Frage von dominika94, 76

Warum wird mein Hund ängstlich und aggressiv, wenn es ums Fressen geht?

Hallo! Ich brauche bitte dringend Hilfe. Mein Hund ist ein kniehoher Mischling aus Rumänien. Er ist jetzt anderthalb Jahre alt, wir haben ihn mit 7 Monaten bekommen. In paar Tagen erwarte ich mein erstes Kind und mein Hund zeigt ein neurotisches Verhalten beim Füttern. Er ist besitzergreifend, knurrt mich an und schnappt nach mir, wenn ich ihn nur beim fressen anschaue, geschweige denn in die Nähe des Napfs komme. Ich habe also in September angefangen ihn dann mit der Hand zu füttern und die Besserung in den 3 Monaten ist nur minimal. Er fühlt sich unsicher, kennt seine Rangordnung nicht, obwohl wir klare Regeln und Grenzen haben und er zittert am ganzen Körper, wenn er wieder dieses Verhalten aufweist. Es ist wie ein Schalter, und plötzlich ist er ein ganz anderer Hund. Ein Bekannter sagt, ich soll ihn hungern lassen, wenn er nicht mit den knurren aufhört, hat er Pech gehabt. Ein anderer sagt, ich soll ihn einfach in Ruhe essen lassen, aber das habe ich auch schon versucht und wenn ich ihn dann nur angeguckt habe, hat der laut geknurrt also mega aggressiv gewesen. Was kann ich machen, dass mein Hund ausgeglichener wird und keine Angst bekommt, wenn ich mich beim Fressen nähere. Ich bin der Rudelführer, also bestimme ich doch wann und wie viel er fressen darf. Ich weiß, dass ich was falsch mache und deshalb brauche ich dringend Tipps um eine gesunde Beziehung zwischen uns beiden wieder herzustellen. Er muss mir wieder vertrauen können und eine Balance finden. Bin über alle Antworten dankbar!

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Experten fragen

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 59

Einfach aufhören den Hund während des Fressens zu stören und herauszufordern!

Lass den Hund einfach in Ruhe, mit einem Ritual bei dem alle Menschen sitzen, fressen. Schon wird sein Verhalten sich bessern = weil alle Menschen ausdrücken, dass sie an seinem Futter absolut nicht interessiert sind.

Dasselbe Ritual lernt dann dein kommendes Kleinkind, von Anfang an. Wenn Hundi frisst - sitzen bleiben.

So lernen Kinder die Bedürfnisse nach Sicherheit eines Hundes zu achten. So wie das auch die Erwachsenen lernen sollten.

Zur Sicherheit: Hund generell getrennt vom Kind füttern

Futterneidigkeit wird anerzogen wenn sich Menschen ständig mit Regeln aufstellen zu sehr für das Futter des Hundes interessieren und so den "permanenten Konkurrenten um das Futter spielen"

Vergeß alle "Erziehungsratgeber" welche sowas fordern. Es gibt viel Schrott unter den Erziehungsratgebern, seien das Hundeflüsterer oder Hundegurus oder sonstige "Rudelkonzeptanhänger"

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Guter Lese- und Informationsstoff für Dich:

http://www.easy-dogs.net/home/blog/der_hund_zucht_haltung/gastautoren/kindhund_n...

Wissen anlesen und nicht scheuen auch einen kompetenten Hundespezialisten der Pro Hund und Kind arbeitet hinzuzuziehen.

Kommentar von dominika94 ,

Darf ich denn fragen, wie du darauf kommst, den Hund einfach in Ruhe zu lassen? Bist du professionell ausgebildet? Mein Hund hat ein Autoritätsproblem, was sich hauptsächlich beim Futter zeigt, aber nicht nur dann! Hunde streben danach geleitet und geführt zu werden. Mein Hund ist unsicher und instabil, deswegen hat er Angst und wird Aggressiv, weil er nicht weiß, wie er das kompensieren soll. Ich suche lediglich wie ich eine Hierarchie herstellen kann und möchte dabei bei Füttern beginnen. Ich bin der Ranghöchste und ich hab zu bestimmen, wer Futter bekommt und nicht mein Hund. Macht zu haben bedeutet ja nicht den Hund zu unterdrücken sondern ihm klare Grenzen zu setzen. Es kann nicht sein dass ich von ihm angegriffen werde, wenn ich in der Nähe bin obwohl ich keine Absicht habe ihm etwas wegzunehmen.

