu produzieren.

die liste laesst sich fortsetzen, aber das hier sind vermutlich die hauptmotive.

man kann das natuerlich nicht verallgemeinern und es gibt ja auch veganer, die einen nicht mit ihrer ernaehrung behellligen. 

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Das ist doch mal ne schöne objektive Antwort. Danke.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Das ist doch mal ne schöne objektive Antwort.

Was macht denn für dich die Objektivität in dieser Antwort aus? Welche Referenzen unterstellst du denn dem Antwortenden?

Objektiv könnte nur ein Veganer über die Antriebe von Veganern sprechen. Vielleicht solltest du dich noch einmal mit der Bedeutung des Wortes "Objektiv" beschäftigen. Wie howelljenkins selbst bemerkte, ist das SEINE Einschätzung. Damit ist die Antwort sogar explizit SUBJEKTIV. Ebenso wie dein Kommentar darunter.

Frohe Ostern.

Kommentar von wickedsick05 ,

Objektiv könnte nur ein Veganer über die Antriebe von Veganern sprechen.

Ein Veganer kann über Veganismus nicht objektv antworten denn er hängt gefühlsmäßig zu tief in der Mateirie fest....

wie ein Zeuge Jehovas oder ein Scientology mitglied NICHT objektiv schreiben kann...

Vielleicht solltest du dich noch einmal mit der Bedeutung des Wortes "Objektiv" beschäftigen.

nicht von Gefühlen, Vorurteilen bestimmt; sachlich, unvoreingenommen, unparteiisch

ein Veganer ist immer Parteiisch denn er hat sich ja BEWUSST für Veganismus entschieden...

http://www.duden.de/rechtschreibung/objektiv

Kommentar von Maisbaer78 ,

Naja, und was sind dann die Gründe für die fleischverzehrenden Mitmenschen, die regelmäßig in Fragen von Veganern AN Veganer die Mehrheit der "Rezensenten" bilden? Auch keine Hobbies und unbefriedigende Nahrung? Ach komm ;)

haben nach meiner einschaetzung

Stimmt, da du kein Veganer bist, kannst du auch nur vermuten.

Kommentar von howelljenkins ,

ich habe die frage inhaltlich beantwortet, explizit NICHT verallgemeinert und das, was ich geschrieben habe, als meine einschaetzung gekenntzeichnet. 

um fleischesser ging es hier nicht oder um beantwortung von veganer-fragen an veganer. 

dein kommentar ist von daher hier ueberfluessig und falls du veganer bist, auch nicht besonders geeignet, um mit vorurteilen aufzuraeumen. klingt eher so, als ob du bloss auch mal was gesagt haben moechtest.

Antwort
von wickedsick05, 263

dazu habe ich schon mal geantwortet:

Dass Vegetarier und Veganer die besseren Menschen sind,
wissen sie selber nur zu gut. Aber wer unter den besseren Menschen
gehört nun wirklich und wahrhaft zu den allerbesten? Man kennt es von
Religionen: Wer Gott oder den Göttern oder dem Heiligen an sich
besonders nahe sein will, wird öfter zum Extremismus verführt.


Ein naiver Mensch würde vielleicht annehmen, dass sich die Anhänger der
verschiedenen Fraktionen des guten, fleischfreien Daseins wechselseitig
gern leiden mögen. Tatsächlich ist es nach Rothgerbers Untersuchung so,
dass die Veganer die bloß gesundheitsorienterten gegenüber den ethisch
orientierten Vegetariern abwerten, und zwar umso stärker, je stärker sie
selbst ethisch orientiert sind.


Wurde bei der Befragung ins Spiel gebracht, dass die Mehrheit der
Menschen ja immer noch dem liederlichen Fleischverzehr frönt, schlossen
sich die Reihen wieder: Dann waren auch die strengsten Veganer wieder
eher bereit, den bloß gesundheitsopportunistischen Vegetariern ein
bisschen von ihrer Überlegenheit abzugeben.

Dass die angeblich prinzipielle ethische Überlegenheit der
vegetarischen/veganen Ernährungs- und Lebensweise einer kritischen
Überprüfung ebenso wenig standhält wie die Behauptung, eine fleischfreie
Kost sei naturgemäß gesünder, ist dann für vegetarische/vegane
Ideologen absolut unerträglich.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42246/1.html

es ist für viele eine art Quasireligion also der galube an die einzig wahre
ernährung/Lebensstil. Je stärker sie also nach ihrer eigenen Definition
ethisch motiviert sind um so mehr abneigung empfinden sie gegenüber
anders denkenden und handelnden Menschen der sich bis zum Hass steigert.

Man schustert sich also die Natur zu einer idyllischen harmonischen Paralellwelt in der der Mensch nix verloren hat, Bäume zu Pflanzen ist gut, Bäume zu fällen böse und der Jäger ist sowieso ein Mörder. Dass der tot zum Leben dazu gehört will man nicht akzeptieren. Daher versucht man mit schlechten Argumenten seine Quasireligion mehr stabilität zu geben indem man sich Scheinargumente an den Haaren herbeizieht und diese zum Dogma erhebt.

Also Fleisch ist böse – und wer Fleisch isst, auch.

So denken zumindest viele, die Tiere lieben und Steak, Wurst und Schnitzel für ungesund halten.

Daher glaubt man man könne sich und alle dieser Welt von Krankheit und allem propagierte vermeintlich schlechten das damit verbunden wird fern halten. Also getrieben von Schuld und Sündengefühlen angestachelt durch medien glaubt der innerlich leidende "Nervöse" die einzige möglichkeit dem "Teufel des Fleischessens" zu entkommen ist dieser Büßer-Ideologie nachzugehen und diese "gute Botschaft" in die ganze Welt hinauszuschreien. Ist der innere Schulddruck und die damit verbundene Rechtfertigungsnotwendigkeit entsprechend stärker – wird sogar versucht der Verzicht auf „alles Tierische“ einem jeden Menschen mit unwahren Texten aufzuzwingen. Lenkt der Missionierte nicht ein weil er diesem ideologischen Quatsch keine glauben schenkt und das sinkende Schiff nicht betreten will wird er beschimpft und angegriffen. Erst wenn jede Fleischfressende Pflanze in den Wohnungen aller Menschen am Tofutropf hängt ist seine Mission erfüllt.

https://www.gutefrage.net/frage/wird-das-unvegane-vorleben-eines-neuveganers-ver...

Kommentar von JustNature ,

Bravo. Als einer von Wenigen triffst Du den Kern der Sache. Danke.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Schon klar - zumindest, wenn man vom eigenen schlechten Gewissen Abstand nehmen will und dabei Absolution durch andere sucht...:)

Da ist es immer leichter, Menschen in die Pfanne zu hauen, die zumindest den ersten Schritt wagen...!

Antwort
von AppleTea, 374

Das ist oft am Anfang so.. meistens "neu-veganer". man will den Anderen eben überzeugen auch das Leben zu ändern, weil man sich selbst damit so viel besser fühlt als vorher :) es ist bestimmt von der Mehrheit der Leute nicht böse gemeint, auch wenn es so wirkt. Grundsätzlich halte ich von der missioniererei nichts.. egal von welcher Seite!

Antwort
von Panazee, 164

Da zitiere ich mal Goethe

„Beschränkt und unerfahren, hält die Jugend sich für ein einzig auserwähltes Wesen, und alles über alle sich erlaubt.”

und Heinrich Heine

Die Jugend ist uneigennützig im Denken und Fühlen. Sie denkt und fühlt
deshalb die Wahrheit am tiefsten und geizt nicht, wo es kühne Teilnahme
an Bekenntnis und Tat gilt.

Ich schätze mal die Wahrheit liegt irgendwo in diesem Spannungsfeld. Die Jugend (zumindest Teile davon) will alles besser machen als die Generation vorher. Sie glaubt, dass sie Lösungen präsentieren, die noch nie jemand erkannt hat, und strotzen oft voller optimistischer Naivität. Oft entgeht ihnen dabei, dass die geniale Idee eigentlich ein alter Hut ist und es seine Gründe hat, warum sich bestimmte Dinge in tausenden von Jahren eben nicht durchgesetzt haben, obwohl sie augenscheinlich viel besser sind, als die bisherige Art Dinge zu handhaben.

Ich schätze dein Alter auf "in der Pubertät" oder gerade hinter sich gebracht. Vegetarische Ernährung hat viele Vorteile und vermutlich wäre die Welt tatsächlich eine bessere, wenn es nur noch Vegetarier gäbe. Während der Pubertät und kurz danach ist man oft sehr begierig mit dem Missionieren zu beginnen. In einer Welt, wo es nur sehr wenige Dinge gibt, bei denen man eindeutig sagen kann "das ist gut - und das ist schlecht" und man selbst nur wenig Einfluss nehmen kann, neigt man dazu sich manchmal etwas in Dinge zu verrennen, bei denen man oft zum ersten mal im Leben, sicher ist, dass es ohne wenn und aber absolut richtig ist so zu handeln.

Meine Erfahrung ist, dass je älter sie werden, desto weniger missionarischen Eifer legen Veganer unaufgefordert an den Tag.

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Mein Alter? Wieso meines? Ich bin 35 und die Veganer die mich zulaberten waren auch so in dem Dreh alt.

Kommentar von Panazee ,

OK. Meiner Erfahrung nach ist der Missionierungseifer bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen größer als bei etwas älteren Menschen.

Ich bin bei deinen Interessen von einem etwas geringerem Alter ausgegangen. Bei Anime, Zeichentrick, Science Fiction und Videospielen bin ich von einer jüngeren Person ausgegangen.

Kommentar von Imago8 ,

es seine Gründe hat, warum sich bestimmte Dinge in tausenden von Jahren eben nicht durchgesetzt haben, obwohl sie augenscheinlich viel besser sind

Was könnten Gründe dafür sein, dass sich augenscheinlich bessere Dinge nicht durchsetzen?

Ich denke es ist vor allem Trägheit, Angst vor Neuem, Angst vor Veränderung.

Due Kausalkette ist meistens ganz einfach: "es entspricht nicht dem, was ich gewohnt bin" --> "ich bin dagegen".

Die eigenen Ängste dann noch als "Lebenserfahrung" zu verpacken, um damit der Jugend ihre Naivität und letztlich ihr "Falschliegen" beweisen zu wollen, ist eine gängige Strategie, seine Trägheit und seine Ängste zu rechtfertigen.

Kommentar von Panazee ,

Augenscheinlich bedeutet "auf den ersten Blick" und nicht "offensichtlich". Außerdem sage ich nicht, dass die Jugend immer falsch liegt. Ich habe nur gesagt, dass sie oft missionarischer sind, als ältere Menschen, wenn sie von etwas überzeugt sind. Jugendliche haben in der Regel mehr Idealismus als Ältere.

