Frage von Gutefragebeni, 121

Warum wird Scientology von Schulen diskriminiert?

Hallo

Habe gehört, dass die Kirche nicht an öffentlichen Schulen Vorträge halten darf oder Mitglieder werben. Wie kommt diese Diskriminierung zustande ?

Antwort
von Hamburger02, 33

Weil "Kirche" eine reine Tarnbezeichnung ist. Letztlich ist es eine stark faschistoide Vereinigung, die an Geld und Macht interessiert ist und vor deren Machenschaften die Schüler zu Recht geschützt werden müssen.

Kommentar von Baoshan ,

Von wem sprichst du? Der katholischen Kirche? 

letztlich sollten alle Religionen gleichbehandelt werden. keine hat etwas an einer Schule verloren, auch nicht die christlichen.

Antwort
von JTKirk2000, 21

Entschuldige mal bitte, aber hast Du Dich mal wirklich über Scientology informiert? Die Schauergeschichten sprechen ja wohl eine eindeutige Sprache, weshalb Scientology zumindest von Schulen ferngehalten werden sollte. Ich als Mormone weiß, wie es mit falschen Vorurteilen aussieht, aber die "Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage" ist wenigstens noch eine Kirche, was bedeutet, dass christliche Werte vertreten werden und der Gott der Bibel verehrt wird. Selbst abgesehen davon dass Scientology zuweilen vollkommen unangemessen den Begriff Church (= Kirche) verwendet, kommt da noch einiges andere zusammen, was vollkommen inakzeptabel ist, wie beispielsweise Druckausübung auf die Mitglieder, Spaltung selbst bis in den kleinen Familienkreis, eine Eliteorganisation die dafür sorgt, dass alles entgegen der Freiheit der Mitglieder durchgesetzt wird. 

Und dabei muss ich mich noch nicht einmal darauf beziehen, was eigentlich den Beginn dieser Scientology begründet hat. Dahingehend könnte man auch den Mormonen vielleicht etwas vorwerfen, was aber nur so lange etwas taugt, wie man nicht wahrhaben will oder kann, dass selbst die Mitglieder, die später aus der Kirche ausgetreten sind, zuvor aber die Platten gesehen haben, nie ihr Zeugnis davon widerrufen hatten, die Platten aus denen das Buch Mormon übersetzt wurde, tatsächlich gesehen zu haben, obwohl einige von denen nie zur Kirche zurückgekehrt sind und unter gesellschaftlichen Druck gerieten, zu dem Zweck ihr Zeugnis zu widerrufen. 

Antwort
von eni70, 70

Scientology ist keine Kirche(nur in deren Verständnis) sondern eine Sekte, die sogar vom Verfassungsschutz überwacht wird. Dagegen ist christlicher Religionsunterricht in den meisten Bundesländern ein Pflicht-/Wahlfach.

Antwort
von nowka20, 11

---alle sekten sind in ihren strukturen ähnlich aufgebaut.
nur scientology ist meineserachtens eine der ganz gefährlichen sekten, da sie es versteht ungeheuer subtil auf menschen mit schwacher persönlichkeit einzuwirken.

.

---solchen menschen wird dann suggeriert, sie seinen wer, sie seinen stark, sie hätten macht, etwas zu bewirken.

.

---will ein opfer ausbrechen, wird es mit militärischen methoden ENT-ICHT, also wieder zu einer schwachen persönlichkeit gemacht, um diese dann anschließend wieder im sinne der sekte aufzubauen.

.

---diese sekte (wie alle anderen natürlich auch) ist ein werkzeug des antichristen, des widerrechtlichen fürsten dieser welt.

Antwort
von TheAllisons, 64

Weil das keine "Kirche" ist, sondern eine Sekte

Kommentar von bartman76 ,

Wobei ich glaube, dass (andere) Kirchen hier auch nicht um Mitglieder werben dürfen.

Kommentar von Matermace ,

Mal abgesehen davon dass ich auch noch nie gehört habe dass die normalen Kirchen an Schulen "Mitglieder werben".

Kommentar von Zicke52 ,

@Matermace: Dann ist Religionsterricht also keine "Werbung für Mitglieder"? Warum verzichten die Kirchen dann nicht darauf?

Kommentar von Matermace ,

Also mein Religionsunterricht wurde nicht von kirchlichen Represäntanten gehalten und bestand fast nur aus "Religionkunde", vor allem andere Religionen, außerdem ist er freiwillig.

Kommentar von Zicke52 ,

@Matermace: Wenn Religionsunterricht völlig wertfrei und konfessionsuebergreifend ist, warum kann man sich dann abmelden, wenn man konfessionslos oder andersgläubig ist? Wäre in diesem Fall ja nur Vermittlung von Wissen, und würde sich nicht vom Ethikunterricht unterscheiden.

Kommentar von bartman76 ,

Nein, der Religionsunterricht ist keine "Werbung für Mitglieder", sondern eher eine "Unterrichtung für Mitglieder". Ich glaube es nehmen nur relativ selten Nicht-Mitglieder daran teil. Also wieso Werbung?

Weiterhin ist unsere Gesellschaft christlich geprägt und daher dieser Glaube verwurzelt.

Ich würde mir aber auch eine Art "Religionssachkunde" wünschen, wo auch andere Religionen intensiver beleuchtet werden.

Scientology gehört allerdings auch da, eher in den Bereich Sekten, da es in Deutschland als Kirche nicht anerkannt ist.

Antwort
von baindl, 61

Unter anderem aus diesen Gründen.


Aus einer Vielzahl von Informationsquellen ergibt sich, dass die SO
wesentliche Grund- und Menschenrechte wie die Menschenwürde, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und das Recht auf
Gleichbehandlung außer Kraft setzen will. Sie strebt darüber hinaus eine
Gesellschaft ohne allgemeine und gleiche Wahlen an.




https://www.verfassungsschutz.de/de/service/glossar/scientology1

http://www.polizei-dein-partner.de/themen/gewalt/extremismus/detailansicht-extre...

