Warum wollen Atome den Edelgaszustand erreichen?

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4 Antworten

Nicht weil sondern wenn es cool ist. Im wörtlichen englischen Sinne nämlich, cool ^= kühl. Bei hohen Temperaturen dissoziieren Moleküle nämlich auch »gern« schon mal.
Im Allgemeinen wird gesagt, dass alles den energetisch günstigste das heißt niedrigsten Zustand anstrebt, aber genau das hängt von der Energiedichte ab, die in der Umgebung allgemein herrscht. Weniger die Energie als vielmehr die Entropie ist das Entscheidende, wobei Entropie gerne mit Unordnung übersetzt wird tatsächlich aber ein logarithmisches Maß für die Wahrscheinlichkeit eines (Makro-) Zustands ist. In einem Eimer mit weißen und schwarzen Murmeln ist es viel wahrscheinlicher gibt es viel mehr Möglichkeiten für einen vermischten als für einen fein säuberlich getrennten Zustand, natürlich nicht für eine ganz bestimmte Anordnung, aber es gibt mehr Anordnungen die man optisch nicht unterscheiden kann.
Ein System strebt also eigentlich gar nicht aktiv einen Gleichgewichtszustand, also einen Zustand mit maximale Entropie an, sondern wenn es sich irgendwie zufällig bewegt, landet fast automatisch dort.
Und natürlich hängt, was eigentlich dieser Zustand maximaler Entropie ist, von den Bedingungen ab, die in der Umgebung herrschen.
Bei Temperaturen, die wir als normal empfinden, ist es am wahrscheinlichsten, dass Moleküle eines Gases wie Sauerstoff oder Stickstoff einen energetisch möglichst niedrigen Zustand anstreben und sich zu Zweiermolekülen verbinden.

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Weil das cool ist

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Kommentar von SlowPhil
29.04.2016, 08:33

Nicht weil, sondern wenn.

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Weil das der energetisch bestes zustand ist. Wer liegt nicht gerne faul auf der couch ^^

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Weil ein Atom im Edelgaszustand am stabilsten ist.

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