Kommentar von dominika94 ,

Danke für den Link!

Kommentar von Margotier ,

 obwohl ich keine Absicht habe ihm etwas wegzunehmen.

Woher soll der Hund das denn wissen?

Entweder Du selbst hast ihm (wenn auch vielleicht unbeabsichtigt) vermittelt, dass sein Futter sehr wohl in Gefahr ist oder er hat diese Erfahrung früher gemacht und Dir ist es nicht gelungen, ihm das Gegenteil zu vermitteln.

Lass den Hund einfach komplett in Ruhe fressen. Das geht auch mit Hund und Kind (auch mit zwei Hunden, Kleinkind und Baby).

Kommentar von spikecoco ,

ich glaube du hast ein Autoritätsproblem, gerade bei unsicheren Hunden ein no go. Sicher sollte man einen Hund leiten, dies nur souverän und geduldig, ohne den Hund weiter zu bedrängen und seine Machtdemonstration aggressiv durch zu setzen. Ohne einen Trainer wirst du es nicht schaffen Vertrauen aufzubauen. Alles andere wäre nur ein herumerziehen ohne den erwünschten Erfolg. Wir können auch aus der Ferne keinen Ratschlag geben ohne euch im Zusammenspiel zu sehen.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Hallo dominika94, Nachdem ich dem Hund und auch einmal dem Hundehalter helfen will gehe ich genau auf diesem Kommentar ein.

Darf ich denn fragen, wie du darauf kommst, den Hund einfach in Ruhe zu lassen?

- Du beschreibst das schon in der Überschrift und auch in der gesamten Frage. Du erkennst: "Mein Hund wird ängstlich und (in der Folge aggressiv) wenn es um das Futter geht.

- So etwas kommt nur vor wenn Hundehalter versuchen mit Futter den Hund zu doinieren und dessen submissives Beschwichtigungsverhalten übersehen (magels Wissen) - dann müssen Hunde einenSchritt weiter gehen, werden sozusagen in das aggressive Verhalten getrieben.

Bist du professionell ausgebildet?

- In gewisser Weise. Habe Seminare zum Hundeverhalten und zum Umgang mit Angstverhalten von Hunden besucht. Habe Erfahrung mit sogenannten "Problematisch gemachten Hunden". Lerne jeden Tag etwas dazu - von meinen Hunden und aus dem Wissen das ich mir zum Hundeverhalten seit langer Zeit aneigne.

Mein Hund hat ein Autoritätsproblem, was sich hauptsächlich beim Futter zeigt, aber nicht nur dann! Hunde streben danach geleitet und geführt zu werden.

- Nicht Dein Hund hat ein Autoritätsproblem, sondern Du hast ein Dominierungsproblemverhalten!  Du glaubst Deinem Hund am Futter dominieren zu müssen. Dabei teilst Du das Futter doch zu - und machst es dann wieder steitig. Wie armselig unsozial muss das in den Augen des Hundes wirken? Eigne Dir bitte umgehend heutiges Wissen über Hundeverhalten und Kanidenverhalten an. Hunde sind soziale Wesen und leben nur für das Funktionieren einer Sozialgemeinschaft. Das hat mit geleitet und geführt werden absolut nichts zu tun und ist eine vermenschlichende Sichtweise. Man soll Hunde nicht vermenschlichen.

- Hunde wollen bei besonnen und erfahren reagierenden, souveränen Sozialpartnern leben. Dort fühlen sie sich sicher und benötigen kein Aggressionsverhalten.

easy-dogs.net/home/blog/der_hund_zucht_haltung/gastautoren/esther_hufschmid/dominanz_hufschmid.html

Lese Dir das unter dem obigen einfach - jeden Teil - durch. Lerne hinzu über Hundeverhalten.