Ein persönliches Beispiel sei genannt. Ich war vor 30 Jahren in der "linken Friedensszene" unterwegs. Ich habe keine Demo ausgelassen und auch aktiv Flyer verteilt, beim Aufbau von Ständen geholfen und allen erzählt wie nett es wäre, wenn wir alle nett zueinander wären. Es gibt dagegen auch nichts zu sagen. Wenn keiner mehr einen Krieg beginnen würde, dann wäre die Welt 100% eine bessere Welt.

Irgendwann kommt aber Lebenserfahrung dazu und man erkennt, dass es die, die einen Krieg beginnen wollen, im günstigsten Fall gar nicht interessiert, dass ich da in Deutschland auf der Straße stehe und im ungünstigsten Fall finden sie es sogar toll, weil das  bedeutet, dass sich Deutschland ein Stück weniger wahrscheinlich in den kriegerischen Konflikt einmischt, den sie irgendwo vom Zaun brechen wollen, wenn in Deutschland eine starke Friedensbewegung aktiv ist. Mit einer starken Friedensbewegung kann man "nur" erreichen, dass sich der eigene Staat weniger wahrscheinlich an einem Krieg irgendwo auf der Welt beteiligt, was manchmal paradoxerweise dazu führt, dass ein Krieg wahrscheinlicher wird. Zu meiner Zeit damals hat sich Deutschland aber prinzipiell sowieso nie an kriegerischen Handlungen beteiligt.

Manchmal ändern sich aber die Umstände und plötzlich ist etwas möglich/sinnvoll, was vor 30 Jahren nicht möglich/sinnvoll war.

Antwort
von juergenkrosta, 239

Hallo,

also ich finde, man sollte solche Missionierungsversuche nicht überbewerten, zumal die allermeisten davon ja nur hier im Internet und anonym stattfinden. Davon sind die meisten auch nicht ganz ernstzunehmen, da irgendwelche Phrasen ohne fachliche Grundlage verbreitet werden, die man ja ganz offensichtlich irgendwo abschreibt, ohne selber Kenntnis von der Sachlage zu haben. :-) 

Ich war kürzlich auf der Weltleitmesse "BIOFACH" in Nürnberg, bei der der vegane Trend nicht übersehbar und auch ein zentrales Thema ist. Ich habe dort nun im dritten Jahr hintereinander an unserem Stand nur eine einzige Auffälligkeit erlebt und dafür aber sehr viele sehr angenehme Gespräche mit ganz offensichtlich toleranten Veganern gehabt. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass dort nur Fachbesucher zugelassen sind und ich gehe davon aus, dass diese dann auch einen entsprechenden Hintergrund haben.

Tatsache ist, dass wenn eben ein entsprechender fachlicher Hintergrund vorliegt, Diskussionen sehr gesittet ablaufen, z.B. wenn es um den Einsatz von Honig geht (der ja von vielen Veganern abgelehnt wird) aber bei dem sich selbst bei Veganern die Geister scheiden.

Ich gehe eher davon aus, dass bei den meisten Missionierungsversuchen, die im Internet stattfinden, gezielt die Anonymität gesucht wird und zum anderen (ähnlich wie bei den zunehmenden Hasskommentaren) versucht wird, seinem Unmut über eine vermeintlich bedrohliche Situation Luft zu machen und dabei etwas über die Stränge schlägt.

Dass eine komplett vegane Ernährung und Lebensweise derzeit nicht realisierbar ist, wissen auch die Veganer selber. Ein Beispiel: Die meisten Verpackungen für vegane Lebensmittel werden in einer Vorstufe mit nicht-veganen Stoffen produziert. Eine rein vegane Umsetzung kann Jahre dauern. Das wird im Moment stillschweigend toleriert und niemand macht deswegen einen Aufstand. Anders hier im Internet ...

LG  Jürgen

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Internet ist ja das eine. Aber das andere sind diese Stände, wo Veganer in der Fußgängerzone stehen und fremde Leute (auch mich) ansprechen und dann aber richtig frech und vorwurfsvoll werden, wenn man ihnen sagt, dass man kein Interesse an der Sache hat. Da hat eine Veganerin mal zu mir gesagt "Schade, dass Sie nicht bereit sind, den Massenmord zu unterbinden. Wegen Leuten wie Ihnen ist es damals auch zum Holocaust in Deutschland gekommen." Sorry, aber aus meiner Sicht ist der Vergleich weit hergeholt und völlig beleidigend. Und sowas will man sich doch wirklich nicht anhören müssen.

Kommentar von Omnivore09 ,

PeTA wurde wegen solchen Vergleichen auch wegen Volksverhetzung verurteilt! Vollkommen zu recht!

Kommentar von Etter ,

Bei solchen Leuten würde ich wohl kurz weggehen und mich dann mit nem Döner ganz gemütlich vor den Stand stellen. Zum Nachtisch gibts dann Salami -_-

Kommentar von juergenkrosta ,

Man wird in der Fußgängerzone auch von politischen Parteien, Zeugen Jehovas und anderen Weltfremden angesprochen. Ich habe es längst aufgegeben, denen auch nur eine Minute meiner Zeit zu widmen, genauso wenig wie Zeitschriftenverkäufern, Staubsaugervertretern, Thermomixern oder den Versicherungsfuzzis ... aufrichtiges Mitleid - ja, Gespräche - nein  ;-)

Kommentar von Etter ,

Also n netten Spruch sollte man immer auf Lager haben ;)

Antwort
von DreiGegengifts, 126

Was steckt dahinter?

In der Regel geht es hier um den Kampf oder die Auseinandersetzung mit Tierrechten. Es geht also nicht um kulinarische Geschmacksangelegenheiten, so wie du fälschlicherweise angenommen hast, sondern um Ethik und Politik.

Kommentar von DreiGegengifts ,


Es ist nicht überraschend, dass sich Menschen "missioniert" fühlen,
oder bekannte rechte Rhetorik an den Tag gelegt und mit politischen
Kampfbegriffen, wie "Gutmenschentum" operiert wird - ein Begriff mit
dem in allen gesellschaftlichen Bereichen versucht wird, ethische
Vorstellungen argumentationslos abzuwerten.

Auch liest man oft, dass die Betroffenen sich darüber ärgern "ein schlechtes Gewissen" von außen "eingeredet" zu bekommen. Man fühle sich "bedroht" und diese Leute würden sich nur "wichtig machen" wollen.

All das sind Symptome, die darauf hindeuten, dass die ethische Problematik unseres Umgangs mit Tieren auch von diesen Menschen bereits erkannt wurde. Dies aus verschiedenen Gründen aber gedanklich ignoriert oder verdrängt wird, wodurch dann
ein Gefühl der Bedrohung erwacht, wenn andere Menschen durch ihre
gelebte Selbstverantwortung am Selbstverständnis dieser  Menschen
kratzen, die ja keine schlechte Menschen sein wollen aber das Mitläufertum im Blut haben. Die Selbstverantwortung der anderen wirkt dann wie eine drastische Provokation. Genauso müssen sich die Herrengesellschaften gefühlt haben, als die Frauen aufbegehrten.



Antwort
von Goodnight, 88

Ein psychisches Problem. Sonst müssten sie nicht ständig davon reden und schon gar nicht andere umstimmen wollen.

Antwort
von BlackDog4444, 311

Die gleiche Sch*** wie bei den ganzen Religionstypen, die meinen irgendwem ihre Religion aufdrängen zu müssen. Sie wollen halt unbedingt die Tiere schützen.

Antwort
von Maisbaer78, 163

Also ich kann das nicht nachvollziehen. Ich habe wirklich mit vielen Leuten zu tun, bin zwar selbst Veganer aber das steht mir ja nicht auf der Stirn.

Es ist noch nie jemand an mich herangetreten und wollte mich "missionieren", auch nicht zu der Zeit, als ich noch, für alle gut sichtbar, Fleisch verzehrt habe.

Es kann sein, das sich gerade in der Generation zwischen 15-20 Jahren eine Art Trend entwickelt, aber das sollte dir kein falsches Bild über Veganer im Allgemeinen vermitteln.

Um dir aber vielleicht den Antrieb an sich zu vermitteln, der dahinter stehen mag:

Die meisten Veganer empfinden das, was mit "Nutz"-Tieren geschieht, grausam und schrecklich. Wenn du mal in einen Schlachthof gehst oder dir anschaust, wie Schweine und Hühner in der Massentierhaltung gehalten werden, kannst du das vielleicht nachfühlen.

Und obwohl Sie es schrecklich finden und unter dem Wissen um all die Qualen leiden, werden Sie ständig damit konfrontiert. Werbung, Mitmenschen etc.

Stell dir vor, du würdest von allen Seiten unentwegt mit etwas konfrontiert, dass auch du schrecklich findest. Keine Ahnung, zb. kleine Kinder die millionenfach getötet werden ohne dass es dafür einen echten Grund geben kann. Würdest du nicht auch alles tun um das zu verhindern?

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Also Ich hole mein Fleisch nur vom Hof und habe schon mehreren Schlachtungen und Schächtungen beigewohnt. Das ist kein Problem für mich. Wenn du nicht glaubst, wie deine Mitveganer so ticken, dann lies doch mal ein paar der zynisch agressiven Kommentare hier im Thema. Es ist schon sehr deutlich geworden, dass viele Veganer sich für bessere Menschen halten. Ich denke, es darf jeder essen, was ihm mundet und was man mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Der Veganer ist nicht besser oder schlechter als der Allesesser. ...aber es zeigt sich, dass er agressiver und nassforscher ist.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Also Ich hole mein Fleisch nur vom Hof und habe schon mehreren
Schlachtungen und Schächtungen beigewohnt. Das ist kein Problem für
mich.

Ich habe nichts Anderes behauptet? Ich sagte nur, für die Veganer ist es schrecklich und unvorstellbar grausam. Bist du da anderer Meinung? Markiere mir bitte die Stelle in meiner Antwort.

Wenn du nicht glaubst, wie deine Mitveganer so ticken, dann lies doch
mal ein paar der zynisch agressiven Kommentare hier im Thema.

Naja, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus. Immerhin wird schon wieder vom militanten Veganer gesprochen, ein Kampfschrei der provozieren soll und es auch tut. Veganer haben keine solchen Bezeichnungen für Fleischesser, obwohl diese an einer Frage zb. nach veganen Rezepten nicht kommentarlos vorbeigehen können.

dass er agressiver und nassforscher ist.

Ok, dann eine Hausaufgabe für dich. Such dir 10 Fragen zu Fleischkonsum (von Fleischessern gestellt) heraus, bei denen auch nur ein Veganer kommentiert hat, ohne das Veganer selbst Erwähnung in der Frage oder den Tags fanden.

Ich suche dir 20 Fragen von Veganern an Veganer raus, in denen überall mindestens 3-5 Fleischesser ungefragt und vorallem ungebeten kommentiert hatten.

