Frage von Loeffelqualle, 256

Warum wird von Veganern so viel Negatives behauptet?

Ich lese überall, ständig, dieses "i just wanted to say, that I'm vegan; Did i tell you that I'm vegan", Veganer Witze überall ("Suche Veganer zum Rasen mähen), oder das immer behauptet wird, das Veganer einem ununterbrochen erzählen, dass sie vegan sind und das Fleischessen Mord ist etc. Aber irgendwie hab ich sowas noch nie erlebt. Ich kenne Leute, von denen ich lange nicht wusste, dass sie vegan leben. Und ich esse Fleisch und liebe es und sie haben KEIN einziges Wort gesagt oder irgendwas. Nennt man Toleranz und Akzeptanz...nur so...am Rande. Warum wird also immer so viel sche*ß `über Veganern erzählt? Anfangs war es ja echt lustig...aber es heißt immer, dass Veganer intolerante Schwachköpfe sind, aber eigentlich sind es die "Fleischesser" die Veganern über so mega intolerant und respektlos sind...Weshalb ist dies so? Dem Großteil der Veganer ist es egal, wer Fleisch isst und wer nicht (persönliche Sache, da mischt man sich nicht ein) aber Fleichesser regen sich mega über Veganer auf und motzen rum. (Natürlich nicht alle, ist ja immer so. Es gibt bestimmt auch doofe Veganer und friedfertige Fleischesser) Wiesoooo?!

Antwort
von Undsonstso, 154

Ich denke mal, Grund für Witze sind - egal welches Thema (Blondinen, Ostfriesen usw,usf) - bestimmte Vorstellungen der Menschen dazu, gepaart mit Pauschalisierungen....

Wer länger bei gutefragenet ist oder / bzw. zum Thema "vegan" mal stöbert, wird feststellen, dass es tolerante und intolerante Veganer gibt. Gleiches gilt für Nicht-Veggis.

Guck mal auf diese Frage...  ist sie etwa Ausdruck von Toleranz den  Nicht-Veggis gegenüber...?

https://www.gutefrage.net/frage/wuerdet-ihr-angenommen-ihr-wuerdet-es-bis-heute-...

Kommentar von kindvbahnhofzoo ,

Das sind mir die besten 😁 Und dann greifen sie zu den Veggiefrikadellen aus dem Kühlregal und bestellen in ihrem hippen veganen Restaurant das Vegane Schnitzel Wiener Art. Da bleib ich lieber bei Drüsensekret und Periodenschleim anstatt mir das zusammengepanschte Zeug zu kaufen.

Kommentar von AppleTea ,

@kind, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Im Veggie-Schnitzel ist nix vom Tier drin, und das ist das was veganer wollen.

Kommentar von beglo1705 ,

Und warum braucht ihr den Zusatz "Wurst" oder "Schnitzel" oder "Fleischersatz" um etwas zu kaufen? Klingt lecker, gell? Ist´s aber nicht.

Kommentar von kindvbahnhofzoo ,

Weil Veganer ständig betonen, wie gesund und natürlich sie doch leben.

Der Käseersatz besteht soweit ich mich erinnere aus Haferflocken, Nüssen und Soja. Was hat das mit dem herkömmlichen Käse zu tun?

Fleisch wird als Tierleichen bezeichnet, Honig als Bienenkotze und Eier als Hühnerperiode bezeichnet. Das ist einfach nur abwertend und kindisch.

Aber sobald ich das "Fleisch" mit Tofu ersetze kann ich wieder beruhigt von einem Veggieschnitzel sprechen.

Kommentar von AppleTea ,

@beglo, weil es sich um z.B. "Wurst" handelt. Ganz einfach. Muss ja deswegen noch lange kein Fleisch drin sein. Hier gehts viel mehr um die Form und den Geschmack. Man soll ja schon ungefähr wissen, nach was das schmeckt, was man da kauft. Oder würdest du irgendwas kaufen, das völlig unbeschriftet und undefinierbar aussieht? Wohl eher nicht. Und wenn es dir nicht schmeckt, lass es doch einfach liegen. Wie gesagt, dann freut sich halt ein anderer drüber.