Mein Hund ist unsicher und instabil, deswegen hat er Angst und wird Aggressiv, weil er nicht weiß, wie er das kompensieren soll.

Dein unpassendes Dominierverhalten macht Deinem Hund Angst, macht ihn unsicher und instabil. Angst ist submissives Beschwichtigungsverhalten! Du erkennst das eventuell nicht und überschreitest Grenzen, was zwangsläufig dazu führen muss, dass Aggressionsverhalten gezeigt werden muss. Du bist aber für Sicherheit und Stabilität Deines Hundes verantwortlich und nicht er - der Hund.
Dein Hund zeigt Aggression, weil Du ihn dazu zwingst! Höre auf damit - sofort!easy-dogs.net/home/blog/training/ulrike_seumel/aggression_seumel.html
setze www davor und lese Dir alle Teile durch. Lerne hinzu.

Ich suche lediglich wie ich eine Hierarchie herstellen kann und möchte dabei bei Füttern beginnen.

- Siehe oben! Es gibt keine Hierarchie zwischen zwei unterschiedlichen Arten. Es gibt lediglich ein Vertrauensverhältnis. Ein gegenseitiges Erkennen und respektieren der innerartlichen Körpersprachen und Sprache.

Ich bin der Ranghöchste und ich hab zu bestimmen, wer Futter bekommt und nicht mein Hund.

- Du bist ein Mensch und kein Canis lupus familaris (Hund) und kannst nach den Naturgesetz der unterschiedlichen Arten kein Ranghöchster Hund werden. Zudem verwaltest Du sowieso das Futter und es ist armselig bereits gegebenes Futter dann wieder streitig zu machen ! Was soll das? Despotismus ist unter Kaniden ein grober Wesensmangel der zwangsläufig zu Aggressionen führen muss.

Macht zu haben bedeutet ja nicht den Hund zu unterdrücken sondern ihm klare Grenzen zu setzen.

- Erst bildet man Vertrauen! Wer Macht haben will mußsich in der Menschengesellschaft auch erst durch Ausbildung und Erfahrung erst einmal eine Stellung in der Gesellschaft verdienen.

Wer Macht haben will muß in die Politik gehen und nicht einen Hund dazu gebrauchen Macht auszuüben.

- Grenzen werden dann gesetzt wenn ein Wesen dazu in der Lage ist Grenzen zu erkennen. Mit dem Faktor Angst ohne Vertrauenbildung ist das Lernen von Gesetmäßigkeiten um Grenzen zu erkennen erst gar nicht möglich.

Es kann nicht sein dass ich von ihm angegriffen werde, wenn ich in der Nähe bin obwohl ich keine Absicht habe ihm etwas wegzunehmen.

- Wie oben: Dein Hund erkennt Deine Absicht nicht, weil Du Dich nicht korrekt und artgerecht dem Hund gegenüber verhältst. Angst verhindert jedes Lernen.

Bitte, Bitte: Suche Dir einen gut augebildeten Hundetrainer vor Ort. Über den Suchbegriff IBH-Hundeschulen und Deine PLZ kannst Du umgehend einen finden.

Sonst besser keine Kinder anschaffen. Denn mit Despotismus kann man auch Kindern nur Angst machen.

Kommentar von spikecoco ,

wieder einmal tausend DH.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

@spikecoco, hoffentlich fällt es auf fruchtbaren Boden

Kommentar von spikecoco ,

aus Erfahrung kann ich leider sagen, das gerade machtbezogene Besitzer, die permanent von Dominanz, ich muss Rudelchef sein etc  sprechen, es nicht umsetzten können und wollen. Die es nicht schaffen mehr Gelassenheit und Souveränität in ihre Mensch-Hund Beziehung ein zusetzten . Die permanent ihr "Dominanzverhalten"gegenüber dem Hund ausleben.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Stelle mir gerade vor, dieses Gefasel von Hund dominieren und Futter hinlegen und dann, sofort wieder wegnehmen, wenn jener nicht nicht gleich das tut was Mensch will, wäre auch bei der Domestizierung und Zähmung von Rind, Yak, Esel, Ziegen, Schafen und Pferden vorgekommen....