Deal?

Ich bin Veganer. Ich halte mich nicht für einen besseren Menschen. Ich finde nur, es ist grausam jährlich 800 Millionen Lebewesen umzubringen. Dafür willst du mich verurteilen?

Kommentar von Omnivore09 ,

Deal? 

Anderer Vorschlag! Du suchst mir 10 Fragen wo Fleischesser groben Unfug behaupten und dann such ich dir 50 Fragen raus, wo Veganer groben Unfug behaupten!

Deal?

Dafür willst du mich verurteilen? 

Nö....nur für deine einseitige Sichtweise!

Kommentar von Maisbaer78 ,

Was bitte ist an dem Wunsch, nicht 800 Millionen Leben zu nehmen, einseitig? 

Anderer Vorschlag! Du suchst mir 10 Fragen wo Fleischesser groben Unfug
behaupten

Warum gehst du nicht auf meinen Vorschlag ein? Du hättest weniger zu liefern als ich bereit wäre zu bieten. Angst, du könntest dich blamieren?

und dann such ich dir 50 Fragen raus, wo Veganer groben Unfug
behaupten!

Mit dir als Entscheider, was Recht ist und was Unfug? Wozu die Mühe, dann ist Jeder der nicht deiner Meinung ist, jemand der Unfug spricht.  Sieht man auch an deinen Posts zu den wenigen anderen Themen die dich so umtreiben. Religion zb.

Wie bei der Ernährung auch hier, du bist nicht betroffen aber hast jede Menge dazu zu sagen und kennst vor allem die einzige Wahrheit.

Kommentar von Omnivore09 ,

Was bitte ist an dem Wunsch, nicht 800 Millionen Leben zu nehmen, einseitig?  

Weil du damit 5,8mrd andere Leben auf dem Gewissen hast. Dir gehts nur nach Kulleraugen!

Angst, du könntest dich blamieren? 

Nö....und die 10 schaff ich locker!

Mit dir als Entscheider, was Recht ist und was Unfug? 

Nein,....je nachdem was OBJEKTIV nachweisbar ist! Und da stehen meine Karten besser!

Sieht man auch an deinen Posts zu den wenigen anderen Themen die dich so umtreiben. Religion zb. 

Das ist AUCH ein Meinungsforum, also darf man seine Ansichten auch teilen! Trotzdem kann ich zu Tatsachenbehauptungen differenzieren, was vielen anderen schwer fällt!

und kennst vor allem die einzige Wahrheit.

Nö! kann aber tausend mal besser recherchieren als die Veganer hier! Und hier kursiert echt ein Unfug gefolgt vom nächsten!

Kommentar von wickedsick05 ,

Die meisten Veganer empfinden das, was mit "Nutz"-Tieren geschieht, grausam und schrecklich. Wenn du mal in einen Schlachthof gehst oder dir anschaust, wie Schweine und Hühner in der Massentierhaltung gehalten werden, kannst du das vielleicht nachfühlen.

WENN dem so wäre könnten die verfechter des guten fleischfreien daseins z.b. Angeln gehen und es selbst in die hand nehmen, Fleisch aus Weidehaltung kaufen usw...

ich weiss jetzt kommt gleich: "aber die meisten wollen dass für ihre ernährung niemand stirbt"

Also zuerst ist es wegen der "Massentierhaltung" bietet man alternativen an dann darf plötzlich kein Tier mehr sterben. Weist man darauf hin dass auch für Ackerbau tiere sterben teils sogar qualvoller wird diesen Tieren die leidensfähigkeit abgesprochen oder deren Tot runter gespielt ala "Kollateralschaden ich muss ja was essen"

Die argumentation ist immer die selbe nur die reihenfolge variirt

Kommentar von Maisbaer78 ,

WENN dem so wäre könnten die verfechter des guten fleischfreien daseins
z.b. Angeln gehen und es selbst in die hand nehmen, Fleisch aus
Weidehaltung kaufen usw...

Also muss ich, wenn ich gegen die Nutztierhaltung bin, Angeln gehen? Darf ich nicht essen was ich möchte?  ICH möchte kein Tier töten und du wirfst mir das vor? Ich möchte auch keine Menschen töten, ist das in deinen Augen auch verwerflich? Ich lasse dich in Ruhe dein Fleisch essen, aber irgendwie scheinst du einen Narren an denen gefressen zu haben, die das nicht wollen.  Müssen wir auch alle eine bestimmte Art Kleidung tragen, damit wir in deinen Augen bestehen?

Weist man darauf hin dass auch für Ackerbau tiere sterben teils sogar
qualvoller wird diesen Tieren die leidensfähigkeit abgesprochen oder deren Tot runter gespielt ala "Kollateralschaden ich muss ja was essen"

Nein, aber weit mehr 50% der durch Ackerbau eruierten Ernten an Nutztiere verfüttert werden und Jene, die diese Tiere verzehren sowohl die Tiere auf dem Feld als auch die Tiere die Sie essen, töten, reduziere ich logischer Weise das Sterben, in dem ich zumindest einen Zwischenschritt weglasse. Niemand behauptet ohne Einfluss auf seine Umwelt, dazu gehören auch tote Tiere. Aber es sind deutlich weniger, als wenn ich zusätzlich noch ne Kuh umlegen muss, oder Hühner, oder Schweine und Lämmer.

Das es zur Intensivtierhaltung auch Alternativen gibt ändert nur wenig. Der derzeitige Konsum könnte damit nicht in Bruchteilen gedeckt werden, erst recht nicht, wenn auch noch andere Länder den Luxus des Fleischkonsumes zurückerlangen wollen.

Also, Veganer ziehen an einem Strang. Du behauptest es ginge auch anders. Hör doch auf zuzuschauen und ändere was. Bring alle Fleischesser an einen Tisch und sorge dafür, das deine "Alternativen" umgesetzt werden.

Also zuerst ist es wegen der "Massentierhaltung" bietet man alternativen an ...

Nun die Massentierhaltung ist das größte Übel, das was am schlimmsten ist, bekämpft man immer zu erst. Oder findest du es gut wenn Hühner auf 60cm² ihr Dasein fristen müssen? Mitwachsende Käfige für Schweine? Du selbst sprichst doch von Alternativen, also scheint es dich doch ebenso zu stören, warum wirfst du einem Veganer vor, dass es Ihm genau so geht?

dann darf plötzlich kein Tier mehr sterben

Ja, völlig richtig, Veganer kommen erst mitten im Gespräch damit raus, dass Sie keine Tiere töten wollen. Das ist ja eine Tatsache, die man mit Veganern nun wirklich noch nie assoziiert hat.

Was das Niveau deiner Argumentation angeht, hast du echt nachgelassen. Man könnt meinen, Omni hat nen schlechten Einfluss auf dich. Traurig.

Kommentar von Omnivore09 ,


Nein, aber weit mehr 50% der durch Ackerbau eruierten Ernten an
Nutztiere verfüttert werden und Jene, die diese Tiere verzehren sowohl die Tiere auf dem Feld als auch die Tiere die Sie essen, töten

Wenn du von "Ackerbau" sprichst, dann bezweifle ich das mal ganz stark! Und wenn schon?! Was ist schlimm daran? Die fressen das und ich esse die Nutztiere. Toller Kreislauf!


reduziere ich logischer Weise das Sterben, in dem ich zumindest einen Zwischenschritt weglasse.

Falsch! Wieder nur einseitig!

1) hast du nicht annährend so eine Futterverwertung wie Schweine oder Hühner! Dagegen kannst du sie aber top verwerten

2) Für Futtergetreide braucht man eher FUNGIzide....bei euer Gemüseersatz: INSEKTIzide. Muss ich dir den Unterschied noch erklären?

3) Bei einem Weiderind lässt du gar nichts aus, weil du gar kein Gras isst. Auch wenn das Vieh im Stall steht!


Aber es sind deutlich weniger, als wenn ich zusätzlich noch ne Kuh umlegen muss

Falsch! Vorallem mit Rinder kannst du gar nicht mithalten! Ein Rind reicht für 1.000 Leute a 500g. Bei einer Kartoffel töte ich schon pro Kartoffel 2 Käfer (Schädlinge). Soviel zu dem Thema!


oder Hühner, oder Schweine und Lämmer.

Auch diese nicht unbedingt, da du ihre Futterverwertung gar nicht erreichst!


Was das Niveau deiner Argumentation angeht, hast du echt nachgelassen.

Noch gehobener als deiner. Jedenfalls nicht so einseitig mit 1:1 "Umweg weglassen Gefasel"!

Kommentar von wickedsick05 ,

ICH möchte kein Tier töten

siehst du es ist nicht wegen der Massentierhaltung....nur vorgeschoben.


Nein, aber weit mehr 50% der durch Ackerbau eruierten Ernten an Nutztiere verfüttert werden

siehst du


deren Tot runter gespielt


danke für das anschauliche bsp.

Antwort
von Schokolinda, 216

was sind für dich viele- 2?

mich hat im ganzen leben noch kein veganer/vegetarier missionieren wollen.

Kommentar von Buchstabenfrau ,

Hallo Schokolinda :)

Auch meiner Meinung nach handelt es sich hier um eine typische Suggestivfrage.

Die Frage ist eine Feststellung die auch ich ganz und gar nicht nachvollziehen kann.

Ganz im Gegenteil gibt es unglaublich viele Leute die noch nie ein Gespräch mit Veganern geführt haben oder jemand kennen der sich so ernährt. 

Eine Unterstellung als Frage hier abzusenden, ist aber beim Thema Vegan/Vegetarisch häufig geworden.

Naja, man bietet damit wieder ein Podium für die üblichen Schreiber gegen vegane Lebensweise. Im realen Leben möchte kein Mensch mit diesen Menschen über Ernährung und Lebensweise sprechen.

Antwort
von Mewchen, 252

Ist halt deren Lebenstil. Warum fühlst du dich dadurch bedroht und inwiefern äußert sich denn das missionieren?

Antwort
von Ami3107, 117

Ich denke mal die wenigsten machen es für die Tiere, da es zurzeit richtig gehypt wird (weil es auch ziemlich viele Stars machen). Fazit: Gruppenzwang

Antwort
von Nijori, 277

Weil es eine Nebenerscheinung der Pseudo rettet die Welt Einstellung ist, aber ganz abgesehen davon werden wir sowieso unseren Fleischkonsum zukünftig entweder drastisch reduzieren oder Laborfleisch essen müssen.

Bei steigender Bevölkerung wird nachhaltige Fleischerzeugung zunehmend unmöglicher, also wird gutes Fleisch immer teurer werden und entweder Massentierhaltung ganz neue Dimensionen annehmen oder Fleisch direkt im Labor gezüchtet werden.