Kommentar von beglo1705 ,

Prima und vor allem logisch *ironieaus*. Du weißt also ganz genau was deine Veggiewurst beinhaltet, worauf sie wächst, was gespritzt wurde, mit was behandelt wurde, woran getestet wurde und die genaue Zusammensetzung? Dann erzähl mal, bitte ausführlich mit eigenen Worten, ohne deine "Wurst" aus´m Kühlschrank zu kramen....

Mach´s doch nicht so kompliziert: Gurke, Tomate, Apfel, Zucchini mit etwas Chili, Melone mit Zimt oder Birne mit Zimt/Zucker auf´s Brot und du weißt genau was du drauf hast. Kein Mensch braucht 30fach bearbeitete Materialien auf seiner Stulle/Brotzeit. Wenn du ehrlich bist und überlegst, stimmt´s was ich vorgeschlagen habe.

Kommentar von kindvbahnhofzoo ,

Warum essen Fleischesser Gemüse-Ersatz?

Beitrag aus einem Veganerforum, die Antworten passen gerade perfekt zum Thema hier ^^

https://www.vegpool.de/forum/vegan-allgemein/warum-essen-fleischesser-gemuese-er...

Kommentar von kindvbahnhofzoo ,

"Wurst ist ein Nahrungsmittel, das aus zerkleinertem Fleisch, Speck, Salz und Gewürzen, bei bestimmten Sorten auch unter Verwendung von Blut und Innereien zubereitet wird"

Veganer können ihr Tofu/Sojagemisch nennen wie sie sollen und meinetwegen kauft weiter eure Veggiewurst.

Ich sehe es aber nicht ein, mich von irgendwelchen Ignoranten als Leichenfresser bezeichnen zu lassen, wenn ich Fleisch esse.

Kommentar von beglo1705 ,

Das ist so auch nicht ganz richtig. Es kann nicht sein, dass man Fleisch unter dem Herstellungspreis verkauft oder Milch, oder sonstige tierische Produkte. Fleisch sollte nicht jeden Tag auf dem Speißeplan stehen, weil man es für billig sieht, es geht um die Wertschätzung des Produktes.

Ich bin auch Fleischesserin, bin Jägerin und weiß aus meiner landw. Tätigkeit auch, wie Tiere gehalten werden sollten so dass sie sich wohlfühlen. Das funzt aber nicht, wenn keiner mehr was zahlen will dafür. Mutterkuhhhaltung ist bei uns unbezahlbar, darum haben wir auch den Betrieb eingestellt, was zwar schade aber durchaus nicht unwirtschaftlich ist.

Schaut man heute wie billiges Fleisch aus dem (nicht)EU-Ausland produziert und vor allem behandelt wird, danke da brauch ich auch kein Fleisch mehr, darum fang ich´s selber, schlachte selber und weiß von welchem Bauern mein Rind kommt oder kann mutmaßen, was das Reh gefressen hat, oder mein Fasan, mein Hase, mein Wildschwein oder mein Hirsch.

Die Wertschätzung fehlt einfach. Wäre diese bei allen vorhanden und nicht nur der pure Egoismus, bräuchte man derartige Geschäftsideen alá Veggiewurst nicht.

Es ist eine Frage der Zeit, bis auch die veganen, pflanzlichen Nahrungsmittel keine Wertschätzung mehr haben und man schließlich gar nix mehr essen kann, dank Veganern die nur nach dem Preis fragen oder wo man selbige günstig bei Penny oder im Internet kaufen kann.

Kommentar von AppleTea ,

@beglo, Klar weiß ich, was in meiner Veggie-Wurst und in meinen Steaks drin ist. Steht alles hinten drauf (wie ich bereits geschrieben hab). Und ich hab ebenfalls gesagt, wenn dir das nicht schmeckt, musst du es nicht kaufen. Lass die Leute doch einfach essen was sie wollen ;) @Kind, Wenn du dich beleidigt fühlst, musst du es demjenigen sagen, der dich beleidigt..

Kommentar von beglo1705 ,

Tu ich sicher auch nicht.

Du bist, mir scheint, des Lesens nicht mächtig, da ich darauf hinwies: Ohne deine Wurst aus´m Kühler zu kramen... *lol* lies nochmal nach Mädel.

