Shaina am 15.05.2009 um 0:24 Uhr
...wenn man Menschen hier angeblich nicht nach dem Äußeren beurteilt?
Eines gleich vorneweg: Bewerbungsfotos sind in Deutschland keine Pflicht. Dies liegt am Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. „Es ist allerdings so, dass die absolute Mehrzahl der Firmen ein Foto haben möchten“, weiß Christian Püttjer, Karriereexperte aus Bredenbek. Er plädiert deshalb dafür, den Unterlagen ein gut gemachtes Bewerbungsfoto beizulegen.
„Gut gemacht“ ist leicht gesagt, gibt es doch eine Menge Details, auf die der Bewerber zu achten hat, die falsch gemacht werden können. „Alles, was auf dem Bewerbungsfoto zu sehen ist, kommuniziert und informiert“, erklärt Bernd Löber, Kommunikationsdesigner und Fotograf aus Köln, der sich auf Bewerbungsfotos spezialisiert hat. Der Blick in die Kamera, die Frisur, die Haut, die Kleidung, der Hintergrund, die Ausleuchtung, all diese Punkte liefern dem Personaler Informationen über den Bewerber, beeinflussen sein Bild von ihm. Dabei ist eines für Püttjer klar: „Alle Menschen sind auf der Suche nach emotionalem Futter.“ Da hat das Foto einfach einen größeren Emotionsgehalt als die restlichen Daten der Bewerbung.
Ist alles gut gemacht, transportiert das Foto im Optimalfall eine Vielzahl von Sympathiefaktoren. Es geht allerdings nicht darum, ein besonders schönes oder künstlerisches Foto abzugeben, sondern um die Beantwortung der Frage: „Wie will ich die Firma vertreten?“, so Püttjer. Man wird nicht alleine wegen des Fotos eingestellt, aber man kann wegen des Fotos nicht eingestellt werden.

Natürlich zählt im Allgemeinen im Berufsleben auch das Äußere. Alles andere wäre scheinheilig. Je nachdem, ob man Kundenkontakt hat oder nicht, ist ein gepflegtes, angenehmes Äußeres doch wichtig. Würdest Du im Geschäft oder in einem Büro gern von einem Schmierlappen beraten oder bedient werden?

Wie bitte? Man will doch wissen mit wem man es zutun hat.
völliger UNFUG! ...wie der bewerber aussieht, kann man ebenso gut bei einem vorstellungsgespräch sehen. vorher würden meiner meinung nach lebenslauf-inhalt und zeugnisse reichen. sofern man kein hässlicher huso ist, die kriegen eh keine arbeit
MeisterPaul am 15. Mai 2009 00:33 Ich lade doch nicht jeden Bewerber zu mir in die Firma ein. Du hast Vorstellungen...
wim50 am 15. Mai 2009 04:37 Das ist, wenn derjenige in der Firma ARBEITEN soll, sehr gut aus Zeugnissen und dem Lebenslauf ersichtlich.

finde ich auch dämlich, in den USA ist es sogar verboten, sich mit Foto zu bewerben. so wird keiner wegen seiner rasse oder seines aussehens benachteiligt. ich glaube, man darf noch nicht mal das alter angeben, damit die älteren arbeitssuchenden keine nachteile haben.
MeisterPaul am 15. Mai 2009 00:27 Was für ein Blödsinn
eteknete am 15. Mai 2009 00:28 bitte!??
Bonella am 15. Mai 2009 00:28 MeisterPaul, meinst du die aussage des kommentars oder dass der kommentar so nicht stimmt??
MeisterPaul am 15. Mai 2009 00:32 Die Aussage...typisch amerika

In den USA bewirbt man sich ohne Bild, sogar ohne Angabe des Geschlechts. Um Diskriminierung zu vermeiden.
In den USA ist aber auch noch einiges mehr anders.Z.B. mehr Wochenarbeitsstunden, wesentlich weniger Urlaub usw.
naja ich denke mal das man sich schon mal vorstellen kann wie der jenige aussieht ob er zum betrieb passt. wenn man sich bei einer bank bewirbt und der jenige hat ein ungepflegtes äusseres sieht es schon mal schlecht aus. PFLEGE ist wichtig bei den meisten jobs. piercing gesicht würde ne bank auch nicht nehmen oder irgendwoanders wo man was mit kunden zu tun hat. und eine hautfarbe ist relativ egal
kugel am 15. Mai 2009 00:34 So sehe ich das auch! In vielen Betrieben ist es natürlich wurscht, wie gepierct oder tättowiet ihre Angestellten sind. Anderseits - genügend Unternehmen sehen ihre Angestellten als Aushängeschild der Firma und da ist es natürlich sehr zum Vorteil, wenn nicht nur Qualifikation paßt sondern auch die optische bzw. gepflegte Erscheinung.

Es ist nur eine Zusatzinformation, um sich "ein Bild" zu machen

Ääh, irgendwie habe ich das Gefühl, dass du den eigentlichen Sinn dahinter nicht ganz kapiert hast...
Siam1 am 15. Mai 2009 00:42 Saudade, das sehe ich aber anders, die Frage ist durchaus berechtigt. Ich habe mich das auch schon gefragt.In England soll es so sein, dass dieses gar nicht gewünscht wird. Da zählt nur die Qualifikation und die menschlichen Fähigkeiten. Sonst wird man erst gar nicht eingeladen. Was sagt schon ein Bild aus. Ich kann mich, wenn ich will vorher stylisch aufmotzen lassen, mit einem Weichzeichner werde ich fotografiert und das Lächlegesicht dürfte dann auch nicht mehr schwerfallen,weil vorher stundenlang geübt. Na ja, da finde ich eben die Qualitäten des Bewerbers wichtiger.

damit der personalfuzzy dich schon mal ganz "subjektiv" einschätzen kann was fürn typ du bist...

Bei meinem vorletzten Bewerbungstraining wurde mir gesagt, ich sollte kein Lichtbild beilegen, weil viele Personalchefs es so erwarten. Beim letzten Kurs wurde das aber widerrufen, ist wohl auch der "Mode" unterworfen.

nicht nach dem äußeren, sagt man. aber eben doch, und nach der ausstrahlung auch. ansonsten möchte man ja auch wissen, wer da so antanzt.

Um sich besser ein Bild zu machen, außerdem achtet jeder arbeitsgeber ob es sich hierbei um eine gepflegte person handelt bevor er sie ins Büro holt!
Stell dir vor jemand heißt Lemberg ... Und dann sitz vor dir ein Negger oder ein Afgahne oder sowas in der Richtung.
Siam1 am 15. Mai 2009 00:52 und was wäre daran so schlimm ? Geh mal nach Indien und Du wirst Dich wundern was da für Kapaitäten hocken. Technologie und Ärzte..
Siam1 am 15. Mai 2009 03:15 Kapazitäten
wim50 am 15. Mai 2009 04:34 Das wär natürlich eine Katastrophe und man setzt die Existenz der Firma aufs Spiel.
Lissa,gut gemacht,doch ich finde dieser ewige Wunsch nach dem Lichtbild schlecht gemacht, siehe mein Kommentar weiter unten.
Trotzdem gute Antwort.