Kommentar von Zicke52 ,

@baindl: Trifft das alles nicht auch auf den Islam zu?

Kommentar von baindl ,

Nein, wie kommst Du denn auf das schmale Brett?

Wenn einzelne religiöse Fanatiker etwas falsch auslegen sind deshalb nicht alle Gläubigen Terroristen.

Dann müsste man alle Religionen verbieten

Kommentar von sarahj ,

wäre zu fragen, wer hier falsch auslegt...
man könnte beim Studium des Koran und der Hadithe auch auf die Idee kommen, daß es sehrwohl auch auf den Islam zutrifft, die meisten Muslime aber eben (gottseidank) diesen nicht so auslegen wie urspr. vom Religionsgründer gedacht - oder?

Kommentar von Zicke52 ,

@baindl: Dann legen ALLE islamischen Rechtsschulen denn Islam falsch aus?

Sie sind sich nämlich darüber einig, dass

-alle Macht von Allah ausgeht (widerspricht dem demokratischen Grundsatz 'alle Macht geht vom Volk aus')

-kein Gesetz den Gesetzen Allahs widersprechen darf (widerspricht demokratischer Handlungsfreiheit)

-der Mensch sich allen Gesetzen Allahs unterwerfen muss, auch wenn sie keinen nachvollbaren Sinn haben (widerspricht dem Recht auf freie Entfaltung)

-bei Zuwiderhandlung barbarische Strafen angewandt werden dürfen (widerspricht der Menschenwürde)

-Abkehr vom Islam verboten ist (widerspricht der Religionsfreiheit)

-Religionskritik verboten ist (widerspricht der Meinungsfreiheit)

In vielen islamischen Ländern werden alle diese Grundsätze umgesetzt, manche auch in sogenannten "moderaten" islamischen Ländern (offizielle Abkehr vom Islam oder Religionskritik sind auch in Letzteren nicht zulässig).

Und das alles nennst du "einzelne religiöse Fanatiker"?

Kommentar von baindl ,

einzelne religiöse Fanatiker

Ja, nichts anderes.

Du gehörst übrigens auch dazu, aber Du bist in einer anderen Fraktion.

Damit ist hier Ende Gelände.

Ich diskutiere nicht mit Fanatikern und/oder Hetzern, egal welcher Couleur.

Kommentar von Zicke52 ,

@baindl: Hätte nicht gedacht, dass du so ehrlich bestätigst, dass alle Vertreter aller Rechtsschulen sowie das Gros der Islamgelehrten religiöse Fanatiker sind. Chapeau!

Antwort
von josef050153, 52

Erst einmal ist Scientology keine anerkannte Kirche sondern eine Verbrecherorganisation mit Mafiastruktur.

Sie missachtet eindeutig Grundlagen der Menschenrechte, von der Verfolgung ihrer ausgetretenen Mitglieder ganz zu schweigen.

Bevor du hier Propaganda für diese Ganster machst informiere dich doch an neutraler Stelle z.B. beim Verfassungsschutz.

Kommentar von Zicke52 ,

@josef: "Sie missachtet eindeutig Grundlagen der Menschenrechte"

Nach diesem Kriterium dürfte der Islam auch keine anerkannte Religion sein, geschweige denn an Schulen unterichtet werden.

Und streng genommen nicht mal das Judentum/Christentum, verstossen doch die ersten drei der zehn Gebote gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit.

Kommentar von josef050153 ,

Es ist schon etwas andere, ob ich intern Regeln aufstelle, denen sich jeder durch Austritt entziehen kann, oder Verbrechen wie die Operation Snow White begehe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Snow_White

Kommentar von Zicke52 ,

@josef: Was Judentum/Christentum betrifft, hast du Recht, darum habe ich auch geschrieben "streng genommen", weil sie heute nicht mehr darauf bestehen, ihre menschenrechtswidrigen Elemente konkret durchzusetzen. Nichtsdestoweniger sind diese Inhalt ihrer internen Lehren.

Was den Islam betrifft, wüsste ich nicht, dass er auf die Durchsetzung menschenrechtswidriger Inhalte verzichtet hätte. Sie sind schließlich Inhalt des Korans, dem unveränderlichen Wort Gottes. Und in islamischen Ländern kann man sich dem "Gesetz Gottes" keineswegs durch Austritt entziehen. 

Kommentar von josef050153 ,

Also der Islamische Staat darf auch nicht seine Propaganda an Schulen betreiben und Scientology ist schlimmer als der IS.

Kommentar von Zicke52 ,

@josef: Ich habe nicht vom IS gesprochen, sondern vom Islam. Das heisst, dem Inhalt des Korans und der heutigen Praxis in islamischen Ländern.

So ist zB. Religionskritik (natürlich nur am Islam, andere Religionen dürfen verunglimpft werden) auch in sogenannten "moderaten" islamischen Ländern verboten! Das missachtet doch ganz eindeutig Grundlagen der Menschenrechte wie Meinungsfreiheit und Gleichheitsprinzip.

Kommentar von josef050153 ,

Das schlimme daran ist, dass der IS den Koran sehr genau nimmt, solange er ihm nutzt, wie fast alle anderen Moslems auch.

Antwort
von 1900minga, 27

Darf der IS doch auch nicht.

Beide haben die selbe Strategie:

Leute manipulieren und für ihre Organisation anwerben

Antwort
von bartman76, 52

Ich bin mir nicht sicher, ob es sich hier um eine Diskriminiirung handelt. Welche Organisation darf denn hier um Mitglieder werben?

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