Kommentar von AppleTea ,

Ich hab das schon richtig gelesen.. Mädel. Nur weiß ich nicht, was du damit erreichen willst. Warum sollte ich etwas kaufen, ohne zu wissen was drin ist? Denn darum ging es doch gerade. Das was bei mir im Kühlschrank liegt, hab ich auch gekauft, weil ich wusste was drin ist.

Antwort
von kiniro, 42

Weil so manche Allesesser damit ihr schlechtes Gewissen beruhigen wollen.

Was einem Angst macht, wird von vielen halt mit (angeblichem) Humor überspielt oder die Angriffshaltung eingenommen.

Die Witze sind mit der Zeit noch nicht mal mehr originell, sondern einfach nur zum Einschlafen langweilig.

Antwort
von kindvbahnhofzoo, 139

"Dem Großteil der Veganer ist es egal, wer Fleisch isst"

Also das kann ich zumindest hier nicht bestätigen, lies dir da doch einfach die letzten Threads durch.

Natürlich ist nicht jeder so, aber man liest eben überwiegend Kommentare von den militanten Veganern.
Da gehen die toleranten Veganer einfach unter bzw. sie akzeptieren eben die Meinung des "Fleischessers" ohne einen bissigen Kommentar abzugeben.

Falls du das nicht eh schon verfolgst schau mal unter dem "Leichenesserthread". Die Ausgangsfrage ist provozierend und beleidigend und du siehst ja wie das ausgeartet ist ;)

Persönlich hatte ich aber noch nie wirklich Probleme mit Veganern, muss aber dazu sagen, dass die bei mir nicht sehr vertreten sind. Da ist mein Wohnort wohl noch nicht hip genug

Liebe grüße

Antwort
von AppleTea, 109

So ist das eben, wenn etwas nicht der "Norm" entspricht. Manche Menschen sind nicht in der Lage sowas zu tolerieren, geschweige denn zu akzeptieren. Keine Ahnung warum.. vielleicht aus Angst, vor dem was da fremd ist. Oder eben aus Angst vor dem Schock, erkennen zu müssen, dass Bewegung möglich ist, obwohl Stillstand das eigene Weltbild formte (danke Bärchen<3)

Kommentar von beglo1705 ,

Nee, völlig verkannt, und zwar komplett. Wie Veggies sich ernähren ist mir (und den meisten anderen) so Wurscht, wie wenn in China ein Rad umfällt. Was mich (und viele andere) stört, ist die Doppelmoral, die ihr verkündet: wegen mir sterben keine Tiere. Oh doch, auch wegen dir sterben Tiere.

Siehe deinen PC, siehe dein Smartphone, siehe deine Medikamente, siehe deine ganzen elektr. Haushaltsgeräte usw. Bitte schaff alles ab und kehr mit dem Kokosnussfransenbesen deine Stube und mach deine Kinder mit Kräutern aus´m Garten wieder gesund. Wirst nicht machen, weil´s an deiner Bequemlichkeit nagt...

"ja ich trag so gut es geht dazu bei" sobald es unangenehm oder wirklich schwierig wird, sieht man von euch nämlich keinen mehr.

Kommentar von AppleTea ,

Schön, dass es dir egal ist. Ich schrieb ja auch nicht, dass alle Menschen intolerant sind sondern nur manche! (Bitte les richtig). Übrigens solltest du es dann ebenso unterlassen zu pauschalisieren. "Wir" verkünden nämlich rein gar nichts! Wenn ein paar Veganer das tun, dann ist das doch nicht mein Bier. Ich hab nie behauptet, dass wegen mir keine Tiere sterben. Bitte beweis mir, dass ich sowas je geschrieben hab. Solche Aussagen wie deine sind wirklich mehr als lächerlich.

Kommentar von beglo1705 ,

Ich akzeptier und respektier deine Einstellung auch, nur mit oben genannter Vorgehensweise erreicht man eben gar nix, ist eben so, wenn man nicht nur richtig lesen sondern auch denken kann. Dann ist das ganze Veganergedöns hinfällig.

Lächerlich ist nur eine Scheinargumentation, wie sie hier zu sehen/zu lesen ist.

Kommentar von AppleTea ,

Worauf willst du hinaus? Welche Vorgehensweise meinst du?