Kommentar von Omnivore09 ,

Fleisch aus dem Labor? Ja klar...geht auch tausend mal besser als Rind auf Weide oder in Stall zu stellen und am Gras/Heu/Silage futtern zu lassen!

Aus was soll denn das Lobor-Fleisch bestehen? Aus Vakuum?

Kommentar von Nijori ,

Man kann heute recht komplexe Zellkulturen bis hin zu ganzen Teilen aus DNA züchten, das ganze ist jetzt sicher noch nicht perfekt, aber einen Muskel im Labor zu züchten ist keine Science-Fiction mehr und wäre deutlich ertragreicher als Tiere zu züchten.

Denkst du etwa man könnte unsere jetzige Fleischerzeugung für ein paar Milliarden Menschen mehr genauso erhalten?
Es werden mehr Tiere gebraucht werden, das braucht mehr Platz, mehr Tiere brauchen mehr Futter, dafür muss zusätzliches Land erschlossen werden, Land das es nicht gibt.
Wir haben jetzt schon einen Großteil der gemäßigten Zonen der Welt in Agrarfläche verwandelt und andere Zonen zu erschließen ist mühselig.

Die Züchtung von Einzelteilen aus DNA ist viel effizenter, die Nährstoffe werden zu fast 100% in einem künstlichen Kreislaufsystem durch das Organ aufgenommen, also spart man viel an Futter, keine Abfallprodukte, kürzere Reifezeiten, keine Tierschutzbestimmungen, und so weiter.

Bitte informieren bevor man hier rum blökt "Kuh auf der Weide ist gut und toll" wie der unwissende Knilch der man ist, ganz zu schweigen davon das viele Kühe noch nie in ihrem Leben eine Weide gesehen haben.
Und einen Stall würde ich einen großen Mastbetrieb auch nicht grade nennen, Aufzuchtfabrik trifft es ehr.

Ich versuch hier garnicht gegen Fleisch essen zu wettern ich esse selber 2 mal die Woche Fleisch, aber dann vom Metzger nicht aus der Aldikühltheke in der Plastikschachtel mit dem pseudo Bioaufkleber.

Ich lege hier bloß die logistischen Probleme bei der Herstellung dar, die Milliarden Fleischesser erzeugen.
Fakt ist nunmal, so kann es nicht weitergehen, das ist keine Frage von Veganer gegen Burgerfresser, sondern wie weit man Landwirtschaft treiben kann ohne die Funktionsweisen der Welt irreperabel zu beschädigen, es hängt nunmal alles zusammen und Pflanzen wachsen nicht aus Spaß in Mischkultur statt Monokultur.

Über kurz oder lang wird sich unsere ganze Nahrungsproduktion aus der Agrarwirtschaft in Zuchthäuser verlegen, die Menschen ihre Vermehrung in den Griff bekommen oder wir werden ne Erde 2 finden müssen, ein Planet ist nunmal kein Clownsauto das trotz 4 Sitzen 30 Leute transportieren kann.

Kommentar von konzato1 ,

die Menschen ihre Vermehrung in den Griff bekommen 

Das ist gut und richtig, nur leider darf man es so nicht aussprechen. Dann wird man sofort als Nazi beschimpft.

Ich glaube aber trotzdem nicht, dass Fleisch ohne lebende Tiere gezüchtet und in der Bevölkerung auch als Nahrung anerkannt wird. Genauso wie wir gegen Genfood sind, werden wir auch gegen Zellkulturenfleisch sein.

Kommentar von Nijori ,

Ja zuerst, außerm fällt unter Genfood nur aktive Genmanipulation, Auswahlzucht ist auch eine Art von Genmanipulation nur geht es viiiel langsamer und es gibt legale Arten der Genmanipulation, ganz abgesehen davon das man über kurz oder lang nicht an aktiver Genmanipulation vorbei kommen wird um die Erträge zu steigern.

Aber was wenn Fleisch immer teurer wird, 100g normales Schwein in der Billigtheke steigt auf 5€, auf 10€? daneben liegt 500g Zellkulturfleisch für 4€, der Griff dazu wird kommen und es wird sich einbürgern.
Warum kaufen Leute ihr Fleisch nicht generell beim Metzger der es vom Bauern von neben an hat, obwohl viele sagen die armen Tiere?
Weil es ne günstige Alternative gibt, Vorurteile wie bahh unnatürlich sind schnell vergessen wenns zu sehr aufs Portmonie geht.

Außerdem wer sagt denn das man es den Leuten mitteilt?
Man erklärt auch keinem was in nem Glas billiger Würstchen drin ist oder nem Stück Formfleisch, da ist dann irgendwo ein winzig kleiner Hinweis drauf der eine Reihe von Zahlen anführt, die irgendwo als unnatürliche Inhaltsstoffe erklärt werden.

In diesem Fall hätte man dann eine große Aufschrift "100% reines Schweinefleisch", mit einem mikrobischen Hinweis "aus Zellkultur.

Und ob man mich als Nazi, Menschenhasser oder sonstwas beschimpft kratzt mich nicht im geringsten, ich hab noch nie ein Blatt vor den Mund genommen und werd es sicher niemals tun.
Egal wie unpopulär meine Meinung in egal welcher Beziehung ist, überhöflich sein nur um keinen Staub aufzuwirbeln ist der Tod der freien Meinung ;)

Kommentar von konzato1 ,

Warum kaufen Leute ihr Fleisch nicht generell beim Metzger der es vom
Bauern von neben an hat, obwohl viele sagen die armen Tiere?

Weil der Bauer nebenan in den seltensten Fällen selbst schlachtet! Das Fleisch kommt im Endeffekt ja nicht vom Bauern, sondern aus dem Schlachthof.

Kommentar von Nijori ,

Musste ich es jetzt wirklich so auswalzen?
Es ist klar was ich meinte und wie genau das Fleisch aus einem tierfreundlicheren Betrieb zum Metzger kommt ändert an der Aussage rein garnichts.

Kommentar von Omnivore09 ,

In diesem Fall hätte man dann eine große Aufschrift "100% reines Schweinefleisch", mit einem mikrobischen Hinweis "aus Zellkultur.

Pfuii, Meppe....sone Chemie-pampe würde ich mir nieeee kaufen! Und Deutschland würde sowas auch nieee flächendeckend produzieren!

Ein Glück!

Kommentar von Nijori ,

Ja weil du sicher auch noch nie n Glas Würstchen gekauft hast ein Stück Pappe ist natürlicher als die Abfälle die dadrin stecken, das selbe gilt für billige Salami.

Ja würde nie passieren, weil Unternehmen schonimmer was gegen profitale effiziente Herstellung hatten, das Wunderland in dem dein Kopf steckt würd ich gerne sehen....

Kommentar von Omnivore09 ,

Würstchen im Glas? Da hast du recht, das ist wirklich nicht mein Stil!

Kommentar von Omnivore09 ,

Denkst du etwa man könnte unsere jetzige Fleischerzeugung für ein paar Milliarden Menschen mehr genauso erhalten?

1) Schon mal was von Grünland gehört?

2) Seit wann sind wir DEUTSCHE verpflichtet für alle anderen Länder die Ernährungsfrage zu klären?

Hast du in Geografie gepennt? Es gibt 193 Staaten und genauso viele verschiedene politischen Systeme!

Es werden mehr Tiere gebraucht werden, das braucht mehr Platz, 

Die Besatzdichte geht Jahr für Jahr zurück, also fantasier hier mal nicht!

mehr Tiere brauchen mehr Futter, dafür muss zusätzliches Land erschlossen werden, Land das es nicht gibt.

Wir haben GENUG Land....hört endlich auf immer so einen Pfeffer zu behaupten, der gar nicht stimmt!

Es gibt weltweit 3mrd ha Grünland. Wenn du darauf 3mrd Rinder halten willst, hast du eine Besatzdichte von 1GV/ha. Wo ist das bitte viel?

und 3mrd Rinder ernähren ganzjährig mindestens 10mrd Menschen!

Und das ist NUR Rindfleisch.

Also steck deine Märchen von deinem "wir haben kein Platz" wieder ein....es stimmt NICHT!

Die Züchtung von Einzelteilen aus DNA ist viel effizenter, die
Nährstoffe werden zu fast 100% in einem künstlichen Kreislaufsystem durch das Organ aufgenommen, also spart man viel an Futter, keine Abfallprodukte, kürzere Reifezeiten, keine Tierschutzbestimmungen, und so weiter.

Genau...alles künstlich.....als nächstes noch Brot, Gemüse und Obst im Labor herstellen....Prost Mahlzeit! Ohne mich!

Bitte informieren bevor man hier rum blökt

ROFL...Standardspruch von Vegs....ich kann nicht mehr! Sowas hält mir jemand vor, der sowas von uninformiert ist und einfach nachplabbert, dass wir nicht genug Platz hätten um alle mit Fleisch zu versorgen! Der Platz ist alle mal da! Also wie wäre es mal wenn DU deine Zeit in Bildung steckst? Du hast es dringender nötig!

ganz zu schweigen davon das viele Kühe noch nie in ihrem Leben eine Weide gesehen haben

Diese Standardphrase von euch Vegs kommt auch nur von euch, die weder a) jemals eine Weide gesehen haben und b) die offiziellen Statistiken des BMELV nicht kennen!

Und einen Stall würde ich einen großen Mastbetrieb auch nicht grade nennen, Aufzuchtfabrik trifft es ehr.

ahsooo, na du hast ne Ahnung....du sag mal...der Schweinezüchter von meinem Fleischer hat 2.500 Schweine! Ist das jetzt schon "Fabrik"?

Ich versuch hier garnicht gegen Fleisch essen zu wettern

Doch tust du! Nämlich mit Quark über die landwirtschaftliche Nutzfläche!

Ich lege hier bloß die logistischen Probleme bei der Herstellung dar, die Milliarden Fleischesser erzeugen.

Nur sind die ziemlich einseitig durchdacht. Fakt ist nämlich, dass du in Spanien und Italien gerne Obst und Gemüse anbauen kannst. In Deutschland wird das schon schwieriger. In Island, Mongolei, Kasachstan praktisch unmöglich! Man muss nämlich DAS aus dem Land raus holen, was man rausholen KANN. Und das ist Deutschland nun mal größtenteils Fleisch. Je nördlicher du fährst um so mehr Fleischanteil wird es!

DU setzt aber JEDE Region gleich, missachtest geopolitische Grenzen und setzt vorraus, dass jeder das gleiche essen mag! Und das ist der grundlegende Fehler, den du machst! (bzw. jener machte, von dem du abgeschrieben hast)

es hängt nunmal alles zusammen und Pflanzen wachsen nicht aus Spaß in Mischkultur statt Monokultur.

Sie wachsen vorallem nicht überall gleich gut!