Die Leistung der Domestikation von diesen Haustieren hätte es dann niemals gegeben...

Der Mensch wäre in der frühen Steinzeit und noch weit davor - sitzen geblieben...

Wer immer also solchen Unsinn "weiter gibt" ist ein Feind jeder Fortentwicklung - beim Menschen!

Kommentar von Turbomann ,

@ YarlungTsangpo

Auch von mir DH und das mehrfach

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Buchtipp: Einwanderer auf vier Pfoten: Hunde aus dem ausländischen Tierschutz, Autor: Christiane Liebold-Eich

Antwort
von Turbomann, 63

Na ja, wir haben es auch nicht gerne, wenn uns ständig jemand beim essen zuschaut.

Das hat mit Rudelführer nichts zu tun, er hat vorher nichts anderes gelernt, als um sein fressen zu kämpfen.

Ihr solltet mal einen Experten holen, der da mal zuschaut, warum der Hund jetzt so reagiert und das noch bevor das Baby da ist..

Hoffe für euch, dass sich das nicht noch verstärkt, wenn der Nachwuchs da ist und er nicht eifersüchtig wird. Hunde sollte man schon vor der Geburt vom Nachwuchs etwas integrieren und hinterher keine Sekunde alleine lassen mit dem Baby. Ihn auch da mit einbeziehen.

Kommentar von dominika94 ,

Das habe ich auch vor, ich möchte ihn nirgends ausschließen, aber einen Experten kann ich mir momentan leider nicht leisten...

Kommentar von Turbomann ,

Dann fragt mal in einer Hundeschule ob da jemand helfen kann, der evtl. nichts verlangt.

Aber JETZT ist euer Hund noch lernbereiter als später und in einen Apfel musst du beissen:

Entweder dem Hund soll geholfen werden (dir auch) oder das wird noch schlimmer und dann? Kommt euer Baby und der Hund wird zwangsläufig etwas zurückstecken müssen und wird sich vernachlässigt fühlen und mit allen Mitteln eure Aufmerksamkeit erkämpfen.

Oder ihr macht so weiter wie bsiher und erzielt keine Erfolge, sonst würdest du ja nicht hier um Hilfe bitten.

Das kann man leider aber aus der Ferne nicht, dazu müsste man bei dir vor Ort sein und dich (um dich geht es ja wohl in erster Linie) und deinen Hund zu beobachten, was falsch läuft.

Könnte so sein, also es liegt an euch, ein Trainer muss ja nicht jeden Tag kommen. Euer Hund, eure Entscheidung, ob es euch das wert ist, dass dem Hund geholfen wird.

Kommentar von dominika94 ,

Und ja richtig, wir wollen auch nicht gestört werden. Aber wir sind Menschen und Wölfe sind Rudeltiere und wenn da der Ranghöchste sagt, du kriegst jetzt nichts mehr, dann hat er sich zu unterwerfen und es zu akzeptieren. Aber mein Hund hat Null Respekt und ein krasses Autoritätsproblem und DAS möchte ich ändern.

Kommentar von dominika94 ,

Wenn der Hund mir nichts wert wäre, würde ich ja nicht um Hilfe bitten oder? Ich sehe ja ,dass er darunter leiden muss, so wie er zittert und ich möchte ihm die Angst nehmen. Aber ich bin der Meinung, dass es auch anders geht und auch ohne Hundepsychologen. Man muss einfach nur seinen natürlichen Instinkten folgen und ihn wie einen Hund behandeln und nicht wie einen Menschen.

Kommentar von Turbomann ,

@ dominika94

Sei mir nichtböse, aber wenn du das alleine hinbekommen würdest, dann hättest du deine Frage nicht gestellt. Was ach ok ist, wenn man Hilfe will.

Deine Geburt steht kurz bevor und wie willst du das in der kurzen Zeit schaffen?

Ne ich glaube ohne Hilfe von aussen klappt das nicht, sonst hättest du das selber lösen können und einfach so ohne Plan was ausprobieren, könnte noch alles verschlimmern. Hier gehört ein Fachmann und vieeeel Zeit her und die kannst du im Moment nicht gewährleisten, weil Geburt und dann das Baby. Das wird dich die erste Zeit in Anspruch nehmen.