Kommentar von beglo1705 ,

Nochmal, wer vegan sein möchte, kann dies tun und zwar fängt man bei sich selber an in dem man das Ganze auch Konsequent duchzieht:

  • kein Fernseher (was verbaut ist, weißt du sicher selbst)
  • kein PC (s.o.)
  • kein hippes Smartphone (s.o.)
  • keine Haushaltsgeräte (s.o.)
  • regionale Produkte kaufen
  • saisonale, einheimische Produkte kaufen
  • Plastik vermeiden, schadet allen Tieren egal auf welchem Kontinent
  • selbst anbauen
  • selbst verwerten, und zwar alles
  • selbst herstellen, bauen, konstruieren
  • Nicht an der eigenen Bequemlichkeit sparen, mein Wild schmeißt sich nicht um Punkt 18 Uhr auf den Hof und fleht bitte iss mich, genau so wenig wie meine Kohlrabi/Kraut/Möhren/Salat von selbst im Garten wachsen und gesund gedeihen.

Ich finde es heuchlerisch, zu sagen ich bin vegan, hab aber im Gegenzug alles/vieles was mir das Leben erleichtert.

Dann leb auch danach und zwar komplett, mit allem was dir deinen tägl. Luxus evtl auch einschränkt. Alles Andere ist einfach nur Gutmenschenpalaver.

Kommentar von Nyaruko ,

beglo1705, Sie müssen in weiteren Dimensionen denken und vor allem müssen Sie damit aufhören „vegan“ mit irgendeiner Logik verbinden zu wollen.

Kein Veganer lebt zu 100% vegan. 
Veganer verzichten stets auf das, auf das sie mit Leichtigkeit verzichten können, alles anderes sind „legitime Ausnahmen“, so steht es auch in der Definition des „Veganismus“.

Die „Vegan Society“ (weltweit erste, vegane Organisation) definiert es so:

… soweit wie möglich und praktisch durchführbar, alle Formen
der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden und darüber hinaus die Entwicklung tierfreier Alternativen zu fördern, was dem Nutzen der Tiere, Menschen und der Umwelt dienen soll.

Kurz gesagt: Bezeichne dich als Veganer und verzichte auf das, auf das du auch einfach verzichten kannst. 
Wenn du es nicht kannst, macht es auch nichts.

Darum kann ich mich auch selbst als Veganer bezeichnen. 
Wenn ich ein Kilogramm/Liter Gulasch mache und davon 200 Gramm Fleisch sind, dann ist dieses Gulasch immer noch zu 80% vegan. 
Auf das Fleisch kann ich nicht verzichten (der Grund ist vollkommen egal), darum ist mein Gewissen rein, ich lebe stets vegan und darf alle Behauptungen der Peta und co. verbreiten und auch selbst welche erfinden. - sofern sich diese Behauptungen nicht gegen einer veganen Lebenseinstellung äußert.

Kommentar von Schokolinda ,

Nochmal, wer vegan sein möchte, kann dies tun und zwar fängt man bei sich selber an in dem man das Ganze auch Konsequent duchzieht:

ne, müssen sie nicht.

es scheint dir noch keiner bescheid gegeben zu haben, aber du bist nicht der könig der welt und hast nicht festzulegen, was grundsätzlich in ordnung ist. du kannst nur für dich entscheiden  und sonst für niemanden.

Gutmenschenpalaver.

wenn dich das stört, dann hast du ein problem, dich abzugrenzen. solltest du schnell lernen, denn in der welt gibt es selten nur die eine richtige entscheidung.

Kommentar von AppleTea ,

Hä?? Bin wohl im falschen Film oder was. Keine Ahnung was du von mir willst, aber falls du es noch nicht weißt: Man kann leider nicht zu 100% vegan leben. Und noch was.. Ich habe nie behauptet, dass ich das möchte. Ich ernähre mich vegan und lebe vegan, soweit ich kann, und soweit es für mich moralisch vertretbar ist. Wie kommst du denn bitte auf die Idee, dass ich mehr machen müsste als ich will? Glaubst du allen ernstes, ich lass mir von irgendwem sagen, wie mein Leben aussehen muss, damit es für jemand anderen "nicht heuchlerisch" ankommt? Geh ich zu dir hin, um dir zu sagen, dass du gefälligst konsequent alles vom Tier verwerten musst, damit du nicht "heuchlerisch" rüberkommst? Es sollte dir wohl langsam klar werden, was für einen abnormen Schwachsinn du von dir gelassen hast.