Über kurz oder lang wird sich unsere ganze Nahrungsproduktion aus der Agrarwirtschaft in Zuchthäuser verlegen

Für eine solche Panikmache habe ich nichts über!

Du malst ein Horrorszenario, dass noch nicht mal ANNÄHREND so existiert!

Fakt 1) Wir werden Jahr für Jahr mehr Menschen

Fakt 2) Der weltweite Fleischverzehr nimmt um ca 0,5kg/Erdbewohner zu

Fakt 3) Die Anzahl der hungernden Menschen weltweit sinkt Jahr für Jahr nicht nur relativ, sondern in ABSOLUTEN Zahlen!

Deine Panikmache ist VÖLLIG unbertechtigt, da sie NICHT zutrifft!

Und es ist traurig, was du dir für einen Pfeffer hast aufquatschen lassen. Falls das deine eigenen Gedankenzüge sind, dann empfehle ich dir dringend das nächste mal mehr Weitblick und Forschung zu betreiben, bevor man so einen Unsinn in die Welt setzt!

Kommentar von Nijori ,

Ich weiß zwar nicht wieso ich eig mit dir nochimmer argumentier dich interessiert eh nichts das gegen deine Meinung geht aber was solls:

Das sind nichts als schöne Zahlen, was du da so nett mit Grünland betitelst, weißt du wie lang eine Herde von Kühen auf einer Weide bleiben kann bis diese nicht mehr ernährt oder wie land eine Wiese die für Heu geschnitten wird braucht um schneidbar zu wachsen?
Eine Kuhherde von etwas um die 50 Kühen hat eine Weide von sagen wir der Größe eines Fußballfeldes sagen wir in ein paar Wochen leer und wenn ich leer sage meine ich leer eine Kuh kaut Gras nicht ab sie reißt es mit der Zunge aus, da wächst nichtmehr viel wenn man Kühe Weiden wirklich leer essen lässt.

Eine durchschnittliche Wiese kann ca 6 vllt 7 mal im Jahr für Heu gemäht werden und das wars.

Die Besatzdichte geht zurück weil die Tiere umverteilt werden, das geht solange wie man neue Standorte verwenden kann und weil erst seid einiger Zeit neue Gesetze zur Zucht von Schlachttieren erlassen wurden.
Das ganze wird noch eine Weile weiter gehen und dann wird die Dichte wieder steigen.

Wie gesagt eine Grünlandfläche von 3mrd ha mag sich schön anhören aber kann mitnichten ganzjährig verwendet werden oder gar eine steigende Anzahl von Schlatvieh versorgen.

Ja 2500 Schweine sind eine Fabrik, weißt du eigentlich viel viel Platz 2500 Schweine in der Natur zum leben verwenden würden und wie eingepfercht sie in solchen Zuchten sind?
Schon klar das diese Schweineart nicht natürlich ist aber trotzdem, man sehe sich z.B. die Auflagen für Schweine als Haustier an und vergleiche diese dann damit wie Mastschweine gehalten werden.

Mal ganz abgesehen davon das du meinen Text scheinbar nur überflogen hast da du scheinbar einfach nicht in deinen Ignorantenschädel bekommst das ich kein Vegetarier bin, schaff ich es einfach nicht den Rest deines Textes vernünftig zu beantworten da er zu ca 70% aus haltlosem Rumgefluche besteht aber ich versuchs mal.

Ich habe keinen internationalen Handel mit regionaler Nahrung vergessen ich kann nur in ein Fenster von 6000 Zeichen nicht die Fehlgänge der gesamten Welternährung packen.

Fakt 1. ja und weiter?
Fakt 2. Diese Zahlen werden durch den extremen Anteil an Menschen gedrückt die sich kein Fleisch leisten können, die Zahlen in den Reichen Ländern was den Fleischkonsum angeht sind erschreckend.

Fakt 3. Ja Prestigeprojekte spenden immer wieder gern an die armen hungernden Menschen ist tatsächlich wahr, doch ich sehe nicht ganz was die teilweise Rückverteilung von gestohlenem Reichtum dabei zur Sache tut.

Fakt4 . Sicher wir sind jetzt "gut" in der Lage die Ernährungssituation der Welt zu regeln, aber wir können kaum noch zusätzliches Land erschließen ohne Naturfläche weiter zu reduzieren, was die natürlichen Kreisläufe der Welt zerstört und uns letztendlich auch ausrottet und wir verlieren beständig Land ans Meer.

Zusammen gezählt können wir etwa, 1 Million Menschen unglaublich ernähren, 1 Milliarden Menschen sehr gut ernähren, 2 Milliarden Menschen gut ernähren, 2 Milliarden Menschen ganz ok ernähren und 5 Milliarden Menschen so grade ernähren, wir haben nicht viel Spielraum, wobei sich Fleischernährung größtenteils bloß auf die ersten 3 Kategorien verteilt, das verzerrt jede dieser ach so aufschlussreichen Umfragen.

Kommentar von Omnivore09 ,

Ich weiß zwar nicht wieso ich eig mit dir nochimmer argumentier dich interessiert eh nichts das gegen deine Meinung geht aber was solls:

Warum bindest du mir dann deine Meinung auf? Ist genauso eine berechtigte Frage! Deine meinung ist doch genauso festgefahren!

Aber ich finde es immer wieder lustig, wenn man jemand kritisiert, dann kommt man mit "warum rede ich mir dir eigentlich noch?"

weißt du wie lang eine Herde von Kühen auf einer Weide bleiben kann bis diese nicht mehr ernährt oder wie land eine Wiese die für Heu geschnitten wird braucht um schneidbar zu wachsen?

Du weißt schon, dass die Rinder auch auf den Boden Koten?

Kannst dir ja gerne mal in Bayern paar Flecken ansehen, wo Rinderherden eine Weide verlassen haben --> Einöde

Und ich hab mit 1GV/ha gerechnet. Das ist völlig normal! Da kannst du jeden Rinderhalter fragen!!

eine Kuh kaut Gras nicht ab sie reißt es mit der Zunge aus, da wächst nichtmehr viel wenn man Kühe Weiden wirklich leer essen lässt.

1) heißt die Kuh Rind. Kühe müssen weiblich sein und gekalbt haben! Oder dürfen nur Kühe auf der Weide stehen?

2) Das eine Kuh das Gras rupft ist klar, dass es danach samt Wurzel weg ist, ist quatsch! Das Gras wächst nach. Und eine Dichte von 1GV/ha ist vollkommend ausreichend und Standard!

da wächst nichtmehr viel wenn man Kühe Weiden wirklich leer essen lässt.

Wo lebst du denn? Fressen deine Rinder etwa die Kurzel mit? Die Rupfen das GRAS und nicht den ganzen Büschel, samt Wurzeln und Sand!

Die Besatzdichte geht zurück weil die Tiere umverteilt werden, das geht solange wie man neue Standorte verwenden kann und weil erst seid einigerZeit neue Gesetze zur Zucht von Schlachttieren erlassen wurden.

Ja dann sag doch endlich mal eine Zahl, mensch! Ich sag die ganze Zeit 1GV/ha! ist das zu wenig? Zu viel?

Das ist ganz normal und da ist die Nachwachszeit mit einberechnet. Oder hast du schon mal eine Weide gesehen, die 100m mal 1km groß war und nur 10 Rinder drauf standen? 1GV/ha ist gerechnet AUFS JAHR!

Wie gesagt eine Grünlandfläche von 3mrd ha mag sich schön anhören aber kann mitnichten ganzjährig verwendet werden oder gar eine steigende Anzahl von Schlatvieh versorgen.

Na aber ganz sicher sogar! Wird auch in aller Welt so gemacht! Es ist klar, dass die 3mrd ha nicht GLEICHzeitig genutzt werden, davon redet auch keiner! Ich rede von einer Landnutzung mit einer Besatzdichte von 1GV/ha!

Ja 2500 Schweine sind eine Fabrik, weißt du eigentlich viel viel Platz 2500 Schweine in der Natur zum leben verwenden würden und wie eingepfercht sie in solchen Zuchten sind?

Die sind alles andere als eingepfercht, hör auf so ein Pfeffer zu reden!

Die sind Schweinebuchten in Gruppenhaltung. Die liegen sogar freiwillig übereinander, weil es Gruppentiere sind. Urteile nicht über Züchter, die du nicht kennst!

Mal ganz abgesehen davon das du meinen Text scheinbar nur überflogen hast da du scheinbar einfach nicht in deinen Ignorantenschädel bekommst das ich kein Vegetarier bin,

Ich lese ALLES und kommentiere LIVE...musst du am Anfang andeuten, damit ich es gleich weiß, Frau Sturkopf!

schaff ich es einfach nicht den Rest deines Textes vernünftig zu beantworten 

Mach ruhig...ich mag das:

Ich habe keinen internationalen Handel mit regionaler Nahrung vergessen ich kann nur in ein Fenster von 6000 Zeichen nicht die Fehlgänge der gesamten Welternährung packen.

es geht nicht nur um Handel, sondern um REGIONAL erzeugbare Lebensmittel. Und solche Lebensmittel die das hier mit einem Selbstversorgungsgrad größer 100% locker schaffen sind: Kartoffeln, Getreide, Fleisch, Milch und Eier.

Obst und Gemüse nicht! Und in anderen Ländern sieht es noch schlimmer aus!

Fakt 3.

Du begreifst nicht mal die einfachsten Dinge. Fakt 1,2,3 musst du ZUSAMMENHÄNGEND betrachten: Wir werden Jahr für Jahr MEHR Menschen, der Fleischverzehr steigt und trotzdem können wir mehr Menschen ernähren, ohne dass sie hungern müssen!

ich dachte das wäre ersichtlich für halbwegs intelligente Menschen. Hab mich getäuscht!

Wie du deinen letzten Absatz zusammengeschusterst hast bleibt mir ein Rätsel!

Wir können ALLE 7,4mrd prima ernähren, wenn es keine Grenzen gäbe, kein Kapitalismus, keine Armut, kein Krieg und keine Menschen in landwirtschaftlichen null-Regionen.

Das Problem ist: Das existiert nicht! Wir sind nun mal kein "ein Land" und habe "eine Ernährung". Fast jedes Land muss schauen wie weit es SELBST autark leben KANN und sich DANN den Rest vom Weltmarkt aus Überproduktion zukaufen. Vorrausgesetzt die Politik und die Wirtschaft lässt das zu. Und das ist bei vielen afrikanischen und asiatischen Ländern NICHT der Fall!

Wir haben mehr als genug Essen auf der Welt. Schmeissen hierzulande sogar 50% weg! Die Probleme sind ganz sicher NICHT das fehlende Land, sondern die fehlende Gerechtigkeit in der Verteilung!

