Frage von julia1809, 57

Warum wird man kaum auf die Pubertät vorbereitet?

Die meisten Eltern die ich kenne, sagen ihren Kindern nicht so viel dazu oder gehen nicht ins Detail. Und auch in der Schule wird hauptsächlich nur über körperliche Veränderungen gesprochen. Aber ich hätte es schön gefunden, wenn man mir z.B. mehr über Stimmungsschwankungen erzählt hätte. Oder darüber, dass man immer mal Phasen hat wo man einfach nur extrem rollig ist. Oder dass man nicht immer so sein muss wie die anderen und dass es okay ist, andere Klamotten zu mögen. Wisst ihr was ich meine? Irgendwie ärgert es mich, dass man so ziemlich alles selbst raus finden muss, weil einem keiner vorher gesagt hat, dass es eigentlich normal ist.

Antwort
von PhiliaTory, 21

Ich denke das sich zwischen Schule und Elternhaus nicht gut ausgetauscht wird. Die Schule denkt sie muss nur das tun was im Lehrplan steht und denken es wäre Sache der Eltern, schließlich sind diese für das Kind verantwortlich. Und die meisten Eltern denken das man sich heutzutage  die Informationen lieber aus dem Internet holt, als mit seinen Eltern darüber zu reden. Vielleicht warten manche Eltern auch darauf ,das das Kind auf sie zukommt und das Gespräch sucht. Ich kenne manche Eltern die das Gespräch nicht anfangen wollen ,da sie davon ausgehen das es dem Kind vielleicht peinlich wäre, wen sie einfach offen darüber sprechen.

Antwort
von jule2204, 27

Auf die Pubertät kann man nicht vorbereitet werden.
Immerhin spinnt der ganze Hormonhaushalt. Und es läuft ausserdem bei jedem verschieden ab

Antwort
von Julian2T, 35

Du sollst dich ja selbst entwickeln und nicht irgendeinem Plan nachleben. Klar, auf solche Sachen kann man eingehen, aber so unbedingt schlimm finde ich das persönlich nicht. :)

Kommentar von julia1809 ,

Ich weiß nicht, ich fühle mich einfach die ganze Zeit überfordert weil ich mir die Pubertät viel viel einfacher vorgestellt habe. Ich dachte Stimmungsschwankungen heißt, dass man öfter mal seine Laune wechselt und nicht, dass man sich in einem Moment umbringen will und zwei Sekunden später wieder überglücklich ist (mal etwas extremer ausgedrückt).

Kommentar von Julian2T ,

Das hast du natürlich recht, hmm...

Antwort
von Marcoooooo, 29

am vorletzen Schultag der 7. Klasse hatten wir die erste und letzte stunde Sexualkunde.

Hat wohl keiner Bock drüber zu reden.

Der Modegeschmack hat ja jetzt nichts großartig mit der Pubertät zu tun. Der kommt und geht immer wieder.

Kommentar von julia1809 ,

Das war ja auch nur ein Beispiel. Ich meine damit dass ich immer dachte ich müsste so sein wie alle anderen. Und ich weiß dass die meisten ebenfalls so gedacht haben

Kommentar von Marcoooooo ,

wie alt bist du denn?

Ich wollte nie wie die anderen sein. Hab immer was anderes gemacht. und wenn die anderen das gleiche wie ich gemacht haben, hab ich wieder was anderes gemacht.

Antwort
von onidagori, 15

Seit wieviel Jahren gibt es die Menschheit? Und seit wann Schule mit Sexualunterricht? Was hat die Menschheit ohne Vorbereitung gemacht? Ausgestorben sind wir ja nicht.

Kommentar von Sachse63 ,

Ich (bin Mann) kann mich noch daran erinnern, dass wir in der Schule nicht mit der Lehrerin über Sex gesprochen hatten. Unsere Schule war da klever, die hatten eine Frauenärztin geholt und haben die Mädels und Jungs getrennt unterrichtet und zwar ohne dass ein Lehrer dabei war. Die Ärztin war so'n Modell alte vertrocknete Jungfer, aber die hat uns Jungs damals ganz schön rote Ohren verpasst mit ihrer Offenheit. Seit dem weiß ich was beim Sex so abgeht und warum die Frauen so und die Männer so funktionieren wie sie funktionieren. Damals war das Gekicher und Gegacker hinterher ganz schön groß aber wir haben mehr davon behalten als wir zuerst dachten. Zumindest habe ich mich bei ersten Mal nicht so dämlich angestellt, bilde ich mir ein. Meine damalige Freundin habe ich zwar nicht gefragt, aber sie hat sich auch nie beschwert.

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