Kommentar von AppleTea ,

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Kommentar von AppleTea ,

Danke Schoki, ich geb dir absolut recht.

Antwort
von zahlenguide, 145

weil das Klischee leider stimmt. Mein Freundeskreis besteht sowohl aus Fleischessern als auch aus Veganern und niemand redet so viel über seine Ernährung wie die Veganer. Wir haben schon zig Diskussionen gehabt, weil ihnen dieses Thema unter den Fingernägeln brennt.

Was den Humor angeht, der über Veganer gemacht wird, glaube ich, dass da schon ein bisschen schlechtes Gewissen eine Rolle spielt. Es gibt durchaus Fleischesser, die schon mal probiert haben, sich vegetarisch zu ernähren, aber es nicht lange ausgehalten haben. Ich selbst habe mich mal drei Monate ganz streng ernährt, aber musste dann aufgeben. Denke, dass es eine Illusion ist, dass alle Menschen mal Vegetarier oder Veganer sein werden - außer wir ernähren uns irgendwann nur noch von Astronautennahrung, dann brauchen wir natürliche Lebensmittel vielleicht nicht mehr. Aber das wird wohl noch ein paar Jahrzehnte dauern.

Antwort
von Malavatica, 137

Weil sie neidisch sind, auch wenn sie das nie zugeben würden. (da ist jemand konsequent und zieht es durch) 

Weil sie sich nicht vorstellen können, dass es funktioniert und wie es funktioniert. 

Was die nicht verstehen, müssen sie veralbern. 

Antwort
von wickedsick05, 93

Dem Großteil der Veganer ist es egal, wer Fleisch isst und wer nicht


damit hast du deine Frage bereits selbst beantwortet. Dem teil dem es nicht egal ist die Manipulieren mit Lügen, beschimpfen und verleumden. Daher werden sie angegriffen... wer wind sät wird sturm ernten


Es gibt bestimmt auch doofe Veganer

leider decken sich die Argumente .z.b.

Vegan ist gesünder, Veganer retten die Welt, Veganer sorgen für Weltfreiden, Fleisch ist ungesund, Fleischessen ist böse, Mörder, Leichenfresser, Tierquäler... usw. Die liste ist endlos.

Also NICHT weil sie Veganer sind sondern wegen dem was AUS ihrem Munde kommt. scheggomat hat das mal sehr gut erklärt:

https://www.gutefrage.net/frage/kann-noch-jemand-diese-heuchelei-verstehen

Veganer bekommen Dresche, weil das System dahinter nicht komplett durchdacht ist, nicht weil jeder Omnivore ignorant ist.

Zum Beispiel wird willkürlich festgelegt, was ein schützenswertes
Lebewesen ist und was nicht. Wenn es groß ist und Augen hat, darf man es
nicht essen, bzw. dessen Produkte nicht nutzen.

Bist du nicht niedlich und flauschig oder nicht ohne weiteres
sichtbar und lässt dich schlecht vermenschlichen, bist du Veganern egal,
bzw. ein unvermeidbares Opfer.

Denn auch z.B. Hefebakterien versuchen vor der Hitze im Backofen zu
flüchten und kämpfen um ihr Leben. <--- Abermilliarden unvermeidbare
Opfer.

Veganer glauben, durch ihren Verzicht auf tierische Erzeugnisse ihre Verantwortung gegenüber den Tieren zu erfüllen.

Vielmehr ist das Gegenteil der Fall, sie geben die Verantwortung einfach aus der Hand.

Wenn man TierLEID eindämmen und Verantwortung übernehmen will, bringt
eine vegane Ernährungsweise gar nichts, da sie irgendwo Teil des
Problems ist.

Das Grundproblem ist die fehlende Wertschätzung für hochwertige
Lebensmittel im Allgemeinen und speziell jetzt für tierische
Erzeugnisse.

Wenn ein Huhn 30-40 Euro kosten würde, könnte man die
Haltungsbedingungen so verändern, dass wirklich kleine Tiergruppen den
ganzen Tag durch einen märchenhaft schönen Stall wetzen. Außerdem wäre
ein Brathähnchen wieder das, was es mal war: Luxus.

Positiver Nebeneffekt: Man wäre aufgrund mangelnden Geldes gezwungen
sich super ökologisch zu ernähren; nämlich gemäßigt omnivor.