Aber mein Hund hat Null Respekt und ein krasses Autoritätsproblem und DAS möchte ich ändern.

Genau deshalb gibt es Fachleute die sich mit Problemhunden auskennen

Wenn ein Hund keinen Respekt hat und seinen Halter nicht akzeptiert, dann liegt das nie am Hund, sondern dann läuft irgendwas zwischen Hund und Halter schief. Genau da muss ein Fachmann VOR Ort schauen, warum das so ist.

Du hast hier um Hilfe gefragt, meine Meinung habe ich dir gesagt, mehr kann man dir von hier aus nicht helfen. Wenn dir zehn User ihre eigene Meinung mitteilen, dann hättest du erst keine klare Linie und einen noch mehr verkorksten Hund, der dringend klare Ansagen und die richtige Methode braucht.. Sorry.

Ich kann dir als Abschluss nur alles Gute für dich und das Baby wünschen und für den Hund, dass ihr das baldmöglichst hinbekommt. Wird auch nicht einfach werden mit dem Baby, das zuerst mal deine ganze Aufmerksamkeit bekommt und der Hund braucht sie ebenso.  Aber ohne fachmännische Hilfe zu Rate zu ziehen, bezweifel ich das.

Kommentar von spikecoco ,

wie behandelt man Hunde deiner Meinung nach? Gerade ein unsicherer Hund braucht verlässliche, souveräne und geduldige Menschen an seiner Seite.

Kommentar von spikecoco ,

du meine Güte, wie wäre es mit etwas mehr Gelassenheit. Du hast einen verunsicherten Hund, klar bei Menschen die meinen ihre "Machtposition" durchsetzen zu müssen. Man kann dir hier gar keinen Rat geben , denn wir kennen weder Hund noch euch, noch können wir beurteilen, wie ihr mit dem Hund umgeht. Da hilft nur ein Trainer vor Ort, dies sollte vor der Geburt passieren, denn was passiert, wenn dein Kleinkind einmal an sein Fressen geht?

Kommentar von spikecoco ,

Du hast sicherlich keinen Wolf Zuhause, das Bestreben des Menschen nach Ranghöhe und Chefgebaren ist schon erstaunlich  

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Die Freiland - Verhaltensbeobachtungen bei Wölfen zeigen, dass es in deren Familienverbänden eher demokratisch zugeht als beim Menschen!

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Woher hast Du denn diese Fehlinformation über Rudel bei Hunden? Sowie diese Fehlinfo zum Verhalten?

Rudeltiere sind Sozialgemeindschaften welche sich gebildet haben, durch Familienbildung. Rudel sind also Familiengruppen. 

Die sind sozialer bei den Kaniden als bei den Menschen. Du sollst Hunde nicht vermenschlichen. Nur Menschen kennen solche "Hierarchien" wie Du sie hier anführst. 

Dein Hund kann solches Verhalten von Dir - ihm gegenüber - nur als ernste Bedrohung sehen. Deswegen zittert er! Deswegen muss er aggressiv werden. Notwehr nennt man das!

Wer das nicht lernt, bitte Hund an ein gutes Tierheim abgeben. Der Hund hat ein stressfreies & angstfreies Leben verdient!

Antwort
von dragcnblood, 76

Kannst deinem Hund ja erst einmal beibringen, dass er Sachen in Ruhe lässt, wenn du e verlangst.

Kommentar von dominika94 ,

Das tut er auch jetzt schon. Aber ich werde es mal verstärkt üben, zB mit einem Spielzeug oder Ball, oder wie ist das gemeint?

Kommentar von dragcnblood ,

Guck dir die Videos von Victoria Stilwell an, dort ging es des öfteren um Hunde, bei denen Essen eine große Rolle gespielt hat ;)

Antwort
von Margotier, 25

hat der laut geknurrt also mega aggressiv gewesen.

