Überwiegend verarmte Menschen schafften mit Solidarität in Gemeinsamkeit nach 1945 sogar ein Wirtschaftswunder.
Von dem heute noch gezehrt wird.
Sie hatten damals keine derartige Theoretiker -Angst.
Wobei die Zukunft des Single Leben das Gegenteil bewirkt.
Ist das Gier oder Egoismus ?
Oder Verblödung ?

Früher waren Sex und eine mögliche Schwangerschaft zwingend miteinander verbunden - und damit Nachwuchs keine Entscheidung des Menschen. Erst in den 1970'ern haben wir Sex und zwingendes Schwangerschaftsrisiko voneinander getrennt. Dadurch sind Menschen nicht "theoretischer, blöder, egoistischer oder gieriger", sondern haben einfach die Freiheit eine Entscheidung mehr über ihr/sein Leben zu treffen.
Sorry, dein Deutsch ist etwas sperrig, aber ich versuche trotzdem zu antworten. Singlesein hat weder was mit Gier, Egoismus oder Verblödung zu tun. Ich bin unfreiwllig Single, hätte gerne eine Familie mit 2 Kindern gegründet. Ich denke, es geht Millionen so wie mir: wir haben nicht den passenden Partner/in gefunden. Ich kenne nur wenige Singles, die sich bewußt dafür (und auch ohne Kinder zu leben), entschieden haben. Aber um deinen Begriff der Verblödung mal provokant aufzugreifen: blöde sind eher die, die 12 Kinder (ich kenne da eine Familie) in die Welt setzen und nicht das Einkommen dafür haben, ihnen auch ein kindgerechtes Leben zu bieten. Dann (wie üblich) nach dem Staat zu schreien, ist nicht nur blöde, sondern eine Frechhheit. Man denke nur an die bald 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, der die alle ernähren soll/muß.

Ich denke, die Werte haben sich geändert. Heutzutage ist es wichtig Karriere zu machen, flexibel zu sein, da haben Kinder und Partner keinen Platz. Das wird auch unterstützt durch unsere Regierung, die unter Familienförderung in erster Linie versteht, Kinder in Krippen oder bei Tagesmüttern unterzubringen, so dass die Eltern wieder Ihren Beitrag zur Wirtschaft leisten können.
Ein weiterer massgebender punkt ist das bedingt durch die gaenderten lebensumstaende die fruchtbarkeit auch deutlich zurueckgegangen ist. immer mehr paare wuenschen sich kinder bekommen aber keine. gerade aus ruecksicht der probleme die sich fuer solche paare hierraus ergibt, wuerde dir ein wenig mehr tolleranz und ruecksichtname nicht schaden.

Also, das ist ja wohl reichlich polemisch und einseitig von dir dargestellt.
Vielleicht ist sogar teilweise sehr fürsorglich gedacht worden? Was für ein Leben sollte ein Kind führen, was für Perspektiven entwickeln, das womöglich in Dauerarmut aufwächst? Was für ein Bild vom Leben sollte ein Kind entwickeln, dessen Eltern in existenziellen Dauerstress geraten und ihr Kind womöglich unbeabsichtigt darunter leiden lassen. Guck dir nur die Statistiken zu Kindesmißhandlung an, dann müßte es noch viel weniger Kinder geben. Was, wenn eine Frau nie den Mann gefunden hat, mit dem sie das sichere Gefühl verbindet, einem Kind auch eine tragfähigen emotionalen familiären Rückhalt bieten zu können und umgekehrt?
Medien am 19. Oktober 2007 12:42 Da ist schon was dran, in den meisten Familien bedeutet Familie und Kinder Heutzutage gleich Armut, also bleibt man Kinderlos oder gleich Single wenn man nicht in Armut leben möchte
Naja, es gibt aber schon auch die - doppelverdienenden - Paare, die durch 1-2 Kinder nicht gleich in Armut versinken würden, aber eben auch ihr bequemes Leben nicht opfern wollen...

Das ist Egoismus der aber nachvollziehbar ist. Keiner schafft sich ein Kind an, weil er die Gemeinschaft retten möchte. Man schafft sich ein Kind an, weil man emotional etwas davon hat. Ich halte es auch (und das als Vater) immer noch für ein akzeptables Lebensmodell, auch ohne Kinder auszukommen. Viele Vorteile lieben auf der Hand und ich brauche sie hier nicht aufzuzählen.

was für ein schönes phliosophisches Thema für das Forum. Früher hatten wir Zeit
dann kam : Zeit ist Geld
Geld weckt Gier
das ist aber nur ein Teilaspekt. Der andere heisst Verantwortung zu übernehmen. Das können und wollen immer weniger.
Eine Beziehung mit Sinn und Leben zu füllen ist permanente Herausforderung. Haben wir die Zeit dafür?
Ja, und dann noch die Gruppe derjenigen, die nicht allein sein wollen, aber nicht den richtigen Partner finden. Oder den richtigen Partner haben, aber keine Kinder kriegen können.
und ansonsten hat hier jeder schon etwas aufgeführt, was nachvollziehbar ist

man muß die linie der entwicklung sehen. in der entwicklung der menschlichen gesellschaft gab es die stämme, die großfamilien noch bis vor 100 bis 200 jahren, dann kam die kleinfamilie, heute sind die singles schon lange typisch, in großstädten ist der angemeldete wohnungsbedarf zb zum größten teil bezogen auf einpersonenhaushalte. das geht alles parallel mit der änderung von bewußtsein, mit dem schritt vom gruppengefühl zur individualität. und geht es noch weiter? wenn ja, wie? die studentenbewegung brachte die lebensform wohngemeinschaft, die für manche eine gewisse stabilität hat, noch heute, und die sich zb für alte menschen zur zeit etwas ausbreitet. spannend ist eine neue entwicklung am horizont, die man unter dem stichwort "polyamory" seit fast 20 jahren diskutiert. sucht mal das stichwort bei wikipedia, oder einfach als suchwort bei google.de - schon drei millionen fundstellen. da geht es um die erweiterung von ehebeziehungen zu tolerierten mehrfachbeziehungen. dies konzept könnte die chance beinhalten, wegzukommen von unseren doch oft ziemlich neurotischen "klammer-ehen" mit hohen scheidungsraten und internet-seitensprungagenturen...
Es gibt genug Menschen, die mehr oder weniger unfreiwillig Single sind. Leider klappt es nicht immer so, wie man gerne möchte. Kann mir vorstellen, daß diese Menschen extrem vorsichtig werden bei der Partnersuche. Kinderwünsche lassen sich leider auch nicht immer realisieren: sei es, daß es bei einem der Partner nicht funktioniert oder in einer der Familien Erbkrankheiten vorkommen, die man nicht unbedingt an Kinder weitergeben möchte.
DH! Genau!