Das funktioniert sogar, im Gegensatz zu dieser halbgaren Veganer-Utopie.

Da gibt es keine 'unvermeidbaren Opfer' sondern nur einen ökologischen, natürlichen Kreislauf.

Wer wirklich etwas bewegen will kauft seine Lebensmittel im
Fachgeschäft (Fleischer, Bäcker,...) oder direkt an der Quelle
(Hofladen) und bezahlt den Preis der da angeschlagen wird.

Dann hat man sein Geld sinnvoller investiert als jemand, der sich
irgendwelche überteuerten, überflüssigen veganen Alternativen bewährter
Produkte kauft, und damit im Grunde das Tierleid nicht aktiv bekämpft,
sondern Sackgassenforschung finanziert.

Antwort
von kubamax, 110

Es gab eine Zeit, da waren Anschnallgurte noch nicht Pflicht, wurden aber von einigen freiwillig eingebaut. Über diese Freiwillige wurden überall Witze gemacht. Und jetzt? Jetzt ist Anschnallen eine Religion geworden. Vielleicht ändern sich die Ansichten über Veganer noch. Immerhin werden schon in den Oktoberfest Bierzelten vegane Gerichte angeboten. Das mit dem Honigverbot finde ich persönlich jedoch zweifelhaft.

Kommentar von AppleTea ,

Wirklich..? Anschnallgurt-Religion? xD

Antwort
von JustNature, 121

Die Veganer, vor allem die Missionsveganer bei Gutefrage.net haben zurecht einen sehr schlechten Ruf. Denn sie fallen dauernd durch Giftigkeit, unglaubliche Streitsucht und vor allem üble Desinformation auf.

Dauernd behaupten sie, wir äßen "Folterfleisch" und Fleisch, das mit "Antibiotika vollgepumpt" sei. Und die Bauern seien arglistige Folterknechte. Hierbei zeigen sie nicht die geringsten Kenntnisse von Landwirtschaft.

Und man kann ihnen 100 000 fach die Wahrheit mitteilen - wie in der deutschen Realität Fleisch produziert wird. In ihrem nächsten Statement kommen sie wieder mit ihren ollen Falschpropaganda daher.

Nicht "alle" natürlich, das behauptet auch keiner. Aber eben die vielen, die für den schlechten Ruf verantwortlich sind. Gegen die ruhigen Veganer, die unauffällig essen, was sie für richtig halten, sagt ja keiner was.

Kommentar von AppleTea ,

"Gegen die ruhigen Veganer, die unauffällig essen, was sie für richtig halten, sagt ja keiner was", das ist leider falsch. Man liest doch ständig Kommentare von irgendwelchen Mischköstlern, die einfach nur ihren Senf dazu geben wollen (meist ungefragt). Wenn, dann sollte man schon beide Seiten betrachten und nicht nur die eine. Es gibt ganz klar auf beiden Seiten Missionare und Leute mit schlechtem Ruf.. das sollte man nicht vergessen.

Kommentar von beglo1705 ,

Von den Mischköstlern oder Allesfressern kam die Idiologie aber sicher nicht auf, das waren in den 70/80ern die Vegetarier. Da nun aber alles extremisiert sein muss, gibt´s halt immer mehr, die diesem neuen, hippen (unberechtigten) Wahn folgen. Definitiv, hier geht´s uns zu gut, sonst gäbe es solche Probleme/Pipikram nicht wie Veganismus.

Kommentar von Schokolinda ,

Von den Mischköstlern oder Allesfressern kam die Idiologie aber sicher nicht auf, das waren in den 70/80ern die Vegetarier.

und beschwerst du dich auch, dass einem eingefallen ist, eine jeans zu fabrizieren oder einen fussball???

es kommen ständig neue ideen auf und verbreiten sich. das kann man niemandem vorwerfen.

Da nun aber alles extremisiert sein muss,

fragt sich nur, von wem extremisiert wird. du nennst etwas, was bei vielen nur das essen betrifft, eine ideologie, später wahn - das ist extrem. wenn jemand überwiegend italienisch oder chinesisch isst, dann würde auch keiner von ideologie sprechen, sondern von interesse oder ähnlichem.

gibt´s halt immer mehr, die diesem neuen, hippen (unberechtigten) Wahn folgen.

was die leute zu interessieren hat, entscheidest nicht du. wenn das so wäre, würde ich professionellen motorsport und fussball abschaffen, das sind nach meiner meinung dinge, die einen zu hohen stellenwert in der gesellschaft haben. aber: mich fragt ja keiner. und dich auch nicht.