Kommentar von Nijori ,

Du hast da sicher einige Punkte und ich sage ja im jetzigen Zustand ist die weltweite Ernährung noch einigermaßen möglich.
Wenn du nicht die hälfte der Zeit in "die sch eiß Veganer Gefluche" verfallen würdest könnte man deine Aussagen auch mal ernst nehmen und versuchen vernünftig zu diskutieren.

Ich wage nochmal einen Versuch, halten wir das ganze mal absolut allgemein:

Die momentane Situation mal außen vor, mit ihren Vor und Nachteilen moralischer und logistischer Art, gehen wir von einer gleichen Verteilung der bestehenden Nahrungsquellen aus, dann könnte 1. nicht die eingebürgerte jeden Tag Fleisch Einstellung bestehen bleiben und wir müssten alle den Gürtel etwas enger schnallen als es jetzt der Fall ist, aber wir könnten alle noch gut leben, das ist klar.

Aber wenn wir weiter in die Zukunft gehen und weiterhin jeden gleich ernähren wollten, bäuchten wir nunmal mehr Anbaufläche für pflanzliche Nahrung und mehr Fläche um Futter anzubauen genauso mehr Platz um Nutzvieh zu halten oder die Herstellung von Lebensmittel müsste flächeneffizienter werden, mehr Menschen verbrauchen nunmal nicht weniger Nahrung.
Das die Ökosysteme der Welt ineinander greifen um den Planeten als Lebensraum im jetzigen Zustand zu gewährleisten ist auch nicht diskutabel und die Fläche die wir diesen Ökosystemen durch monokulturelle Bepflanzung heute schon stehlen ist unbestreitbar grenzwertig.

Sicher könnten wir, wenn wir in einer gerechten Welt leben würden, in der alles perfekt verteilt werden würde und jedes Land aus sich heraus holen würde was es kann um es 1:1 gegen die regionalen Erzeugnisse anderer Länder zu tauschen noch eine ganze Weile so weitermachen wie es ist.

Aber wir leben nunmal in einer Welt die auf Ausbeutung der Armen und Schwachen beruht egal wie viel die Politik Gleichheit und Nächstenliebe predigt, es wird niemals auch nur 1 Sache auf dieser Welt gerecht verteilt werden solange Menschen Menschen sind.
Und das ganze würde auch nur das Problem herausschieben nicht mehr, bei steigender Bevölkerung kann das jetzige System zur Nahrungsherstellung nicht ewig weiter funktionieren.

Kommentar von Omnivore09 ,

Wenn du nicht die hälfte der Zeit in "die sch eiß Veganer Gefluche" verfallen würdest

Hab ich nicht gemacht. Ich habe deine Thesen kritisiert! Also dichte dir nichts hin, was da nicht steht! Ich schreibe mit DIR!

Aber wenn wir weiter in die Zukunft gehen und weiterhin jeden gleich ernähren wollten, bäuchten wir nunmal mehr Anbaufläche für pflanzliche Nahrung und mehr Fläche um Futter anzubauen genauso mehr Platz um Nutzvieh zu halten oder die Herstellung

"mehr" ist relativ!

1) Die Erträge steigen ja auch!

2) Wenn etwas steigt, dann ALLES, auch der Bedarf an Bananen und was weiß ich für pflanzliche Nahrung!

Das Problem von armen Völkern ist nicht, dass sie kein Fleisch bekommen, sondern, dass sie fast GAR NICHTS zu essen bekommen!

Wir haben kein Fleischproblem! Fleisch ist neben Obst und Gemüse ein ganz normales Grundnahrungsmittel, welches mit den Bedürfnissen steigt und sinkt!

Aber wir leben nunmal in einer Welt die auf Ausbeutung der Armen und Schwachen beruht egal wie viel die Politik Gleichheit und Nächstenliebe predigt

Das ist ein Problem des Menschen und nicht der Nahrungsmittelproduktion!

Kommentar von Nijori ,

Mehr ist nicht relativ, mit der jetzigen Methode zur Nahrungsproduktion kann man Erträge nur bis zu einem bestimmten Punkt effizienter erhalten und die von mir genannten Methoden die effizienter Nahrung produzieren würden wurden von dir abgelehnt oder sogar schon von der breiten Öffentlichkeit was genmanipulierte Nahrung angeht.

Man kann eben nicht mehr viel mehr Land erschließen um den Hunger der Welt zu stillen, es läuft zwangsläufig auf Methoden herraus die platzeffizienter sind, das wäre für Fleisch nur tatsächliche Fabrikzustände in der Massentierhaltung oder Fleisch aus Zellkulturen gezogen.
Oder überseh ich da die magische Art Fleisch vom Himmel fallen zu lassen?

Ich habe nie gesagt das nur Fleisch mehr gebraucht werden würde, das Wachstum der Menschheit ist in Bezug auf jede Ernährungsmöglichkeit unhaltbar.
Allerdings ist pflanzliche Ernährung platzeffizienter, da man auf einem Feld anbaut und der Ertrag direkt vom Menschen verwertet wird, während wenn man auf der selben Fläche Futter anpflanzt und damit Schlachtvieh ernährt, deutlich weniger Menschen vom entstehenden Endprodukt satt werden könnten.

Nicht ohne Grund wird in Ideen für Archenstationen, ja um sowas machen sich die Leute lieber Gedanken als wirklich zu versuchen den Planeten zu retten, fleischliche Ernährung von vorne herrein ausgeschlossen, das ganze nicht einfach nicht platzeffizient genug.

Ich hab auch niemals gesagt das das Problem von armen Völkern wäre das sie kein Fleisch bekommen und das Ausbeutung ein Problem der Menschen und nicht der Nahrungsproduktion ist auch klar, aber es ist ein Problem für gerechte Verteilung und globale Wirtschaftlichkeit, die wiederum für eine effiziente Ernährung der Welt unerlässlich sind.

Kommentar von wollyuno ,

@nijori ich würde mal behaupten als am bauernhof groß gewordener landbewohner,eine kuhherde mit 50 kühen hat den fußballplatz an einem tag leergefressen

Kommentar von Nijori ,

Ok wollte da jetzt nicht so extrem genau werden dachte es dauert was länger, ich wohn auch auf dem Land, aber hab mir niemals wirklich die Zeit genommen genau zu dokumentieren wie lang Kühe jetzt exakt brauchen^^

Kommentar von Etter ,

"betitelst, weißt du wie lang eine Herde von Kühen auf einer Weide bleiben kann bis diese nicht mehr ernährt"

Mindestens den ganzen Sommer, sowie Herbst und n Teil des Frühjahres. Danach wirds für die armen Kühe etwas kalt.

Woher ich das weiß? Weil ich gegenüber von nem Bauen wohne, welcher unter anderem auch Milchkühe hat, die eig. jeden Tag draußen weiden. Und das solange bis es kalt wird.

Witzigerweise wächst da immernoch Gras :/

Größe der Kuhherde: ca. 20-30 Kühe.

Größe der Weide: 1-vll. 2 Fußballfelder

Das wollte ich nur mal einwerfen.

Antwort
von kenibora, 211

Wir sind ein Volk von über 80 Mio....und gerade mal ca. 900.000 von diesen Typen gibt es.....Lass doch jedem seinen Willen solange er niemanden stört!

Kommentar von slaughter996 ,

Eben dem Fragesteller stört es und andere auch also ist deine Antwort eher unnötig 😜

Kommentar von Imago8 ,

Ich finde es auch bemerkenswert. So mancher Anti-Veganer scheint sich ständig in vegane Restaurants zu verirren oder im Supermarkt in das Vegan-Regal zu stürzen und außerdem ständig beim Surfen im Internet mit Vegan-Werbung bombardiert zu werden. Da kann man es natürlich schon mit der Angst zu tun bekommen...

Bald fürchten sie sich vor Äpfeln und Kartoffeln, weil da kein Fleisch zugesetzt wird...

Kommentar von Etter ,

"Bald fürchten sie sich vor Äpfeln und Kartoffeln, weil da kein Fleisch zugesetzt wird..." 

Ich ich fritier meine Kartoffeln in Schweinefett und wickel meine Äpfel in Bacon ein.

Aber tatsächlich habe ich eine absurde Angst vor Kokosnüsssen. Selbst n Tiger ist nicht so gefährlich wie diese Todesfallen.

Antwort
von JustNature, 226

Millionen Deutsche sind angesteckt von "Gutmenschenwahn", der uns über Jahrzehnte angezüchtet wurde. Und zum hochentwickelten Gutmenschen, der keiner Fliege etwas zuleide tun kann und auch die geringste Härte auf Erden verabscheut, gehört auch der Veganismus. Er ist gerade für unerfahrene Schüler eine Ersatzreligion, da man ja durchschaut hat, wie unglaubhaft die antiken Religionen sind.

Die Vegan-Welle verbreitet sich vor allem durch "Schulhofpropaganda" und auch die Lebensmittelwirtschaft verdient gut damit. Sie verstärkt den Trend durch Werbung.

Kommentar von Flimmervielfalt ,

Ich weiss was du meinst. Ich habe da auch ein anderes Wort, was auch noch im kausalen Zusammenhang passt: Pussyfizierung, vor allem bei Männern passt das gut. Was waren unsere Väter und Großväter noch für Klumpen....die ganze Statur! Die Unterame ausgeprägt durch mechanische Tätigkeiten wie die Fensterkurbel und ähnliches, was heute Maschinen abnehmen. Und was hat man heute für Kerle, vor allem unter den Veganern? Verweichlicht und unterernährt, aber nen großen Mund, wenn es darum geht sich über ihre Ernährung zu profilieren.

Kommentar von JustNature ,

Zustimmung. Die neue Veganerwelle ist der sehr naturfernen Großstadt-Wohlstandskultur entsprungen, die das letzte Jahrzehnt herrschte. Diese Peta-Jünger haben nur ganz blasse Vorstellungen, wie Landwirtschaft in Deutschland/Europa heute wirklich aussieht. Sie glauben die Unsinns-Tiraden, daß unsere Nutztiere alle brutal gequält würden. Wahr ist natürlich das Gegenteil. In der Landwirtschaft redet alles bloß noch von "Tierwohl". Ohne Tierwohl gibts keine Qualität und keine Leistung bei tierischen Produkten.

PETA kann natürlich nur genug Spendengelder eintreiben, indem sie Schockerpropaganda betreibt - wider besseres Wissen. Aber auch PETA will Geld verdienen, damit die Aktivisten ihr monatliches Einkommen erzielen.

Kommentar von Omnivore09 ,

Vollste Zustimmung euch beiden! @JustNature: Das nennt sich übrigends "Natur-Defizit-Syndrom".

Man scheint süchtig zu sein nach Bilder von gequälten Tieren!