Ein Hund, der knurrt, ist zumindest anfangs nicht aggressiv. Er kann sich verbal ja nicht artikulieren. Als Mensch würden wir, je nach Temperament, einfach höflich darum bitten, beim Essen nicht gestört zu werden oder etwas äußern wie "Boah, nerv nicht schon wieder! Lass Deine Finger bei Dir, das ist mein Essen. Hol Dir gefälligst selbst welches!"

Ich bin der Rudelführer,

Nein.

Hunde bilden mit Menschen kein Rudel und haben auch untereinander keine Hierarchie.

Stell Deinem Hund das Futter hin und entferne Dich (das geht auch mit Baby und Kleinkind wie ich Dir aus eigener Erfahrung versichern kann).

Zum Thema Rangordnung aktualisiere bitte Dein Wissen. Empfehlenswert ist dazu das  Buch "Herz, Hirn, Hund" von Thomas Riepe (der vordere Teil, die Interviews sind diesbezüglich uninteressant).

Antwort
von Julia23455422, 71

Weil er denkt das jemand es im wieder weg nimmt oder er hat einfach nur hunger

Kommentar von dominika94 ,

Unmöglich, wir haben feste Zeiten, wo er sein Futter bekommt (wenn ich mit Hand fütter) und zudem gebe ich es ihm ja auch immer wieder zurück, wenn er sich benimmt.

Kommentar von Turbomann ,

Warum stellst du ihm denn nicht sein Fressen in der Schüssel hin und lässt ihn alleine fressen, bis er fertig ist?

Kommentar von dominika94 ,

Weil es einfach nicht sein darf, dass, wenn man sich nur bisschen nähert (ohne Absicht ihm was wegzunehmen) oder das Kind in der Nähe spielt und ihn ausversehen mit dem Bein oder so anfasst, dass er dann zuschnappt, oder? 

Kommentar von Turbomann ,

@ dominika94

Genau deshalb müsst ihr jetzt was dagegen unternehmen und dann an zwei Baustellen arbeiten.

Einmal dass er nicht auf euch losgeht wegen dem Futter und späer wenn das Kind auf einer Decke liegt, dass er lernt, das ist tabu, das gehört dem Kind. Das Kind muss lernen (das wird auch mal älter), dass man den Hund - ach nicht aus Versehen - anpackt, dass er zuschnappt. Ein Hund schnappt nicht ohne einen Grund.

Kleinkinder lässt man in der Regel nicht am Boden spielen, wenn der Hund in der Nähe ist und n i e unbeaufsichtigt.

Vielleicht spürt der Hund ja auch, dass sich jetzt schon durch den Nachwuchs etwas verändert. Ich glaube Hunde riechen das irgendwie.

Kommentar von dominika94 ,

Klar, alleine lassen würde ich sie nie und ich möchte meinem Kind auch beibringen, dass der Hund auch seine Plätze hat, wo er ungestört sein darf. Ich glaube, dass das Problem ja woanders liegt. Und zwar, dass er seine Rangordnung nicht kennt. Und da kann man schon mit dem Fressen anfangen, zu üben. ZB nur Fressen geben, wenn er gehorsam ist oder einem Befehl nachgeht. Klappt bei mir aber nicht ganz...

Kommentar von Turbomann ,

Es muss auch anders gehen, denn deinem Baby gibst du sicher trotzdem die Flasche, auch wenn es die ganze Zeit schreit. Wenn es älter wird und nicht so will, dann bestaft man es auch nicht mit nichts zu essen geben..

Kommentar von Margotier ,

Und zwar, dass er seine Rangordnung nicht kennt.

Das ist kein Wunder.

Hunde haben untereinander schon keine feste Rangordnung, sie leben in einer Art Familienverband. Da wird nicht willkürlich (aus Hundesicht ist das Willkür!) Futter zugeteilt und wieder weggenommen und wieder zugeteilt.

Kommentar von Margotier ,

und zudem gebe ich es ihm ja auch immer wieder zurück, wenn er sich benimmt.

Warum nimmst Du ihm das Futter denn überhaupt erst weg?!

Gedenkst Du,Dein Kind auch so zu erziehen, dass Du ihm lebensnotwendige Sachen nach belieben wegnimmst und gibst?!

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