Definitiv, hier geht´s uns zu gut, sonst gäbe es solche Probleme/Pipikram nicht wie Veganismus.

veganismus ist kein problem. wenn es ein problem ist, dann nur weil du es zu deinem problem machst. du könntest das thema nicht mal mit ar... anschauen und keiner wäre böse darüber.

also, wenn es jemandem zu gut geht, dann sicher dir, denn in der zeit, in der du hier hetzkampagnen gegen veganer unterstützt, könntest du was sinnvolles machen. 

und übrigens: ich darf bei GF sein, denn ich habe mich nicht beschwert, dass es uns zu gut ginge :D

Kommentar von AppleTea ,

@beglo, klar.. und ohne die Juden hätts auch keinen 2. Weltkrieg gegeben. Man muss ja nicht gleich alles bekriegen und extremistisch unterwegs sein, nur weil Menschen "anders" sind.

Kommentar von Nyaruko ,

klar.. und ohne die Juden hätts auch keinen 2. Weltkrieg gegeben

Doch, hätte es. 
Die Rüstungsindustrie hätte einfach einen neuen Feind gefunden/erschaffen.

Kommentar von AppleTea ,

Genau.. weil es immer irgendwen gibt, gegen den man sich wenden muss ;) Menschenlogik

Antwort
von Johannisbeergel, 120

Ich bin selbst den Schritt gegangen zum Vegetarier und stehe somit in der Mitte von überzeugten Fleischessern (Wieso isst du kein Fleisch mehr?! Du bist voll komisch geworden blablabla) und den Veganern (Wie kannst du noch an der Milchindustrie festhalten und Eier essen damit unterstützt du Kückenschreddern usw!) ...und doch ja, leider, gibt es den Satz "Ich bin Veganer" nunmal doch immer. Egal ob du nur mal ein Eis essen gehen willst...oder zum Grillen einlädst...die Veganer outen sich und wollen ihr Extrading. 

Ich zB esse dann einfach den Nudelsalat, n Maiskolben und Brot mit Dips - und falle gar nicht auf, weil ich nicht drüber rede...

Kommentar von AppleTea ,

Warum muss man sich da als Veganer outen? Man bestellt halt Eis ohne was Tierisches oder halt essen.. kein Problem, es gibt normalerweise immer was veganes. Meistens outet man sich doch nur, weil man drauf angesprochen wird!

Kommentar von Johannisbeergel ,

Ne. Als ich letztens beim Grillen eingeladen war, hat der Veganer gleich in der Whatsapp-Gruppe gesagt "wird auch an mich gedacht oder brauch ich gar nicht kommen?" und ich hab nur geschrieben "...da kommen fast nur Deutsche, natürlich bringt wahrscheinlich jeder irgendwelche Salate mit und sonst gibt es noch Brot mit Dips" - aber das war ihm nicht gut genug, der wollte irgendwelche Fakewürstchen, die natürlich bloß nicht in die Nähe des Fleisches kommen durfte usw wenn man was "Besonderes" will, nimmt man es halt selbst mit...

Kommentar von kindvbahnhofzoo ,

Dieses Fakefleisch wäre mir nicht auf den Grill gekommen ^^

Und mir kann kein Veganer erzählen, dass dieses Retortenfleisch oder das ganze andere Ersatzzeug gesund ist. Wenn ich mein Grillfleisch bei meinem Dorfmetzger kauf weiß ich wenigstens wo das herkommt und was da drin ist.

Finde es auch immer lustig, dass auf den Speisekarten in veganen Restaurants Speisen wie Schnitzel "Wiener Art" oder Käsespätzle angeboten werden.

Für ein original Wienerschnitzel braucht man Kalbfleisch und nur weil es mit einer Menge Fantasie einem Schnitzel ähnlich sieht ist es noch lange keins, das gleiche bei "Käse"spätzle.

In Zukunft stecke ich einfach etwas Grünzeug in meine Würstchen und nenne es Antiveggie-Karotte. Es ist zwar keine Karotte drin aber wenn man beide Augen zukneift geht das doch super als Gemüseersatz durch.