Kommentar von wickedsick05 ,

ohja wie recht du hast

Das Problem des Veganismus ist, dass er sich letztlich nur auf Basis
einer anthromorphisierenden (Vermenschlichung) Ethik rechtfertigen kann. Im Gegensatz zur Mischkost, die auch ökologische, gesundheitliche und wahre ethische Gründe für sich reklamieren kann. Der Aufwand, den Veganer betreiben müssen, um tierische Produkte nicht nur beim Essen zu ersetzen, übersteigt den ökologischen Nutzen. Bleibt also nur eine Verzichts-Ethik: Durch mein Opfer rette ich die Welt. Das ist ein sehr religiöses Motiv. Der
Verzicht muss gesteigert werden, um dem bisherigen Verzicht einen Sinn zu geben. immer weiter...denn auch für andere Produkte leiden und sterben Tiere so z.b. auch für Ackerbau.

zudem ist es eine Folge von Natur entzug und einem Überkonsum an Disneyfilmen.

„dass Kinder und Jugendliche die Natur zu einer idyllischen,
harmonischen Parallelwelt idealisieren, in der der Mensch nichts
verloren hat. Bäume zu pflanzen ist gut, Bäume zu fällen ist böse, und der Jäger ist sowieso ein Mörder.“

In Studien wurde dies genauer untersucht:

Kindliche Verniedlichung der Natur, moralische Überhöhung
des Schutz- und Pflegeanspruchs auf der Basis technischer
Allmachtsfantasien, Berührungsverbote entgegen den eigenen Bedürfnissen und Schuldgefühle, wenn man ihnen doch nachgeht. Wie aber soll jemand, der die Natur nur mit schlechtem Gewissen betritt, ein angemessenes Verhältnis zu ihr entwickeln? Wie kann die zukünftige Generation lernen, besser mit ihr umzugehen, wenn sie sich schon im Kindesalter daraus zurückzieht?

Als aktuelles Beispiel für das "Bambi-Syndrom" wird mehrfach auf das Geschehen um den knuddeligen Eisbärennachwuchs im Zoo (und die Empörung, wenn der erwachsene Eisbär dann die Karpfen in seinem Wassergraben erlegt) verwiesen. Eine Folge dieses Natur subjektiv Naturentfremdung verniedlichenden Naturbildes ist die Ablehnung des Jagens oder des Baumfälens.

wanderforschung.de/files/bambikz1234003206.pdf

wanderforschung.de/files/naturentfremdung1226843289.pdf

Kommentar von JustNature ,


Volle Zustimmung @ wickedsick05.
"Bambi-Syndrom" ist ein schönes neues zutreffendes Wort.
Früher benutzte man das Wort "Verzärtelung" und meinte damit Gruppen bzw. Länder, die ihre Existenzgrundlagen vergessen und keine Überlebenskraft mehr haben.


Antwort
von Viktor1, 223
Langsam fühle ich mich echt bedroht... Überall um mich 
herum tun.....Was steckt dahinter?

Willst du dich damit nur wichtig machen oder empfindest du tatsächlich so ?
Wenn Letzteres der Fall ist, dann hast du ein Problem, was durch Antworten hier nicht gelöst werden kann welches du durch deine große Erfahrung auf dieser Plattform auch weißt.
Mein ernst gemeinter Rat - suche die professionelle Hilfe, bald.

Kommentar von Omnivore09 ,

Also ich fühle ähnlich. Nur das ich mich nicht bedroht fühle, sondern ich sehe Deutschland bedroht vor dieser Ernährungsideologie.

Hilfe suchen sollten sich die Anhänger von veganen Organisationen wie PeTA & Co, die haben es nötiger!

Kommentar von Viktor1 ,

Bei dir ist es doch was ganz anderes auch wenn ich die deine Sicht von der "Bedrohung Deutschlands" etwas "bedenklich" finde.
Solche Zuordnungen  hierzu sind einfach Schwachsinn.

Kommentar von Imago8 ,

Paranoia ist behandelbar. Bitte lasst euch helfen!

Kommentar von Omnivore09 ,

Japp....Dr. Henrich kennt auch schon die Lösung und Zentrum der Gesundheit hat dafür sicher Tabletten!

Antwort
von kiniro, 184

Oh - du fühlst dich bedroht? Dann schlage doch mal nach, was eine echte Bedrohung ist.

Bedrohlicher ist vielmehr, dass durch den Konsum tierischer Produkte die Umwelt stark belastet wird.
Ja - jetzt haben die Fleischliebhaber wieder zig Gegenargumente, dass vegan so schlecht sei.

Ich esse auch, was mir schmeckt. Nur eben in vegan.

Übrigens frage ich mich umgekehrt, wieso manche Allesesser so tun, als würde ihr letztes Stündlein schlagen, wenn sie das Wort vegan hören bzw. lesen.

Kommentar von Imago8 ,

Übrigens frage ich mich umgekehrt, wieso manche Allesesser so tun, als würde ihr letztes Stündlein schlagen, wenn sie das Wort vegan hören bzw. lesen

liegt am "v" in vegan, genauso wie bei vegetarisch.

Wenn man statt Fleisch mit V schreiben würde, also Vleisch, dann würden sie davor auch Angst bekommen und sich nur noch von Pilzen und Plastik ernähren.

Kommentar von Etter ,

"und sich nur noch von Pilzen und Plastik ernähren."

So wie Veganer?=D

Schließlich gibt es ja nach deiner Aussage nichts außer Pilzen, Plastik und Fleisch.

"Übrigens frage ich mich umgekehrt, wieso manche Allesesser so tun, als würde ihr letztes Stündlein schlagen, wenn sie das Wort vegan hören bzw. lesen."

Weil ich mich dann innerlich auf eine 3 stündige Predigt einstelle, in welcher mein Gegenüber mir versucht zu erklären was für ein Arsc*loch ich doch sei.

Kommentar von kiniro ,

Kleiner Hinweis: meine Tochter ist eine sog. Allesesserin - also gibt es keine 3-stündige Predigt meinerseits.

Zum Glück sind mir solche "Hilfe, ein/e Veganer/in - schnell meine Vorliebe fürs Fleisch verteidigen"-Omnis nur via Internet bekannt.
Im echten Leben sitze ich friedlich mit anderen Menschen zusammen. Egal, was sie essen - vorausgesetzt, das Essen stinkt nicht, da ich eine empfindliche Nase habe.

Und bitte wirf nicht zwei Antworten in einen Topf.

Nun, dass ich bisher 5 Daumen runter habe, zeigt mir, ich habe einen empfindlichen Nerv getroffen.

Kommentar von Etter ,

"Zum Glück sind mir solche "Hilfe, ein/e Veganer/in - schnell meine
Vorliebe fürs Fleisch verteidigen"-Omnis nur via Internet bekannt."

Mir sind diese Leute auch erstmal aus dem Internet bekannt. Könnte daher kommen, dass es in meinem Bekanntenkreis keine Veganer gibt.

Die Frage ist warum ich überhaupt meine Vorliebe für Fleisch verteidigen/rechtfertigen muss? Ich kritisiere Veganer ja auch nicht dafür, dass sie kein Fleisch essen (warum sollte ich auch?).

Im Endeffekt bitte ich um eine Sache: Geht mir nicht auf den Zünder.

Das selbe worum ich auch sämtliche Religionsgruppen, politischen Vereinigungen o.Ä. bitte. Wenn nicht dann werd ich halt n bissl fuchsig und die Leute dürfen sich n bissl was anhören.

Oder um mal ein anderes Beispiel zu bringen, finde ich es äußerst daneben mich in einen Topf mit Kinderschändern zu werfen, nur weil ich Fleisch esse (wo das passiert ist? Ein Stück weiter unten).

"Nun, dass ich bisher 5 Daumen runter habe, zeigt mir, ich habe einen empfindlichen Nerv getroffen."

Kann ich nichts weiter zu sagen, da ich deine Antwort weder gut, noch schlecht bewertet habe.

"Kleiner Hinweis: meine Tochter ist eine sog. Allesesserin - also gibt es keine 3-stündige Predigt meinerseits."

Ich hab bisweilen auch nicht behauptet, dass es für alle gilt ;)

Kommentar von Omnivore09 ,

Bedrohlicher ist vielmehr, dass durch den Konsum tierischer Produkte die Umwelt stark belastet wird.

Viel bedrohlicher ist es, wenn der veganismus vorangetrieben wird und Menschen die Gehirne wäscht. Viel schlimmer sind aber die ökologischen Folgen des Veganismus: Raubbau und pure Futtermittelverschwendung!

Ja - jetzt haben die Fleischliebhaber wieder zig Gegenargumente, dass vegan so schlecht sei.

Ist es auch! Jede Ideologie ist schlecht!

Übrigens frage ich mich umgekehrt, wieso manche Allesesser so tun, als würde ihr letztes Stündlein schlagen, wenn sie das Wort vegan hören bzw. lesen.

Weil wenn man so einige veganer zuhört, bzw. auf den Chefseiten der Veganerlobby surft, dann sieht man, dass viele Veganer uns Omnis uns alle umstülpen wollen! Stell dir das vor wie die Christianisierung in Amerika

Kommentar von Schokolinda ,

Jede Ideologie ist schlecht!

ist lustig, wenn das ausgerechnet einer schreibt, der seine contra-haltung zu einer ernährungsweise sogar durch sein profilbild jedem kund tun muss, als gäbe es nichts wichtigeres in seinem leben. ich schätze mal, das logo hast du auf jedem deiner t-shirts, so wie du es für deine imaginäre veganerin im supermarkt beschreibst.

Kommentar von Omnivore09 ,

Natürlich. Ich renne immer so durch die Gegend. *facepalm*

Kommentar von Schokolinda ,

da habe ich dich also auf eine idee gebracht, sehr schön.

Kommentar von Omnivore09 ,

Auf solche Ideen komm ich auch selbst. Mir gefallen andere T-Shirts aber besser:

https://www.3dsupply.de/products/category/6-grillen/

https://www.spreadshirt.de/fleischesser+geschenke#/list/fleischesser

Sind doch schöne Shirts :-)

Kommentar von Schokolinda ,

ok, dann war "ich renne immer so durch die gegend" ernst - glaub ich sofort, ganz ohne scherz.

ps: am besten finde ich "kiss the cock" - weil den meisten wohl die sexuelle zweideutigkeit nicht klar ist :DDD

Kommentar von Schokolinda ,

ja, das sarkasmus-schild brauchst du auch bei deiner art, sarkasmus auszudrücken :DDDD

Antwort
von Etter, 161

Im Endeffekt das selbe, wie bei missionierenden Christen, Atheisten, Moslems usw.

Man hält seine eigene Weltanschauung für die einzig richtige. Wenn man in seinen Kreisen fragt (meist umgibt man sich ja mit recht ähnlichen Menschen) bekommt man vmtl. auch noch Bestätigung in seinen Ansichten.