Kommentar von AppleTea ,

Hm.. solls auch geben :) mich wunderts, dass er als veganer seinen Kram nicht einfach selbst mitgebracht hat. Kenne das eig. vom Grillen grundsätzlich so, dass man seine Sachen mitbringt (als veganer oder Allergiker sowieso).

Kommentar von Nyaruko ,

Da muss ich dir mal zustimmen. 

Gerade wenn man mit Freunden grillt, finde ich solch Informationen nicht nervig, sondern nützlich.

Ich persönlich mache beim Grillen gerne Salate und da ist es sehr gut zu wissen, was die Leute mögen bzw. gar nicht mögen/nicht essen können/wollen.  
Schließlich möchte ich auch, dass jeder etwas von meinen Gerichten (egal, ob Salate oder Zeugs, das auf dem Grill kommt) isst und mir sagt, wie gut es schmeckt (Eigenlob stinkt nicht, wenn doch, dann ist der Grill schuld) und wenn jemand zum Beispiel keine Tomaten mag, dann setze ich ihm sicher keinen Tomatensalat vor die Nase. 
Das gleiche auch beim Fleisch: Wenn jemand kein Fleisch mag, wird es ihm nicht vor die Nase gesetzt. 
(Ausnahme ist Kuchen - wer den nicht mag, wird verbannt)

Und, obwohl ich gerne Fleisch esse, kommt bei mir wirklich alles auf den Grill. 
Egal, ob Fleisch, Gemüse (Karotten, Paprika, Zucchini, Maiskolben etc.) oder Obst/Früchte (Ananas, Äpfel, Bananen etc.).

Wenn dann alles gemacht wurde und das Feuer mit kleiner Flamme brennt, kommt stets ein Fisch in Alufolie auf den Grill.  
Wenn das Feuer langsam erlischt, kommen immer Kartoffeln in Alufolie unter die Asche.

Jetzt hab ich echt Lust aufs Grillen. :(

Kommentar von AppleTea ,

Steht doch dick und fett auf den Produkten drauf, was da drin ist. Was ist also dein Problem? Wenns dir nicht schmeckt, lass es im Regal liegen. Freut sich ein anderer!

Kommentar von AppleTea ,

Ja.. Schon merkwürdig, wenn die Leute als Mischköstler Maiskolben auf den Grill und Kartoffeln in die Glut werfen, und dann unglaublich "anti" sind, sobald ein Veganer sein Gemüse aufn Grill packen will. Dann heißt es plötzlich: Sowas kommt bei mir nicht aufn Grill! Echt albern. Zum Glück sind das doch eher Ausnahmen. Bei uns ist das Thema "vegan" noch niemals aufgekommen, wenn wir unter Freunden gegrillt haben. Jeder weiß, wer von uns veganer ist und wer nicht.. da braucht man nicht nochmal extra drüber reden.

Antwort
von djstini, 133

Wenn Ich Menschen sehe die dinge tun die nicht gesund sind diese aber als gesund bezeichnen und sich dann trotdem vorm schlafen Nahrungsergänzungsmittel reinpfeifen dann kann ich das nicht verstehen! Deshalb bezeichnet man solche Menschen schnell als DUMM und macht sich darüber lustig. 

Antwort
von Tierschutzgut, 11

wo ich zum grillen eingeladen war fragten sie mich ob ein wurst wollte         

ich sagte nein danke, ich möchte nicht . Er meinte gleich was bist du 

Vegetarier oder was ? ich lüge ja niemand an das wurde ja ä irgendwann  

ans Licht kommen.  Also sagte ich ihn nein Veganer und versuchte zu den 

Salaten zu kommen, daraus wurde aber nichts auf ein mall stehen 10 Leute 

um dich und bombardieren dich mit schnlechten Argument ich nickte einfach 

zu allen . Weil ich wusste wenn ich selber was da zu sagen wurde wer der 

salt leer   

Antwort
von gentleman2000, 106

Ruf alle zusammen, die dir so einfallen - Veganer und Nicht-Veganter - und gründet mit dir zusammen am besten eine Selbsthilfegruppe. Vielleicht kommt ihr dann zu einer Lösung des nicht existierenden Problems.

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