Aber warum will kein anderer sehen, dass es das einzig vernünftige ist? WIssen sie es etwa nicht? So zieht man los und versucht die Menschen von seiner eigenen Weltanschauung zu überzeugen.

So zumindest meine Ansicht.

Ein weiterer Faktor ist das sogenannte Natur-Defizit-Syndrom (Bambi-Syndrom): https://de.wikipedia.org/wiki/Natur-Defizit-Syndrom

Antwort
von Rosswurscht, 230

Is grad Mode. Lass se reden ... und lass es dir schmecken :-)

Antwort
von Buchstabenfrau, 142

Du stellst eine Frage die im Grund ein Vorwurf und eine Behauptung ist.

Ich persönlich kann von keinem Fall berichten in dem mich ein Veganer missionieren wollte. Leider habe ich aber erfahren müssen dass allein der Satz: "Ich esse kein Fleisch!" für mich das Ende einer schönen Einladung war. Sofort gab es Leute die sich Sorgen machten, manche suchten Essen für mich. Allein die Aussage kein Fleisch zu essen machte mich zu einem Außenseiter der sich rechtfertigen musste. Ich wollte einfach nur dort sein und kein Fleisch essen, wollte einfach meinen Frieden.

Man kann sich aber eine eigene Meinung bilden wenn man die Antworten und Kommentare zu deiner Frage liest. 

Sicher wurde diese "Frage" extra geschrieben um solche Beiträge möglich zu machen.

Wer liest reibt sich die Augen, immer wieder die gleichen Schreiber die einen regelrechten Wortkrieg gegen Veganer führen, fallen auf.

Wenn man sich mit einer Sache nie wirklich beschäftigt hat, wäre es gut einfach zu schweigen.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

In solchen Momenten finde ich es unendlich schade, dass ich als Mensch nur 2 Daumen habe, um Antworten wie deine gebührend zu würdigen...

Dennoch und grade deswegen:

Schön, dass du da bist und alle meine bescheidenen Däumchen hoch ! :)

Kommentar von Buchstabenfrau ,

Ich war lange nicht auf Fragen mit dem Wort Veganer oder Vegetarier weil es mich langweilt wenn immer die gleichen Leute, ihren Schreibkrieg gegen diese Lebensweise hier ausleben. 

Gute Fragen und hilfreiche Antworten, die auch von Leuten gegeben werden die sich auskennen, wären schön.

Jeder kann für sich selbst entscheiden welche Ernährung und Lebensweise er für sich verantworten kann. Vegan zu leben ist mit Sicherheit von einem hohen Verantwortungsbewusstsein für Tier und Natur getragen. Wer dies nicht nachvollziehen kann,  braucht sich wirklich nicht wunde Finger holen. Wenn sich z.B. alle Menschen die nichts von Astronomie verstehen in Foren aufhalten in denen man sich über das Thema austauscht, würde jeder nur den Kopf schütteln. .

Einfach nichts sagen wenn man sich nicht für das Thema interessiert, wäre schon ein Segen.

Kommentar von Etter ,

"Wer liest reibt sich die Augen, immer wieder die gleichen Schreiber die einen regelrechten Wortkrieg gegen Veganer führen, fallen auf." 

Weißt du ich gebe dir in vielen Fällen recht, ABER ich lass mir ungern unterstellen, dass ich Kinderschänder gutheiße, nur weil ich Fleisch esse (letzteres kannst du hier sogar nachlesen).

Wenn du ein weiteres Musterbeispiel haben willst: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/skandalplakate-bei-peta-gerichtshof-weist...

Und wenn ich sowas lese werde ich nicht schweigen.

Toleranz sollte halt immer in beiden Richtungen stattfinden (und mehr fordere ich für meinen Teil eig. nicht).

Beim restlichen würde ich zustimmen.

Kommentar von Buchstabenfrau ,

Hallo Etter,

viel Fleisch zu essen macht einen ebenso wenig unfehlbar als wenn man kein Fleisch isst. Gutes Benehmen ist wohl nicht mit guter Ernährung gleich zu setzen. Ich danke dir dass du meine Worte verstanden hast.

Ich glaube dir dass du zwischen Skandalplakaten die verboten wurden und den Menschen die sich verantwortlich um ihre Ernährung kümmern, differenzieren kannst.

Wen du persönlich hier beleidigt wurdest, rate ich dir dass schnell  als Missbrauch zu melden. Das erspart uns allen solche Worte und regelt die Umfangsformen.

Vielen Dank für deine Zustimmung!



Antwort
von sarah07maria, 336

Ja, das ist eine gute Frage. Aber ich schätze mal es ist momentan einfach ein "Trend", der zwar nicht mehr aufhören wird aber in ein paar Monaten oder Jahren weniger Bedeutung hat als jetzt.

Ich bin noch immer der Meinung, jeder sollte selbst entscheiden wie man sich ernährt und man sollte schon gar nicht andere zwingen, das gleiche zu machen.

Leb dein Leben so wie du es willst.

Denn so ist es gut

Antwort
von abibremer, 234

Extremisten, egal welcher Art, ist IMMER ein "Missionierungszwang" eigen. Das Positive daran ist, dass wir uns zu WEHREN lernen, wenn die "Richtung" nicht passt.

Kommentar von Imago8 ,

Hast du auch schon davon gehört, dass diese Extremisten schon damit anfangen, das Fleisch in den Supermärkten mit grüner Farbe anzumalen, damit die Fleischesser sich langsam aber sicher an das Chlorophyll gewöhnen? Und irgendwann wird das Fleisch ausgetauscht mit Wirsing, Gurken und Schnittlauch und niemand merkts?

Kommentar von Omnivore09 ,

Ja, stimmt, hab ich auch schon gemerkt. Die Tierleidlobby rächt sich aber jetzt. Sie tauschen normale Paprika gegen gefüllte Paprika mit Hackfleisch aus.

Ausserdem werden Gurken mit Salami ausgetauscht und keiner kriegts mit.

Kommentar von Etter ,

"Sie tauschen normale Paprika gegen gefüllte Paprika mit Hackfleisch aus."

Wenigstens zum gleichen Preis? Das würde meiner Ernährung und meinem Geldbeutel zugute kommen :')

Antwort
von konzato1, 200

Weil sie völlig intollerant sind!

Kommentar von slaughter996 ,

Nicht alle

Kommentar von HannahHi ,

Tolerierst du Kinderschänder?

Kommentar von Omnivore09 ,

Was hat denn das damit zu tun?

Kommentar von Murcalumis ,

Also wenn man nicht will, dass andere Lebewesen für einen selbst leiden/sterben, dann ist man also gleich wie ein Kinderschänder.

Aha.

Kommentar von Omnivore09 ,

Allein der Vergleich ist schon absurd.

Und für Veganer sterben und leiden viele Tiere genauso. Teilweise auch mehr!

Kommentar von Etter ,

Kochst du Wasser? Damit tötest du Microorganismen.

Stelle dir die Frage im Falle eines "Ja" bitte direkt selber.

Kommentar von Omnivore09 ,

Oder Bettwäsche waschen! Die armen Milben!

Kommentar von Etter ,

Auch Milben sind Lebewesen :(

Kommentar von HannahHi ,

Was das damit zutun hat? Ich kann auch fragen ob du Mörder tolerierst. Ist genau das selbe. Du tolerierst sie nicht? Boa bist du intolerant.

Kommentar von Etter ,

Also kochst du nicht, isst nichts wo Miroorganismen drauf sind und wäschst auch nicht?

Interessant.

#microorganismensindlebewesen

Kommentar von Schokolinda ,

kein wunder, dass sich manche so sehr an ihren fleischkonsum klammern, wenn fleischverzicht für sie bedeutet, bis in die letzte konsequenz zu gehen und sich am nächsten haken zu erhängen, um im alltag auch ja keine mikro-organismen zu töten.

diese "logik" finde ich zwar irre, macht aber dieses irrationale verhalten/"argumentieren" der anwesenden fleisch-lobby zumindest nachvollziehbar. dagegen gibt es leider keine pille, schade.

Kommentar von Etter ,

Also ist es für dich logisch Fleischessern zu unterstellen, dass sie Kinderschänder gutheißen?

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/skandalplakate-bei-peta-gerichtshof-weist...

Um mal ein anderes Beispiel zu bringen, was genauso traurig ist.

Und dann wahrscheinlich wundern, warum man nicht ernst genommen wird.

Damit bin ich aus jedweder Diskussion mit dir raus.

Kommentar von Schokolinda ,

Also ist es für dich logisch Fleischessern zu unterstellen, dass sie Kinderschänder gutheißen?

wir waren bei den mikro-organismen.

aber wenn du diese pseudo-logik brauchst, um dich als "gekränktes opfer" aus der situation zu verabschieden - sehr gerne.

Kommentar von Etter ,

"wir waren bei den mikro-organismen."

Die Mikroorganismen waren eine Übertreibung.

Wenn jmd. mir unterstellt, dass ich Kinderschänder gutheiße, weil ich Fleisch esse, dann verlange ich entsprechend von meinem Gegenüber, dass er/sie sich pästlicher als der Papst benimmt, also keiner Lebensform Schaden zufügt.

Der Großteil hats ja anscheiend begriffen. Ach was erwarte ich überhaupt?

Kommentar von Schokolinda ,

klasse, deine "logik" in ihrer ganzen spielform zu erleben.

DIR hat keiner unterstellt, kinderschänder gut zu heissen - schau oben, wem dieser beitrag gehört: konzato1 - an den ging der kommi.

tolerieren ist auch nicht das gleiche wie gut heissen.

und was hannahhi damit gemeint hat, bleibt sowieso etwas arg vage, da sich beide seiten davon angegriffen fühlten (auch murcalumis).

und wenn die mikro-organismen eine  "übertreibung" waren, ja dann kannst du eigentlich nicht auf "sollen keiner lebensform schaden zufügen" kommen. wenn du dir selber in dener argumentationskette nicht treu bleiben kannst, dann ist verständnis von anderen wirklich zu viel erwartet.

Kommentar von Etter ,

"wem dieser beitrag gehört: konzato1 - an den ging der kommi."

Schön dass wir dieses Missverständnis aufklären konnten: Der Kommi steht unter dem von HannahHi (erkennbar an den Strichen hinter dem Pfeil).

"wenn du dir selber in dener argumentationskette nicht treu bleiben
kannst, dann ist verständnis von anderen wirklich zu viel erwartet."

Was du damit meinst ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Ich würde dir aber einfach empfehlen dir nochmal die Struktur der Kommentare anzugucken. Meinerseits ist die Sache damit geklärt.

Kommentar von Schokolinda ,

Meinerseits ist die Sache damit geklärt.

ehrlich? das hast du weiter oben auch schon versprochen.

würde dir aber einfach empfehlen dir nochmal die Struktur der Kommentare anzugucken

das würde ich dir ebenso empfehlen.

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